Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

The Lost Race

GeschichteAbenteuer / P12 / Gen
David Xanatos Goliath OC (Own Character)
24.09.2018
24.09.2018
2
1.748
1
Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
24.09.2018 621
 
Vorwort:
Nach über 20 Jahren, die ich diese Serie liebe ist das hier tatsächlich meine erste, richtige Fanfiction zu der Serie. Ich mochte das Thema der drei Völker und der Kinder Oberons und nicht zuletzt die Geschehnisse aus „The Gathering“ immer mit am meisten. Nicht zuletzt, weil dort einige Dinge über Charaktere enthüllt werden, die wir vorher für fest und unverrückbar hielten. Das wir Xanatos' Sohn Alex in der Serie (inklusive „Staffel 3“ und der „Clan Building“ Comics) nur als Säugling erleben lässt natürlich viel Raum für Interpretation wie er später einmal zu seiner Macht und dem Verhältnis zu seiner Familie stehen wird. Ich hatte immer die Intention, dass sein Sohn kein „Xanatos 2“ sein sollte. Schon allein wegen des Konfliktpotentials, dass so ein Leben als Halbgott einem bietet. ;)
 


Prolog

Es war ein dunkler Herbstabend an dem es zu jener Seltenheit gehörte, dass die Burg völlig verlassen dalag und es Owen Burnett oblag das Kindermädchen für den Sohn seines Chefs zu spielen. Zugegeben er mochte diese Rolle fast, wenn er dieses hölzerne, menschliche Abbild eines Bürokraten mit blonder Kurzhaarfrisur in Anzug und Krawatte eintauschte gegen denjenigen, der das Kind eines reichen Menschen und einer Halbelfin in den alten Künsten unterwies. Die große Zusammenkunft war Jahre her und das Kind Oberons in ihm hatte sich damit abgefunden nie mehr die Magie Avalons zu spüren. Die Unterrichtsstunden gaben ihm Gelegenheit das Wenige, was er noch von Avalons Magie in sich trug, offen wirken zu können. Doch an diesem Abend nicht. Es war Bettzeit für den jungen Alexander Xanatos.

„Bitte, Onkel Owen, nur noch eine Geschichte! Ich werde auch artig sein, mir die Zähne putzen und gleich ins Bett gehen, ja?!“, sagte der aufgeregte Zehnjährige im Pyjama vor ihm.

Owen atmete tief.

„Na gut, noch eine Geschichte.“

Der Junge strahlte und machte es sich auf dem Sofa vor dem Kamin bequem. Owen holte einen alten Folianten aus dem Regal und setzte sich in den Sessel gegenüber.

„Es war einmal am Anbeginn der Zeit als die drei Völker unter freiem Himmel in Eintracht lebten, geschützt unter dem Weltenbaum Yggdrasil, doch die Menschen mit denen sie sich die Welt teilten waren mit einem Loch im Herzen geboren worden, dass keine Macht und kein Besitz je füllen konnte. Und so geschah es, dass die Menschen in den Krieg gegen die anderen Völker zogen. Gegen die Gargoyles, die Wächter der Nacht und gegen die von Magie durchströmten Kinder Oberons und nicht zuletzt gegen die Elfen, die Herren des Baumes. Eine lange, blutige Schlacht folgte auf die nächste bis die Menschheit fast den gesamten Planeten in Besitz genommen hatte. So kam es, dass sich Oberon und seine Kinder an geheime, von Magie geschützte Orte zurückzogen und annährend 3000 Jahre lang vom Angesicht der Welt verschwanden. Nur wenige blieben zurück und die Menschheit vergaß im Laufe der Jahrtausende warum sie die Dunkelheit einst fürchtete. Während Oberon mit seinen Kindern ins Exil schwand lebten die Gargoyles weiter unter den Menschen und schmiedeten ebenso Bündnisse wie Feindschaften mit ihnen. Einzig die Elfen kehrten der Welt komplett den Rücken zu. Sicher, dass sie niemals mit den Menschen koexistieren könnten und das Exil im Schatten, dass Oberons Kinder wählten, für unaussprechlich hielten.“

„Und wo sind sie hin?“, fragte der Junge wissbegierig.

„Das weiß keiner. Sie sind nicht nach Avalon zurückgekehrt, so wie es Oberon seinen Kindern befahl. Wahrscheinlich sind sie immer noch irgendwo da draußen.“, sagte Owen.

„Quatsch!“, antwortete der Junge. „Das würde ja bedeuten, dass es all diese Typen gibt, aber es ist ja nur eine Geschichte, nicht wahr, Onkel Owen?!“

Owen tat etwas, dass seiner hölzernen Gestalt gar nicht entsprach, er lächelte.

„Tja, mein Junge, das wirst du wohl sehr bald selbst herausfinden.“

Er schlug das Buch zu.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast