Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Dark Flames - Valtor x Nina

GeschichteRomanze, Angst / P12
OC (Own Character) Valtor
07.10.2018
17.10.2020
31
41.232
9
Alle Kapitel
44 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
07.10.2018 3.531
 
Nina's P.O.V.
Es war seltsam. Meine Augen waren geschlossen, doch selbst als ich sie öffnete, konnte ich nichts außer Dunkelheit sehen. Ich versuchte aufzustehen, doch etwas hielt mich davon ab. Vorsichtig ließ ich meine Hände, auf denen nebenbei auch eine ungewohnte Schwere lag, zu meinen Knöcheln gleiten. Etwas kaltes schlang sich fest um sie. Ketten! Ich versuchte meine Magie auf die Fesseln zu konzentrieren um sie aufzubrechen, jedoch spürte ich nichts. Es war, als hätte mir jemand die Kräfte geraubt. Plötzlich öffnete sich eine Tür, aus der nun Licht in das Zimmer schien. Ich hielt eine Hand vor mein Gesicht um mich davor zu schützen geblendet zu werden. "Nina, nicht wahr?", eine tiefe, melodische Stimme drang in mein Ohr. Woher wusste diese Person meinen Namen? Was wollte er? Ich hörte Schritte die auf mich zu kamen. Erst dann sah ich auf den Fremden, der sich nun neugierig über mich beugte. Der Mann hatte markante Wangenknochen, einen weinroten Mantel und darunter ein Hemd mit Rüschenkragen, welches definitiv nicht aus diesem Jahrhundert zu stammen schien. Seine Haare waren erdbeerblond und reichten ihm ungefähr bis zur Hüfte, wobei zwei Strähnen ordentlich über seinen Schultern lagen. Seine eisblauen Augen bohrten sich in meine Seele. Ich zuckte unwillkürlich zurück. "Aber  du musst doch keine Angst vor mir haben, meine Liebe", sprach der Fremde mit einer Stimme und einem Grinsen welches zu Satan gehören könnten, "mein Name ist-"

BIEP! BIEP! BIEP! Mein Wecker dröhnte neben meinem Bett. Es war 10 Uhr morgens. Ja, schon so spät. Aber noch war das kein Problem. Die Schule hatte noch nicht begonnen, weswegen es keinen Unterschied machte, hätte ich mich einfach wieder hin gelegt und weitergeschlafen. Doch auch in den Ferien musste man nicht bis Mittag im Bett bleiben. 'Wer war dieser Mann?' fragte ich mich selbst in meinen Gedanken.

Zur gleichen Zeit in der Omega Dimension (Icy's P.O.V.)
Eis umgab mich. Eis. Wie beschränkt waren diese Wachen? Ich konzentrierte meine Kraft auf meine Umgebung und die Schicht zerschellte. "Wissen sie nicht, dass es dumm ist mich einzufrieren? Immerhin ist mein Herz so kalt, dass es schon gar nicht mehr gefrieren kann", lachte ich in mich hinein, bevor ich auch meine Schwestern aus deren Zellen befreite. Die beiden streckten sich und ließen ihre verwunderten Blicke herumschweifen. "Wo sind wir?", fragte Stormy verdattert. "Ich schätze das hier ist wohl die Omega Dimension", antwortete Darcy, nicht weniger verwirrt. "Nur die bösesten der Bösen kommen hier her, wir haben's geschafft!", gab ich letztendlich dazu.  "Dann sind wir jetzt wahrscheinlich DAS Gesprächsthema in Wolkenturm!", jubelte meine jüngste Schwester. "Sorry, dass ich eure Vorfreude unterbreche, aber ich befürchte wir wurden entdeckt", warf die Braunhaarige ein und deutete auf einen Felsvorsprung, auf dem sich mehrere Eisschlangen mit aggressiven Blicken tummelten. Mist. "Das sind wahrscheinlich die Aufseher hier... Na dann empfangen wir sie mal", meinte ich und schoss einen Eisstrahl auf die Viecher. Die anderen beiden  taten es mir gleich. Keine fünf Sekunden später waren wir auf der Flucht. Es verschlug uns durch die gesamte Höhle, bis wir plötzlich einen Abhang hinunterrutschten.

