Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Eine Reise in eine fremde Welt

von Rush Push
GeschichteAbenteuer, Übernatürlich / P16 / Gen
Electra Greaseball OC (Own Character)
14.10.2018
24.06.2020
39
100.734
4
Alle Kapitel
57 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
23.12.2018 1.821
 
Hey und willkommen zurück, an alle die diese Geschichte noch immer verfolgen... Ein paar kleine Infos zu Anfang, da nun die Feiertage beginnen, werde ich nicht mehr so oft zum posten kommen und daher müsste man mit einigen Verzögerungen rechnen.
Das wäre das Eine... das andere: Ich werde die Geschichte in Zukunft nur noch aller drei Tage hochladen, einfach nur, weil ich gemerkt habe, dass ich im Moment mit dem Schreiben nicht wirklich voran komme... So können wir uns alle wenigstens sicher sein, dass die Geschichte erst einmal flüssig weitergeht...

-Du kannst sie auch einfach abbrechen...-

Damit du wieder faul auf der Haut liegen kannst? Das kannst du getrost vergessen, mein Freund

-Ich und faul... Das glaubst du doch selber nicht...-

Ich weiß es, Greaseball... Deswegen werden du und Electra die Reviews während der Feiertage beantworten

~Wie bitte?! Warum ich? Und warum mit ihm?!~

-Hey! Ich sollte mich beschweren-

Viel Spaß bei dem Kapitel und fröhliche Weihnachten euch allen ;)

