<3 ~You are my Butterfly~ <3

GeschichteDrama, Romanze / P16
All of Love / Snow Lilly Mahiru Shirota OC (Own Character) Sleepy Ash / Kuro Tsubaki
28.09.2018
30.09.2018
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Die ersten warmen Sonnenstrahlen kitzelten Aikos Gesicht, die Augen zusammengekniffen richtete sie sich auf, stützte den müden Körper mit ihren Armen auf der Matratze ab, um nicht wieder hinterrücks ins kuschlig-warme Bett zu fallen.
Sie streckte die Arme in die Höhe, fuhr sich kurz durch die pinken Haare um sie ansatzweise zu richten, doch plötzlich stieg ihr ein eigenartiger Geruch in die Nase, sie kannte diesen, aber...
Ein Gemisch aus Kaffee und Qualm einer Zigarette.
Sie konnte sich nicht darin erinnern das Fenster offengelassen zu haben, noch dazu schien dieser komischer Geruch aus ihrer Küche zukommen.
Bevor sie die Vorhänge beiseite schob und die Fenster öffnete, schlurfte sie mit nackten Füssen und im wolligem Teddy-Schlafanzug zur Küche.

„~I-I love you like a Lovesong, Baby~“
Diese fremde, singende Stimme, ließ sie kurz erschaudern.
Sie blieb auf der Stelle stehen, ihr Herzschlag hämmerte gegen ihre Brust, schnell, aber dennoch leise wie eine Maus, nahm sie sich schnell den Besenstiel im Falle eines Überfalls.
Aber mal ehrlich wer würde sie schon so überfallen, sie wäre doch schon längst gefesselt irgendwo im Raum rumliegend und derjenige würde sich alles an Wert nehmen und vielleicht noch telefonisch versuchen Lösegeld zu fordern, von wem auch immer, schließlich war sie allein.
Am Ende war es wohl ein Stalker oder so ein durchgeknallter Fan?
Sie lunste vom Türrahmen in die eher überschaubare Küche.
Ihre braunen Augen weiteten sich als sie plötzlich diese große Gestalt singend in der Küche sah, ein Mann, groß und schlank, blonde Kurze Haare, mit zwei abstehenden Strähnen, die schon fast an Fühler erinnerten, unter der blonden Haarpracht, blitzten rote Ohrringe auf, die hin und her tanzten wenn er sich bewegte. Sie hatten eine umgedrehte Herzform.
Über seine Schultern und dessen schwarzen, langen Mantel, der unten aussah als hätten sich Motten ein Fest daraus gemacht ihn von unten an aufzufressen, lag lässig ein ebenso langer weißer Schal, der aber den Hals und den darunterliegenden gut aussehenden Körper freiließ, denn unter dem Mantel trug er ein schlichtes rosanes Hemd, welches aber anscheinend nur in der Mitte einen Knof besaß und so die Mitte der Brust und den Bauchnabel unten frei ließen.
So eine Gestalt kam nicht von ungefähr, so jemand wäre ihr sofort ins Auge gefallen, wäre er ihr gefolgt.
So wie es aussah bereitete er sich eine Tasse Kaffee zu, daneben ein rauchender Aschebecher, wo auch immer dieser her kam, daneben eine weitere Tasse.
„Magst du deinen Kaffee schwarz? Mit Zucker und Milch? Oder nur mit Milch?“
Lächelte der Mann ihr von der Seite zu, nun konnte sie auch seine rosa.roten Augen sehen.
Der Griff um Aikos Besenstiel wurde fester und sie stürmte auf ihn zu.
„Verschwinde aus meiner Wohnung!“
„Meine Güte...“ Lachte der Blondschopf und wich zuerst aus, dann aber hielt er dem ihm entgegen geschleuderte Besenstiel fest.
„Lass los!“ Schrie sie und versuchte nach ihm zu treten, stolperte über ihre eigenen Füße und fiel hinterrücks gegen die Heizung über dem Fenster der Küche.
Ein Glück das der Mann schnell reagieren konnte und sie noch auffangen konnte, doch mit ihrem Füß, riss sie den Vorhang der Küche vom Fenster, die Morgensonne strahlte in den Raum.
Sie schloss kurz die Augen, da sie aufeinmal rauschend zu Boden fiel.
Ein pinker Schleier, doch dann...

