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Ghost? I can see you!

von Saky
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Son Goku Vegeta
27.09.2018
29.01.2021
14
24.997
7
Alle Kapitel
38 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
29.09.2018 1.571
 
Im Sprint auf den Weg zur Arbeit, was Vegeta mehr als hasste. Aber wie konnte er die Zeit vergessen? Das passierte ihm so gut wie nie. Wenn er mal zur Arbeit zu spät kam, dann erstens echt selten und zweitens, wenn es ihm nicht gut ging und er nicht aus dem Bett kam. Krank war er höchstens einmal im Jahr, aber dann so richtig sodass er wirklich flachlag. Wieso aber heute? Er verstand es nicht und legte noch ein Zahn zu. Lag es an den komischen Dingen, die ihm heute Morgen passiert sind? Er schüttelte leicht mit dem Kopf. Nein, dass konnte nicht sein. Es gab sicher eine simple Erklärung, was das heute früh war. Da war nichts komisches dran. Das Gefühl, dass ihn jemand verfolgte blendete er gekonnt aus und trat die Tür des Fitnessstudio mit Wucht auf, als er dort endlich ankam.

Es ertönte so ein lauter Knall, als die Tür gegen die Wand schlug, dass Bulma sofort in den kleinen Vorraum kam. „Egal was dir heute früh passiert ist, meine Tür kann noch lange nichts dafür!“ Wütend sah Vegeta seine Chefin an und ging einfach knurrend an ihr vorbei. Sie sollte ihn heute bloß in Ruhe lassen. Er lief an der Bar vorbei, an welcher sein erster Kunde Broly saß und auf ihn wartete. Mit dem Kopf leicht zur Begrüßung zu genickt, verschwand Vegeta in der Umkleide. Ließ seine Tasche auf den Boden fallen und setzte sich auf die Bank. Seine Hände ballte er zu Fäusten und knurrte leise. Wie er es hasste, wenn irgendetwas nicht so lief wie er es gerne gehabt hätte und vor allem, wenn er zu spät zur Arbeit kam. Es war zwar kein Weltuntergang, wenn er mal zu spät kam, da es ja sonst so gut wie nie passierte, aber dennoch konnte er dann immer platzen vor Wut.

Bulma betonte zwar immer, dass es wirklich nicht schlimm war, dennoch hasste er es wie die Pest. Leise seufzend strich er sich mit beiden Händen übers Gesicht. Es brachte jetzt nichts sich aufzuregen und dass wusste er auch ganz genau, passieren tat es ihm dann doch immer wieder. Vegeta hob seine Tasche vom Boden auf, stellte sie neben sich auf die Bank und holte seine Arbeitskleidung raus. Diese bestand aus einem schwarzes Tank Top, einer schwarzen Jogginghose und aus weißen Sportschuhen. Gerade als er sein dunkelblaues T-Shirt auszog, umfing ihn wieder diese extreme Kälte. Sofort bekam er Gänsehaut und sah sich fragend knurrend um. „Wo kommt schon wieder diese verdammte Kälte her?“ Nichts war zusehen. Er verstand es einfach nicht und schnappte sich dann sein Tank Top.

Als er es sich gerade übergezogen hatte, ging die Tür auf und Bulma stand in der Umkleide der Männer. „Was zitterst du so?“ Verwundert sah Vegeta zu seiner Chefin. „Es ist saukalt hier drin. Merkst du das nicht?“ Bulma schüttelte mit dem Kopf. Sie zitterte nicht mal ansatzweise, geschweige denn  bekam sie Gänsehaut. Was war hier verdammt nochmal los? Wieso konnte nur er diese extreme Kälte spüren und sie nicht? Vegeta verstand die Welt nicht mehr. „Vielleicht wirst du krank?“ Sofort sah Vegeta Bulma böse an und sie hob die Hände. „Ist ja gut, sorry. Aber beeile dich jetzt mal, sonst ist Broly bald weg. Der wartet auch nicht ewig.“ Seine Antwort darauf, war einfach nur ein wütendes Knurren. Er ließ sich nicht antreiben und wenn es Broly nicht passte, sollte er eben gehen. Bulma seufzte und verließ die Umkleide. Sie wusste, dass es nichts bringen würde. Bei Vegeta sprach man eh immer nur gegen eine Wand. Er zog sich fertig um und verstaute seine Tasche und Kleidung dann in seinem Spinnt. Noch einmal tief durchgeatmet und er verließ die Umkleide.

Seine Laune war jetzt schon so dermaßen am Tiefpunkt angekommen, dass es nur eine blöde Bemerkung oder Situation gebraucht hätte und er würde komplett explodieren. Vegeta knalle die Tür der Umkleide zu und stellte sich mit verschränken Armen davor. Sein Kunde Broly sah sofort erschrocken von seinem Energydrink auf, als er den Knall wahrnahm. Dieser schluckte, als sein Blick auf Vegeta fiel. Er erkannte an seinem Gesichtsausdruck, dass er überhaupt nicht gut drauf war und Broly wusste, dass er es mit voller Wucht abbekommen würde. Vegeta war dafür bekannt, seine Lauen an seinen Kunden abzulassen und dennoch wollten Neue immer zu ihm. Sein Trainingsprogramm war erfolgversprechend und solange dies der Fall war, hielten seine Kunden seine Launen auch aus. Vegeta musste innerlich grinsen, als er Brolys leicht ängstlichen Blick sah.