__________

     Wieder zuhause angekommen, hielt Greaseball seinen Stein gegen die Sonne um sein Muster noch einmal genauer zu betrachten, während er die Stirn runzelte: „Das sind einfache Sternenbilder? Mehr nicht?“
     Er verstand den Zusammenhang einfach nicht und drehte sich dann zu Christine, die an ihrem Laptop saß und sich in der Richtung informierte.
     „Wieso wusstest du das nicht? Du weißt doch sonst alles!“ Sein vorwurfsvoller Ton erzeugte bei Christine keine Wut, denn sie sah nur trocken von ihrem Laptop auf: „Greaseball, ich bin Chirurgin, keine Astronomin. Ich  kann dir den anatomischen Skelettaufbau des Menschen auf Latein herunterrattern. Chronologisch! Von Sternen habe ich keine Ahnung!“
     Markus nahm Greaseball den Stein aus der Hand und hielt ihn nun ebenfalls gegen das Licht: „Aber welche Sternenbilder sind es? Kann man so etwas nicht im Internet suchen?“
     „Hast du eine ungefähre Ahnung, wie viel Sternenbilder es gibt?“ Christine sah ihren Freund fassungslos an, der unbeeindruckt mit den Schultern zuckte: „Achtundachtzig.“
     Verwirrt sah Christine nun Markus an: „Woher weißt du so etwas?“
     „Mein Vater ist Astronom, hast du das schon vergessen?“ – „Und wieso mühe ich mich dann hier am Laptop ab, wenn wir einfach deinen Vater fragen können?“ Christine klappte ihren Laptop zusammen und erhielt zustimmende Blicke von Greaseball und Electra.
     Markus sah alle in der Runde an, ehe er vehement den Kopf schüttelte: „Vergesst es! Lieber durchsuche ich das gesamte Internet, als ihn zu kontaktieren.“
     Während Christine kellertief seufzte und ihr Gesicht in ihren Händen abstützte mit einem leisen: „Das hatte ich ja total vergessen.“, schauten Greaseball und Electra Markus fassungslos an, der nur die Arme vor der Brust verschränkt hatte.
     „Und warum nicht?“ Electra konnte nicht glauben, dass Markus sich dagegen sträubte ihnen zu helfen.      Immerhin waren sich alle einig, dass Greaseball und Electra in ihrer eigenen Welt besser aufgehoben waren, als in der Welt der Menschen.
     Aber statt von ihm die Antwort zu bekommen, antwortete Christine: „Markus und sein Vater haben seit Jahren keinen Kontakt mehr zueinander. Sie hassen sich.“
     Während Markus entschieden nickte, hob Greaseball nur die Hand zum High Five: „Willkommen im Club.“ Als Markus ihm allerdings nur böse anfunkelte, ließ er diese wieder sinken und ging schulterzuckend zu den Barhockern, ehe er sich neben Christine setzte, die ebenfalls am Tresen saß: „Dann eben nicht.“
     „Warum könnt ihr euch nicht leiden?“ Electra hatte die Arme verschränkt und sah interessiert zu Markus, der nur seufzte: „Mein Vater wollte immer, dass ich auch eines Tages Astronom werde. Die gesamte männliche Blutlinie bestand aus Astronomen. Das wollte ich aber nicht und meinem Vater hat das nicht gepasst. Er hat mich enterbt und den Kontakt abgebrochen. Ich habe inzwischen seit gut zehn Jahren keinen Kontakt mehr zu ihm.“ Markus wirkte eher desinteressiert, als bedrückt über die Tatsache, dass änderte sich aber, als Greaseball eine Frage stellte: „Und deine Mutter?“
     „Konzentrieren wir uns auf die Sternenbilder.“ Damit war für Markus die Sache erledigt und er schnappte sich Christines Laptop, ehe er weiter nach den Sternenbildern suchte.
     Greaseball sah fragend zu Christine, die jedoch den Kopf schüttelte und sich dann zu Markus drehte: „Wenn du ihn nicht kontaktieren willst, dann kann ich das doch machen. Er kennt Greaseball, Electra und mich nicht.“
     „Chrisi, ich habe nicht einmal seine Handynummer und das ist auch gut so. Ich hasse diesen Bastard und das war’s“, Markus war nun recht aufgebracht und schaute Christine durchdringlich an, die nun seufzte: „Markus, du weißt, ich bin die Letzte, die dir damit in den Rücken fällt… Aber selbst wenn wir die Sternenbilder im Internet finden… Das erklärt uns den Zusammenhang mit den beiden auch nicht.“ Sie machte eine Geste in Richtung von Greaseball und Electra, die sich aus die ganze Diskussion heraushielten. War vermutlich auch besser so.
     „Und mein Alter kann es, oder was?“ – „Er weiß wenigstens, wonach wir suchen.“
     Markus sah zwischen Christine, Electra und Greaseball hin und her, ehe er die Arme in die Luft warf: „Fein. Wenn ihr ihr so scharf darauf seid, mit ihm zu sprechen, bitte! Ich werde euch nicht aufhalten. Helfen werde ich euch aber auch nicht!“.
     Damit ging er die Wendeltreppe nach oben und schlug seine Zimmertür hinter sich zu, nachdem er dieses betreten hatte. Christine seufzte und drehte ihren Laptop wieder zu sich, ehe sie schnell nach der Adresse von Markus‘ Vater suchte. Sie wusste, dass er recht angesehen und einen großen Namen in der Welt der Sterne hatte. Deswegen erhoffte sie sich, schnell etwas zu finden.
     Das Klimpern der Tasten war das einzige, was man im großen Wohnbereich hörte und schließlich klappte sie ihren Laptop zusammen: „Kommt. Er hat in einer Stunde eine Vorlesung im Planetarium in Bochum. Wenn wir uns beeilen, erwischen wir ihn, bevor die Vorlesung beginnt.“
     Damit schnappte sie sich ihre Tasche und verließ die Wohnung, gefolgt von Greaseball und Electra, die sich nicht wohl fühlten, bei dem Gedanken, Markus so in den Rücken zu fallen.

