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Das verfluchte Volk

GeschichteAbenteuer, Tragödie / P16 / MaleSlash
12.10.2018
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Prolog: Das verfluchte Volk


Die erste Stunde an der Wykademie war wie immer Völkerkunde.
Die Wykademie war eine der zahlreichen Bildungsstätten des Landes Bherna, dort lernten zukünftige Jäger vieles über die Anzahl an verschiedenen Monstern, Pflanzen sowie die unterschiedlichen Waffenklassen, aber nicht zu vergessen über die Lynian, diese bestanden aus den zwei Rassen Felyne und Melynx, diese halfen Jägern stets tatkräftig bei ihren Jagdausflügen.

An der Akademie wurden die Jägerjünglinge von dem Stamm der Wyverianern unterrichtet, diese Rasse bildete eine Subspezies der normalen Menschen, welche in allen möglichen geschult waren. Von Schmied bis hin zum Gebildeten, sie hatten jedoch Rassenmerkmale wie nur 4 Finger an jeder Hand und spitz zulaufende Ohren, die an Elfenohren erinnerten.

„Guten Morgen junge Jäger. Heute werde ich euch über das verfluchte Volk von Kokoto unterrichten!“ sprach der Gelehrte, welcher selber von den Wyverianern abstammte in den Hörsaal. Alle Augen und Ohren waren nun voll und ganz auf ihn gerichtet, der Lehrer räusperte sich kurz und fing dann an über jenes Volk zu erzählen.

„Eine sehr spezielle Legende von Kokoto berichtet von einem Volk, dass von einem Drachenältesten, genauer gesagt, von einem weiblichen Kushala Daora abstammt und somit das Blut der Bestie in ihnen Adern fließe.
Dieses Volk waren die ersten Jäger in der Region in und um Kokoto.“ der Lehrer schlug ein Buch auf, was vor ihm auf seinem Podest lag und las daraus die Legende der Kokoto.

„Ein einer stürmischen Nacht, es schnellten Blitze gen Boden, sie zerschnitten die Luft und es knallte nach jedem höllischen Blitz fürchterlich, als würde das Ungetüm, welches hoch oben auf dem Berg hauste schreien.
Die Bauern, die der Bestie eine Opfergabe zur Besänftigung bringen wollten fanden das Monster leblos auf dem Gipfel des Berges und neben es ein auf den ersten Blick menschliches Kind, aber es zeigte die Merkmale eines Wyverianer. Die Menschen nahmen das neugeborene Kind mit sich und es vergingen Jahre, das Kind wuchs sehr schnell heran und es zeigte sich noch ein Merkmal. Das Kind des Daora hatte tiefrote Augen. “

Er schlug das Buch wieder zu und richtete sich wieder seiner Klasse zu.
„Das wohl faszinierendste an dieser Rasse ist, dass sie bei der Jagd einen bestimmten Zustand erreichen können, welcher als Jagdinstinkt nieder geschrieben ist.

Dieser Zustand ist einzigartig schön und tödlich zugleich. Wenn die dieses Stadium erlangen atmen sie eine schwarze, gasförmige Substanz aus.“

Der Lehrer projektierte eine schemenhafte Gestalt mit Hilfe von Blitzkäfern in einem Käfig an eine große Leinwand.
Das Bild zeigte einen großen skizzierten Mann, dieser hielt ein Großschwert einer Rathian in seiner Hand und sein Gesicht war mit dem schwarzen Rauch bedeckt. Einzig seine teufelroten Augen sah man dadurch und dies jagte den Schülern einen kalten Schauer über den Rücken.

„Angsteinflößender als ein Nargacuga bei Nacht was?“ lachte der Lehrer leise und entließ seine Schüler in ihre nächste Stunde.

Zur selben Zeit kam ein Jäger, gekleidet mit einer Azurrathalosrüstung mit einem Langschwert aus rotem Rathalos in Bherna an, er sah leicht überrumpelt aus.

„Wow! Das ist wohl einer dieser großen Dörfer von dem mir Großvater erzählt hatte!“ der junge Jäger war keine 18 Jahre alt und hatte dennoch schneeweißes Haar und eine großzügige Narbe schmückte seine rechte Gesichtshälfte.
Er schaute sich alles mit großen Augen an und freute sich wie ein kleines Mädchen, als er das Hauptgebäude der Gilde sah, der Knabe rannte wie ein geölter Blitz zum Haupteingang, aber wie es ihm geschah rannte er in einen bulligen Jäger.

„Knirps! Was soll der Scheiß, keine Glupscher im Kopf?!“ der Fremde packte den kleinen mit meinem seiner Pranken und hob ihn hoch.

„Freut mich! Ich heiße Haru und du?“ der kleine Jäger sah ihn in die Augen mit einem Grinsen, aber der bullige Jäger ließ ihn prompt fallen, so dass Haru auf seinen Hintern fiel.

„Du Monster!“ mit diesen Worten ging er beängstigt von dannen.


„Schon wieder diese Reaktion...“ Haru schaute getrübt auf den Boden und kratze sich seine Narbe.
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