Kiss Complication

von Houslock
OneshotHumor / P12 Slash
Dr. Gregory House Dr. James Wilson Dreizehn
03.10.2018
03.10.2018
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Cameron betastete ihre Kitteltasche, um zu überprüfen, ob sie die Spritze sicher verstaut hatte. Langsam ging sie zu House ins Büro. Der geniale Diagnostiker stand vor seinem Schreibtisch und drehte seinen Ball in den Händen. Er beachtete sie nicht einmal. Erst als sie näher kam und fast vor ihr stand, sah er auf. "Sagen Sie mir, dass Sie die Testergebnisse haben und es, wie ich schon sagte, kein Lupus ist." Cameron reagierte darauf nicht und starrte nur in seine Augen, während sie ihre Hände hob und sie auf beide Seiten seines Gesichtes legte. "Was soll das werden?" Wieder antwortete die Blondine nicht und führte ihre Lippen stattdessen zu seinen. Zart berührten ihre weichen Lippen seine und ließen ihm von ihren Kirschlippgloss probieren. Er küsste sie nicht zurück, wehrte sich allerdings auch nicht. Noch immer hingen ihre Lippen an seinen. Er konnte sie nun nicht mehr leugnen und begann mit seiner Zunge ihre Mundwinkel entlang zu fahren und um Einlass zu bitten, den sie ihm gewährte. Seine Augen waren geschlossen, als sie ihre öffnete und eine Hand zu ihrer Manteltasche gleiten ließ. Kurz bevor sie die Spritze hervorziehen konnte, packte seine Hand ihr Handgelenk. Sofort löste sie sich von ihm. "Wenn ich das nächste mal ein Selativum benötigen sollte, werde ich Ihnen Bescheid geben." Cameron sah beschämt nach unten, sah dann allerdings wieder auf. "Sie küssen schlecht", sagte sie und ging aus seinem Büro. "Is nicht wahr!" Auf dem schnellsten Weg ging er zu Wilson und riss die Tür auf, ohne auch nur zu berücksichtigen, was sein bester Freund dahinter tun könnte.
Zum Glück schrieb er nur gerade etwas und machte sich nicht mal die Mühe, aufzuschauen. "Was?!", fragte er nur gereizt. "Ich hab gerade mit Cameron rumgeknutscht und danach meinte sie, dass ich schlecht küssen würde."
"Kann ich nicht beurteilen", erwiderte Wilson beiläufig.
"Wollen wir wetten, dass ich noch vor Feierabend mehr geküsst habe als du?" Nun war Wilson interessiert. "Worum wetten wir?"
"Sagen wir 500 Mäuse?"
"Geht klar! Worauf beschränken wir es?" House überlegte kurz. "Mein neues Team, mein altes Team, Cuddy du und ich. Reicht das?" Wilson sah auf seine Uhr. "Könnte ein bisschen knapp werden mit 3h."
"Die Wette gilt und ich hab schon einen Punkt mehr als du", sagte House und verließ das Zimmer. Er wollte mit dem Fahrstuhl hinunter zu Cuddy fahren, um seinen nächsten Punkt zu bekommen, beziehungsweise, um sie zu küssen.
Als er gerade den Knopf für den Fahrstuhl drückte, öffnete sich dieser und Cuddy trat heraus. Sie hatte nicht mal einen Schritt gemacht, da packte House sie an den Schultern und drückte sie wieder zurück in die Metallbox. "House was-" Doch weiter kam sie nicht, als er ihre Empörung mit seinen Lippen überdeckte. Es war kein langer oder zärtlicher Kuss gewesen. Er war einfach nur hart. Sobald er sich von ihr löste, war das nächste, was er spürte, ein stechender Schmerz auf seiner linken Wange. Cuddy hatte ihn geschlagen- und das nicht zu knapp. Sie wollte sich für ihre plötzliche Reaktion entschuldigen, fand allerdings nicht die richtigen Worte. Also schlang sie ihre Arme um seinen Nacken und küsste ihn voller Leidenschaft, was er nur begierig erwiderte. Es dauerte nicht viel länger als der erste Kuss, aber sobald sich die Türen öffneten, schob er sie hektisch von sich und ließ sie Atemlos gegen die Wand gepresst zurück. Frustriert schloss Cuddy die Augen, aber öffnete sie schnell wieder um noch in letzter Sekunde durch die sich schließenden Türen zu huschen. Sie würde sich in ihrem Büro einschließen müssen, um über alles nachdenken zu können. Derweilig war House schon wieder auf dem Weg nach oben, um Wilson von seinem Erfolg zu berichten. Als er wenig später dessen Tür aufriss, war sein bester Freund allerdings nicht da.

