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Verfluchtenzwillinge treffen auf die Hexenzwillinge

von Kimievpe
GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Alec Aro Caius Jane Marcus OC (Own Character)
07.10.2018
25.11.2018
13
20.571
9
Alle Kapitel
19 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
08.10.2018 1.576
 
Elincia Pov
Es sind jetzt schon drei Monate vergangen, nachdem wir Verwandelt wurden. Wir haben alles über die Volturi und anderen Vampiren erzählt bekommen. Die Volturi sind die Könige der Vampire, da sie für die Ordnung der Einhaltung der Gesetze sich überall einen Namen gemacht haben.

Andrè hat uns auch über einige Gaben und Vampirfähigkeiten erzählt. Er selbst besitzt eine Gabe, und zwar die Gedankenkontrolle. Er kann mit Hilfe seiner Gedanken ein Individuum kontrollieren, befehlen und steuern. Andrè hat uns ebenfalls über unsere Gaben aufgeklärt. Da ich Andrè über meine unwissenden Gefühle aufgeklärt habe, hat er mir erklärt, das ich ebenfalls eine Gabe besitze. Daraufhin haben wir einige Tests an Tieren gemacht, um zu wissen was das ist.

Ich habe mich auf das Tier kontrolliert, und musste feststellen, das ich ein Bild in dem Kopf des Hirsches sehen kann. Ich habe mich nun auf das Bild in seinem Kopf konzentriert, sodass ich sehen konnte, das er Angst hat. Er spürt die Angst, angefallen zu werden. Sodass ich daraufhin das gesehene ausgesprochen habe.

Andrè hat daraufhin die Stirn gerunzelt, hat dann meinem Bruder gesagt das er es versuchen soll. Er hat nichts gesehen. Andrè war sich nicht hundertprozentig sicher, sagte aber:,, Vielleicht basiert Eure Gabe des jeweils anderen, un damit der Angst. Wenn du die Angst sehen kannst Elincia, muss dein Bruder in der Lage sein, sie in diese Situation versetzen zu können! Probiert es mal. Fang du an, Conrad!" Conrad hat daraufhin seine Konzentration auf den Hirsch gerichtet, sodass der Hirsch bei dem Wort "Angst" zusammen auf die Knie gegangen ist, und sich dann klein und zittrig gemacht. Andrè hat mir nun ein Zeichen gegeben, sodass ich nun die ganze Angst sehen kann. Der Hirsch hat von einem Jäger, der ihm uns seine Familie wegnimmt Angst. Allein schon bei dem Spektakel, das der Jäger ihn angreift, habe ich ein Kratzen im Hals bekommen. Andrè muss es wohl bemerkt haben, sodass er mir befohlen hat, ruhig zu bleiben. Aber da mein Durst immer großer wurde, und ich auf ihn springen wollte, es aber nicht konnte, hat sich das Spektakel in echt verwandelt. Ich habe daraufhin vor Schock meine Konzentration ausgeschaltet, und das Bild, samt den Jägern ist verschwunden.

"Unglaublisch" sagte Andrè zwischen uns. Ich schaute ihn daraufhin an. Er sagte dann:,, Sieht wohl so aus, das du eine eigene, und eine zusammenhängende zu deinem Zwillingsbruder hast. Du kannst nicht nur die Angst spüren, sondern auch freisetzten, und damit ein Lebendiges Bild erzeugen, während dein Bruder die Angst in einem Körper freisetzt. Ihr beide seit wirklich was besonderes!" Wir nickten darauf nur, sagten dann zeitgleich:,, Aber dank deiner Hilfe Andrè. Wir sind froh, jemanden an unserer Seite zu haben!" Daraufhin lächelte er, und hat dann die Jagd eröffnet.

