Die Stirx (Elijah x Reader)

OneshotRomanze, Familie / P12
Elijah Mikaelson
23.09.2018
23.09.2018
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Das Licht der riesigen Lampen spiegelt sich im Glas des Kronleuchters, der an der Decke hängt, und wirft wunderschöne Schatten an die Wände. Draußen ist es bereits dunkel, als die Party gerade erst erwacht. Der letzte Rest Bourbon in Elijahs Hand schwappt bei jedem Schritt, den er macht ein wenig, als er auf die Frau vor ihm zu geht. Schon seit längerem hat er sie im Blick, allerdings hat er immer weggeschaut, wenn sie bereit zu sein schien, ihm Aufmerksamkeit zu schenken. Nach einiger Zeit und einigen Gläsern Bourbon hat er sich nun aber dazu überwunden alles auf sich zu kommen zu lassen und sie anzusprechen. Was hat er denn zu verlieren? Schließlich gehören die Strix, deren Party, das hier ist, ihm, wodurch sie ihm doch rein theoretisch auch unterstellt ist, oder? Jedenfalls glaubt er, dass sie ebenfalls zu den Strix gehört, obwohl er sie zuvor entweder noch nie gesehen oder einfach nicht wahrgenommen hat.

Ihre langen Beine werden durch den Seitenschlitz in ihrem schwarzen Kleid zur Schau gestellt und auch ihre Schultern liegen frei. Er kann sich bereits vorstellen wie sich ihre helle, glatte Haut unter seinen kalten, blutleeren Fingern anfühlen würde.

Die schwarze Federmaske in ihrem zarten Gesicht ist mit kleinen Federn geschmückt und bringt ihre dunkelbraunen, fast schwarzen Augen noch mehr zur Geltung. Das Licht der pompösen Lampen spielt sich in ihnen wieder und lenkt ihn nur weiter auf sie zu.

Still gleitet er hinunter sie, beugt sich zu ihrem Hals hinunter und flüstert ihr ins Ohr: "Herzlich willkommen auf meiner Party, my Lady."

Sie fährt herum, wirkt allerdings nicht erschrocken, sondern amüsiert. In ihrem Blick liegt etwas Fester und Unerschrockenes, was ihn nur noch mehr anzieht. "Ich hatte mich schon gefragt, wann ich auf den Gastgeber treffen werden", erwidert sie, während sie einen kleinen Schluck ihres Getränks nimmt. Ob es Rotwein oder Blut ist, kann er nicht genau bestimmen. "Sie müssen dann also Elijah Mikaelson sein", stellt sie mit einem Lächeln auf ihren schmalen Lippen fest. "Sie haben von mir gehört?", er richtet die Ärmel seines schwarzen Anzugjacketts. "Durchaus, aber leider nicht nur Gutes", gibt sie zu bedenken. "Warum gehören Sie dann zu den Strix, wenn Sie so viel Schlechtes von mir gehört haben?", fragt er interessiert, weil er sie noch nie gesehen hat. "Weil das hier sowas wie eine Party für Vampire aus ihrer Blutlinie ist und da habe ich mit viel Freiblut gerechnet", erklärt sie ihm. Er muss sich ein Grinsen verkneifen: "Sie mögen es also extravagant." "Wie kommen Sie denn darauf?" "Sie tragen ein teures Kleid und haben sich mit Ihrem Look viel Mühe gegeben. Hätten sie nur Blut gewollt, hätten sie auch jede andere Vampirparty aufsuchen können", schildert er ihr seine Vermutung. "Sagt der Mann im fünftausend Dollar Anzug", kontert sie amüsiert.

Er geht nicht darauf ein: "Wie ist Ihr Name?" "Y/N", ununterbrochen schaut sie ihm in die Augen und wirkt dabei fast so, als würde sie ihm in die Seele zu schauen versuchen. "Tanzen Sie mit mir, Y/N", fragt er unverblümt. "In Ordnung, Mister Mikaelson." "Lassen wir doch das doofe 'Sie' weg und wechseln zum 'Du'. Einverstanden?", er lässt seine Hand zu ihren Hüften wandern. Als er den weichen Stoff ihres Kleides auf seiner Haut spürt, macht sich ein angenehmes Prickeln in seiner Magengrube bemerkbar. Das Weinglas drückt sie einfach einem Fremden in die Hand und platziert ihre Hände dann auf seinen Schultern, hält allerdings eine Art Sicherheitsabstand zu ihm. Dem Urvampir passt das allerdings gar nicht, weshalb er sie vorsichtig näher zu sich heranzieht, um ihre Körper aneinander zu spüren.

Als sie den Kopf auf seine Schulter legt, hat es fast den Anschein, als wären sie für einander gemacht. Jeder Teil ihres Körpers passt perfekt zu ihm und das schwarze Haar, welches ihr in sanften Wellen über die Schultern fällt, lässt sie fast wie Schneewittchen wirken. In diesem Moment würde er alles geben, um ihr die Maske von den Augen zu ziehen und ihre pure Schönheit zu betrachten.
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