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Dunkle Schatten

GeschichteDrama, Thriller / P18 / Gen
Ardelia Mapp Clarice Starling Hannibal Lecter Jack Crawford OC (Own Character) Paul Krendler
10.10.2018
11.02.2019
4
5.082
 
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7 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
10.10.2018 1.526
 
Hallöchen ihr lieben Leser da draußen :D

Das ist meine erste Fanfiction zu Hannibal also seid nicht allzu streng mit mir.

Kritik ist natürlich trotzdem immer willkommen egal ob positiv oder negativ, solange sie konstruktiv ist.

Und jetzt viel Spaß beim Lesen :)






H I N W E I S :Diese Fanfiction dient zur Unterhaltung und ist ohne jedes finanzielles Interesse.Verantwortung und Copyright verbleiben bei der Autorin.


Die Figuren aus den Romanen gehören Thomas Harris.Keine Verletzung von Urheberrechten ist beabsichtigt.


Kapitel 1



Müde sah Clarice aus dem Fenster seid der missglückten Drogenrazzia gab ihr Krendler keine Chance mehr sich im Außeneinsatz zu beweisen, vermutlich verdankte sie es Jack das sie ihren Job überhaupt noch hatte. Ihr geliebter Job für den sie einst alles gegeben hätte, lag nun zerbrochen in Scherben vor ihr. So lange Paul beim FBI etwas zu sagen hatte würde sie nicht mehr befördert werden, sondern immer weiter absteigen. Frustriert zündete sie sich eine Zigarette an und beobachtete gedankenverloren wie eine Sternschnuppe vom Himmel fiel sofort hörte sie die Stimme ihres Vaters „Du musst dir etwas wünschen Clary“ sie schloss die Augen aber ihr Kopf war leer oder so voller Gedanken das sie keinen greifen konnte.

Traurig sah er aus dem Fenster wenn sie wüsste wie nahe er ihr war, das er sie gerade jetzt, in diesem Moment beobachtete, wie sie aus dem Fenster sah und ihren Gedanken nachhing. Zehn Jahre waren vergangen seit er mit ihr gesprochen hatte, zehn Jahre seit er durch die Gitterstäbe die zarte Haut ihres Fingers berührt hatte. Wie gern würde er sie noch einmal berühren, noch einmal mit ihr reden oder ihr einfach gegenüberstehen und in ihre wunderschönen Augen schauen. Doch alles was Hannibal tun konnte war ihr einen Brief zu schreiben. In den letzten Jahren hatte er viele Briefe an sie geschrieben, keiner hatte je seine Wohnung verlassen aber dieser Brief den er ihr heute am frühen Abend geschrieben hatte, würde seine Wohnung verlassen.

Mit einem Blick auf die Uhr an der Wand stellte Clarice fest das es bereits kurz vor zwei in der Nacht war, sie sollte Schafen gehen, morgen gab es ein wichtiges Meeting auch wenn Krendler sie sicher nicht zum Zuge kommen lassen würde, wollte sie dennoch ausgeschlafen und vorbereitet sein.

Die Wunderbare Melodie von Bachs Toccata in C-Dur holte Hannibal am Morgen sanft aus dem Schlaf, es war ein Meisterwerk fand er. Die flinken töne weckte sofort die Lebensgeister in ihm. Für einen Moment schloss er die Augen und ließ seine Hände im Takt der Musik gleiten -Wunderbar- der perfekte Morgen um Clarice einen kleinen Besuch abzustatten und ihr den Brief zu hinterlegen.

Jack Crawford lag wach auf seiner Hälfte des Bettes und starrte die Decke an, er vermisste Bella. Seit ihrem Tod war sein Leben einsam und leer, einzig gefüllt vor der Jagd auf Verbrecher, ziellos mit dem einzigen ziel Hannibal Lecter zu fassen. Zu viele Male war ihm der geniale ehemalige Psychiater schon entkommen.

Es war noch Dunkel als Hannibal leise den langen Kiesweg zu dem Doppelhaus von Clarice und Ardelia  huschte. Langsam öffnete er die Tür von Clarice‘ Haushälfte „Nicht abgeschlossen wie leichtsinnig von ihnen Agent Starling“ flüsterte er kaum hörbar und betrat geräuschlos die Wohnung. Beinah wäre er gegen einen Karton gelaufen der mitten im Raum auf dem Boden Stand -Wie Unordentlich- er lief  weiter in die Küche vor zum Küchentisch, er lehnte den Brief welcher in einen edlen strahlendweißen Umschlag gehüllt war gegen die Obstschale, in der sich abgesehen von einer halb verschimmelten Apfelsine kein Obst befand. Er wollte schon wieder gehen beschloss dann aber doch noch einen Blick in ihr Schlafzimmer zu werfen, wie sie friedlich da lag und schlief. Er hielt seinen Atem an um ihren besser hören zu können. Er verspürte eine unglaubliche Anziehung die von ihr ausging. Langsam ging er weiter auf sie zu, er konnte nicht widerstehen, sanft strich er ihr mit zwei Fingern über die Wange. Ihre Haut war so unglaublich weich und wie sie roch…



Jäh wurde Clarice aus dem Schlaf gerissen, erbarmungslos klingelte der Wecker immer schneller und schneller bis sie ihn schließlich abstellte. Sie quälte sich aus dem Bett und ging wie jeden Morgen als erstes zur Kaffeemaschine, während der Kaffee durchlief fiel ihr Blick auf einen strahlendweißen Umschlag, der gestern noch nicht auf dem Tisch gewesen war, auch sah der Umschlag nicht nach irgendeiner noch zu bezahlenden Rechnung aus. Vorsichtig drehte sie ihn um, nur um ihn im nächsten Moment erschrocken zurück auf den Tisch fallen zu lassen. Clarice stand dort in einer ihr nur allzu bekannten gestochen scharfen Schrift. Behutsam stecke sie den Brief in eine Beweismitteltüte und legte ihn zu ihrer Handtasche.