Nachdem wir uns gesättigt haben, haben wir uns wieder in die Höhle begeben. Dort meinte Andrè:,, Wir können nicht ewig hier an diesem Ort bleiben. Das wisst ihr, da ich Euch die Regeln erklärt habe. Und da ihr Euch, trotz euren gerade mal drei Monaten und damit noch Neugeborene seit, Euch gut unter Kontrolle habt, habe ich beschlossen, das wir wieder in ein Dorf ziehen werden. Auch wenn unser Haus etwas abseits ist, bitte ich Euch, mit den anderen Leuten zu reden. Aber bitte verspricht mir, nicht Eure Gaben an jemanden zu verwenden, um unser Aufsehen zu erregen!" Wir beide nickten daraufhin mit fester Miene.

Gesagt getan, haben wir die Höhle so aussehen lassen, das keiner da drinne gewohnt hat, sowie unsere ganzen anderen Spuren beseitigt. Wir sind in Spanien geblieben, und uns an ein Dorf gehalten, wo es näher an einen Wald ist, und damit unsere Identität nicht so schnell auffliegt.
Andrè hat schon alles vorgesorgt. Als wir das kleine Haus erreicht haben, hat jeder von ein Zimmer bekommen. Das Haus ist mit unseren drei Zimmern, einer Küche, ein Bad und ein Wohnzimmer bestattet. Selbst mein Zimmer ist groß und geräumig. Es hat ein Bett, ein Bücherregal und ein Kleiderschrank mit lauter Sachen in meinen größen.

Auch wenn mein Schrank mit vielen Kleidern, Pullover und Hosen ausgestattet ist, ist es nicht genau meins. Es sind diese teuren Sachen, die nur reiche Familien tragen. Natürlich habe ich früher solche Leute beneidet, da sie es nicht anders kennen, als in einem kleinen Haus zu leben, wo man nicht viel Geld hat und jeder seine Rolle im Haushalt gehabt hat. Ich mag meine einfache aber dennoch schlichte Kleidung einfach lieber, da sie mich mein ganzes Leben so begleitet hat, und mich zu der gemacht, die ich bin.

Mein Bruder ist freudig in mein Zimmer gesprungen, und war komplett aus dem Häuschen. Er liebt seine neue Sachen, sodass er mich in sein Zimmer geschleift hat. Auch hier ist das Zimmer von meinem Bruder nicht anders eingerichtet, um ehrlich zu sein, ist es genau gleich. Nun hat er mit Schwung seine Tür zum Kleiderschrank geöffnet, und seine neue Sachen präsentiert. Ich habe daraufhin nur die Augen verdreht. Wenn man bedenkt, das diese Geste alle Ängste und Probleme bei Conrad einfach weggeblasen hat. Ich habe keine Ängste bei ihm gespürt, nichts. Einfach gar nichts, nochnichtmal ein Hauch von Angst. 'Wie kann man nur seine Lage vergessen?' fragte ich mich innerlich. Schließlich hat Andrè uns das alles zur Verfügung gestellt, um uns den anderen anpassen zu können. Das wir, obwohl wir anders sind, im Grunde wie sie sind, oder uns so verhalten sollen. Und zwar wie "gewöhnliche einfache Menschen", die normal in einem Dorf keben, und hier jeden kennt, sowie ein gutes zusammenleben haben. Da wir im Moment noch Bernstein als Augenfarbe haben, werden wir damit vielleicht auch als "Menschen" aktzepiert, da es untern Zwillingen schließlich normal ist, die selbe Augenfarbe zu haben. Aber das Problem wiederum ist, das es nach der Zeit merkwürdig ist, von Bernstein auf eine goldene Augenfarbe zu kommen.

Andrè, den wir mittlerweile als unseren Vater sehen, hat uns runter ins Wohnzimmer gebeten.
Dort angekommen, fragte er:,, Und wie gefällt Euch das Haus? Sowie die Sachen die ich bereitgestellt habe?" Wir beide meinten synchron:,, Super." Auch wenn wir es zeitgleich gesagt haben, hat man die Unterschiede in unserer Stimme gehört. Andrè fragte mich daraufhin:,, Was ist los Elincia? Gefallen sie dir nicht?" Ich schüttelte daraufhin den Kopf, sagte dazu:,, Sie sind schön, sehr schön sogar. Doch ist mir meine Kleidung lieber!" Er nickte darauf nur. Um die Spannung zu lockern, sagt er nach der Zeit:,, Na dann. Wie wäre es mit etwas Training? Schließlich müsst ihr mit Euren Gaben und Kräften in der Öffentlichkeit umgehen können!"

