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Hamburg II

GeschichteFantasy, Sci-Fi / P16 / Gen
OC (Own Character)
30.09.2018
21.12.2018
11
7.400
 
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Dieses Kapitel
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30.09.2018 573
 
But I'm ready, yes, I'm ready for you
I'm standing on my own two feet
Out of the doorway the bullets rip
Repeating to the sound of the beat oh yeah

-Königliches Lied, England um 1970

Der letzte Run war gerade noch gut gegangen. Hinter uns ein kleines Inferno, als vermutlich Konzernsicherheit ein anderes Team in Fischfutter mit verbrannten Teilchen verwandelte.
Wir kamen unbemerkt davon und informierten den Schmidt. Die Übergabe fand am Hafen statt.
Zero schickte den Datenstick erstmal mit einer Drohne außer Reichweite, während wir das Geld kassierten. Zug um Zug. Erst Geld, dann Ware. Alles ohne Probleme. Der Schmidt schien keine krummen Dinger drehen zu wollen. Auch die hübsche Lady mit den gelben Schuhen war da.
Nachdem wir das Geld erhalten hatten und Zero den Stick übergab, enttarnte sich der verdammte Magier neben uns. Scheiße. In einigen Punkten muss ich echt vorsichtiger werden.
Wir planten einen Tag Ruhe um uns dann in Peets Loch zu einer Nachbesprechung zu treffen.
Ich kippte zuhause noch schnell ein paar Bier und schlief dann ein.
Am nächsten Morgen pflegte ich ein paar Kontakte. Hey, man kann nie wissen, wann man sie braucht, und da ich gerade mal flüssig war, bot sich das an.
Als ich zurück kam, stand die Lady vor meiner Tür. Ohne Scheiß.
„Hallo Revolver. Ich dachte schon Du kommst garnicht mehr. Willst Du mich nicht rein bitten?“
Verdammt, darauf war ich nicht vorbereitet. Die Wohnung war nicht ladyfein aufgeräumt. Renoviert hatte ich sie auch nicht. Ich beschloss, das mit geistreicher Konversation zu überspielen.
„Woher..?“
„Wenn wir Leute für einen Auftrag aussuchen, werden sie vorher gründlich gecheckt. Sehr gründlich. Und Du fällst etwa aus dem Profil. Daher bin ich hier. Du bist gut, hast Verbindungen. Ich habe einen Auftrag für Dich.“
Wow. Okay. Für Dich immer.
„Um was geht es?“
„Du sollst meine Cousine für mich ausfindig machen. Sie ist vor zwei Wochen verschwunden. Ich bekomme keinen Kontakt zu ihr. Und ich kann nicht gleich die gesamte Konzernsicherheit losstürmen lassen.“
Okay, Gute Hintergrundinfo. Sie hat also Zugriff auf die Konzernsicherheit. Nur: Welcher Konzern?
„Und was soll ich machen?“
„Finde heraus, ob es ihr gut geht.“
„Das sollte sich machen lassen. Was für Infos hast Du?“
„Sie ist zuletzt bei einer Gang gesehen worden. Den Pirates. Die dürften Dir ja ein Begriff sein.“
„Ja klar.“ Scheiße, wer zum Henker sind die Pirates?
„Sei unauffällig. Ich zahle Dir Deinen üpblichen Satz. Und ich schulde Dir einen kleinen Gefallen, okay?“
„Deal. Wen suche ich?“
„Natascha Ker. Hier hast Du ein Bild.“
Mensch. Ca. 25 Jahre, lange Haare, blond, blaß. Wirkt etwas schüchtern. Was will die bei einer Gang?
„Okay. Wie erreiche ich Dich?“
„Du hast meinen Kontakt gleich auf dem Komm.“
„Danke. Ich werde mich melden.“ Ob ich sie noch zu einem Kaffee einlade?
„Ja, das wirst Du.“
Sie stand auf und verließ die Wohnung. Ich schaute auf mein Komm. Gelbschuhchen ist Tanja Ker.
Was für ein Name. Ich ließ mich auf die Couch fallen. Plötzlich fiel mein Blick auf einen Umschlag auf dem Couchtisch. Verdammt, wann hatte sie den denn hingelegt? Ein Liebesbrief? Das schwere Papier und die Tinte deuten darauf hin. Schnell riss ich ihn auf. 200 Nuyen fielen raus.
„Bitte erscheinen Sie morgen um 19:00 Uhr in der Nixenbar, Am Schwanenwjk 16.
Angemessene Kleidung wird vorausgesetzt.
Hochachtungsvoll
Schmidt“
Okay, Aufträge sind gut, aber wie zum Henker kommt der Brief in meine Wohnung?
Scheiße!
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