Verfluchtenzwillinge treffen auf die Hexenzwillinge

von Kimievpe
GeschichteRomanze, Fantasy / P12
Alec Aro Caius Jane Marcus OC (Own Character)
07.10.2018
25.11.2018
13
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Elincia Pov
Ich und mein fünf minütiger älterer Zwillingsbruder haben am 17.04. 765 nach Christus das Licht der Welt erblickt. Ich wurde um 9:05 Uhr geboren, mein Bruder genau um neun Uhr. Wir beide sind an einem wunderschönen Frühlingswetter auf die Welt gekommen, wo es weder zu kalt noch zu warm war, sondern genau richtig. Aber es wäre ja schließlich nichts neues, das in Frankreich herrliches Wetter ist. Wir beide sind durch und durch Franzosen. Unsere Eltern sind Franzosen, unsere Großeltern, sowie alle anderen.

Meine Mutter hat mir den Namen Elincia Anthiese Ledorè gegeben. Da sie schon immer eine kleine Tochter haben wollte, wollte sie auch denn passenden Namen ihr geben. Mein Bruder hat den Namen von unseren Vater ausgesucht bekommen, und zwar Conrad Mycen Ledorè.

Wir haben alle zusammen in unserem kleines Haus gelebt, sodass es an uns nicht fehlte. Die Leute in unserem Dorf haben uns alle Nett behandelt, doch dennoch war etwas an ihnen komisch. Ihre freundlichen Gesten haben auf uns nicht echt gewirkt. Unsere Eltern haben uns gesagt, das Zwillinge ein Wunder sind, aber auch eine Überraschung zu gleich. Als wir älter wurden, erzählten unsere Eltern, warum die anderen uns so behandeln. Die Dorfbewohner denken, das wir verfluchte Kinder sind, sogar Hexen, da sie unsere Freundlichkeit als ein Trick des Teufels sehen. Sie denken, da ich Kastanienblonde Haare habe, ein Geschenk vom Teufel bin. Aber ich bin weder verflucht noch ein Geschenk vom Teufel, schließlich hat sich meine Haarfarbe mit den meiner Eltern vermischt. Mein Bruder hat dunkelbraune Haare, wie unser Vater, bloß das da ein leichter roter Stich drinne ist, denn er wiederum von unserer Mutter hat, und man den nur bei Sonnenstrahlen erkennen kann. Meine Mutter hat hellbraune Haare, mit einem leichten roten Stich. Da meine Eltern nicht gläubig sind, da sie die Wahrheit am Besten kennen, das wir normale Kinder sind, hat sie uns gesagt, das wie uns weiter freundlich verhalten sollen, wie wir es gelernt haben.

Doch leider haben sie falsch gedacht. Als dann die schwere Krankheit die Pest, bei uns eingekehrt ist, haben sie daraufhin unseren Eltern die Schuld gegeben. Unseren Eltern und uns. Sodass dann meine Mutter, an dem Scheiterhaufen gebracht wurde, unter dem Vorwand, mit dem Teufel ein Vertrag geschlossen zu haben, und damit uns "verfluchten" geboren zu haben. Wir mussten die Verbrennung aus erster Reihe sehen, sodass ich mich daraufhin fest an mein Bruder mit nicht endenden Tränen klammerte. Ich hatte Angst um uns, große Angst. Schließlich will ich nicht, das wir eines Tages ebenfalls so enden werden. Mein Vater hat mich, und mein Bruder damit ebenfalls in eine große Umarmung gezogen, meinte dann:,, Es wird alles gut. Wir werden so schnell wie möglich hier verschwinden!" Wir haben die ganze Zeit uns fest in den Armen gehalten, bis die Glut erloschen ist.

Wir haben gewartet bis alle in ihre Häuser verschwunden sind, sodass wir uns mit unseren zarten neun Jahren von unserer Mutter verabschiedet haben. Nach der Zeit hat unser Vater uns nach Hause geschickt, um unsere wichtigsten Sachen zu packen. Ich habe mein Stohteddy und meine Strohpuppen mitgenommen. Danach sind mir nach Spanien gewandert, da sich unsere Sprache kaum unterscheidet, bloß das man sie anders ausspricht. Dort haben wir uns zu dritt ein neues Leben aufgebaut, doch damit wir nicht wieder als die "Verfluchtenzwillinge" behandelt werden, hat Vater beschlossen, das mein Bruder ab jetzt zwei Jahre älter sein soll.