Oh ja, er würde seine Launen an ihm ablassen, denn irgendwo oder bei irgendwem musste er es ja machen, sonst würde er ohne einen bestimmten Auslöser explodieren. „Willst du mich weiter nur anstarren oder bewegst du deinen Arsch und wir können loslegen?“ Sofort stand Broly auf und kam auf ihn zu. Vegeta gefiel es, so eine Macht über andere zu haben. Bevor Broly bei ihm ankam, zeigte Vegeta auf ein Trainingsgerät. Broly bog ab und stellte sich dann auf das Laufband. Ohne ein Wort stellte Vegeta dieses ein und Broly begann ohne noch etwas zusagen zu laufen. Da sein Kunde fünf Minuten in der eingestellten Geschwindigkeit laufen sollte, ließ Vegeta seinen Blick in Richtung Bar schweifen. Bulma arbeite da gerade und teilte Getränke an andere Kunden aus, doch einen schien sie zu ignorieren. Dieser hatte schwarze Haare und einen gut durchtrainierten und muskulösen Körper. Er trug ein schwarzes T-Shirt, eine schwarze Hose und dunkelblaue Schuhe.

Sein Blick klebte förmlich auf Vegeta und es schien ihm kein Stück zu stören, dass der von ihm Beobachtete ihn bereits dabei erwischt hatte. Nein, sein Blick blieb weiter stur auf Vegeta kleben. Was war denn sein scheiß Problem? Vegetas Laune verschlechterte sich, wegen dem komischen Typen gleich noch mehr. Er wollte gerade einen Schritt auf den Typen zu machen, da stoppte ihn ein Piepen von dem Laufband. Dieses bedeutete, dass die fünf Minuten rum waren und eine neue Einstellung gefordert wurde. Vegeta drehte sich zu seinem Kunden zurück, welcher bereits kurz pausiert hatte und stellte das Laufband neu ein. Broly begann sogleich weiter zu laufen. Vegeta beobachtete ihn kurz dabei, holte dann aus und schlug ihm knurrend gegen den Rücken. „Lauf nicht so gebückt, wie ein alter Opa. Lass deinen Rücken gerade!“ Broly zischte wegen dem Schmerz kurz auf und lief dann sofort mit geradem Rücken. „Fahr mal ein Gang runter!“ Maulte er zurück, doch als er Vegetas vernichteten Blick sah, murmelte er nur noch ein leises „Sorry!“ und konzentrierte sich dann wieder auf das Laufband.

Da das jetzt knapp zwanzig Minuten dauern würde, wandte sich Vegeta wieder diesem komischen Typen an der Bar zu, der tatsächlich immer noch am selben Platz saß und ihn immer noch anstarrte. Langsam wurde es Vegeta echt zu bunt und er ging wütend auf seinen Stalker zu. „Was glotzt du mich die ganze Zeit so dämlich an?“ Er blieb knurren vor dem Typen stehen und verschränkte seine Arme vor der Brust. Der Typ sah ihn erschrocken und verwundert an, wohingegen Bulma und andere Kunden, die ebenfalls an der Bar saßen Vegeta fragend und überrascht ansahen. „Äh, Vegeta?“ Wütend sah der Angesprochen zu seiner Chefin. „Was?“ Kurz sah Bulma noch auf den leeren Platz vordem Vegeta stand und dann wieder zu ihm. „Mit wem sprichst du?“ Jetzt war es Vegeta, der fragend und überrascht schaute. „Na mit wem wohl? Mit dem Typen hier!“ Er zeigte auf den Genannten, welcher Vegeta immer noch verwundert ansah. „Hör auf mich so blöd anzuschauen!“

Sein gefährlichen Knurren schüchterte den Typen nicht ein, denn er schaute ihn immer noch unverändert an. „Vegeta ernsthaft jetzt. Mit wem sprichst du?“ Bulma fragte vorsichtig, denn sie konnte Vegeta im Moment nicht wirklich einschätzen. Vegeta sah kurz wieder zu ihr. „Willst du mich verarschen, Bulma? Mit dem Typen hie.....“ Er brach in seinem Satz ab, als er sah, dass der Typ weg war. Vor ihm saß niemand mehr auf dem Hocker. Der Platz war leer. „Was?...Wo ist der hin?“ Vegeta sah sich suchend um, doch er fand ihn nicht. Es schien, als wäre der Typ in Luft aufgelöst. „Vegeta? Da saß nie jemand. Geht es dir wirklich gut?“ Bulma ging um den Tresen herum und blieb vor Vegeta stehen. Sie sah ihn besorgt an, denn irgendetwas stimmte mit ihm heute ganz und gar nicht. „Du solltest Heim gehen und dich ausruhen. Ich übernehme deine Kunden für heute.“

Vegeta gab seine Suche auf und sah wieder wütend zu ihr. „Vegeta, ich mein das nicht böse und da brauchst du mich auch nicht so ansehen. Im Moment siehst du aber  so aus, als hättest du ein Geist gesehen. Du bist extrem weiß im Gesicht.“ Sein Blick verfinsterte sich und er stieß wütend knurrend den Barhocker um. „Ich bin nicht verrückt, verdammt nochmal!“ „Das hab ich doch auch gar ni.....“ Doch Vegeta ließ sie nicht aussprechen und drehte sich knurrend um. Lief an seinem Kunden vorbei, der ihm verwirrt hinterher sah  und verschwand in der Umkleide. Schnappte sich seine Sachen und verließ ohne noch etwas zusagen wutentbrannt das Fitnessstudio. Vegeta wollte nur noch hier weg und seine Ruhe haben. Dieser Mistkerl saß an der Bar und hat ihn angestarrt, dass hatte er sich nicht eingebildet. Er war nicht verrückt.

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Willkommen am Ende des zweiten Kapitels. ;)
Ich hoffe sehr, dass euch das Kapitel gefallen hat und ich würde mich sehr über ein Review von euch freuen. :)
Bin schon echt gespannt, was ihr hierzu sagen werdet. :D

Bis zum nächsten Kapitel. ^_^

Eure Saky ^_~
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