Best Friends forever Teil 1 - Im Kindergarten

GeschichteFreundschaft, Schmerz/Trost / P12
OC (Own Character) Raul Ruutu Riku Rajamaa Sami Osala Samu Haber
25.09.2018
11.03.2019
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Samu sieht Riku traurig an. „Also ist es meine Schuld, das du nicht glücklich wirst.“ Er steht auf und geht nach unten zu seiner Mama. Eve ist völlig überrascht, als Samu ihr weinend in die Arme fällt. Als sie fragt, was los ist, sagt er nur, das er schuld ist, das Riku nicht glücklich wird. Auch Nick hat es gehört und kann es nicht glauben. Eve hält Samu und versucht ihn zu trösten. Nick streicht über seinen Rücken. „Bist du dir sicher, Samu? Bei dir ist Riku doch immer glücklich.“ Samu nickt und Nick geht nach oben zu Riku. Er geht davon aus, das alles nur ein großes Missverständnis ist. Doch oben sieht es nicht anders aus. Riku liegt weinend in den Armen von Ramon und der kann ihn überhaupt nicht beruhigen. Nick setzt sich zu ihm und nimmt Riku Ramon ab. Aber auch er schafft es nicht, Riku zu beruhigen. „Was ist eigentlich hier los?“ „Riku, darf ich es deinem Papa sagen?“ Riku nickt, weint aber immer noch. Nick hält ihn im Arm und streichelt sanft seinen Rücken. Ramon erzählt ihm währenddessen, was sie raus gefunden haben und das Riku Samu gerade alles erzählt hat. Doch bevor sie es erklären konnten, ist Samu nach unten gegangen und das war nun endgültig zu viel für Riku. „Also ist Samu nicht Schuld?“ „Nein, aber es hängt mit ihm zusammen. Jetzt müssen die beiden zusammen reden und so auf einen Nenner kommen. Riku sieht die Situation anders als Samu.“ „Also machen die beiden jetzt zusammen die Therapie weiter?“ „So ist der Plan. Ich rede auch gleich noch mit Samu, aber jetzt gebe ich Riku erst einmal was zur Beruhigung. Er wird sehr wahrscheinlich bis morgen durchschlafen.“ „Er hat heute noch nichts gegessen.“ „Ein Tag ist noch okay, aber morgen sollte er wieder etwas zu sich nehmen. Wenn nicht, melden sie sich bitte gleich bei mir, ansonsten würde ich mit den beiden am Montag zur gewohnten Zeit in meiner Praxis weitermachen. Riku braucht einen Tag Ruhe. Heute ist zu viel passiert. Sollte er in der Fieber bekommen, dann rufen sie mich bitte auch gleich an.“ Nick nickt. Er hilft Riku in seinen Schlafanzug, was gar nicht so einfach ist, da Riku immer noch völlig aufgelöst ist. Doch dann haben sie es geschafft und er liegt in seinem Bett. Ramon gibt ihm noch eine Spritze und geht dann nach unten zu Samu. Nick bleibt bei Riku. Er streichelt über seinen Kopf und ganz langsam wird Riku ruhiger und schläft schließlich ein.
