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Spider-Woman Begins

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16 / Gen
Norman Osborn Peter Parker / Spiderman
23.09.2018
16.04.2021
7
8.539
5
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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27.10.2018 1.063
 
Aus dem Krankenhaus entließ ich mich selber, mein Körper erholte sich sehr schnell von dem passierten. Doch wie es in mir aussah wusste keiner. Ich zog mich von allen zurück, ging nicht mehr in die Schule, wollte nur allein sein. Mit mir war etwas geschehen, nicht nur der Überfall, nein es war noch etwas anderes. Etwas das ich selber nicht verstand. Meine Eltern machten sich Sorgen, doch ich wollte keine Hilfe, ich musste damit alleine klar kommen.


Es war wieder dieser Traum, eine riesige Spinne wollte mich fressen. Natürlich kam ich nicht von der Stelle, wie es in Albträumen immer war. Mit einem leisen Schrei wurde ich wach. Zitternd hob ich die Hand und wischte mir über die Stirn. Dabei merkte ich das etwas nicht stimmte. Denn ich konnte auf mein Bett hinunter sehen. Das konnte doch nicht sein, langsam sah ich mich um  und glaubte es nicht, ich hing an der Zimmerdecke. Erschrocken fuhr ich zusammen und verlor den Halt. Das wäre eine unsanfte Landung geworden, doch ich drehte mich blitzschnell und landete in der Hocke.

Was war das denn jetzt gewesen?

Immer wieder sah ich zur Decke und glaubte den Verstand zu verlieren. Minutenlang wanderte ich durch mein Zimmer, schaltete das Licht an, aber dann doch wieder aus, irgendwie tat mir das Licht in den Augen weh. Ich kam am Spiegel vorbei und glaubte es nicht.

Was war mit mir passiert?

Mein Körper, ich musste innerhalb von Stunden einige Kilos verloren haben. Leise schlich ich aus dem Zimmer ins Bad, stellte mich auf die Waage und glaubte es nicht, 10 Kilo, einfach so verschwunden. Ich brauchte was zur Beruhigung, ein Tee würde helfen. Der Wasserkocher sprudelte wenig später und ich wollte die Tasse abstellen, doch irgendwie bekam ich meine Finger nicht davon los. Immer hektischer werdend schüttelte ich meine Hand und endlich flog die Tasse zu Boden. Doch sie zersprang nicht, denn ein dicker weißer Faden hielt sie auf.

Dieser Faden, was war das?

Eines war jedenfalls klar, er kam aus meinem Handgelenk. Okay, jetzt war es echt soweit, ich rannte voller Panik aus dem Haus, keine Ahnung wohin, einfach nur weg.


Ich lief und lief, kalte Luft drang in meine Lungen und ich bekam langsam einen klaren Kopf. Es musste eine einfache Lösung für alles geben, alles ließ sich erklären. Ich lief jetzt etwas langsamer und wunderte mich über meine Kondition, ich war kaum außer Puste. Und trotzdem schon im Stadtpark. Ich ließ mich auf einer der Bänke nieder und sah mir meine Hände genauer an.

Waren das da etwa kleine Härchen?

Und woher kam diese Narbe an meinem Handgelenk?