Ich nickte mit einem Lächeln im Gesicht. Wenn hier jemand in aller Öffentlichkeit mit seiner Gabe umgehen muss, dann ja wohl ich. Es ist nervend und frustrierend zugleich, das ich durchgängig die Ängste von einer oder mehreren Personen spüre. Selbst wenn wir uns unter Menschenmenge mischen, werde ich permanent davon umgeben, sodass Andrè jedes mal seine Gabe an mir anwenden muss. Wie beim letzten mal, habe ich meine ganze Konzentration auf einen nichts wissenden Hirsch fokussiert. Auch hier hat der Hirsch Angst vor einem Raubtier angefallen zu werden. Nun habe ich ein Zeichen an mein Zwilling gegeben, der nun seine Gabe an dem Tier anwendet, bloß das er es diesmal mit der Hilfe seiner Gedanken macht. Und tatsächlich es hat funktioniert. Nun habe ich, nachdem das Tier zusammengekauert auf dem Gras liegt, den zweiten Teil meiner Gabe auszuprobieren. Sodass ich meine ganze Konzentration nun auf das Bild in seinem Kopf konzentriere. Es hat etwas länger gebraucht, da ich erst alles andere ausblenden musste, sei es mein Durst im Hals, oder die anderen Ängste um mich herum, um mich richtig konzentrieren zu können. Auch hier hat sich nach der Zeit eine Szene erzeugt, die ich diesmal so lange aufrecht erhalten habe, solange ich es konnte. Und für das erste mal war ich richtig gut, da ich erst bei der Jagt abgelassen habe, da mein Jagtinstinkt wieder die Oberhand gewonnen hat.

Andrè hat es uns bei noch weiteren Tieren versucht, bis ich dann alles um mich herum ausblenden konnte, selbst meinen Drang an das Blut, und damit meinen Durst komplett gestillt habe, und damit auch gelernt habe ihn zu kontrollieren. Zwar immer noch nicht ganz perfekt, aber es wird besser.

Vor Anbruch des Tages sind wir wieder ins Haus zurückgekehrt, wo Andrè erklärte:,, Da ihr nun meine Familie, und damit meine Kinder seit, habe ich daraufhin entschieden es offiziell zu einem Clan zu machen. Oder besser gesagt, zu der offiziellen Ernennung unserer Familie. Ich würde Euch bitten, meinen Nachnamen Cessaire anzunehmen. Da wir ab Heute unter Menschen wohnen werden, wäre es für uns dann einfacher zu behaupten eine Familie zu sein, da wir das im Grunde wirklich sind! Was meint ihr?"

Ich schaute zu meinem Zwilling, der mich mit einer entschlossen Miene anschaute, sodass ich ihm dadurch ein nicken gegeben habe, das ich seiner Meinung bin. Wir haben zeitgleich genickt, sodass Andrè uns keine zwei Sekunden in den Arm gezogen hat. Er sagte in der Umarmung:,, Ich danke Euch Elincia Anthiese und Conrad Mycen Ledorè Cessaire!" Damit hat er mir einen Kuss auf den Scheitel gegeben, und meinem Bruder ein Schulterklopfen.

Und damit hat unser Leben als Familie und Clan begonnen...

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Andrè:
https://www.menexpert.de/thumbnails/b2385ff4cd5cecbce2e63dbc17f1fe9a6b402050/volles-haar-1.jpg
(Stellt ihn Euch ohne Bart vor ^^')


Hoffe das Kapi gefällt Euch! :D
Und hier schonmal ein kleines Dankeschön an meine beiden Reviewer! :)
LG
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