Was du schon immer über Draco wissen wolltest …

von NamYensa
Chat/Interview/QuizHumor / P12
Draco Malfoy
06.10.2018
13.10.2018
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Was du schon immer über Draco wissen wolltest …
… aber bisher nicht zu fragen wagtest.

Eine Charakterstudie.

Angelehnt an das Projekt »50 Facts about me«. Da ich 50 aber sehr viel finde, weiß ich noch nicht, ob ich die wirklich vollmache oder es vielleicht bei weniger belasse. Hier kommen die ersten zehn. Viel Spaß mit meiner nicht ganz ernst zu nehmenden Interpretation unseres netten, liebenswürdigen und stets bescheidenen Blondlings.

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Wie würdest du dich selbst in wenigen Worten beschreiben?

Warum müssen es wenige Worte sein? Wenn ich mein großartiges Selbst in passende Worte kleiden wollte, müsste ich etwas weiter ausholen. Um es jedoch kurz zu machen: Ich bin gutaussehend, brillant und unfehlbar – perfekt eben. Meine Perfektion wird nur von meiner Bescheidenheit übertroffen. Gäbe es einen UTZ in Perfektion, dann würde ich ihn spielend mit einem ›Ohnegleichen‹ erlangen.

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Bist du ein stolzer Slytherin?

Selbstverständlich bin ich das. Wie meine gesamte Familie vereine auch ich sämtliche Vorzüge in mir, die das altehrwürdige Haus unseres erlauchten Ahnen und Namensgebers verlangt: Klugheit, Ehrgeiz, Findigkeit, ein selbstsicheres Auftreten und die Fähigkeit, Menschen zu führen und zu manipulieren. Der Sprechende Hut hat das auch sehr schnell erkannt, er musste keine Sekunde überlegen, wohin er mich schicken sollte.

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Bist du besser als die anderen?

Ja. Braucht keine Erklärung. Ist einfach so. Schon mein Name macht mich zu etwas Besonderem. Sogar diejenigen, die es nach außen hin anzweifeln – Gryffindors zum Beispiel –, wissen es im Grunde ihres unwürdigen Geistes besser. Sie wollen es nur nicht zugeben.

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Bist du eitel?

Selbstverständlich. Manche Leute tun so, als ob Eitelkeit etwas Schlechtes wäre. Aber was soll daran falsch sein? Ich will wirklich nicht eingebildet klingen oder prahlen, aber ich sehe schon verdammt gut aus. Und für gutaussehende Menschen ist Eitelkeit die natürlichste Sache der Welt. Wer auf sein Äußeres Wert legt, kann gar nicht oft und lange genug vor dem Spiegel stehen, und das Vorhandensein ausreichend vieler Exemplare im Haus ist für unsereinen oberste Pflicht. Ein gepflegtes Erscheinungsbild ist nun mal das Entree zum Erfolg. Jeder, der etwas anderes behauptet, ist entweder ein erbärmlicher Heuchler oder ein optisches Brechmittel.

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Liebst du dein Haar?

Nicht nur ich. Jeder liebt mein Haar und beneidet mich darum. Und wie denn auch nicht? Es ist von natürlichem und beneidenswert gleichmäßigem Platinblond mit einem fantastischen silbrigen Schimmer, superfein, geschmeidig und also einfach nur bildschön. Und ich sage es Ihnen gleich: Kommen Sie mir nicht zu nah! Denken Sie nicht einmal daran! Jeder, der es wagt, mein Haar auch nur anzurühren, ist auf der Stelle tot!

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Wie wichtig ist dir modischer Luxus?

Seltsame Frage. Ein Blick auf eine meiner maßgeschneiderten Roben sollte doch genügen. Allein die silbernen Verschlussspangen meiner Umhänge haben einen höheren Wert als das gesamte Anwesen der Weasley-Brut mitsamt ihrem baufälligen Wohnklo.

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Wie wichtig ist dir Geld?

Über Geld spricht man nicht, Geld hat man. Oder eben nicht. Vielleicht sollten Sie diese Frage lieber einem Abkömmling der Weasley-Sippe stellen. Von ihm werden Sie sicher eine sehr viel erschöpfendere und verwertbarere Antwort erhalten.

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Hast du auch eine eine Schwäche?

Ja. Zwei sogar. Und zwar solche, von denen niemand – absolut niemand! – weiß. Können Sie mir uneingeschränkte Diskretion zusichern? Gut. Dann will ich es Ihnen verraten: Zum einen trage ich für mein Leben gern flauschige Socken – natürlich nur die der Nobelmarke Kuschelmuff. Zum anderen kann ich ohne meinen Miniplüschdrachen nicht einschlafen. Merlin möge mir beistehen, dass niemals jemand davon erfährt.

Eine weitere Schwäche ist meine dumme Bescheidenheit.

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Gibt es etwas, wovor du Angst hast?

Ich und Angst? Das ist einfach lächerlich, wovor sollte ich wohl Angst haben? Schließlich bin ich ein Malfoy, und ein Malfoy hat vor nichts und niemand Angst. Außer vor Hippogreifen und Knallrümpfigen Krötern. Und vor Gewitter. Und vor der Dunkelheit. Und ein bisschen vielleicht vor Alastor Moody mit seinem widerwärtigen Auge und seiner kranken Vorliebe für Frettchen.

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Bist du pedantisch?

Das kommt sehr darauf an, was Sie unter ›pedantisch‹ verstehen. – Übrigens ist hier ein kleiner Riss im Pergament, sehen Sie, da oben in der linken Ecke, kaum zwei Millimeter, aber dennoch nicht zu übersehen. Auch stört mich seit dem Beginn unserer Unterhaltung dieser winzige helle Fussel auf Ihrem dunklen Revers. Ist es denn zu viel verlangt, sich vor einem Gespräch mit einem wichtigen Interviewpartner ordentlich zu kleiden? – Aber um auf Ihre Frage zurückzukommen: Grundsätzlich nein. Allerdings stört es mich schon ein wenig, wenn die Menügabeln nicht akkurat an der Tischkante ausgerichtet sind.

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