Sean, die wahre Liebe!

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P18 Slash
Gestaltwandler Vampire Werwölfe
18.10.2018
24.09.2019
32
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Hallo ihr Lieben!

Ich bin Saiyuro Amano und ein Vampir. Leider kein gewöhnlicher, sondern der direkte Erbe des großen Amano Clans aus Japan. Das Leben ist mir oft nicht wohl gesonnen und mein Vater hat hohe Ansprüche. Für einen Vampir bin ich mit meinen 355 Jahren noch recht jung. Auch bin ich ein Reinblüter wie wir so schön sagen. Ich wurde als Vampir geboren und nicht gebissen. Auch verfüge ich dadurch, über besondere Fähigkeiten aber dazu komme ich später.
Dadurch, dass mein Vater immer viel von mir abverlangte, bin ich einer der führenden 5 Chirurgen Japans! Seit einigen Jahren. Ich habe aber schon vor 20 Jahren rebelliert. Nun bin ich Sänger und das auch ziemlich erfolgreich. In Japan bin ich seit 3 Jahren die Nummer 1! Nun versuche ich mich, in den Staaten zu behaupten! Ich bin dafür bei dem Label von Shadow Black unter Vertrag. Mal so unter uns, ich bin schon ein ziemlich rüder und frecher Star und konnte bisher von Glück reden, dass mich Shadow noch nicht raus warf.
Ich war bis vor Kurzem auf Tournee in Japan und bin nun heilfroh, wieder in die Staaten gereist zu sein, wo mein alter Herr von Vater, mich nicht so einfach nerven kann.
Ich war froh, als ich wieder den Fußboden unter meinen Schuhen spürte.
/ Ich hasse das Fliegen einfach nur! / dachte ich mir nur, als ich mein Gepäck holte.
Dann holte ich mir einen Kaffee, wollte ihn genüsslich Trinken und wollte raus, um eine zu rauchen. Als so ein vermaledeiter Idiot in mich rein rannte!
„Sag mal, hast du keine Augen im Kopf? Pass gefälligst auf du ...“ Als ich seine Augen sah, verstummte ich augenblicklich. Wurde peinlich rot und mir blieben dann alle Worte im Halse stecken.
Natürlich blaffte er nur gekonnt zurück!
„Hey! Pass doch auf!“ Kam es laut und ich wusste ja nicht, dass er ein Date hatte und nur deswegen hier war. Aber seine blauen Augen fingen mich sofort ein.

„Hey alles Okay bei dir?" Fragte er mich dann nur sanft und stützte mich doch echt. Ich kam mir vor, wie im falschen Film und warum auch immer, kannte ich seine Aura. Nur woher? Das wusste ich nicht! Doch das sollte ich noch im Verlaufe der kommenden Wochen erfahren und das auf eine sehr tragische Art und Weise.
Dann reichte er mir, noch eines seiner Taschentücher und lächelte mich ungewohnt fürsorglich dabei an. So waren nur Schwule untereinander und ich fühlte mich von ihm dezent, ertappt in diesem Moment. Ich ignorierte das er meckern wollte und war erstaunt, dass er mir half. Im Gegensatz zu ihm war ich nur ein Adelssohn.

„Verzeiht, dass ich euch angepöbelt habe.“ Wurde ich plötzlich vornehm, da ich nicht noch mit den Königshaus Stress haben wollte. Das war wirklich das Letzte, was ich wollte, daher riss ich mich dann schnell wieder zusammen.
„Danke für die Hilfe.“ Kam es dann nur rot und ich nahm das Tuch, welches seinen Geruch hatte.
// Verdammt riecht das geil! // kam es dann in Gedanken von mir, als ich mich auf richtete.
„Zu eurer Frage. Ich bin nur eben aus Japan heimgekommen und bin ziemlich alle! Nun das Dilemma hier und ich habe keine Möglichkeit mich hier, um zu ziehen. Ohne das die Groupies mir am Halse hängen!“ Seufzte ich etwas deprimiert, rückte meine Brille und das Base Cape zurecht.
 
„Hmm ... Komm mit zu mir und einem Kumpel, da bist du geschützt. Aber lass mir die Luft zum Atmen und wir verschwinden aus der Hintertür. Da ich ja noch nicht einmal weiß, wer du bist. Außer das du ein adeliger Vampir sein musst.“ Meinte er nur zu mir und zog mich mit sich. Er hatte mich sogar an meiner Hand einfach gepackt. Ich nickte auf sein Angebot, da mit ja nichts andere übrig blieb, und ließ mich von ihm mit durch die Hintertüren ziehen.
 
