Best Friends forever Teil 1 - Im Kindergarten

GeschichteFreundschaft, Schmerz/Trost / P12
OC (Own Character) Raul Ruutu Riku Rajamaa Sami Osala Samu Haber
25.09.2018
11.03.2019
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Diesmal ist auch Riku am Samstag ganz aufgeregt. Nach dem Frühstück fährt er zum Fenster und hält nach seinem Papa und Samu Ausschau. Dann erblickt er sie endlich und kann es gar nicht glauben. Diesmal sind auch seine Freunde dabei. Nach ein paar Minuten klopft es dann auch endlich an seiner Tür und alle kommen herein. Riku umarmt alle und strahlt. „Warum strahlst du so?“ fragt Samu dann doch nach. „Das wirst du noch sehen, wir müssen aber noch auf Mikka warten.“ „Kommt Mikka nicht nur in der Woche zu dir?“ „Ja, Papa, aber dieses Wochenende kommt er auch.“ Nick versteht es zwar immer noch nicht, aber sie werden es schon noch erfahren. „Wie geht es dir sonst?“ „Super, Marie ist gestern nach Hause und ohne sie ist es ganz schön langweilig, aber ich übe fleißig und kann dann bestimmt auch bald nach Hause.“ Samu sieht ihn ernst an. „Pass aber auf dich auf, ich möchte nicht, das du wieder krank wirst.“ „Versprochen.“ Es klopft erneut und Mikka kommt ins Zimmer. Er lächelt. „Na das nenn ich mal viel Besuch. Hallo Riku.“ „Hallo Mikka, das sind alles meine Freunde und mein Papa.“ „Dann will ich euch mal nicht lange stören, bist du bereit?“ Riku nickt und strahlt. Endlich kann er allen seine Fortschritte zeigen. Mikka setzt ihn auf sein Bett und nimmt seine Hände. „Wir warten dann draußen, Riku.“ „Nein, Papa, bitte bleibt.“ „Es ist okay, Herr Rajamaa. Riku freut sich schon, es ihnen zu zeigen.“ Nick sieht Riku an, er hat Angst, dass Riku abgelenkt ist und etwas passiert. „Gut Riku, sieh mich an und konzentriere dich. Wenn es nicht klappt ist es nicht schlimm. Heute geht es nur darum, deine Angst zu besiegen, mehr nicht. Ein Versuch und dann ist auch schon gut.“ Riku nickt, holt tief Luft und nimmt Mikkas Hände. Doch dann schüttelt er den Kopf. „Ich hab Angst.“ „Ich halte dich, versuche es.“ Riku holt erneut tief Luft und rutscht langsam von der Bettkante. Dabei hält er sich aber krampfhaft an Mikka fest und legt sein Gewicht auf seine Arme. „Gut und jetzt versuche zu stehen.“ Riku sieht ihn ängstlich an. Samu wollte gerade etwas sagen, doch Nick schüttelt den Kopf. Es ist wichtig, dass sie Riku jetzt nicht ablenken. Riku sieht Mikka fest in die Augen. „Keine Angst, ich halte dich.“ Ganz langsam verlagert Riku sein Gewicht und steht dann tatsächlich auf seinen Beinen, die sich immer noch sehr wackelig anfühlen. „Gut gemacht, Riku. Möchtest du versuchen, einen Schritt zu gehen?“ Riku überlegt, stehen geht und Mikka ist bei ihm, also nickt er. „Gut, dann versuche es.“ Riku versucht einen Schritt zu gehen und kommt diesmal sogar ein kleines Stück vorwärts, doch als er einen zweiten Schritt versucht, fällt er wieder in Mikkas Arme. „Sehr gut, Riku. Wir sehen uns dann am Montag wieder. Erhole dich die beiden Tage, ab Montag wird es anstrengend.“ Mikka hat ihn wieder in seinen Rollstuhl gesetzt. „Was machen wir denn am Montag?“ „Ab Montag heißt es laufen üben.