Wilson ist, nachdem House die Wette aufgestellt hatte, in die Cafeteria gegangen, um sich ein Sandwich zu holen. Auf dem Weg überlegte er, wen er küssen könnte. Dass House Cuddy küssen konnte, ohne dafür von ihm gefeuert zu werden, wusste er. Würde sie bei ihm jedoch genauso reagieren? Sein Job war ihm zu wichtig, als dass er ihn für eine kleine Wette aufs Spiel setzten würde. Plötzlich bemerkte er 13, die an einem freien Tisch saß. "Ist hier noch frei?"
"Klar", antwortete die Brünette und schluckte einen Bissen Nudelsalat hinunter. Er setzte sich ihr gegenüber
"Würden Sie mich küssen?", fragte Wilson nach einer Weile des Schweigens.
"Ich glaube, das geht hier gerade in eine ganz falsche Richtung."
Wilson seufzte. "Es ist für eine Wette. Ich hab mit House gewettet, dass ich noch vor Feierabend mehr geküsst habe als er."
Remy begann verschmitzt zu lächeln. "Unter einer Bedingung: Sie lassen mich mitmachen." Wilson wog kurz die Risiken ab antwortete dann jedoch: "klar."
"Dann steht Sie mal auf Jimmy."
"Was? Hier und jetzt?!"
"Natürlich." Sie stand vor ihm und wartete, bis er sich stockend wieder aufrichtete. Remy grinste und packte ihn am Kragen seines Hemdes. Sie hielten ihre Augen geschlossen, während sich ihre Lippen berührten. Nach wenigen Sekunden, lösten sie sich mit einem leisen Geräusch.
"Wow, ", war das erste, was Wilson sagen konnte, "küssen Sie immer so....so?"
"Wie küsse ich?"
"So hart." Wilson kratze sich am Kopf.
"Sie küssen wie ein Mädchen. Ist das besser?"
"Wohl besser als Chase." Sie zuckte mit den Schultern und ging an ihm vorbei, drehte sich allerdings noch einmal um und fragte: "Um was wetten wir?"
"500 Dollar ." Darauf wurden ihre Augen groß. Sie verließ die Cafeteria, um die nächste Person zu küssen. Sie wusste nicht, ob dieses Spiel beschränkt war, aber es würde sicher einige Extrapunkte bringen, die mächtigste Frau des Krankenhauses zu küssen. Sie betrat die Klinik und ging auf direktem Wege durch die Glastüren mit Cuddy's Namen. Die Türen dahinter waren jedoch verschlossen. Ungewöhnlich, dachte 13. Sie klopfte also. Nichts. "Dr. Cuddy?", fragte sie und klopfte erneut. Einige Sekunden später hörte sie, wie das Schloss knackte und die Türen sich öffneten. "Was wollen Sie, Dr. Hadley?", fragte die dunkelhaarige heiser. "Ich.....ich wollte-" Es tat Remy beinahe leid, die Chefin ihres Chefs so zu sehen. Cuddy sah sie mit hochgezogen Augenbrauen und getöteten Augen an. "Ist alles in Ordnung." 13 führte eine Hand an Cuddy's Wange. "Haben Sie geweint?" Sie wischte mit ihrem Daumen die Spur einer Träne weg. Cuddy wollte nach der Hand auf ihrer Wange greifen und sie von sich weg führen, kam allerdings nicht dazu, als auch die jüngere Ärztin verbeugte und ihren Kopf zu sich zog. Sanft setzte sie einen Schmetterlingskuss auf ihre Lippen und ließ dann Cuddy's Wange los. 13 lächelte sie an. Cuddy wollte etwas sagen, fand aber mal wieder nicht die richtigen Worte. Sie konnte auch gar nichts mehr erwidern, denn 13 hatte sich schon umgedreht und war gegangen. Verstört schloss sie die Tür ihres Büros wieder ab.

House hatte in der Zeit sein Team ausfindig gemacht: Chase stand in seinem Büro und spielte mit dem Tennisball und Taub saß auf einem der Stühle und langweilte sich. Wo war 13 wenn man sie brauchte?
"Chase?" Der Blonde drehte sich um, als sein Chef ihn von der Tür aus zu sich winkte. Langsam kam er auf ihn zu.
"Is was?", fragte er.
"Sind Sie eigentlich schwul?" Chase sah ihn mit großen Augen an.
"Nein. Wie kommen Sie denn darauf?"
"Was ein Glück." Er griff den kleineren Arzt und hielt ihn an beiden Wangenknochen still, während er seine Lippen kurz gegen seine drückte. Chase war drauf und dran ihn zu schlagen. "Was sollte das?!"
"Ich bekomm 500 Dollar." Ohne mehr zu erklären, ging House 13 suchen, warf sich vorher allerdings noch zwei Vicodin ein, da das laufen mit dem Stock auf Dauer anstrengend wurde.

