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Sweeter than Fiction

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Charles Leclerc Lewis Hamilton Marcus Ericsson OC (Own Character) Pierre Gasly Sebastian Vettel
12.10.2018
23.02.2021
29
33.204
3
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23.02.2021 2.096
 
Kommentar: Hallöchen, nach einer ewig langen Durststrecke, geht es hier endlich mal weiter! Ich wünsche euch viel Vergnügen beim Lesen!



Die Sommerpause, oder wie ich es nenne, der Sommer meines Lebens war vorbei,
nun hieß es wieder zurück ins Chaos.
Ich freute mich auf der einen Seite wirklich endlich wieder ins Lenkrad zu greifen.
Noch war es allerdings nicht so weit, ich war in Belgien angekommen, im Hotel und hatte mich erst einmal eingerichtet.
Ich schrieb Marcus, denn ich wollte mit ihm reden und ihm beichten in welcher Situation ich mich jetzt schon wieder befinde.
Oh, man, Marcus musste sich wie mein Vater fühlen, da er ständig anhören musste, in welches Problem ich mich nun schon wieder hineinmanövriert hatte und immer auf mich achten musste, doch er war mir nie böse, sondern half mir, auch wenn er nicht alles gut fand, was ich tat, doch er war ein echter Freund.
Mit meinen Gedanken bei seiner möglichen Reaktion versunken, machte ich mich auf den Weg zu ihm. Ich stand vor seiner Zimmertür, seine Nummer hatte er mir vorher aufgeschrieben.
Ich klopfte und ein lächelnder Marcus machte mir die Türe auf.
„Hey, echt schön dich zu sehen, komm rein!“
„Auch schön dich zusehen, du wirkst so glücklich und frisch.“
„Ich fühle mich auch vollkommen erholt, aber setz dich doch erst mal und erzähl mir dann was los ist.“
Ich war leicht erschrocken, doch er kannte mich anscheinend wirklich sehr gut.
„Wieso gehst du davon aus, dass gleich etwas los ist.“
„Ich weiß so was einfach! Also schieß los, wo brennt es.“
Ich atmete ein mal kurz durch.
„Na ja, ich wollte mein Urlaub entspannend verbringen, ohne an das Chaos zu denken und einfach nur gemütliche Strand Tage haben.“
„Und die hattest du nicht?“
„Doch, aber eben nicht alleine …“
„Warte, sag bloß nicht es ist einer von uns Fahrern gewesen.“
„Er war einfach da okay? Und na ja, vielleicht hattest du auch recht damit, dass …“
„Lewis?“
Wieso wusste Marcus sofort immer alles, war ich so leicht zu lesen wie ein Buch?
„Vielleicht ist er wirklich mehr als nur mein Kindheitsheld. Ich denke da hattest du recht.“
Marcus hielt eine Hand an seinen Kopf, atmete tief ein und wider aus, bevor er mich mit einem ernsten Blick ansah.
„Fox, hast du sie noch alle!“
„Es war einfach passiert, erst ein Energy, dann ein Kuss, dann eine Nacht und ich hab ihm alles erzählt.“
Marcus verärgerte Mine änderte sich schockartig.