Während Darcy und Stormy Probleme damit hatten deren Gleichgewicht zu halten, schlitterte ich problemlos die Eispiste hinunter. Am Ende angekommen, sahen wir einen dort einzeln stehenden Eisblock. Unter einer dünnen, daraufliegenden Schneeschicht stach eine kleine, goldene Plakette heraus. Ich kratzte den Schnee ab und las die Gravierung des Schildchens.  Darauf stand Valtor  - Strafe: Ewiges Eis. "Was könnte jemand gemacht haben um SO eine Strafe zu verdienen?", fragte Stormy. Dann kamen die Schlangen wieder in unser Blickfeld. "Was wenn wir ihnen diesen Typen hier auftauen?", schlug Darcy vor. Ich befolgte ihren Ratschlag und konzentrierte meine Kraft auf die Person im Eis, während meine Schwestern mich deckten. Nur wenige Sekunden Später zerfiel das Eis in seine Einzelteile und ein Mann, meiner Schätzung nach etwa 30, stand nun vor uns. "Sorry, Kumpel. Entweder du oder wir", meinte ich, bevor ich ihn in die Richtung der  Tiere stieß. Die Viecher griffen den Fremden nun an. Entgegen unserer Erwartungen, ließ er sich jedoch nicht einfach pulverisieren, sondern schickte ihnen einen schwarz-violetten Strahl entgegen, der ihren zurückdrängte und letztendlich die Angreifer vernichtete. Als ob es keine große Anstrengung gewesen, streckte er sich nur einmal, welches ein unbequem lautes Knacken verursachte. "Wie lange warst du da eingesperrt?", fragte die Blauhaarige erstaunt. "17 Jahre", antwortete Valtor. "Und du warst die ganze Zeit wach?", fuhr Stormy fort. "Jup", kam es darauf nur knapp von ihm. "Valtor, hmm? Was hältst du davon wenn wir uns aus dem Staub machen?", hakte ich nach. "Folgt mir", er hatte ernsthaft die Nerven UNS etwas vorzuschreiben. Wir waren diejenigen die ihn aus diesem verdammten Eisblock befreit hatten und jetzt wollte er uns herumkommandieren! "Hör mal zu Valtor, du magst vielleicht ziemlich viel drauf haben und wenn wir uns zusammen tun, hätten wir wahrscheinlich eine bessere Chance aus diesem Loch rauszukommen, aber mach hier nicht einen auf Chef", erklärte ich mit ernster Miene. "Genau, das wäre nämlich ein großer Fehler", stimmte mir Darcy zu. "Natürlich. Wie kam ich auch dazu etwas zu denken?", meinte der Magier mit leicht sarkastischem Unterton, "trotzdem weiß ich einen Weg hier raus." Wir ergaben uns dann aber doch und folgten ihm.

Eine Weile später kamen wir an einem Portal an, welches laut ihm der Ausgang war. Er bräuchte jedoch einen Ansatzpunkt um seine Magie durchbrechen lassen zu können. Und da kamen wir ins Spiel. Ich flog zur Mitte des Portals um die uns immer noch folgenden Schlangen dorthin zu locken. Als sie dann auf mich schossen, erschuf ich einen Schild aus Eis, der die Strahlen in das Zentrum lenkten. Letzten Endes kamen auch meine Schwestern dazu und ließen deren Kräfte ebenfalls auf den Mittelpunkt aus. Nur wenige Sekunden später ließen die erschöpften Viecher ab. Das Portal hatte nun einen gewaltigen Spalt. Mit nur drei großen Sprüngen stand nun auch Valtor bei uns und setzte seine Kraft frei. Und plötzlich standen wir im Freien. Um uns herum war nichts als Wasser. In der Ferne konnte man einen Palast erkennnen. "Jemand ist aus dem Omega Portal ausgebrochen!", alarmierte eine Meerjungfrauenwache. Mehrere ihrer Art tauchten auf und waren bereit zum Angriff. Die Reaktion des Schwarzmagiers war jedoch schneller und er schickte einen Zauber in deren Richtung. Sie schrien gequält auf und verwandelten sich kurz darauf in Monster. "Andros ist mein!", rief Valtor stolz.