Das hat nau ein gutes Jahr funktioniert, da unser Vater von uns gegangen ist. Nun waren mein Bruder und ich mit fast elf Jahren allein. Sodass wir beide uns nun nach arbeiten geschaut haben, um überhaupt überleben zu können. Mein Bruder arbeitet beim Bäcker, wo er jeden Tag das Mehl holen muss, und beim Backen helfen muss. Während ich bei reichen Familien die Wäsche wasche, oder wenn es sein muss, die Löscher wieder zuflicke.

Alles hat wunderbar funktioniert. Wir wurden nicht wie komische Leute behandelt, und wurden auch jeden Tag normal begrüßt. Doch das hat sich alles auch nur eine Zeitlang gehalten. Um genau zu sein ein dreiviertel Jahr, nach dem wir einviertel nach dem Tod unseres Vater gebraucht haben, um eine Arbeit zu finden.

Es ist genau drei Wochen nach unserem zwölften Geburtstag passiert. Ich habe wie immer die Wäsche im Garten der Familie gewaschen, bis ich dann einen Schrei verhörte. Sofort rannte ich dahin, um nachzusehen was passiert ist.

Ich musste erst den Garten durch den Zaun verlassen, und bin dann in den Wald gerannt. Es ist etwas abgelegen einer Lichtung der Straße passiert. Die Tochter der Familie für die gerade die Wäsche gewaschen habe ist Tod. Ihr schönes hellblaues Kleid ist überall mit Blut beschmiert. Ihre lange Braunen Haare, haben ebenfalls etwas abbekommen, sodass sie dann ebenfalls verschmiert waren. Ich schaute mich nach dem Mörder um, der ihr das Messer in Bauch gesteckt hat, sodass ich in den Wald rannte. Als ich aber nichts gefunden habe, und es schon dunkel wurde, bin ich wieder aus dem Wald gerannt.

Doch das was mich dort erblickte, hat mir den Atem gestockt. Die Eltern, und das gesamte Dorf standen um die tote Tochter. Als sie mich erblickten, haben sie mich sofort mit ihren Blicken finster angeschaut.

'Es ist genau wie damals!' dachte ich. Meine Hände haben gezittert. Sodass ich mit langsamen Schritten auf die Dorfbewohner zu gehen wollte, doch sie gingen zurück. Mit zittriger Stimme sagte ich:,, Ich,... ich kann das,... erklären. Ich habe sie,... schreien gehört, und-..." Doch ich wurde von dem Vater unterbrochen, der schreiend sagte:,, UND WAS? DU GLAUBST DOCH WIRKLICH NICHT, DAS WIR DEINER LÜGE GLAUBEN? DU HAST UNSERE TOCHTER UMGEBRACHT! NACH ALLEM WAS WIR FÜR DICH GETAN HABEN, INDEM WIR DICH AUFGENOMMEN HABEN?! IST DAS ALSO DEIN DANK?! DER TOD UNSERER WERTVOLLEN EINZIGEN TOCHTER?!" Ich sagte in einem etwas lauten Ton:,, Habe ich NICHT! ICH BIN UNSCHULDIG! SIE WAR SCHON TOD, ALS ICH HIER ANGEKOMMEN BIN!" Daraufhin sind die Dorfbewohner noch mehr Schritte zurück gegangen. Der Dorfälteste meinte dann:,, Dann seit ihr und eurer Bruder, ein Geschenk des Teufels?! Auf den Scheiterhaufen mit Euch, ihr Verfluchten Kinder!" Damit hat mich einer mit Gewalt an dem Arm gepackt, das es höllisch weh tat.

Ich und mein Bruder wurden in ein Kerker gesteckt. Als dann die Tür verriegelt wurde, fiel ich meinem Bruder um den Hals. Ich meinte komplett aufgelöst:,, Tut mir leid Conrad, das wir jetzt so enden. Ich habe sie wirklich nicht umgebracht, das weißt du auch! Ich will nicht sterben! Nicht auf dem Scheiterhaufen wie Mutter damals!" Er hat mir daraufhin beruhigend den Rücken gestrichen, sowie mir beruhigende Worte ins Ohr geflüstert.

Die Tür wurde aufgemacht, und wir wurden wieder mit Gewalt daraus gezerrt. Es wurde für uns eine Gasse gebildet, wo uns dann alle mit Beschimpfungen an den Kopf oder auf uns gespuckt haben. Einer hat mir ein Bein gestellt, sodass ich hingefallen bin, und ein anderer daraufhin auf mich eingetreten hat. Ich krümmte mich mit Schmerzen daraufhin zusammen. Doch das hat nicht lange angehalten, da ich wieder mit Gewalt hochgezogen wurde.

Nun wurden wir an einem großen Ast gefesselt, wo wirklich keine Möglichkeit besteht, es weder aufzureißen, oder aufzuknoten. Während ich versuchte irgendwie wie wieder frei zu kommen, hat der Dorfälteste eine Abstimmung abgehalten. Als ich merkte, das alle für unsere Verbrennung sind, ist meine letzte Hoffnung sowie Mut verloschen, und meine Angst die ich schon in mir hatte, sich tief in meinen Herzen verbreitet hat. Als meine letzte Träne meine Wange runter kullerte, und ich ein "Es tut mir leid" hervor brachte, sodass ich dann meine Augen aus Reflex geschlossen habe, als der Dorfälteste den Scheiterhaufen anzündete.

Auch wenn ich zu sehr mit meiner Angst beschäftigt bin, das ich dadurch versucht habe, die Schmerzen zu verdrängen, hat bei jedem Funken oder nahekommende Flamme meine Angst verstärkt, die meinem Tod immer näher machte. Meine Angst hat die Oberhand schon lange über mich gewonnen, sodass selbst die Qual mir nichts anrichten konnte.

Als dann plötzlich die Flammen erloschen sind, habe ich daraufhin meine Augen geöffnet, da ich das nicht glauben konnte. Ich erblickte einen Mann vor mir, der mich beruhigend anlächelte. Auch wenn der Anblick nur kurz gewesen ist, da er plötzlich verschwunden ist, habe ich daraufhin dann einen stechenden Schmerz in meiner Hand gespürt. Es fühlte sich an, als würde ich innerlich brennen, sodass ich wieder Angst bekommen habe, woher das kommt, was mit mir passiert, und was dieses Brennen in meinem Körper macht. Ich schrie wie am Spieß, der nach der Zeit milder wurde, und ich in eine sanfte Dunkelheit hineingezogen wurde.

Als ich meine Augen wieder öffnete, konnte ich alles klar und deutlich vor mir sehen. Ich konnte in der klaren Nacht erkennen, das ich mich in einer Höhle befinde, auch wenn ein Feuer es etwas erhellte. Als ich aufstehen wollte, merkte ich, das ich es schon getan habe. Nun schaute ich zu meinem Bruder, der sich ebenfalls umgeschaut hat, und bei mir hängen blieb. Als ich einen Schritt auf ihn los gegangen bin, habe ich mich im nächsten Moment in seinen Armen befunden. Er hat die Umarmung erwiedert, und flüsterte:,, Ich bin so froh, mit dir am Leben zu sein!" "Ich auch!" sagte ich. Als wir uns gelöst haben, und uns in die Augen des jeweils anderen schauten, wischen wir zurück. Wir haben uns dadurch an eine Wand der Höhle befunden, und uns erschrocken angeschaut.

Was ist nur mit uns passiert? Wie kann das sein, das wir so schnell sind, und rote Auge haben? Als hätte jemand meine Gedanken gelesen, ist ein Mann vor uns aufgetaucht. Er sagte:,, Keine Angst. Ich werde Euch alles erklären. Doch bevor ich das tue, möchte ich mich vorstellen. Mein Name ist Andrè Cessaire. Ich werde ab Heute immer bei Euch bleiben, egal was passiert!" Nachdem er das gesagt hat, habe ich mich von der Wand gelöst, und bin ein Schritt auf Andrè zugegangen. Keine zwei Sekunden später stand ich neben ihm. Mein Bruder tat es mir gleich.

Nachdem er uns angeschaut hat, erklärt er:,, Ihr seit ab Heute Vampire. Ich werde Euch alles beibringen was ihr wissen müsst. Auch Euch über Eure neue Kräfte belehren. Aber jetzt kommt, ihr habt bestimmt Hunger!" Nach dem er das gesagt hat, hatte ich ein Kratzen im Hals. Sodass ich mich daraufhin angespannt habe. Erst ist Andrè vorgerannt, wir hinterher. Er hat uns gesagt, als wir tiefer im Wald sind, und nur von Tierblut ernähren werden, sodass er uns erklärt hat wie man jagt. Ich habe mich konzentriert wie er es sagte, und keine zwei Sekunden später auch schon ein Reh ausfindig gemacht, was ich genießerisch leer getrunken habe. Doch während ich es leer getrunken habe, hat sich eine ungewohnte Angst in mir ausgebreitet, die mich nachdenklich gemacht hat.

Nach dem ich mich gesättigt habe, bin ich wieder in die Höhle gerannt. Dort haben mich auch schon beide erwartet, sodass Andrè uns alles weitere erklärt hat.

Und damit hat unser Leben als Vampir begonnen...


Ps: und so sehen so sehen die beiden aus:
Elincia:
https://www.pinterest.de/pin/542050505134409090/


Conrad:
https://weheartit.com/entry/169497415
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