“ Riku strahlt. Dann kann er bestimmt auch am Freitag nach Hause. Mikka sieht ihn aber streng an, er sieht an Rikus Gesicht, dass er sich zu viel erhofft. „Riku, auch wenn wir am Montag anfangen zu üben, heißt das nicht, dass du schon bald nach Hause kannst. Es wird noch dauern.“ „Wann kann ich denn wieder nach Hause?“ „Das kann ich dir noch nicht sagen. Riku, du machst sehr gute Fortschritte und bist schon sehr viel weiter als gedacht. Für deine fünf Jahre machst du das ganz prima. Bis jetzt hast du deine Grenzen gut erkannt und auch jetzt musst du deine Grenzen einhalten Wenn es nicht mehr geht, sag es und wir machen Pause. Alles andere wirft dich nur wieder zurück und du musst noch länger hier bleiben oder kannst vielleicht nie wieder richtig laufen.“ Riku lässt den Kopf hängen. „Ich dachte, ich kann nächstes Wochenende nach Hause.“ Nick kommt nun auch zu Riku „Riku, wir vermissen dich auch ganz doll, aber nimm dir die Zeit die du brauchst. Wir möchten alle, dass du wieder ganz gesund wirst und deine Freunde möchten ja auch wieder mit dir auf dem Spielplatz toben.“ Alle nicken. „Außerdem ist es bei uns zu Hause gerade ziemlich laut.“ sagt Samu dann noch zu ihm. Riku sieht ihn fragend an. „Wieso?“ Nick lächelt. „Raana hat eine kräftige Stimme und immer wenn sie Hunger hat, fängt sie an zu weinen. Sie erinnert mich sehr an dich, als du so klein warst. Eve sagt, dass kennt sie von den anderen beiden gar nicht, liegt wohl bei uns in der Familie“ „Ich würde sie gerne kennenlernen, aber ich weiß, der Weg ist zu weit.“ „Das wird schon, Riku. Wir sehen uns am Montag und keine alleinigen Versuche.“ Riku nickt.
Der restliche Tag wird dann auch noch sehr lustig und auch am Sonntag kommen alle wieder. Am Montag geht es dann mit der Therapie weiter. Riku muss jetzt morgens weiterhin ins Schwimmbad und am Nachmittag muss er versuchen aufzustehen und zu laufen. Er hält sich an sein Versprechen und sagt immer, wenn er nicht mehr kann. Doch so richtige Fortschritte macht er nicht. Am Donnerstag ist er nach der Therapie total niedergeschlagen. Mikka geht daraufhin zum Professor und bespricht mit ihm die Lage.
Am Freitag morgen klopft an seine Zimmertür und sein Papa kommt ins Zimmer, gefolgt von Mikka und dem Professor. „Papa?“ „Ja, Riku. Ich habe gestern mit deinem Papa telefoniert. Mikka hat mir erzählt, was am letzten Wochenende war und auch, dass du gestern sehr traurig warst. Du bist auf einem sehr guten Weg, aber du merkst selber, dass es noch ein ganzes Stück Arbeit ist. Damit du neue Kraft tanken kannst, darfst du heute nach Hause und übers Wochenende bleiben. Am Montag bringt dich dein Papa wieder her.“ „Ich darf nach Hause?“ Rikus Augen leuchten auf. „Ja, aber du musst uns versprechen, dass du zu Hause nicht selbst versuchst, aufzustehen und zu laufen.“ „Ich werde brav den Rollstuhl benutzen.“ „Gut, dann sehen wir uns am Montag wieder.“ Dann gehen der Professor und Mikka auch schon wieder. Riku strahlt seinen Papa an. „Weiß es Samu schon?“ „Nein, wir wollen ihn genauso überraschen wie dich. Aber bitte halte dich an dein Wort.“ „Ja mach ich, Papa.“ Nick hilft Riku in den Rollstuhl und dann fahren sie nach Hause. Riku wird dieser kurze Urlaub guttun und er kann neue Kraft tanken.
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