***

     Das Planetarium war ein rundes Gebäude, das einer Halbkugel glich. Die Front bestand hauptsächlich aus Glas, jedoch hatten Greaseball und Electra gar nicht die Zeit, das Gebäude zu betrachten, da hatte Christine auch schon die Straße überquert und ging den Weg zu Planetarium hinauf.
     Greaseball warf Electra einen Blick zu, der nun auch die Straße überquerte, ehe er im Anschluss den beiden folgte.
     Das graue Planetarium, das eine sehr interessante Musterung hatte, reckte sich imposant in die Höhe, während die drei das Gebäude betraten.
     Sie liefen durch den sauberen und hellen Gang, vorbei an so mancherlei Geräte, die sie nicht benennen konnten. Nachbildungen von Satelliten hingen an Drähten von der Decke, Bilder von Sternen hingen an der Wand. Aber selbst diese konnten sie nicht genauer bewundern, denn Christine drängte die Loks in eine große Halle.
     Blaue, gepolsterte Stühle reihten sich aneinander und in der Mitte stand ein rundes Gerät mit vielen Löchern darin. Zumindest konnte Greaseball es nur so beschreiben. Es war sicherlich wichtig. Eine große Öffnung zeigte nach oben in die Kuppel.
     „Das ist das Auditorium.“, flüsterte Christine ihnen zu und sah sich im Anschluss nach dem gesuchten Mann um.
     Greaseball konnte sich seine Frage nicht verkneifen und deutete auf das Gerät in der Mitte des Saals: „Und was ist das da?“
     Bevor Christine jedoch antworten konnte, übernahm das jemand anderes.
     Eine rauchige Stimme erklang hinter ihnen und alle drei wirbelten herum, nur um in ein älteres Gesicht zu blicken: „Das ist der Sternenprojektor. Sie waren wohl noch nie im Planetarium?“
     Der Mann vor ihnen war gewaltig. Gewaltig groß. Er hatte die Arme hinter dem Rücken verschränkt und er trug einen weißen Kittel, während seine kühlen, blau-grauen Augen, die drei Besucher, durch seine schmale Brille musterten.
     Er war von schlanker Statur und seine Haare waren inzwischen ergraut. Während sie an der Seite noch wuchsen, war sein Schädel kahl. Er hatte einen Bart, der nur sein Kinn einnahm und alles im allen wirkte er wie ein typischer Professor. Zumindest, wie man sich einen solchen vorstellte.
     „Sind sie Professor Hoenn?“, fragte Christine nun, nachdem sie die Sprache wiedergefunden hatte und lächelte, als er nickte.
     Dieses verschwand aber schnell wieder, als er an ihnen vorbeiging: „Der bin ich. Aber Sie haben meine Vorlesung verpasst. Kommen Sie nächste Woche wieder.“
     „Aber im Internet steht, dass die Vorlesung in einer halben Stunde beginnt.“, protestierte Christine und stolperte dem großen Professor hinterher, der nun am Sternenprojektor seine Sachen zusammenpackte.
     „Das war die Vorlesung meines Kollegen, die Sie gefunden haben. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.“
     Fassungslos schnappte Christine nach Luft und verschränkte die Arme, während Greaseball nun einige Schritte auf den alten Mann zumachte: „Wir sind ja auch nicht wegen Ihrer Vorlesung hier! Wir haben eine Frage.“
     Der Professor, der seine Tasche geschultert hatte wandte sich um und sah auf den jungen Mann herab. Ja, herab. Er war tatsächlich größer als Greaseball, was diesem so gar nicht gefiel.
     „Ich habe keine Zeit dafür. Ich habe noch wichtige Termine.“ Damit wollte er sich an den ehemaligen Diesel vorbeidrängen, der nur ungehalten knurrte. Er umkrampfte den kleinen Stein in seiner Tasche, während Christine versuchte ihn mit Blicken zu beruhigen. Im Anschluss folgte sie dem Professor: „Es wird auch nicht lange dauern.“
     „Tut mir Leid. Ich bin schon viel zu spät dran, weil ich schon viele Fragen beantwortet habe.“ Damit verließ er das Auditorium und die drei anderen blieben sprachlos zurück.
     „Wie kann er es wagen, so mit uns zu sprechen.“, beschwerte sich Electra und verschränkte die Arme vor der Brust. Christine bekam gar kein Wort heraus und Greaseball schaute dem Mann einfach nur hinterher: „Wow. Markus hatte Recht, er ist wirklich ein Arschloch. Und ich dachte, ich wäre eins.“
     Damit schnappte Greaseball sich seine Kopfhörer und steckte sich einen in sein Ohr, ehe er die Musik aufdrehte. Furchtbar, dass das mit der Musik funktionierte.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast