Leila's Schicksal (2)

GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12
Daniel "Dan" Kuso Marucho Marukuro OC (Own Character) Runo Misaki Shun Kazami Spectra Phantom / Keith Clay
03.10.2018
12.11.2018
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Leila Sicht:
Als mit dem Anbrechen des Morgens, ich durch die ersten Sonnenstrahlen geweckt wurde, stand ich auf und fing an, mich anzuziehen. Meine Gedanken waren immer noch bei Golem, denn er war ja bis gestern ein wichtiger Teil meines Lebens gewesen, mit dem ich meine Freuden und meine Schmerzen geteilt hatte...und nun war er weg. Als ich fertig war, ging ich ins Wohnzimmer zu den anderen. Runo kam als erste zu mir, umarmte mich kurz und fragte dann besorgt: „Du sieht ja schlimm aus Leila, hast du denn überhaupt geschlafen?“ „Wenig“ antwortet ich nur, ging zur Haustür und meinte an alle gewandt: „Ich gehe etwas frische Luft schnappen.“ Sie nickten nur zustimmend. Draußen schien mir die Sonne ins Gesicht, aber dass heiterte mich keineswegs auf, im Gegenteil. Es erinnerte mich nur daran, wie schön es war, mit Golem den Morgen zu begrüßen...und jetzt war ich alleine. Erneut spürte ich diesen kalten Schmerz, der sich um mein Herz zusammenzog. Ich verfluchte mich immer noch, dass ich so stur gewesen war und mich „beweisen“ wollte.

Doch riss ich mich nach wenigen Sekunden, wieder zusammen und rief mir ins Gedächtnis: „Nein Leila, die Zeiten, in denen du herum geweint hast und dich zu sehr von deinen Gefühlen beeinflusst hast lassen, sind vorbei. Bleib stark und konzentriert, alles andere hilft dir auch nicht weiter!“. Ich beschloss, einen kurzen Spaziergang zu machen, doch nur nach wenigen Schritten, stolperte ich über etwas. Überrascht schaute ich auf den Boden und entdeckte ein Bakugan. Es sah so ähnlich aus wie Drago, nur dass es ein wenig lila war. Ich bückte mich und hob es vorsichtig auf. „Entschuldige, dass ich dich übersehen habe und über dich gestolpert bin. Ich hoffe, es geht dir noch gut.“ Das Bakugan lächelte freundlich. „Danke, dass du mich bemerkt und mich aufgehoben hast.“ „Dass war doch dass mindeste, aber was machst du denn hier und wie heißt du denn?“ fragte ich nach. „Mein Name ist Taira“ antwortete es. Ein weibliches Bakugan also...von ihnen gab es ja nicht sehr viele. „Ich habe auf dich gewartet, Leila“ fuhr es fort. Verwundert zog ich eine Augenbraue hoch. „Wirklich?Woher weißt du denn, wie ich heiße? Und überhaupt, was sollich denn mit dir machen?“ Taira lächelte erneut. „Ich möchte deine neue Parterin sein und dir helfen Golem zurückzubekommen. Als ich auf der Erde ankam, fand ich einfach einen geeigneten Partner und dachte, ich müsste für immer alleine bleiben...bis ich schließlich dich entdeckte. Ich beobachtete dich und Golem eine Zeit lang und als er dir dann genommen wurde, fasst ich den Entschluss, mich bei dir zu melden.“ erklärte sie mir.

Diese Erklärung erschien mir sinnvoll und mir kam sie auch ehrlich vor, dennoch hatte ich noch ein paar Fragen: „Aber wenn ich Golem wiederhabe, gehst du dann wieder?“ Sie schüttelte den Kopf. „Nein, wenn du es gestattest, würde ich auch dann noch gerne bei dir bleiben.“ Da ich nicht nein sagte, hüpfte sie auf meine linke Schulter und sagte zuversichtlich: „Komm schon Leila, gib mir wenigstens eine Chance, gemeinsam, können wir Golem wieder zurückholen.“ Ein wenig mulmig war mir zwar schon noch, dass da mir nichts dir nichts ein Bakugan auftauchte und mich als Partnerin wollte, aber etwas an ihr, ließ mich auch Vertrauen in sie haben und so nickte ich zustimmend. „Ok, Tiara lass es uns probieren.“ Wir gingen dann noch ein wenig in dem Viertel umher, wobei sie sich an meinen Hals kuschelte, da sie wohl von dem Warten und dem unauffälligen Folgen von mir und Golem noch erschöpft war. Dass fand ich süß und bei ein paar weiteren Gesprächen, die wir beim Spaziergang führten, fand ich immer mehr Vertrauen zu ihr und wusste, als wir wieder bei Maruchos Haus waren, dass sie die richtige Partnerin für mich war.

Bevor ich die Tür öffnete, meinte ich zu Tiara noch: „Ich werde dich jetzt den anderen Spielern vorstellen, wenn dass für dich passt.“ „Klar doch, ich hatte sie auch schon vorher gesehen und sie scheinen nett zu sein.“ Ich schmunzelte, weil ich an Dan denken musste. „Ja, das sind sie wirklich....“ In dem Moment, wurde die Tür aufgerissen und Dan stürmte heraus, hinter ihm kam Shun. „Siehst du Dan, kein Grund sich sorgen zu machen...“ „Jaja Shun, du wusstest natürlich, dass sie nicht weit gegangen war.“ murrte Dan und wandte sich dann mir zu. „Sorry, dass ich so herausgeplatzt bin, aber ich war auf der Toilette, als du gingst und da hatte ich mir kurz Sorgen gemacht...ich weiß, ich hätte mir keine machen sollen, aber seit du Golem verloren hattes...“ Diesmal, fand ich Dan's Sorge wieder nett und antwortete freundlich: „Ach Dan, ich finde es manchmal gar nicht so schlecht, wenn du dich um mich sorgst“ Mein Freund lächelte umarmte mich und sagte: „Wir holen ihn zurück, koste es was es wolle...moment mal, wer ist dass den??“ fragte er überrascht und deutete auf Tiara. Ich kicherte: „Dass Dan, ist meine neue Partnerin, Tiara. Wie du sehen kannst, ist sie ein Pyrus Bakugan und sie hat mir versprochen mir zu helfen, Golem zurückzuholen.“
Dan schaute immer noch ein wenig verwirrt, während Tiara nickte und ergänzte: „Und Leila ist damit einverstanden, dass ich auch nach Golems Befreiung bei ihr bleiben darf.“

Inzwischen war Shun näher getreten, staunte auch kurz über Tiara und sagte: „Na, dann sollten wir deine neue Partnerin wohl mal den anderen vorstellen.“ Damit drehte er sich um und ging wieder ins Haus ich und Dan folgten. Im Wohnzimmer, saß Runo auf dem Sofa und Marucho kam gerade geduscht herunter. Die blau haarige stand auf und meinte leicht tadelnd zu Dan: „Hat Shun es dir nicht gesagt? Leila würde von nun an nichts leichtsinniges mehr machen und auf sich aufpassen tat sie eh immer schon.“ Dan quittierte ihren Kommentar nur mit einem genervten Seufzen. Als wir uns alle hingesetzt hatte, stellte ich ihnen Tiara vor, welche sich selbst auch noch mal vorstellte und kurz darauf schon im Gespräch mit den anderen Bakugan war. „Dass ist ja eine freudige Wendung, nun da wir alle wieder Partner haben, stehen unsere Chancen um einiges höher, die Vexos zu schlagen.“ rief Marucho freudig. Wir nickten und als kurz darauf Kato mit dem Frühstück auftauchte, prosteten wir uns alle motiviert mit leckerem Orangensaft zu.
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