<3 ~You are my Butterfly~ <3

GeschichteDrama, Romanze / P16
All of Love / Snow Lilly Mahiru Shirota OC (Own Character) Sleepy Ash / Kuro Tsubaki
28.09.2018
30.09.2018
4
4206
3
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 Datenschutzinfo
 
 
Sie musste lachen, schon lange hatte sie nicht mehr so gelacht, sich den Kopf reibend schaute der grünhaarige Junge auf.
„Ja, ja lach nur.“ Musste er selbst etwas grinsen, während er seine Hände ausstreckte, um die aus seinem Rucksack herausgefallenen Sachen wieder hineinzustopfen.
„Alles inordnung mit dir Sakuya?“
„Ach, erst lachen und dann auf besorgt tun, du bist mir eine.“
Sie gingen gemeinsam zum Klassenraum, das erste was Aiko auffiel, war das es ausgesprochen viele Jungen gab, nur vereinzelt ein paar Mädchen hier und da, die sich, wie vom Gesicht abzulesen wohl sehr über ein weiteres weibliches Mitglied freuten.
„Leute ich hab sie gefunden!“ Prahlte Sakuya stolz, die Hände in die Hüfte gestemmt.
Sofort stürmten die ersten Mädchen zu ihr hin, nie hatte sie gedacht, das sie so schnell und so herzlich aufgenommen werden würde, dies alles zauberte ihr ein Lächeln auf die Lippen.
„Hallo, ich bin Yuki.“ „Hey, mein Name ist Ai..:“
Von so manchen bekam sie sogar eine Umarmung, die nächsten schwärmten über ihre Haare, ihre Kleidung und zum ersten Mal, außerhalb der Bühne, fühlte sie sich pudelwohl in der Gegenwart von Menschen.

Die Sense schlug jedesmal schwungvoll auf das Metall des Schwertes ein, dieses Geräusch schallte durch die eiskalte Winterluft.
„Also.“ Begann Belukia zu scherzen. „Wer ist denn dieses leckere Etwas an deiner Seite gewesen?“
„Niemand.“
„Ein schlechter Lügner bist du, All of Love oder sollte ich dich nicht besser Lilly nennen?“
Sein Blick verfinsterte sich rasch, am liebsten wäre er wieder gegangen, doch hätte er diesen Vampir direkt zu Aiko geführt und anderen Unschuldigen.
„Oh, habe ich da einen wunden Punkt getroffen? Hihihi~“
Wieder schellten die beiden Waffene aneinander, der Servamp versuchte sich zu konzentrieren, vergebens, seine Gedanken flogen davon, hinterrücks zu Aiko ins Klassenzimmer.
Gekonnt nutzte der pinkhaarige Vampir seine Chance, zauberte rasch ein zweites Schwert herbei.
Währenddessen das andere noch an der Sense haftete schwang das andere und erleichterte All of Love um einen Arm.
„Armer, perverser Schmetterling, habe ich dir einen Flügel ausgerissen, hach was für eine Tragödie.“
Der Servamp zuckte nicht, aber ärgerte er sich dennoch über seine Unaufmerksamkeit.
„Aber wenn sie nicht bei dir ist,....sie ist nicht dein Eve, noch nicht ganz, einen Namen hast du und diese schöne blaue Blume da in deinem Haar ist sicher ihr Geschenk an dich, aber so schwach wie du bist.....fehlt dir etwas Blut!“
Auch wenn Lilly es nicht gerne zugab,aber er hatte Recht, das war auch der Grund warum er am Abend so schwach war, es war nicht allein dem Wetter verschuldet.
Lachend sprang Belukia über den Servamp auf die hinterliegenden Dächer mit einer Leichtigkeit.
Durch den Mangel an der lebensspendenden Flüssigkeit, würde seine Wunden auch langsamer verheilen und ihn träge und schwerfällig machen.
Nur schwer sprang er hinterher die eine Hand an die Schulter, die nun einen Arm vermisste.
„Nicht.“ Keuchte er, außer Atem.
„Was? Du musst schon klarer sprechen!“ Lachte er während er sich nun vom Gebäude stürzte, unten angekommen weiter Richtung Schule lief.
Mit einem kurzen Abstand, aber mit schwerem Schnaufen folgte Lilly.