Müde betrat Jack den Konferenzraum alle außer Starling waren schon da er setzte sich auf einen der noch freien Stühle und beobachte wie die Leute um ihn herum, Paul Krendler allen voran nervös mit den Fingern auf den Tisch trommelten und alle paar Sekunden auf die Uhr sahen.

Gehetzt kam Starling in den Konferenzraum gestolpert und setzte sich auf den einzigen noch freien Stuhl, neben Krendler „Sie sind spät Agent Starling“ sagte er auch prompt „Entschuldigen sie bitte Sir“ erwiderte sie.

„Nun gut fangen wir an, es handelt sich um einen äußerst prekären Fall. Gestern wurde die Leiche von Kyleen Buxley aufgefunden, sie wurde nach dem gleichen Muster getötet wie Hanna Seroyan und Masie Fuller. Es handelt sich wie ihnen sicher bekannt ist ab dem dritten Opfer um einen Serienmörder. Hier sind die Akten schaffen sie diese unschöne Sache aus der Welt“ Krendler schob den Stapel mit den Kopien der Fallakte zu seinem Sitznachbar, welcher sich eine Akte nahm und ihn dann weiter schob. Genau einen Platz vor Clarice war der Stapel leer „Ohh verzeihen sie Agent Starling ich bin sicher sie widmen sich gerne dem aufarbeiten und Digitalisieren alter Akten?“ Starling kochte vor Wut unfassbar mit welcher Unverfrorenheit Krendler sie an den Schreibtisch verbannte, sie hätte ihm umbringen können. Stattdessen setzte sie ein gezwungenes Lächeln auf und nickte, hätte sie etwas gesagt wären ihr die Worte sicher außer Kontrolle geraten.

Krendler holte Starling auf dem Weg zu ihrem Schreibtisch ein „Hören sie Starling es ist ganz einfach sie tun etwas für mich und ich verbaue ihnen nicht mehr ihre Karriere“ er drückte Clarice in die nicht einsehbare Ecke vor seinem Büro und lies seine Hand langsam an ihrem Bein entlang unter ihren Rock gleiten „Vergessen sie es“ zischte Clarice und schob ihn energisch zur Seite. Schon seit sie und Krendler sich kannten versuchte er sie ins Bett zubekommen aber in den letzten Monaten war es unerträglich geworden.



Genüsslich trank Hannibal noch einen Schluck des köstlichen Weins, den er sich gemeinsam mit der Leber des wirklich schändlich unerfahrenen und noch dazu unfreundlichen Weinverkäufers zum Abendessen Serviert hatte. Das beseitigen der Leiche war kein Problem, wie schon einige Male zuvor hatte der knurrige Bestatter von Stockwerk unter ihm die Leiche gegen einen gewissen Aufpreis gerne ihn in seinem Krematorium verbrannt und wer würde so einen schlechten Berater was das kaufen von Wein anging schon vermissen?



Angespannt fischte Clarice den Brief aus ihrer Handtasche, vorsichtig darauf bedacht ihn nicht zu zerreißen öffnete sie den Umschlag.



Liebe Clarice,

Ich habe lange überlegt wann der richtige Zeitpunkt ist um mit ihnen in Kontakt zu treten und ich denke nun ist es soweit.Mit großem Interesse habe ich Aufstieg und Niedergang ihrer Karriere verfolgt, wie es scheint waren ihre Eltern beide tiefe Roller. Ich hatte diesen passenden Vergleich der Rollertauben einst Barney mitgeteilt. Rollertauben fliegen hoch in die Lüfte, machen eine beeindruckende Rolle und stürzen sich dann wieder zurück zur Erde. Es gibt tiefe Roller und flache Roller aber man darf keine zwei tiefen Roller miteinander paaren, weil sonst ihre Jungen bei der Rolle aufschlagen und sterben werden. Sie Agent Starling sind ein tiefer Roller, ich hatte für sie gehofft dass einer ihrer Eltern keiner war

Ich kam nicht umhin zu bemerken das sie keinen sehr ansehnlichen Lebensstil pflegen, in ihrer Wohnung herrscht das reinste Chaos sie sollten aufräumen Clarice, sonst wird die gute Ardelia noch einen Herzinfarkt erleiden wenn sie aus ihrem Urlaub in Miami zurück kommt und sieht in was sie ihre penible Ordnung verwandelt haben und was würde Ardelia sagen wenn sie wüsste das sie wieder mit dem Rauchen angefangen haben? Wo sie sich doch so viel Mühe gegeben hat es ihnen abzugewöhnen. Clarice sie gehen wirklich leichtsinnig mit ihrer Gesundheit um. Was wohl ihr Vater, der getötete Nachtwächter in seinem schlichten Kiefernsarg denken würde wenn er wüsste das sie die Finger nicht von den Zigaretten lassen konnten, obwohl er sie immer vor dem Rauchen gewarnt hatte und ihre Mutter das ordentliche Zimmermädchen was würde sie sagen wenn sie die Unordnung in ihrer Wohnung sehen würde?

Und sagen sie mir Clarice Schweigen die Lämmer?

Ich würde wirklich gerne mal wieder mit ihnen Plaudern aber leider muss ich davon ausgehen das sie mich dann festnehmen ich hoffe wir begegnen uns bald wieder



Hannibal Lecter  M.D.



Clarice schwirrten so viele Fragen im Kopf herum aber die wohl größte Frage war woher Dr. Lecter so viel von ihrem Privatleben wusste.



Ich hoffe es hat euch gefallen, über Reviews würde ich mich sehr freuen ;)
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