Wilson wollte nun endlich über seinen Schatten springen und Cuddy küssen gehen. Er drückte die Klinke ihres Büros hinunter, nachdem er geklopft hatte. Die Tür war verschlossen. "Cuddy? Sind Sie da? " Er hörte, wie sich da drin etwas bewegte, die Tür blieb allerdings verschlossen. "Lisa, ist alles in Ordnung?" Nachdem sie ihren Vornamen gehört hatte, öffnete Cuddy die Tür einen Spalt weit.
"Was wollen Sie?"
"Geht's Ihnen gut?" Er öffnete die Tür weiter und Cuddy ließ ihn rein.
"Na klar", sagte sie sarkastisch und drehte sich von ihm weg.
"Wollen Sie darüber reden?"
"Nein", sagte sie und setzte sich auf die Couch. Er setzte sich neben sie, ließ allerdings einen beträchtlichen Abstand zwischen ihnen. "Was wollen Sie eigentlich?" Wilson erinnerte sich an sein Vorhaben.
"Ich ähhh....ich"
"Sie wollen mich küssen, nicht?"
"Ja", gab Wilson knapp zu.
"Erst House, dann Dr. Hadley und jetzt Sie. Muss ich den Grund wissen?"
Wilson überlegte kurz, ob er deswegen gefeuert werden könnte, also ließ er es einfach. Nein." Er atmete tief durch und sagte dann:"Wie fühlen Sie sich? Ich meine, wie Sie sich wirklich fühlen?" Sie seufzte kurz. "Glauben Sie mir Lisa, mit mir können Sie reden."
" Ich befinde mich im Becken der Gefühle. Dr. Hadley ist bisexuell und House überfällt mich im Fahrstuhl." Wieder seufzte sie und schluckte, um danach, nach einem Taschentuch zu greifen.
"Was haben Sie nach House' Attacke gemacht. Sie können mir nicht erzählen, dass Sie nichts gemacht haben."
"Ich hab ihn geschlagen und bin dann über ihn hergefallen und hab ihn geküsst. Er ist dann einfach gegangen." Wilson begann zu verstehen.
"Sie empfinden etwas für ihn, richtig?" Cuddy sah ihn mitleidig an, antwortete aber nicht.
Er legte ihr einen Arm um die Schultern und zog sie an seine Brust. Sie ließ es geschehen. Er war einfach da für sie. Eine seiner Hände fand ihr Kinn und kippte ihren Kopf so zurück, dass er sie mühelos hätte küssen können. Stattdessen führte er seine Lippen an ihren vorbei und gab ihr einen zärtlichen Kuss auf die Wange. Gerade, als Cuddy sich bedanken wollte, piepte etwas an ihrem Gürtel. Es war ihr Pager.
"Ich sollte gehen", sagte Wilson und ließ sie los. Er hatte gerade seine Hand auf den Türgriff gelegt, da rief sie: "James." Er drehte sich wieder zu ihr um. Sie war aufgestanden und stand direkt hinter ihm. Er ergriff beide Seiten ihres Gesichtes und zog sie zu sich, um ihr einen kurzen weichen Kuss auf die Lippen zu drücken. Sie lächelte ihn an und sah danach schüchtern auf den Boden.
"Ich sollte jetzt gehen", sagte er erneut und ging endgültig aus ihrem Büro, ohne zurück zu sehen. Cuddy ging wenig später zu dem Ort, zu dem sie gerufen wurde.