Nina's P.O.V.
"Hey, Nina!", hörte ich eine etwas schrillere Stimme rufen. Es war Stella, meine Zimmernachbarin. "Hey, was gibt's?", fragte ich daraufhin neugierig. "Weißt du, ich wollte gerade nach Solaria und rate mal, was passiert ist",  ich hatte nicht einmal meinen Mund aufgemacht,  da fuhr sie schon fort, "meine Eltern schmeißen nen Prinzessinnenball für mich!", quietschte die Blondine aufgeregt. "Prinzessinnen...ball?", erkundigte ich mich verwirrt. "Eine Art Einführung in das Adlige Leben. Anders gesagt, eine riesen Feier", erklärte Stella. "Das freut mich für dich", ich lächelte ihr aufmunternd zu. "Und du kommst auch mit!", meinte sie, ohne mich überhaupt nach meiner Meinung zu fragen. Andererseits hatte ich eigentlich kein Problem damit und gegen einen Kurzurlaub auf Solaria konnte ich mir nicht entgehen lassen. Also sagte ich zu und stand eine Stunde später mit zwei gepackten Koffern vor Alfea.  Meine Zimmernachbarin warf ihren Ring in die Luft, der sich kurzerhand in das Zepter verwandelte. "Solaria!", rief die Blondine.

Keine fünf Sekunden später, waren wir auf dem Sonnenplaneten. Wir standen an einem Sandstrand mit klarem Meerwasser. Ich merkte sofort den klimatischen Unterschied zwischen Magix und Solaria. "Stella, hast du eigentlich schon ein Kleid?", fragte ich. "Ja... Auch wenn ich zuerst ein anderes wollte", schmollte sie, "irgend so ne Tusse dachte, sie dürfte sich MEIN Kleid nehmen. Und dann hat sie allen Ernstes noch behautet, sie würde bald die Prinzessin von Solaria sein!" "Stella, beruhig dich. Dein Kleid ist trotzdem wunderschön, du bekommst einen Prinzessinnenball und deine Eltern kommen wieder zusammen. Ich glaube, du kannst dich nicht beschweren", Bloom legte ihr eine Hand auf die Schulter, um sie zu beruhigen. Wir alle lachten und schlenderten durch die Straßen des Planeten um zum Palast zu kommen.

Dort angekommen erwartete uns bereits König Radius. Stella lief auf ihren Vater zu, der sie sofort in den Arm nahm und uns gleich darauf begrüßte. Als wir ihn jedoch mit 'Euer Majestät' ansprachen, meinte er sofort, wir sollten ihn einfach König Radius nennen, da wir immerhin die Freundinnen seiner Tochter waren. Die Blondine  zeigte uns wenige Minuten danach unsere Zimmer. Sie waren größer als unsere geteilten Zimmer in Alfea! Während sie Bloom noch eine ausführliche Tour durch den Palast spendierte, konnten wir anderen uns umsehen oder sonstigen Interessen nachgehen. Da ich jedoch etwas Angst davor, hatte mich zu verlaufen und nebenbei sowieso verdammt müde war, legte ich mich auf das überraschend weiche Bett und schloss die Augen. Nur wenige Minuten später war ich auch schon eingeschlafen.

Stella's Tour (3. Person P.O.V.)
Stella zog Bloom durch den gesamten Palast. Kein Raum, außer den Gemächern, wurde verschont. Einer der letzten Haltestellen war ein Zimmer, welches mit Geschenken vollgepackt wurde. Die Blondine erklärte, es wären alles die Geschenke, die für ihren Prinzessinnenball abgeliefert worden wären. Die Rothaarige staunte nicht schlecht, als sie die Berge an Paketen auf  den unzähligen Tischen stehen sah. In ihrem ganzen Leben hatte sie keine solche Menge an Präsenten gesehen, geischweigedenn bekommen. Sogar Mitzi wäre vor Neid erblasst! Was die beiden jedoch nicht wussten war, dass sie beobachtet wurden. Nur kurz darauf klang eine Stimme hinter ihnen, die Stella begrüßte. "Das ist Gräfin Cassandra, sie hat ziemlich viel Einfluss hier am königlichem Hof", flüsterte die Prinzessin ihrer besten Freundin ins Ohr. Im nächsten Moment wurde Bloom von gleißend hellem Licht geblendet. Die Gräfin hielt eine strahlende Kette mit magentafarbenen Diamanten entgegen der Blondine, welche laut ihrer Aussage von ihrer Tochter ausgesucht wurde. Diese war dadurch jedoch nicht wirklich beeindruckt und legte das Schmuckstück auf den Tisch hinter ihr. "Chimera, stellst du dich bitte vor?", bat Cassandra ihre Tochter hinein. Sofort klappten die Kinnladen der beiden Mädchen hinunter. Es war das Mädchen, welchem sie in Magix begegnet waren. Die ältere der beiden erholte sich jedoch schnell von dem Schock und fuhr die Blauhaarige darauf wütend an. Diese schreckte sofort zurück und versuchte es mit einer gefälschten Entschuldigung wieder gut zu machen, was jedoch nicht auf großen Erfolg stieß. Aufgebracht stürmte Chimera aus dem Zimmer und ihre Mutter folgte ihr.

