Boyband? Nein Danke!

von Ferluzi
GeschichteRomanze / P12
24.09.2018
11.02.2019
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„Louis!!! Das kann doch nicht dein Ernst sein?“, rufe ich durch die Wohnung. Er kann das doch nicht ernst meinen! Vor Wut schnaubend stürme ich in mein Wohnzimmer. „Wo ist er?“, fauche ich Niall an und halte ihm drohend meinen Finger vor die Nase. „Er hat sich gedacht, dass du so reagierst“, murmelt er eingeschüchtert. „Niall Horan, du beantwortest jetzt sofort meine Frage, oder du fliegst raus. Ohne Essen“, knurre ich bedrohlich. „Okay, okay! Ich sag es dir ja...“, gibt er kleinlaut zurück, doch wird durch das Geräusch der zuschlagenden Tür unterbrochen. „Ach das hättest du wirklich gemacht? Du bist ein Verräter“, grinst Louis, „Du darfst dich nicht immer so einschüchtern lassen, Hunde die bellen beißen nicht“. „Bist du dir da ganz sicher“, frage ich und mir ist bewusst, dass die Wut ganz klar noch in meiner Stimme mitschwingt. „Ach Babe, jetzt reg dich doch nicht so auf“, lacht er, kommt auf mich zu und will mich küssen. „Du kannst mich mal“, erwidere ich und drehe mich weg, „Ich geh duschen“. „Kann ich mitkommen?“, ruft er mir hinterher und innerlich fange ich noch mehr an zu kochen. „Mach so weiter und du bist Single“, rufe ich zurück und haue hinter mir lautstark die Badtür zu. Sobald ich meine Klamotten ausgezogen habe und die Musik aufgedreht habe, stelle ich mich unter das warme Wasser und atme laut aus. Dummerweise ist es egal, wie sehr ich versuche mich zu entspannen, ich schaffe es nicht meine angespannten Muskeln zu lockern. Nach zwanzig Minuten seufze ich und drehe das Wasser ab. Es bringt alles nichts, wenn ich mich zur Entspannung zwingen will, wird es erst recht nichts. Sobald ich angezogen bin gehe ich in mein Zimmer und lasse  mich erschöpft auf mein Bett fallen. „Hey Babe“, sagt Louis vorsichtig und kommt langsam rein, „Du siehst echt fertig aus“. Ich brumme nur leise und schließe kurz die Augen. Im nächsten Moment legt er seinen Arm um mich und zieht mich an sich. Ich atme tief seinen Geruch ein und verziehe kurz das Gesicht. „Du hast geraucht“, murmle ich und rümpfe die Nase. „Tut mir leid, Süße. Stressige Woche“, rechtfertigt er sich sofort. Kampflos lasse ich mich mit nach hinten ziehen und schmiege mich an ihn, als wir auf meinem Bett liegen.
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