AWARE - Mister Hayden

GeschichteRomanze / P18
30.09.2018
22.12.2019
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Ich darf euch nochmals zur Story begrüßen =) Nachdem ich mich einige Wochen mit der Geschichte auseinandergesetzt habe und sich so vieles einfach NEU entwickelt hat, dachte ich, dass ich beginne etwas davon mit euch zu teilen. Sofern Interesse besteht, versteht sich!
Einiges wurde selbstverständlich aus der Ursprungsgeschichte übernommen. Ich will ja keine KOMPLETT NEUE Story schreiben.


Viel Spaß!



~*~



M. Harper:

In meinem Leben herrscht buntes, geliebtes Chaos. Nichts an Ort und Stelle, nicht mal meine eigenen Gedanken, gibt es für mich keinen Grund, diesen Umstand zu ändern.
Weil ich ihn liebe.
Weil mich diese Unordnung jeglicher Art ausmacht.
Weil ich Veränderungen hasse.
Unvorhersehbare Veränderungen sind etwas, das meinen gewohnten Alltag auf eine Weise durcheinanderbringt, die nichts mit buntem Chaos zu tun hat.
Doch dann treffe ich ihn. Sein strukturiertes Leben, das jegliche heimelige Unordnung vermissen lässt. Kühl, geradezu steril und nicht gerade das, was ich mein zu Hause nennen würde.
Er bringt meine gewohnte Welt ins Wanken, nimmt mir die kunterbunte Orientierungslosigkeit und schafft es spielend, Ordnung in meine Gedanken zu bringen, um sie gleichermaßen durcheinander zu wirbeln, bis nichts mehr übrig bleibt, als er.
Zu behaupten, er besäße ein einnehmendes Wesen, wäre eine maßlose Untertreibung.
Er hat mich vollends in der Hand und er weiß es. Mit jedem meiner Atemzüge.


~*~



A. Hayden

Ich habe immer alles im Griff, die absolute Kontrolle. Ich kontrolliere die Menschen um mich herum, seitdem ich mein Studium vor über zehn Jahren begonnen habe und dieser Umstand hat sich bis heute nicht geändert. Meine Familie, meine Freunde, meine Angestellten, meine Konkurrenz. Vor allem meine Konkurrenz.

Mit absoluter Kontrolle, kommt die Macht. Macht, über jedes Handeln und Denken meiner Mitmenschen zu bestimmen. Es ist ein Horror, etwas meiner Macht, oder gar der Kontrolle abgeben zu müssen. Allein der Gedanke daran, einer Situation ausgeliefert zu sein, die ich nicht beeinflussen kann, ist unmöglich.
So habe ich mir mein Leben aufgebaut, die große Firma meines Vaters noch größer werden lassen und mich in eine Position gesetzt, die mir niemand mehr nehmen kann.

Doch dann treffe ich sie und mein kontrolliertes, strukturiertes Leben wird aus den Angeln gehoben. Zum ersten Mal fürchte ich, keine Macht über das zu haben, was ihr Wesen in mir auslöst und was sie um mich herum mit ihren kleinen Füßen loszutreten droht.
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