Ghost? I can see you!

von Saky
GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
Son Goku Vegeta
27.09.2018
03.08.2020
11
18.552
7
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Dieses Kapitel
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01.08.2020 1.308
 
Vegeta starrte immer noch die Tür an, bevor er in sein Schlafzimmer ging und sich da einschloss. Er kam auch erst wieder raus, als Son Goku bereits schlafend auf der Couch lag. Was ziemlich lange dauerte, da der Geist erst einfach nicht einschlafen konnte. Seine Gedanken rasten und er wusste einfach nicht, warum er das getan hatte. Es war eine Kurzschlussreaktion, für die er sich eine Klatschen hätte können. Eine ganze Weile starrte er die Zimmerdecke an, bis ihm dann doch irgendwann die Augen zugefallen waren. Er hatte sowieso nicht mehr damit gerechnet, dass Vegeta noch aus seinem Zimmer gekommen wäre. Zumal er eher dachte, dass der Schwarzhaarige ausgerastet wäre, doch stattdessen hatte er sich im Zimmer eingeschlossen.

Das war nun zwei Tage her und sie ignorierten sich, wo sie nur konnten. Wenn es dann mal zu einem Wortwechsel kam, dann schrie Vegeta Son Goku nur an und ging in ein anderes Zimmer. Er ließ den Geist auch gar nicht erst zu Wort kommen. Beide wussten, dass sie das in der ganzen Situation nicht weiter brachte, doch konnten die Beiden einfach nicht anders. Vegeta verstand nämlich die Welt nicht mehr und wusste auch nicht, wo er das Ganze einordnen sollte. Er wollte nur ein Bier trinken und dann presste dieser Idiot ihm einfach seine schleimigen und doch weichen und warmen Lippen auf seine. Sobald ihm das in den Sinn kam, schüttelte er den Kopf und fragte sich, warum er die Lippen dieses naiven Etwas weich und warm fand.

Es war ekelhaft und damit hatte sich die Sache. Aber so einfach, wie Vegeta sich das vorgestellt hatte zu verdrängen, war es dann doch nicht und das kotzte ihn an. All seine aufkommende Wut ließ er entweder an Son Goku, Bulma oder seinen Kunden ab, was auch nicht Fair war. Ok, abgesehen bei Goku, denn der hat alles verursacht. Nun saß Vegeta wieder im Zimmer und grübelte alleine vor sich hin. Was sollte er tun? Es einfach vergessen und weiter einen Weg suchen aus dieser verdammten Situation raus zu kommen oder doch nochmal mit Goku über den Kuss reden? Aber was sollte das bringen? So wie dieser verdammte Geist aussah, wusste der doch selber nicht, warum der das getan hatte. Warum also dann noch darüber reden? Es war wichtiger einen Weg zu finden. Er hatte Goku auch nicht erzählt, dass er bereits noch einen anderen Traum hatte.

Seufzend und kraftlos legte er sich hin und schloss seine Augen. Sofort sah er die Szenen aus seinen Traum vor sich. Es war dunkel, doch hatte er den Geruch von feuchten Laub in der Nase und hörte die Blätter um sich herum rascheln, als der Wind durch diese wehte. So wusste er schon ziemlich schnell, dass er sich in einem Wald befand. Es war kalt und er hatte das Gefühl, dass sein Gesicht erfror. Außer das rascheln der Blätter konnte er nichts weiter hören und versuchte sich genauer umzusehen. Doch durch diese verdammte Dunkelheit konnte er einfach nichts erkennen. Gerade als er einen Schritt vorwärts machen wollte spürte er, dass er irgendwas schweres in den Händen hielt. Wieso hatte er das nicht vorher schon bemerkt?

Vorsichtig strich er mit seinen Fingerspitze, die sich ebenfalls eiskalt anfühlten über den Gegenstand und ließ ihn vor Schreck fallen. Wo hatte er das Gewehr her? Noch nie hatte er eins besessen und wollte es auch nie. War er schon wieder in der Zeit zurückgereist? Sofort sah er an sich hinunter, doch konnte er genauso wenig erkennen, wie die Umgebung um sich. Er lief los und ließ das Gewehr einfach liegen. Zwar wusste er nicht wohin er lief, aber am Ende war es auch egal. Die Hauptsache war, dass er aus diesem dunklen Wald raus kam. Krampfhaft versuchte er etwas zuerkennen, doch war es einfach unmöglich.