"Jungs, ich hab ne Wette mit Wilson und House am laufen." Taub, Foreman und Chase sahen 13 an.
"Was für ne Art Wette ist das?", fragte Chase.
"Wer von uns mehr küsst, hat gewonnen." Chase stockte kurz. Deswegen hatte House ihn vorhin geküsst!
"Du willst uns also küssen?", fragte Taub.
"Ja. Wenn ihr wollt, dass ich gegen die beiden gewinne."
"Klar", sagte Foreman und ging zu 13. Sie küssten sich ohne jegliche Spur von Emotion. Taub staunte und erhob sich als nächstes.
"Solange es nur ein Kuss ist, bin ich dabei." Er schloss die Augen und wartete darauf, dass 13 es zuendebringen würde. Sie grinste und beugte sich zu ihm ein wenig runter und drückte ihre Lippen kurz gegen seine, tat es danach aber nochmal, nur um ihn zu ärgern. Ihr nächstes Opfer war Chase, der hinten zwischen dem Tisch und der Wand positioniert hatte. Sie ging auf ihn zu. "Willst du nicht, dass ich gewinne?"
"Doch klar."
"Na dann, komm her", sagte sie und zog ihn am schmalen Band seiner Krawatte zum sich. Er zuckte kurz, als ihre Lippen seine berührten, entspannte sich dann aber wieder recht schnell.
"Das war's schon", sagte sie als hätte sie ihm gerade eine Spritze verpasst.
Sie wollte gerade nach draußen zu Wilson gehen, als sie genau auf der Hälfte des Weges von House abgefangen wurde.
"13 Sie träumten doch sicher schon immer davon, mich zu küssen." Sie grinste innerlich.
"Ich glaube, Sie träumen davon", sagte sie.
"Kann sein. Küssen wir uns jetzt?" Sie lächelte und hob eine Hand an seine Wange, um ihn zu sich zuziehen. Sanft küssten sie sich. Man könnte meinen, es sei romantisch. Gerade als House den Kuss vertiefen wollte, löste sich 13 von ihm und ging an ihm vorbei in Wilson's Büro.
"Dr. Wilson, ich-" Sie brach ab, als sie Cameron vor dem Schreibtisch stehen sah, die sich mit dem Arzt dahinter unterhielt. "Störe ich?", fragte sie.
"Nein, ich wollte sowieso gerade gehen."
"Dr. Cameron, warten Sie", sagte Wilson und kesselte die Blondine mit Hilfe von 13 ein.
"Wir küssen besser als House"
"Und es ist nur für eine Wette", fügte 13 dazu.
Cameron zuckte mit den Schulter und ließ sich erst von 13 und dann Wilson küssen. Sie verließ den Raum und ging zurück in die Notaufnahme.
"Weswegen war Cameron eigentlich bei Ihnen?" "Sie hat mir einen neuen Krebspatienten zugeteilt. Schilddrüse im schweren Stadium."
13 nickte.
Plötzlich piepten beide ihrer Pager. Irritiert holten sie die Geräte aus ihren Taschen und schauten, wer sie angepiept hatte. Cuddy. Na großartig! Sie verließen gemeinsam sein Büro und stiegen in den sich gerade geöffneten Fahrstuhl. Bevor sich die Türen jedoch schließen konnten, wurde ein Stock dazwischen gesteckt. Die Türen öffneten sich. House trat ein und wunderte sich 13 hier zu sehen. "Dann habe wir wahrscheinlich alle das gleiche Ziel." Die zwei anderen nickten. Als sie das Erdgeschoss erreichten, öffneten sich die Türen wieder. Sie betraten zu dritt die Klinik und wunderten sich kaum, dass Cuddy schon in der Tür ihres Büros stand. Sie sammelten sich um sie herum und wartete darauf, dass sie etwas sagte.
"Ich will nicht wissen, was heute mit Ihnen drei los war, aber ich hoffe, dass das nicht wieder passiert. Wir spielen hier nicht Flaschendrehen. Es interessiert mich auch nicht, ob das eine Wette war und wer angefangen hat, will ich auch nicht wissen. Verstanden?" Fragte sie, als hätte sie drei Schüler der 5. Klasse vor sich, die gerade etwas unanständiges gemacht hatten. Die drei Angesprochenen nickten. Cuddy ging in ihr Büro und ließ die andren draußen stehen. Plötzlich verspürte Wilson den starken Drang, House zu küssen und er glaubte, dass es diesem nicht anders ging. Sie grinsten und küssten sich dann tief und innig. House' Zunge streifte Wilson's Unterlippe. Sie küssten sich, bis ihnen die Luft wegblieb und sie atemlos auseinander brechen mussten.
"Sie beide schulden mir 500$", sagte 13 und ging aus der Klinik.
"Hat sie überhaupt mitgemacht?", fragte House ungläubig.
"Klar, warum, denkst du, war sie sonst hier unten?"
"Stimmt." Wilson küsste ihn.
"Komm, lass uns gehen."
Hand in Hand verließen die beiden das Krankenhaus.

Küsschen.

Hey nach langer Zeit melden "wir" uns mal wieder. Wir haben beide momentan eine fette Schreibblockade, aber es sind weitere FF in Arbeit.
Houslock-Vani
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