„Danke aber kann ich mich bei dir dann vorstellen. Bei meinem Namen gehen die Weiber sonst ab!“ Meinte ich nur leise, als er mich zu seinem Wagen zog. Er schleuste uns sehr geschickt und unbemerkt aus dem Flughafen hinaus. Bei seinem Wagen angekommen, packte er meinen Koffer in diesen und wir stiegen ein. Warum Sean so vor sich her grinste, wusste ich nicht! Auch nicht, dass er über seinen älteren Zwilling gerade nach dachte. Oder gar, dass es etwas mit Shadow Black zu tun hätte. Auch ahnte ich nicht, dass ich sein Interesse geweckt hatte. Als wir dann bei ihm in seiner WG waren, konnte ich mich frisch machen und umziehen. Doch mich ließ mein Gefühl nie im Stich! Ich wusste automatisch, dass ich mit diesem Vampir eine innige Verbindung hatte. Da beschloss ich, auf seine Frage vom Flughafen ein zu gehen. Ich gab ihm darauf hin meinen Titel und Familiennamen preis.
„Zu eurer Bemerkung am Flughafen. Ja ich bin ein Adliger aus der Familie Amano, auch bin ich wirklich alle! Aber ich muss noch zu mir. Ich kann mich nur noch mal Entschuldigen und euch danken für eure Hilfe.“ Meinte ich dann nur vornehm zu ihm, als er mir einen Kaffee reichte.
 
„Hör auf mich zu Siezen, das mag ich nicht und ein Amano ..." kam es irgendwie neugierig klingend und seine Augen wurden größer. Er schien noch nie einen in leibhaftiger Größe gesehen zu haben. Auch das er mich scheinbar heiß fand, konnte ich nur erahnen an seinen Blicken die er mir bereits zu warf. Er hatte auch mich gemustert und das sehr eingehend!
 
„Sagt, kann ich eben eine Rauchen, bevor ich mich vom Acker machen muss?“ Kam es dann locker, in meiner Musiker Manier, von mir! Ich wartete auf Antwort, doch bekam ich nur ein Schulterzucken dazu. So war ich noch mal auf dem Balkon gegangen, um eine zu rauchen. Ehe ich wieder verduften wollen würde.
// Gott die Männer der Vampir Welt sind so viel heißer als diese ausgeleierten Weiber! // dachte ich mir, als ich den Prinzen etwas ab scannte. Da dieser zu mir auf den Balkon getreten war. Er war schon eine echte Sahneschnitte, das muss ich ja neidlos zu geben!
„Aber sagt, warum wohnst du hier und nicht daheim?“ Kam es dann, als wir auf dem Balkon standen und ich mit dem Hintern am Geländer lehnte. Da senke er nur bedrückt den Kopf und seufzte auf.
 
„Das willst du nicht wissen. Am besten einfach ganz schnell vergessen. Ich kann dir nur so viel sagen, dass ich es Shadow Black zu verdanken habe, der meinen Bruder vor unseren Vater beschützte ... Aber mehr wirst du aus mir nicht raus bekommen…" kam es nur sehr leise und schon fast weinerlich von ihm.
 
„Ja ein Amano, aber das mit der Familienfehde kann ich echt nach empfinden!“ Sagte ich nur noch zu seinen Worten. Dann wand er sich plötzlich von mir ab, als ich noch immer am Rauchen war. Dummerweise konnte ich nicht von seiner heißen perfekten Kehrseite ab lassen und musterte ihn erneut. Er machte mich einfach so heiß wie keine Person in den letzte 300 Jahren. Wobei! Es gab eine kurze Zeit, zwischen 1862 und 1865, wo es eine Person gab, die sich als Zwillinge dann entpuppte, wo ich auch so drauf an sprang aber ich dachte nicht genauer darüber nach und sah auch keinen Zusammenhang, sondern es nur als dummen Zufall. Auch sah er ihm nicht wirklich ähnlich, kein Kimono, keine langen Haare. Von daher tat ich es ab.
 
//Die arme Sau. Dem geht es echt dreckig!// dachte ich mir nur, seufzte und presste den Qualm aus meinen Lungen.
 