Es war wie, als würde er immer weiter in die Dunkelheit laufen, wo einfach kein Ende in Sicht war. „Vegeta!“ Hallte es an seine Ohren und durch den Wald, wo man bis jetzt nur die Blätter rascheln und die Äste unter seinen Füßen knacken hören konnte. Sofort blieb der Angesprochene stehen und drehte sich langsam um, da die Stimme, die ihm doch mehr als bekannt war herkam von hinter ihm kam. Etwas weiter vor ihm konnte er nur ein Umriss erkennen, doch konnte er sich schon denken, wer es war. „Oh Gott, ich bin so verdammt froh.“ Fragend hob Vegeta eine Augenbraue, denn er hatte keine Ahnung von was der ihm Gegenüber sprach. “Ich dachte, dass sie dich erwischt hätten. Sie sind dir sofort hinterher gelaufen, als du hier in den Wald hinein gelaufen bist.“ Von was sprach der denn bitte? Wer sollte ihm denn hinter laufen und warum sollte er überhaupt in diesen Bärenarsch finsteren Wald laufen?

Er hatte sich nicht zu Schulden kommen lassen verdammt! „So viele Schüsse fielen und ich dachte, dass es nun endgültig um dich geschehen war. Ich hätte das nicht verkraftet.“ Die Stimme des Umrisses wurde zum Ende hin immer leiser und auch kam er langsam immer näher. Jedoch konnte Vegeta immer noch nichts erkennen. Das Laub und die Äste raschelten und knackten unter seinen Füßen, als er immer näher kam und nun vor Vegeta stehen blieb. Nun konnte dieser nur leicht erkennen, wer es war. Er wusste es doch. Hatte er doch die Stimme richtig erkannt. „Goku...“ Kam es nur hauchend aus seinem Mund. Wieso redete er plötzlich so? Der Angesprochen hob seine Hand und legte sie sanft auf die Wange des Kleineren. Leicht strich er ihm mit dem Daumen über seine weiche Haut.

Was passierte hier gerade und warum verdammt nochmal fühlte es sich so gut an? Vegeta war noch mehr verwirrt, als er es eh schon durch den Kuss vor zwei Tagen war. Langsam beugte Goku sich vor. „Ohne dich, geht es nicht.“ Hauchte er gegen Vegetas Lippen und legte dann sanft seine auf diese. Bevor der Kleinere jedoch irgendwie da drauf reagieren konnte, ertönte ein Schuss und Vegeta spürte etwas warmes auf sein Gesicht tropfen. Goku löste sich von seinen Lippen und der Kleinere wusste, dass der Größere ihn nochmal ansah, bevor er in Vegetas Armen leblos zusammenbrach. „Männer haben nicht andere Männer zu lieben!“ Ertönte eine Stimme vor ihm und er setzte sich mit einem Ruck im Bett auf. War er doch nochmal eingeschlafen?

Vegeta strich über seine Stirn, die mit Schweißperlen übersät war. „Verdammter Mist!“ Knurrte er und erhob sich vom Bett. Schloss die Zimmertür auf und ging ins Wohnzimmer, wo Goku auf dem Sofa saß und einfach nur auf den Tisch vor sich sah. „Es reicht!“ Sofort sah der Geist auf, als er Vegetas Stimme hörte. Was kam jetzt? „So geht das nicht weiter. Ich will dich endlich los haben, also müssen wir einen Weg aus diesem ganzen Mist finden und dass so schnell wie möglich!“ Er nahm seinen Laptop und setzte sich neben Goku. Den Kuss ließ er gekonnt aus, sowie auch seinen Traum. Ob Vegeta überhaupt von diesem Goku erzählen würde, stand noch nicht fest. Erstmal musste er es selber verarbeiten und verstehen, warum ihn die Küsse, ob im Traum oder in der Realität und die Berührungen im Traum ihm gefallen haben.

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Willkommen am Ende des zehnten Kapitels. ;)
Nach laaanger Zeit habe ich es endlich mal wieder geschafft ein Kapitel zu schreiben. ^_^´
Es ist einiges passiert und auch hatte ich leider wieder einen leeren Kopf..... Tut mir leid...
Leider kann ich auch nicht sagen, wann das nächste Kapitel kommen wird. Aber was ich sagen kann, dass ich diese FF fertig schreiben werde, komme was wolle. :D

Ich hoffe trotz allem sehr, dass euch das Kapitel gefallen hat und würde mich sehr über ein Review von euch freuen. ^_^

Ich bin sehr gespannt auf eure Meinungen. :)

Ich hoffe sehr, dass ihr gesund und bis jetzt gut durch die Kreise seid.

Wünsche euch noch ein schönes Wochenende. ^^

Bis zum nächste Kapitel. :)

Eure Saky ^_~
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