Timeskip zum nächsten Tag
Bloom wachte zu dem Knall einer Tür auf. Dieser kam von niemand geringerem als Stella, die bereits ungeduldig auf ihre beste Freundin wartete, um sie zu den Vorbereitungen mitzuschleifen. "Ist doch noch dunkel...", murmelte der Rotschopf verschlafen. "Mag schon wahr sein, aber ich erwarte noch den königlichen Friseur und meine Kosmetikerin. Außerdem muss ich mir noch ein Kleid aussuchen", zählte die Blondine auf und schubste die Jüngere mit einem einfachen Zauber aus dem Bett. Zuerst stand die Auswahl des Kleides auf dem Tagesplan, welche am Ende auf das neugekaufte fiel. Als nächstes waren Kosmetik und Haarpflege an der Reihe. Doch während die Prinzessin ihre Behandlung genoss, bemerkte sie, wie sie beobachtet wurde. Und das von keinem Geringeren als Chimera. Diese heckte einen Plan aus um Stella ihren Ball zu vermiesen. Die Blondine deutete auf den Spiegel in Blooms Hand und wies ihr an, diesen hinter den Friseursessel zu halten. Nur wenige Sekunden später prallte eine kleine grüne Kugel von ihm ab. Die Blauhaarige lief daraufhin mit wilden Haaren, die sich in verschiedenen Formationen um ihren Kopf wickelten, durch die Flure des Palastes. Das ging so lange gut, bis sie in einen Diener mit mehrstöckiger Torte hineinlief, die nun auf ihrem ganzen Körper verteilt war. Erzürnt stürmte sie daraufhin in das Gemach, welches sie sich mit ihrer Mutter teilte. "Chimera! Was um Solaria's Sonne ist denn mit dir passiert?!", fragte Cassandra empört, als sie ihre Tochter erblickte. "Es ist alles die Schuld von dieser Zicke Stella! Sie ist hübsch, sie ist adlig und sie hat so viel mehr Glück als ich! Ich würde alles geben um so zu sein wie sie", klagte die Jüngere. Das war das Stichwort für einen  bestimmten Zauberer. "Wirklich alles?", eine Stimme erklang aus dem Nichts und nur einen Augenblick später stand ein relativ großer Mann in dem Zimmer. "Wer sind Sie und wie sind sie in unsere Gemächer gekommen?", die Ältere warf ihm einen verdächtigen Blick zu. "Sagen wir, ich bin jemand der Träume wahr werden lassen kann. Mein Name ist Valtor", sprach der Erdbeerblonde, ohne auf die zweite Frage einzugehen, "du wirst die nächste Prinzessin der Sonne und des Mondes. Und Ihr, liebe Gräfin, werdet die Herrscherin von Solaria. König Radius wird Euch zu Füßen liegen." Die Gräfin schien sichtlich interessiert an dem Angebot des Fremden. "Und was würden Sie dafür als Gegenleistung verlangen, Valtor?", ihre Neugier war nun nicht mehr zu überhören. "Ich verlange lediglich einen kurzen Moment in der zweiten Sonne von Solaria. Mit dieser Kraft werde ich dazu in der Lage sein, Euch neue Kräfte zu verleihen", erklärte Valtor. Cassandra bat ihn ihr zu folgen.

