Bis(s) wir uns wiedersehen...

von Letschi
GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P16
04.10.2018
11.01.2019
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Jaaaaa!!!!!! Letztes Kapitel!!! (Okay, nicht gut, aber ein zweiter Teil ist in Arbeit). Ich dachte mir als Vertröstung bekommt ihr das letzte Kapitel heute noch, damit ihr so besser darüber hinwegkommt... ;-D

Nun ja, ich hoffe euch gefällt die Geschichte bis hierhin und ihr seit dann auch bei dem zweiten Teil wieder mit von der Partie!!!

Aber jetzt lass ich euch das letzte Kapitel lesen, nur ist es nicht so lang wie die anderen, soll euch ja neugierig machen!
Lg
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21. Kapitel
Verwirrt blinzelte ich, bis sich meine Sicht besserte. Dann stöhnte ich auf. Ich war wieder in der Anderswelt. Na toll. Ich dachte, ich hätte zumindest drei-vier Wochen Ruhe vor diesen Feen. Aber nein, sie belästigten mich schon nach circa fünf Tagen erneut. Oder waren es doch vier? Ich wusste es nicht, durch die Zeitverschiebung in Canberra war ich jetzt ganz durcheinander. >> Da ist ja unsere kleine Informantin wieder! <<, murrte eine Stimme neben mir gespielt fröhlich. Ich verdrehte die Augen. >> Brighid. <<. Die männliche Fee (Ich wusste immer noch nicht, was die männliche Bezeichnung für ,,Fee“ war) sah mich missmutig an. >> Wie ich sehe, freust du dich genauso sehr wie ich. <<, meinte er und ich nickte zustimmend. >> Also, wieso bin ich hier? Ich dachte ich könnte jetzt eine Weile bei Embry und meinen Freunden bleiben. <<. Brighid sah mich stirnrunzelnd an. >> Ich weiß nicht was du hier machst. Wir haben dich nicht hergerufen, und du bist keine Fee, also kannst du auch nicht von selbst hierhergekommen sein. Es muss einer von uns gewesen sein. Jetzt stellt sich nur die Frage, wer es war und wieso derjenige es getan hat. <<. >> Oder diejenige. <<, unterbrach ich. Brighid seufzte. >> Das ihr Frauen immer genannt werden wollt. Unglaublich. <<, murrte er. Ich grinste. Tja, willkommen im einundzwanzigsten Jahrhundert. >> Und, wie komme ich wieder zurück? <<. Brighid grinste. >> Gar nicht. Erst wenn dich derjenige oder diejenige... <<, fügte er hinzu als ich ihn warnend ansah. >> … dich wieder zurückschickt. <<. Entsetzt sah ich die männliche Fee an. >> Aber ich bin letztes Mal ja auch zurückgekommen. Nebenbei gesagt am anderen Ende der Welt, und die Heimreise war echt nicht lustig. <<. Brighid zuckte mit seinen Achseln. >> Ist mir doch egal wo du gelandet bist, Hauptsache in der Menschenwelt. Und zu deiner Frage: Nivian und ich haben dich letztes Mal hierhergeholt und auch wieder zurückgeschickt, falls du dich nicht daran erinnern kannst. <<. Ich versuchte ihn mit meinen Blicken zu erdolchen. Natürlich erinnerte ich mich daran. War ja noch nicht solange her. Ich mochte die Fee gleich weniger. >> Wo ist Nivian? <<, fragte ich schließlich. >> In der Menschenwelt. Er beschattet die Prinzessin. <<. Empört riss ich meine Augen auf. Hieß das jetzt eine Fee war in der Menschenwelt und ein Mensch in der Anderswelt? Na großartig. Dümmer konnte die Situation auch nicht werden. Ich saß hier fest, für unbestimmte Zeit und konnte Embry nicht sehen. Wobei, Brighid und Nivian hatten mich hergeholt, vielleicht konnte Brighid auch Embry herbringen? Als ich ihn das fragte schüttelte er entschieden den Kopf. >> Bei Werwölfen funktioniert das nicht, genauso wenig wie bei Vampiren. Es geht nur bei Wesen, die uns ähnlich sind. Wie zum Beispiel Menschen und Elfen. <<. Mir fielen fast die Augen aus dem Kopf. Elfen gab es auch noch? Ach du meine Güte… Und was war bitte der Unterschied zwischen einer Fee und einer Elfe. Auch das fragte ich Brighid, der seufzend den Kopf schüttelte. >> Du hast noch viel zu lernen… <<, meinte er nur uns stampfte Richtung Palast. Ich folgte ihm hastig.

Der König war sehr erstaunt, mich zu sehen. Wir erklärten ihm die Situation, und er stellte mir ein Zimmer im Palast zur Verfügung. Dummerweise befand sich die Tür über dem Boden und so langsam begriff ich, was der Unterschied zwischen Feen und Elfen war. Feen hatten Flügel, Elfen nicht. Also, bis jetzt hatte ich noch keine Elfe gesehen, vielleicht hatten sie ja doch welche. Dann war der Unterschied ein anderer. Der König schmunzelte, als ich das Problem erläuterte. Dann sah er mich fest an und berührte meinen Rücken. Ein stechender Schmerz durchzog mich und ich krümmte mich am Boden. Nach einiger Zeit, ich konnte nicht sagen wie lange es gedauert hatte, verschwand der Schmerz genauso plötzlich, wie er gekommen war. Ich richtete mich schwankend wieder auf und bemerkte etwas Schweres an meinem Rücken. Verwundert drehte ich meinen Kopf und entdeckte zwei silbrige Flügel, die in allen Farben schillerten. Sie waren atemberaubend schön. >> Die gehen aber eh wieder weg, wenn ich zurück in die Menschenwelt komme, oder? <<, fragte ich beunruhigt und der König versprach es mir hoch und heilig. Zumindest eine Sache. Ich probierte meine Flügel sofort aus und bemerkte schnell, dass das noch ein wenig Übung erforderte. Na dann, das Leben im Palast der Feen auf unbestimmte Zeit konnte beginnen! Ich war definitiv zu enthusiastisch. Meine Situation war aussichtslos. Zumindest hatte mir der König versprochen, alle Feen, die nichts zu tun hatten, auf die Suche nach der Fee zu schicken, die mich hierher befördert hatte. Ein kleiner Trost.
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