Unten hat es Eve geschafft, Samu zu beruhigen. Er sitzt immer noch schniefend auf der Couch, als Ramon zu ihnen ins Wohnzimmer kommt. „Samu, kann ich noch mal mit dir reden?“ „Warum, ich mache meinen besten Freund unglücklich.“ Ramon schaut zu Eve, sie nickt und steht auf. Nun sind die beiden alleine. „Samu, du verstehst es falsch. Riku hat von Tino diese Worte gehört und sie haben sich in seinem Kopf festgesetzt. Dazu kamen dann ganz unglückliche Umstände. Riku sieht die Dinge anders als du. Aber du bist nicht schuld an der Sache. Wenn du jemanden die Schuld geben willst, dann diesen Tino. Ich möchte gerne mit euch beiden weiter reden, damit jeder die Situation aus seiner Sicht beschreiben kann. Riku hat mir gesagt, so richtig fest verankert waren diese Worte, als ihn am Samstag keiner besuchen kam, als er in der Rehaklinik war.“ „Aber das stimmt doch nicht. Mama durfte doch nicht mehr so weit fahren und Nick wollte sie nicht an zwei Tagen allein lassen. Wir haben dann Osmos Geburtstag bei ihm gefeiert.“ „Genau das mein ich. Riku hat an diesem Tag gesehen, das alle Kinder Besuch haben, nur er nicht, obwohl du versprochen hast, jeden Tag zu kommen.“ „Das bin ich auch.“ „Das denke ich mir. Nur das müssen wir zusammen Riku klar machen. Es ist aber auch gut, wenn du die Dinge aus seiner Sicht kennenlernst. Dadurch verstehst du ihn dann noch besser. Und für Riku ist es wichtig, deine Sichtweise zu kennen, damit er sich nicht mehr so leicht verunsichern lässt. Er wurde in eurem alten Kindergarten gemobbt und gehänselt, das ist auch tief in ihm verankert und daher ist sein Selbstvertrauen sehr niedrig. Meinst du wir schaffen das zusammen?“ Samu wischt sich die Tränen weg. Er will ihm helfen und nickt Ramon zu. „Wir schaffen das.“ „Das wollte ich hören. Ich habe noch zwei Aufgaben für dich. Heute Nacht musst du gut auf ihn aufpassen. Der Tag heute hat ihn viel Kraft gekostet. Er hat ein Beruhigungsmittel bekommen und wird bis morgen schlafen, aber die Träume kann ich nicht fernhalten.“ „Ich kuschle mich zu ihm, meistens schläft er dann gut.“ Ramon nickt, es ist die Beruhigende Wirkung, die Samu auf ihn hat, das er dann besser schläft. „Sollte er Fieber bekommen, musst du deinen Eltern Bescheid sagen.“ „Mach ich. Kann ich noch was tun?“ „Ja, sein Papa sagte mir, das Riku heute noch nichts gegessen hat. Morgen muss er wieder etwas essen. Ich weiß von Riku, dass du das sehr gut kannst.“ Samu nickt. „Das mach ich. Ist er sehr böse auf mich?“ „Nein, böse nicht, aber er ist ziemlich am Ende. Geh zu ihm und kuschle dich an ihn.“ Das lässt sich Samu nicht zweimal sagen. Ganz schnell läuft er nach oben und zieht sich auch schon seinen Schlafanzug an. Dann krabbelt er zu Riku ins Bett und hält ihn im Arm. Riku wacht noch mal kurz auf, bekommt aber alles nur durch einen Nebelschleier mit. „Samu?“, flüstert er leise. „Ja, tut mir leid das ich gegangen bin. Ich dachte das ich schuld bin und wollte dir nicht noch mehr weht tun.“ Riku nickt nur schwach und kuschelt sich eng an ihn. Samu sieht zu Nick. „Er ist warm.“ Nick fühlt seine Stirn. „Ist Ramon noch da?“ „Ja, er wollte noch mit Mama sprechen.“ Nick steht auf und geht nach unten. Er atmet erleichtert auf, als er Ramon noch im Hausflur antrifft. „Riku fühlt sich sehr warm an und ich denke das er Fieber hat.“ „Das ist normal. Es ist ein Zeichen, das er dringend Ruhe braucht. Geben sie ihm etwas Zeit. Sollte es bis heute Abend nicht besser werden, melden sie sich bitte. In den meisten Fällen geht das Fieber nach einer Stunde wieder weg.“ „Danke, für alles.“ Nick geht wieder nach oben zu den beiden Jungs. Riku liegt ganz eng an Samu gekuschelt und man sieht, das er ihn nicht verlieren will. Samu ist sein Halt. Nick hoffte sehr, das die beiden das Problem gelöst bekommen und endlich alles wieder gut wird. Er lächelt Samu noch zu und sagt ihm, was Ramon ihm eben noch gesagt hat. Dann lässt er die beiden allein.
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