„Du hast was?“
„Ich hatte so was noch nie, dieses Gefühl, weißt du, noch nie in meinem Leben war jemand meinem Herzen so nahe wie er! Ich behalte es lieber für mich, außer ich muss es sagen und na ja, mir war er so wichtig, ich musste es ihm einfach sagen.“
„Wow, dann muss er dir ja wirklich sehr viel bedeuten. Wie hat er reagiert?“
„Er nahm mich in den Arm und sagte mir, dass er es schon gewusst hatte, meine kleinen aber feinen Narben hätten es ihm verraten, aber ihm war es von Anfang an egal. Ich habe mich noch nie so geliebt nach einem Outing gefühlt.“
„Wow, er scheint es wohl wirklich ernst mit dir zu meinen und du anscheinend auch.“
„Glaub mir Marcus, es ist was ganz besonderes!“
„Ich sehe es. Der Urlaub scheint dir wirklich gutgetan zu haben und dann muss ich wenigstens nicht mehr Energys Klauen.“
„Hey, warum reiten alle Darauf rum? Das war ein mal, weil du eine Wette verloren hast!“
„Nein Fox, das war mehr als einmal und das weißt du auch, mir recht es das mir Bottas immer so einen komischen Blick hinterherwirft, ich bin sicher er hat was gesehen.“
„Ach jetzt übertreib doch nicht.“
„Mache ich nicht, aber jetzt hast du ja deine eigene Versorgungs-Quelle.“
„Wieso Diskutieren wir überhaupt darüber?“
Fragte ich und konnte mir das Lachen nicht verkneifen.
Auch Marcus musste Lachen.
„Aber, wie geht’s jetzt weiter? Mit Pierre, Charles und … Sebastian.“
Bei dem letzten Namen lief mir ein kalter Schauer über den Rücken.
Sebastian und ich würden wohl nie die besten Freunde werden, ich hatte so Angst vor seiner Reaktion, er war so eifersüchtig, dass er sich komplett veränderte, das sagte mir Lewis zumindest. Was dazu führte, dass er ihn immer weiter weg von ihm trieb.
Doch ich konnte ihn verstehen, er tat es aus Liebe und aus Angst.
Er liebte ihn und wollte ihn nicht verlieren und seinen Schmerz wollte ich nicht spüren müssen.
Ja ich hatte Mitleid mit ihm.
Vielleicht war ich einfach zu gut für diese Welt.
„Charles! Das hätte ich fast vergessen!“
Sagte Marcus, der sich an etwas zu erinnern schien.
„Was denn?“ Fragte ich ganz neugierig.
„Er sagte, ich soll dir ausrichten er möchte gerne mit dir sprechen, ich habe keine Ahnung warum, aber vielleicht ist es ein Schritt vorwärts Richtung Lösung unseres Problems?“
„Charles will noch mit mir sprechen, das klingt gut.“
„Wieso sollte er denn nicht?“
„Du hast ja recht, ich sollte aufhören alles so Negativ zu sehen.“
„Ja, das solltest du! Aber erst mal auf dich und deinem Helden.“
„Hey!“ Ich wurde rot und konnte es nicht wirklich verhindern zu grinsen.
„Er ist doch dein Held, oder nicht?“ Lachte Marcus.
„Hahaha, ja ich habe es verstanden!“
„Ich freue mich wirklich für dich, doch sollte er dich auch nur verarschen und die Information über dich ausnutzen, dann bekommt er es mit mir zu tun!“
Ich konnte nicht anders, als in Lachen auszubrechen.
„Was ist daran so lustig?“
„Ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber ich glaube Lewis könnte es locker mit dir aufnehmen!“ „Willst damit sagen, dass ich schwach bin?“
„Nein, nur das Lewis stärker ist!“
„Ist doch das gleiche!“
„Hey, nicht beleidigt sein!“
Sagte ich zu Marcus, der seine Arme verschränkt hatte.
Wir beide sahen uns an und mussten lachen.
„Gut, dass wir unseren Humor nicht verloren haben!“
Sagte er zu mir.
„Lass uns den niemals verlieren!“, sagte ich zu ihm und wir gaben uns ein High-Five darauf. „Niemals!“
„Danke, dass du da bist, auch wenn ich wohl in etwa so pflegeleicht wie ein Kleinkind bin.“
„Fox, man ist für seine Freunde eben da! Aber mit dem Kleinkind da könntest du recht haben!“ „Hey!“
„Das waren immerhin deine Worte!“
„Ja, ja, ist schon gut, ich dich auch!“
„Aww, das ist ja lieb!“
Schon wieder mussten wir lachen.