Wieder schoss mir der Traum durch den Kopf, eine Spinne. Diese Viecher benutzten doch Netze, die aus Fäden bestanden. Und sie konnten kopfüber hängen.
Mein Magen drehte sich um, was war nur mit mir passiert? Über mir in den Bäumen raschelte es und irgendwie schien sich meine Umwelt zu verändern. Es war als würde sich die Zeit verlangsamen, einfach unmöglich.
„Ist es nicht etwas zu kalt um im Schlafanzug durch die Nacht zu marschieren?“
Langsam ließ sich Spider-Man an einem Netzt kopfüber nach unten gleiten.
„Was machst du hier?“
„Ich habe gerade meine Runde gedreht und dich hier gesehen.“
Wieso glaubte ich das nicht wirklich?
Es war eher ein Instinkt, der mich eine abwehrende Haltung einnehmen ließ.
„Du musst vor mir keine Angst haben.“
„Ich.....“
Beendete meinen Satz nicht, denn mein Gehirn schaltete jetzt erst. Spider-Man, der hieß nicht umsonst so, von wegen Spinne und so. Sollte ich ihn mal fragen was da mit mir passierte? Also wenn ich selber wusste was genau da eigentlich mit mir los war.
„Ich soll dir von deinem Kumpel Peter schöne Grüße ausrichten, er würde sich freuen wieder mal von dir zu hören.“
Ich legte den Kopf schief.
„Woher kennst du Peter?“
„Ist eine längere Geschichte, hast du so viel Zeit?“
Nicht das ich schon wieder auf der Bank saß. Spidey ließ sich auf der Rückenlehne nieder und schien zu überlegen.
„Peter scheint ein großer Fan von Bildern zu sein, jedenfalls hat er mich eines Tages bei einer meiner Aktionen gesehen und Bilder gemacht. Ich besuchte ihn am nächsten Tag und meinte er könnte die Bilder doch an die Zeitung verkaufen und ein bisschen Geld machen. Tja und so sind wir jetzt sowas wie Kumpels.“
Ich hatte gespannt zugehört und mein Problem dabei ganz vergessen. Ich musste unbedingt mit Peter reden, denn Spidey interessierte mich immer mehr.
„Also warum bist du nachts alleine unterwegs? Also nix gegen Snoopy, aber du holst dir noch den Tod.“
Peinlich berührt verschränkte ich die Arme, wobei diese Narbe an meinem Handgelenk sichtbar wurde. Schnell zog ich den Ärmel wieder runter und hoffte das Spidey nix gesehen hatte.
„Soll ich dich nach Hause bringen?“
„Nein danke geht schon.“
Er nickte, tippte sich an die Maske und verschwand schwungvoll in der Nacht.



Peter war nicht in der Schule gewesen, ich kam gar nicht schnell genug zu ihm nach Hause. Es schien so als hätte sich meine ganze Welt mit einem Schlag verändert. Ich klingelte und wartete. Peters Tante May Parker öffnete mir die Tür und lächelte.
„Hallo Liebes, wie geht es dir?“
„Ganz gut, ich wollte eigentlich zu Peter, ist er da?“
„Ja, er ist in seinem Zimmer, geh ruhig rauf.“
Machte ich dann auch und klopfte an die Tür. Keine Antwort. Also nochmal geklopft, aber immer noch nichts. Ich drückte die Klinke, vergebens, abgeschlossen. Versuchsweise drückte ich noch einmal, es knackte und die Tür schwang auf. Ich betrat das Zimmer, doch es war leer. Peter war doch aber bestimmt nicht auf das Dach gestiegen. Enttäuscht drehte ich mich um und wollte das Zimmer wieder verlassen, als ich die Bewegung im Spiegel sah. Ich schoss herum und war nicht wirklich überrascht Spider-Man zu sehen.
„Hast du eine Ahnung wo Peter ist?“
Nur zuckende Schultern alsAntwort.
„Hast du das schon von diesem Kobold gehört?“
Immer noch keine Antwort, bestimmt hatte er einen schlechten Tag erwischt.
„Alles klar bei dir?“
„Geht schon.“
„Du warst schon mal gesprächiger. Weißt du jetzt wo Peter ist?“
„Wie bist du hier rein gekommen.“
„Na durch die Tür, was denkst du denn?“
„Ich hatte aber meine Tür abgeschlossen.“
Okay, ich gebe zu ich brauchte ein bisschen doch dann fiel der Groschen.
„Deine Tür?!“
Langsam zog sich Spider-Man die Maske vom Kopf und ich trat zurück. Vor mir stand mein Kumpel Peter.
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