„Aber einen geilen Arsch hat er schon!“ murmelte ich nur leise. Doch in dem Moment vergaß ich unsere guten Ohren. Dass er dadurch doch schmunzeln musste, konnte ich nicht wissen. Ich hatte es einfach so laut gedacht und nicht mal an die möglichen Konsequenzen gedacht dabei. Ich genoss dann meine Kippe noch ein wenig und sah aber den bedrückten Prinzen. Doch das er so bedrückt war, passte mir nicht. Ich ging zu ihm hin, als ich fertig war und legte ihm eine Hand auf die linke Schulter ab.
 
„Verzeih, wenn ich eben Salz in eine Wunde streute. Das war nicht meine Absicht!“ Kam es recht sanft von mir. Normalerweise war ich nicht so, aber ich konnte gerade nicht anders. Er war so verletzlich und süß. Aus diesem Grunde musste ich ihn dann doch in meine Arme ziehen. Es war ein innerer Zwang, dem ich nicht widerstehen konnte.
Dass ich ihm mit meiner Umarmung wohl überforderte, merkte ich schnell. Auch wenn seine abweisende Reaktion wohl nicht beabsichtigt schien, so konnte er eben nicht aus seiner Haut heraus. Es tat komischerweise das erste Mal in meinem kurzem Vampir Leben weh, so eine Abweisung zu erhalten.
 
„Schon gut, aber wolltest du nicht gehen?“ kam es dann von ihm sehr reserviert und ich merkte, wie er mich sachte begann von sich zu drücken. Er wollte mir eigentlich nicht wehtun, aber ich schluckte es runter. Er war der Erste, der es schaffte, so hinter meine Fassade zu gelangen und darum tat es so weh. Warum wusste ich nicht. Ich wusste nur, dass es so war. Also ließ ich ihn dann schweren Herzens los.
 
„Ja das muss ich wohl. Aber danke noch mal das ich mich hier frisch machen konnte!“ Kam es dann doch etwas kühler von mir, aus Selbstschutz. Es war so lange her, dass ich jemanden so an mich heranließ und ich wusste nicht mal warum, ich das so zu ließ. Er war in meinen Augen einfach was besonderes! Doch warum? Doch holte ich dann aus meinem Portemonnaie eine Visitenkarte, auf der meine Nummer sowie E-Mail und die Firma meines Chefs drauf waren, hinaus und hielt sie ihm hin. Ich konnte einfach nicht anders. Er hatte meinen Beschützerinstinkt einfach dermaßen geweckt, dass ich so handeln musste!
„Hier meine Nummer. Falls ich auf dem Handy nicht ran gehe, rufe doch im Studio an. Sage, dass du mein Freund bist, dann stellen sie dich durch.“ Sagte ich dann noch, als ich meinen Koffer nahm und gerade gehen wollte. Da fiel mir noch was ein.
„Du sagtest Shadow Black? Zufällig der dem die Plattenfirma gehört?“ Fragte ich etwas genervt nach und hoffte, dass er nicht den meinte. Da ich gerade dezent etwas mehr als nur Stress wegen ihm hatte. Tournee da, Konzerte hier, Autogrammstunden dort! Ich war nur noch am Reisen. Gut ich wollte ja eine Sänger Karriere, aber ich hatte seit nun 2 Jahren keinen Urlaub mehr gehabt und das schlauchte langsam aber sicher.
„Diesen Deppen von halb Dämon, der manchmal echt hysterisch sein kann?“ Kam es dann nur von mir, da ich echt mit den Dämonen nicht viel anfangen konnte. Leider war genau dieser mein oberster Chef!
 
„Ja in den mein Bruder verknallt ist und es sich nicht eingesteht ... Wenn du den meinst ja ja ...“ lachte er nur noch auf und was er zu meinem Gesicht in dem Moment dachte, wusste ich null. Ich war baff und sah ihn wie ein Auto mit Totalschaden in dem Moment an. Ich wusste ja wie Aesh, Shadow und sogar deren kleiner Bruder sein konnten. Doch von Aydriel hörte man nie viel. Da er sich bedeckt hielt und nicht so viel Unsinn machte oder so berühmt war wie die beiden älteren Söhne von Luzifer.
 
„Oh bei Ragnarök, wie kann dein Bruder nur in den? Das kann doch nicht. Aber Moment du bist Sean und er dann Ryus? Der stand doch auf Weiber!“ Klappte mir die Kinnlade runter und ich wurde für einen Vampir blass.
„Die beiden älteren Söhne von Lucien ähm, ich meine, Luzifer sind nicht ohne. Ich meine sie sind Sau Stark, nicht das er es sich mit einem von denen verscherzt!“ Kam es dann nur von mir und ja ich wusste um einer der Namen von deren Vater, hatte er doch viel zu viele Synonyme. Ich hatte in Wirklichkeit Heiden Respekt vor denen und zeigte, dass ich so sein konnte nur meines gleichen gegenüber. Meist tat ich nämlich einen auf cool und unnahbar.
 
„Ja genau, der Höchstselbst…“ kam es lachend von ihm. Ich bot ihm wohl gerade einen richtigen schönen Anblick, aber das merkte ich nicht mal mehr.
„Ja so habe ich vorhin auch geschaut, als er mich nach einigen Tipps gefragt hat. Auch wenn Ryus es sich nicht eingesteht, er ist verknallt und beim Namen meines Vaters. Dass ich das erleben darf! Du musst wissen, er war noch nie verknallt und dann noch in einen Hybriden, in den Hybriden ...“ lachte er nur noch sehr hell, was sehr schön klang. Ich fand sein Lachen schön, aber dennoch war ich baff! Bei dem, was er mir eben preisgegeben hatte. Ich war noch immer gelinde gesagt etwas schockiert, von der Neuigkeit.
Was er dabei über mich dachte, konnte ich ja nicht mal ahnen, sonst hätte ich ihm wohl zu gestimmt. Aber das wir noch zusammen kommen würden, ahnte ich auch noch nicht. Doch lauschte ich noch immer seinen Worten und das ziemlich baff!
 
„Ryus und es sich verscherzen? Du kennst meinen Bruder nicht. Der hat Charme und Ausstrahlung er ist das genaue Gegenteil von mir. Ich meine er zieht Frauen und Männer gleichzeitig an, nur er will eigentlich keine Männer ... doch Shadow Black schon wie es scheint ...“ grinste er nur frech und schelmisch.
 
„Du Heilige. Na das kann was werden!“ Zog ich dann, als ich mich endlich gefasst hatte, eine Braue hoch.
„Na ja wenn er genauso viel Charme und Charisma hat wie wir, dann sollte es klappen. Bisher bin ich ja in Black´s Firma noch unter Vertrag und das obwohl ich mir die ein oder andere Eskapade schon geleistet habe! Bei Ragnarök! Den will keiner sauer erleben!“ Sagte ich dann nur locker flockig in ruhiger und angelehnter cooler Haltung. Ich war eben mittlerweile einfach ein Poser. Daran war mein Vater schuld.
 
„Die hat er, mach dir da mal keine Sorgen. Mein Bruder könnte alle haben, wenn er das wollte. Er ist Eitler als so manch Frau ...“ lachte Sean nur noch. Leider merkte er sehr deutlich, wie ich ihn musterte.
 
„Aber sag mal Süßer! Auf was stehst du eigentlich? Man munkelt, du stündest auf Männer mit gut gebauten. Körpern wie meinen?“ Grinste ich ihn dann nur frech an und meine Augen glitzerten. Ich ging dann auf ihn zu und legte meine rechte Hand an sein Kinn, hob es sachte an, lehnte mich an sein Ohr, ehe ich was hauchte.
„Wenn du es irgendwann mal brauchen solltest, geniere dich nicht, zu mir zu kommen. Dein süßer Knackarsch ist mir immer willkommen!“ Raunte ich ihn dann nur zu und sah seine Gänsehaut. Ihm blieb die Luft kurzerhand im Halse stecken und er sog scharf die Luft ein. Ich musste nur grinsen wegen seiner Körpersprache.
 
„Ich bin das Gegenteil meines Bruders, sagte ich doch schon. Und mal sehen ob ich auf dein Angebot zurückkomme, denn ich hab da so meine Erfahrungen mit Vampiren gemacht ...“ sagte er nur noch zu mir und drehte sich dabei weg. Das war echt süß, wie er sich so beschämt wegdrehte. Ich ahnte ja eh schon, dass er nicht so leicht zu kriegen sei, aber ich konnte es mir einfach nicht nehmen lassen, ihn einfach nur zu ärgern. Es machte einfach zu viel Spaß, meinen Prinz Hasenfuß zu ärgern.
 
„Na dann mein süßer ich muss nun wirklich los, sonst verpenne ich Morgen noch.“ Meinte ich dann und nahm meinen Koffer in die Hand und ging zu Tür. Ich würde ihm dennoch gern als Freund mit Rat und Tat gern zur Verfügung stehen. Irgendwie wusste ich, dass er einfach einen Freund brauchte, auch wenn meine Gefühle einseitig bleiben sollten.
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