„Aber wegen deiner Frage, ich denke, du sprichst erst einmal mit Charles, dann schauen wir, was dabei herausgekommen ist und sehen weiter, wie wir vorankommen.“
„Du bist echt der Beste!“
„Kein Ding!“
„Danke Marcus!“
Wir verabschiedeten uns und ich machte mich sofort auf den Weg zu Charles.
Vielleicht hätte ich ihn vorher anrufen, oder ihm schreiben sollen, doch ich war neugierig und wollte sofort wissen, was er mir zusagen hatte.
Irgendwie hatte ich Angst, dass er herausgefunden hatte, dass ich mit Lewis zusammen war, doch ich sollte nicht so negativ denken, das hatte auch Marcus zu mir gesagt und damit hatte er recht, vielleicht war es was ganz anderes.
Ich stand vor seinem Zimmer, dessen Nummer mir Marcus verraten hatte und klopfte. Mit einem charmanten Lächeln machte mir der Monegasse die Tür auf.
„Hi, Charles.“ Sagte ich freundlich.
„Hallo Fox, schön dich zusehen! Komm doch herein!“
Er bat mich zu setzen und mir fiel auf, dass auch sehr viel ausgeglichener und gelassener war.
„Gut siehst du aus, die Pause hat dir gutgetan, oder?“
„Ja, aber so was von!“ Ich merkte wie er leicht rot wurde.
„Das freut mich. Wieso wolltest du mich sprechen, gibt es was Bestimmtes?“
Charles wurde erneut etwas rot ums Gesicht.
„Ja, du musst wissen …“ er sah mir ins Gesicht.
„Ich hatte einen One-Night-Stand … mit Pierre …“
Ich musste erst einmal realisieren, was ich da gerade gehört hatte.
„WAS?“ Okay, vielleicht, hätte ich das ruhiger machen sollen.
„Weißt du, ich habe gemerkt, ich war nie über ihn hinweg und hab versucht mich schnell ihn eine neue Beziehung zu stürzen, ich weiß, das war nicht richtig, doch ich mochte dich wirklich, von dir eine abfuhr zu bekommen tat echt weh, aber es ging eben wirklich sehr schnell und dann warst du mit Pierre zusammen … es brach mir irgendwie doppelt das Herz, weil ich dich mochte, aber auch weil ich noch immer Gefühle für ihn hatte.“
„Wow, okay.“
Ich wusste nicht wirklich, wie ich reagieren sollte, doch ich war eher positiv überrascht.
„Du bist nicht sauer?“
„Nein, wieso auch und jetzt?“
„Na ja, er hat noch immer Gefühle für dich und ich wollte dich fragen, ob du …“
„Charles … ich denke, ich muss dir auch was sagen!“
Ich war mir nicht sicher, ob das der perfekte Zeitpunkt war, doch ich musste es ihm jetzt sagen, vielleicht konnten wir so eine gemeinsame Lösung finden.
„Hör zu, Pierre ist für mich Vergangenheit, ich fühle nichts mehr für ihn, denn … na ja, ich …“
Ich musste kurz abbrechen.
„Es war so nicht geplant und wirklich erst in der Sommerpause passiert …“
„Fox, komm zum Punkt!“
„Ich bin in Lewis verliebt und er auch in mich.“
Ich konnte seinen Blick nicht wirklich deuten, doch er sah wirklich überrascht aus.