In der Schulstunde ging es nun nicht wirklich um Unterricht, hier nahmen die Schüler es in der ersten Stunde selbst in die Hand. Es ging um das schon vorher umhergesagte Schulfest.
Der Klassensprecher stand vorne und verteilte Aufgaben.
Aiko fiel auf das sich hier ein Junge anscheinend besonders pflichtbewusst fühlen musste, denn so wie es aussah machte er die ganze Arbeit, das Kochen, die Kostüme, einfach alles.
Dieser hatte sich auch ihr vorgestellt, ein Junge mit kurzen braunen Haaren und ebenso tiefen braunen Augen, schlichte Kleidung, ein gewöhnlicher Junge aus der Nachbarschaft möchte man meinen, doch auch wenn Aiko keine allzu große Menschenkenntnis besaß, wusste sie dennoch, das stille Gewässer durchaus tief sein konnten.
Mahiru war sein Name, anscheinend war er auch gut befreundet mit Sakuya, der lässig seine Beine übereinander schlug.
„Aiko?“ Wurde sie aus ihren Gedanken gerissen, die soeben noch bei jemand anderen waren, ihr Blick schweifte vom Fenster zurück nach vorne, wo sie von den eben erwähnten braunen Augen begrüßt wurde.
„Ja?“ Fragte sie vorsichtig mit einem Lächeln, da sie nicht wirklich zugehört hatte.
„Du willst doch bestimmt auch eine Maid sein oder? Als Mädchen denke ich das es simpel ist.“
„Ich würde auch gerne die Unterhaltung machen, also singen, wenn ihr schon eine kleine Band habt.“ Sprach sie dem entgegen, kurz herrschte Stille, offene Münder und Mahiru schaute sie auch nachdenklich an.
„Naja, also nur wenn ihr wollt.“
„Klar das geht inordnung, das ist doch ganz einfach!“ Antwortete er mit einem Lächeln.
„Was denn sonst!“ Kam es von Sakuya. „Zu einer Band gehört eine Stimme und bei Aiko zieht das bestimmt an.“
Auch wenn sie sie noch nicht einmal singen gehört hatten, vertrauten sie ihr blind, ein tolles Gefühl.
Dann scherten sich alle Mädchen um den kleinen Holztisch neben Aiko und links von Sakuya, das war Mahirus Platz.
Aiko ist es noch gar nicht aufgefallen, doch dort saß tatsächlich eine kleine, rabenschwarze Katze, struppeliges Fell und einen langen Schwanz, erst dünn, am Ende jedoch buschig.
Anscheinend war es ein Kater, der den Namen Kuro trug, jedenfalls nannten ihn viele so, schon eigenartig das die Schule dies gestattete.
Die Mädchen waren natürlich ganz begeistert den Kater kleine Kleidchen, Schleifchen und Rüschen anzuziehen.
„Mahiru?“ Unterbrach sie ihn bei seiner Aufgabenverteilung.
„Entschuldige, aber kann ich deinen Kater auch mal....“
„Ja streichel ruhig, dieser Faulenzer ist zahm..“ Sagte er mit einem abfälligem Blick zum Tier.
Ihre Hand fuhr über seinen warmen, kuscheligen Körper, traurigen Blickes musterte sie ihn, dann schaute sie aus dem Fenster, blickte in die Ferne.
Die Klingel ertönte und die erste Stunde war vorbei, alles rannte auf den Gang, auch Sakuya, dahinter Mahiru, der jedoch kurz im Türrahmen anhielt.
„Was ist kommst du nicht?“ Rief sein grünhaariger Kumpel, der bereits im Gang war.
„Ich komme gleich nach.“ Rief Mahiru.
Er ging zu Aiko ans Fenster, schaute ebenfalls hinaus, dann wieder zu ihr.
„Was ist los willst du nicht mit uns kommen? Wir gehen was frühstücken, unten in der Cafeteria gibt es Bentos, Sandwichs, Kaffee, manchmal sogar Eis.“
„Ich warte auf jemanden. Ich mache mir sorgen, er wollte sich beeilen..“Schaute Aiko traurig in sein Gesicht.
„Ein Freund von dir, nehme ich an?“
„Ja.“
Der Kater gähnte, lauschte aber trotzdem gespannt. Er aß nebenbei die gebackenen Kostproben für das Schulfest.
„Ich bin sicher ihm wird nichts passiert sein, komm, lass mich dich auf andere Gedanken bringen.“
Streckte der Junge die Hand nach ihr aus. Mit geweiteten Augen und einem überraschendem Gesichtsausdruck, legte sie ihre in seine.
„Ihr seit alle so nett zu mir, danke.“
„Hast du denn so schlechte Erfahrungen gemacht?“
Sie schüttelte den Kopf, ging mit ihm raus auf den Gang.
„Nein, aber ich bin sehr oft allein, meine Eltern gibt es nicht mehr.“
Mahiru legte eine Hand auf ihre Schulter, lächelte sie an.
„Das ist wohl etwas, was wir drei gemeinsam haben..“
„Drei?“ Hakte Aiko nach, strich sich eine pinke Strähne aus dem Gesicht.
„Ja, Sakuya und ich teilen das Schicksal, deswegen bin ich froh das ich Kuro habe, er ist zwar meistens sehr anstrengend und kompliziert, aber er leistet mir sehr gute Gesellschaft.
Wenn du magst kannst du mich ja mal besuchen kommen, heute Abend?“
Sie war sprachlos, so schnell ging es also, Freundschaften zu schließen, Gleichgesinnte zu treffen.
Lächelnd fragte sie,
„Nur wenn Lilly mit darf.“
„Ist das der Freund auf den du wartest?“
Sie nickte, schaute in seine Augen, erhoffte sich eine Antwort die mit dem Buchstaben J anfing.
„Na klar, wieso nicht, die Freunde meiner Freunde sollen ruhig vorbeischauen.“
„Heißt das jetzt, das wir wirklich Freunde sind?“
„Das will ich doch hoffen.“ Lachte er.
Review schreiben