„Lilly?“ Erschrocken schaute sie nun vor ihr auf den Falter, der sich binnen weniger Sekunden auf ihr Nässchen setzte.
Sie erwartete keine Antwort, doch ein Kichern kam vom Falter aus.
„So viel Temperament habe ich dir gar nicht zugetraut Aiko.“
Erschrocken, aber neugierig stand sie auf und ließ den Schmetterling auf ihren Zeigefinger landen.
„Was bist du? Ich wusste das du etwas besonderes sein musst, denn so einen Schmetterling hatte ich noch gar nicht gesehen aber,..“ Seufzend ging sie zurück in die Wohnstube, wo sich der prächtige Schmetterling sofort wieder in den schönen, schlanken Blondschopf verwandelte.
„Also was bist du?“
„Nur ein liebevoller Vampir meine Aiko, fühle dich frei mir alle Fragen zustellen.“
Lächelte er während er begann seinen Mantel leicht abzustreifen.
Rot im Gesicht antwortete Aiko schnell.
„Könntest du dich mal wieder anziehen? Und muss ich nicht mich in Acht nehmen wenn du versuchst mich leer zusaugen über Nacht?“
„Nein oh nein.“ Schüttelte er mit den Händen hektisch. „Wenn ich mich nun endlich durch das ganze vorstellen darf...“
„Das hättest du gleich machen sollen, jetzt fühle ich mich schlecht dich angegriffen zu haben.“
„hehe~“ Lachte er, schaute währenddessen in ihre tiefen, braunen Augen.
„Ich bin der Servamp All of Love, und so wie es aussieht ist mein gegenwärtiger Name nun Lilly.“


Nach einer langen Unterhaltung in denen viele Fragen geklärt wurden, nahm Aiko es hin, Sie fühlte sich all die Jahre einsam, trotz das sie bei ihren Auftritten jedem das Herz zu stehlen schien und so nicht unattraktiv war, hatte sie nie eine Freundin einen Freund oder allgemein Freunde, so beschloss sie den Servamp der Wollust bei sich behalten zu wollen.
„Ich möchte dein Eve sein...“
„Ich wäre so frei...“ Doch er wurde bereits unterbrochen.
„Lilly!“
Mit einem Rauschen legte sich ein weiß-rosanes Band um ihr Handgelenk, surrent legte es sich auch um Lillys Hals, der amüsiert aussah als wie das er sich darüber beschweren würde.
Nun waren sie mit sehr strengen Regeln angekettet worden.
„Lilly, bitte sei du mein bester Freund.“ Schaute sie ihren neuen Gefährten mit einem traurigem Lächeln ins Gesicht, sie umarmte ihn, vergrub ihr Gesicht in seinen Bauch, so groß wie er war.
Lächelnd strich der Servamp ihr über den Kopf.

„Verdammt das ganze hat mich aus der Bahn geworfen!“ Rief Aiko im Bad während sie sich ihre Haare wie gewohnt formte und mit den Schleifen verzierte, zog sich schnell die Lederjacke über dann die schwarzen Stiefel. „Lilly, Komm!“
Der Schmetterling setzte sich an eine der schwarz-roten Schleifen fest.
„Am ersten Tag zuspät zukommen macht keinen tollen Eindruck!“

Und mit diesen Worten rannte Aiko, an ihrer Seite Lilly und hinter ihr, ihr glitzernder Rucksack, mit sämtlichen Anhängern, zur neuen Schule, vielleicht findet sie nun dort endlich Freunde.
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