„Ernsthaft jetzt?“
„Ja … ich weiß, das alles wirkt, als wäre ich eine Schlampe von einem zum anderen.“
„Nein, das finde ich nicht! Aber, könntest du mir vielleicht helfen?“
„Du meinst ein Verkupplungs-Versuch? Klar, ich würde mir echt wünschen, dass ihr beide wieder glücklich wird, aber denkst du wirklich, dass das mit euch noch eine Chance hat?“
„Ja, er hat doch sicher dasselbe gefühlt wie ich, dass kann er nicht verleugnen! Ich weiß, dass da noch Liebe ist!“
„Wenn du dir so sicher bist?“
„Ja, das bin ich. Du musst doch sicher auch noch mit ihm reden, vielleicht könntest du sagen, dass er uns beiden noch eine Zweite Chance geben sollte, oder zumindest darüber nachdenken soll.“ „Das klingt tatsächlich nach einer guten Idee.“
„Fox, danke!“
„Ich hab genug schaden angestellt, Zeit was Gutes zurückzugeben!
Alleine als danke, dafür, dass du mich gerettet hast als mich Sebastian entstellt hatte.“
„Es wäre echt schlimm, wenn ich dir nicht geholfen hätte, ich musste dir einfach helfen!“
„Und deswegen muss ich dir dabei einfach helfen!“
Er schenkte mir ein Lächeln.
„Weil du ihn gerade erwähnt hattest … wie geht es Sebastian?“, wollte ich wissen.
Charles sah überrascht aus, dass ich mich nach ihm informieren wollte.
„Er sieht total fertig aus. Ich weiß nicht, ob ich dir das sagen soll, denn ich hatte ihm versprochen es bleibt unter uns, aber ich bin ihm zufällig begegnet, er saß in einer dunklen Ecke und weinte, ich habe mich mit ihm unterhalten und er sagte, dass er die gesamte Sommerpause über an Lewis und seine Fehler denken musste, ihm macht das alles noch immer zu schaffen und er vermisst Lewis sehr. Aber du sagst ihm nichts, dass ich dir das erzählt habe! Er würde mir den Hals umdrehen!
Wir haben sowieso nicht viel miteinander zu tun, mich mag er offensichtlich auch nicht wirklich.“ Ich sah auf den Boden.
„Oh Fuck!“
„Fox, das ist doch aber nicht deine Schuld!“
„Aber wie soll ich ihm sagen, dass …?“
„Du musst es ihm doch nicht alleine sagen, mach es doch mit Lewis gemeinsam, oder lass ihn erst mal alleine mit ihm reden.“
„Hmm.“
„Wir kriegen das hin, du, ich, Marcus, der sicher schon eingeweiht ist und Lewis, wir schmieden einfach einen Masterplan!“
„Und wir nennen ihn dann, ´wie wir Charles und Pierre wieder zusammen bringen und Sebastian stecken, dass Fox mit Lewis zusammen ist´ oder wie?“
„Das klingt doch nach einem genialen Plan!“
„Du bist ein Spinner!“
„Denk doch nicht so negativ!“
„Wieso sagen mir das immer alle?
„Weil du ein Pessimist bist Fox!“
„Ja, das kann sein.“
„Wir kriegen das irgendwie hin, hoffe ich!“
„Aber wir müssen uns auch auf die Rennen konzentrieren.“
„Das wird schon, wenn wir alle zusammen halten!“
„Okay, Ich glaube dir mal.“
Das war echt viel für einen Tag, doch auch positiv, dass wir Charles mit im Boot hatten, vielleicht klappte es, dass Pierre versuchte mit mir abzuschließen und es noch einmal mit Charles zu versuchen und Sebastian, vielleicht würden wir auch dafür eine Lösung finden.
Etwas erleichtert war ich alle Male.
er wusste was die nächsten Tage wohl Bringen würden, aber es half nichts, wir mussten es versuchen.
Ich war an dem Abend aber wirklich glücklich, dass es alles so gelaufen war.
Ich fühlte mich noch immer wie frisch aus dem Urlaub, als ich mich auf mein Bett fallen ließ und dachte an diesen Sommer.
Keine Sekunde Später bekam ich eine Nachricht von Lewis, die mich lächeln ließ, ich schrieb den restlichen Abend mit ihm und lies so den Tag ausklingen,
bis ich irgendwann mit dem Gedanken an ihn, eingeschlafen war.
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