Nina's P.O.V.
Ich rannte durch den viel zu großen Palast, in der Hoffnung Stella und oder Bloom zu finden. Als ich letztlich eine riesige Treppe hinunter lief, sah ich eine Frau, ein Mädchen und einen Mann hintereinander gehen.  "Entschuldigen Sie mich, haben Sie zuvällig Prinzessin Stella gesehen?", fragte ich mehr oder weniger verzweifelt . Die Dame ignorierte mich jedoch einfach. "Die Treppe runter, am Ende des Flurs", sprach die Jüngere mit einer Stimme, die etwas abwertend klang.  Ich bedankte mich und rannte weiter. Als ich aber direkt neben dem mir unbekannten Mann kam, sah ich ihn mir genauer an. Erdbeerblonde Haare, eisblaue Augen und scharfe Wangenknochen.  Er kam mir so... bekannt vor. Als mich die Realität traf, atmete ich kurz geschockt auf und stolperte. Ich fiel beinahe die Stufen hinunter, wurde jedoch im letzten Moment aufgefangen. Ich richtete mich auf , "V- vielen Dank", stotterte ich. Der Erdbeerblonde nickte einfach, bevor er den zwei anderen wieder folgte. Ein paar Sekunden konnte ich noch seinen Blick auf mir spüren und war erleichtert, als dieses Gefühl endlich wieder weg war.
Nach ein  paar Minuten hatte ich schließlich Stella und Bloom gefunden.  "Kann ich euch irgendwie helfen?", fragte ich und lächelte der Prinzessin zu. Sie bat mich ihr mit dem Reißverschluss ihres Kleides zu helfen, welches ich auch tat. Auch ich begann mich für den Ball herzurichten.

Etwa dreißig Minuten später hatte ich mein Kleid an und meine Haare hatte ich leicht gewellt. Fehlte nur noch Make-Up.  Normalerweise war es nicht wirklich meine Lieblingsbeschäftigung mich zu schminken, aber für eine  Veranstaltung dieses Ausmaßes war es relativ angebracht. Ich trug rosa Lidschatten und Lippenstift, etwas Mascara und ein wenig Rouge auf.  Stella' s Vater holte sie ab. Da sie immerhin das Zentrum der Feier sein würde, überraschte es weder mich noch Bloom. Jetzt fehlten nur noch die Gäste.

3rd Person P.O.V.
Cassandra, Chimera und Valtor waren nun vor dem Aufbewahrungsort der zweiten Sonne von Solaria. Die Gräfin bat die Wachen sie eine Weile alleine zu lassen. Diese willigten sofort ein und entfernten sich von dem Wachposten. Valtor, dem zuvor gesagt wurde, er solle sich verstecken, trat nun wieder aus einer Ecke. Mit ihrem Ring öffnete die Frau das Tor zu besagtem Raum. Über einem Sockel schwebte ein gold leuchtender Feuerball von dem eine gewaltige Menge an Macht ausging. Der Mann ging auf das Licht zu und streckte seine Hand danach aus. Er fühlte die Energie durch seinen gesamten Körper pulsieren. Die kleine Sonne verglühte beinahe vollkommen. Valtor schickte einen Strahl in den Himmel. Auch Solaria war nun unter seiner Kontrolle. Trotz seiner wiedergewonnenen Kraft hielt er sein versprechen und verlieh den zwei Adligen einen Energieschub. Auf deren Hälsen leuchtete ein "V". "Ach du meine Güte, die Gäste kommen sicherlich bald", erschrak sich Cassandra. Der Magier verabschiedete sich und meinte, sie würden bald wieder von ihm hören.

Die Feier begann eine Stunde später. Zahlreiche Gäste waren in dem Thronsaal des Palastes versammelt, oder kamen gerade an. Fanfaren ertönten und König Radius trat mit seiner Tochter hinter einem Vorhang hervor. Brandon, der ebenfalls in der Menschenmasse stand klappte die Kinnlade beim anblick seiner Freundin hinunter. "Heute strahlt Solaria heller als jemals zuvor, weil meine geliebte Tochter endlich weider zurück ist", startete der Regent seine Ansprache und führte Stella eine etwas kleinere Treppe hinunter, "leider muss das königliche Buffet jedoch noch eine Weile warten, da ich noch eine sehr wichtige Ankündigung habe. Dieses Königreich wird bald wieder eine Königin haben!" Die Blondine sah geschockt zu ihrem Vater hoch. Es klang wirklich nicht danach, als ob er sich weider mit seiner Exfrau versöhnen würde. Im nächsten Moment bat der König Cassandra zu sich.

