Wonderland

GeschichteFantasy, Freundschaft / P12
Grinsekatze Herzkönigin Verrückter Hutmacher
23.09.2018
23.09.2018
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Es war ein ganz normaler Tag im Wunderland. Nathalie veranstaltete mit dem Hutmacher, der ein alternianischer Troll mit lilanem Blut war, ein Teekränzchen. Der Hutmacher war in verschiedenen lilatönen gekleidet, er hatte ein Auge ohne Pupille komplett in lila, einen gekräuselten Zahn, Flossen als Ohren und seine Hörner waren zweimal zum Kopf geknickt. Sein bürgerlicher Name war Marius Hatter. Er hatte kein Sternzeichen auf seiner Kleidung, die Karte an seinem Zylinder zeigt nur ihn selbst. Seine graue Haut ließ ihn noch verrückter aussehen, wenn man sich nicht mit Homestuck auskannte.

"Ich bin gerne im Wunderland", sagte Nathalie, die gerade ein paar Kirschblüten aus ihrem Tee fischte. Ihre dunkelblonden Haare sahen denen von Alice Liddell sehr ähnlich und sie trug das selbe Kleid mit den selben Blutspuren, nur auf ihre Größe  geschrumpft, sie trug sogar die Omegakette.

"Ich finde es erstaunlich, dass du deine besten Freunde ins Wunderland einladen kannst, solange sie davon wissen", bemerkte der Hutmacher. "Ich würd' nur zu gern Leandra davon erzählen", meinte Nathalie und schaute enttäuscht in ihren Tee, in dem wieder ein paar Kirschblüten gefallen waren. "Ich hab' gehört, sie solle sich hier rumlungern, uns heimlich beobachten. Manche sollen sogar die Zeichen auf ihrer Schürze gesehen haben! Das Chaoszeichen und Omega! Die sollen angeblich so etwas wie 'Beende das Chaos' bedeuten!", erzählte er ihr. "Nichts als Gerüchte", erwiderte sie.

Sie stand auf, verabschiedete sich vom Troll und lief Richtung Tal der Tränen. Die Grinsekatze, die wie Feuerstern aus Warrior Cats aussah, tauchte auf. "Du bist traurig, weil er den Kontakt zwischen euch beiden verweigert. Du vermisst sie so sehr. Du sehnst dich nach nichts als Freundschaft, fühlst dich aber gleichzeitig schlecht, weil du noch jemanden als besten Freund bezeichnest", erkannte sie. "Wenn ich ihr nur von Sev erzählen könnte, sie würde es verstehen", sagte ich. "Du wirst sie schon noch sehen, glaube mir", antwortete sie noch, bevor sie sich in Rauch auflöste.

Im Tal der Tränen standen verschiedene Statuen, die zeigten, weswegen sie weinte. Dipper aus Gravity Falls, Professor Layton aus der gleichnamigen Spielereihe und sie selber. Oft weinte sie in der Schule, die sie nicht ausstehen konnte. Sie schaute auf ein paar NES Cartridges, die im Boden steckten und einen Weg bildeten, der zu den Cartridge Hügeln führte.

Plötzlich kam ein heftiger Sturm auf. Der Himmel färbte sich pechschwarz. Nathalie schaute nach oben und konnte ihren Augen nicht trauen. Sie sah eine schwarze Kreatur mit Kreuzaugen, scheinbar zugenähtem Mund und langen Armen mit ebenso langen Krallen. Es stellte sich heraus, dass dieses Monster seinen Mund öffnen kann, als es lauthals lachte. Mit einem Mal brachen Stücke des Tals weg und das Monster sang fröhlich: "Schaut nur, wie gut ihr Stress steht! Und sie erlebt es jeden Tag, wie ihr seht!"

Nathalie dachte schon, sie würde sterben, als sie aufwachte. "Das kann so nicht weitergehen", sagte sie, "Die Schule raubt mir den letzten Nerv!"
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