Nina's P.O.V.
Die Frau, die ich zuvor getroffen hatte, stand nun neben König Radius und Stella, die völlig aufgelöst neben ihrem Vater war. "Heute in einem Monat wird meine Liebe Cassandra meine Gemahlin sein", verkündete er feierlich. Die Blondine lief mit Tränen in den Augen zu uns. "Nicht nur vertragen sich meine Eltern nicht mehr, sondern mein Vater heiratet auch noch diese Frau! Und Chimera wird meine Stiefschwester! Schlimmer kann es gar nicht kommen", schluchzte sie und zog Bloom zu sich, die sie verzweifelt versuchte zu trösten. "Tut mir leid für die Frage, aber was ist denn so Schlimmes  zwischen euch vorgefallen?", fragte ich und legte den Kopf schief. "Naja, wir haben in Magix nach einem Kleid für Stella gesucht. Zuerst wollten wir einfach nur eine Pizza essen, aber da ist uns etwas, oder besser gesagt jemand, dazwischen geraten. Diese Chimera und ihr Gefolge hatte sich unsere Pizza gekrallt und die nächste hätte zehn Minuten gebraucht. Also hat sich Stella mit ihr darum gezankt. Am Ende landete sie dann aber auf deren Kleidern und keiner hatte etwas davon. Später, als wir dann in der virtuellen Boutique die verschiedensten Sachen anprobiert haben, sind sie uns nochmal über den Weg gelaufen. Unglücklicherweise hatten sie sich aber das gleiche Kleid ausgesucht und wir sind um die Wette gelaufen. Tja, wäre Chimera nicht komplett ausgerastet und hätte nicht einen Balkon mit Welpen drauf getroffen, wäre auch alles gut gegangen. Aber das hat sie nunmal und wir mussten die Kleinen retten. Als wir dann in dem Wizrahi Laden angekommen waren, standen die anderen drei schon da und hatten das Kleid gekauft. Stella beschwerte sich daraufhin bei der Kassiererin, wie sie das Kleid nur verkaufen konnte und, dass sie die Prinzessin von Solaria wäre, was ja auch wahr ist. Die arme Verkäuferin war zuerst völlig überfordert, aber erklärte uns dann, dass Chimera bereits sagte, dieser Titel gehöre ihr, beziehungsweise, würde bald ihr gehören. Das war so ziemlich der Auslöser davon", meinte Bloom und widmete sich wieder Stella, von der sie während der Erklärung den ein oder anderen giftigen Blick abbekommen hatte.
Ein paar Minuten später bat König Radius seine Tochter um den Eröffnungstanz und zog sie wieder vor die Öffentlichkeit. Gerade als sie die Mitte betraten, spürte ich ein leichtes Vibrieren in meiner Tasche. Um nicht zu unhöflich zu erscheinen verließ ich den Saal und hob ab. Es war meine Mutter, die gerade auf einer Geschäftsreise war. "Hallo... Schätzchen", etwas an ihrer Stimme war seltsam. Sie schien zu weinen. "E- etwas schreckliches ist passiert... Dein V- vater hatte einen Unfall", meinte sie, während ihre Schluchzer immer lauter  wurden. Ich musste mich bemühen mein Handy nicht einfach fallen zu lassen. "Er liegt im südlichem Krankenhaus in Magix. Ich... ich weiß nicht wie es ihm im Moment geht, aber ich glaube es wäre sicherlich von Vorteil, wenn du ihn besuchen würdest", meinte sie und damit hatte sie definitiv nicht unrecht. Mit Tränen in den Augen lief ich wieder rein zu den Winx. Als sie mich sahen rannten sie sofort zu mir und fragten mich was los wäre. Ich schilderte meine Situation. Nur eine Sekunde später wurde ich von ihnen umarmt. Stella, die mittlerweile wieder zurück war, transportierte mich wieder nach Magix.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Yey, endlich das erste Kapitel fertig! Nach zehn Jahren.... naja, ich hoffe es hat euch gefallen!
Das nächste Kapitel wird etwas kürzer, ich habe es auch schon fertig, und wird morgen hochgeladen. Ab dann werde ich jede Woche Samstag updaten, oder versuche es zumindest. Bei uns ist quasi 24/7 Test, Klausuren, etc. Saison, was in manchen Fächern extrem anstrengend werden kann. Aber ich werde mich bemühen <3
Schönes Wochenende noch,
Nina
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast