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Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
Colonel Fitzwilliam Elizabeth Bennet Fitzwilliam Darcy Mr. Gardiner Mrs. Gardiner
21.09.2018
15.02.2019
7
12.444
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26.09.2018 1.223
 
Der restliche morgen verlief sehr ruhig und als Mr und Mrs Gardiner pünktlich zur Mittagsstunde wieder da waren, freuten sich sich sehr über eine weitere Einladung. Insgeheim waren sich beide sicher das ihnen diese Ehre nur aufgrund der Zuneigung einer gewissen Person ihrer Nichte gegenüber der Grund für die häufigen Einladungen sein konnte.
Mrs Gardiner hat in den letzten Tage die Blicke und das Verhalten jenes Gentleman genau betrachten können und ist zu dem Schluss gekommen das er sehr in ihre Nichte verliebt sein musste. Bei Lizzy war sie sich da nicht ganz so sicher ...
Sie hatte also nichts dagegen länger im Ort zu bleiben um dem Gentleman noch mehr Möglichkeiten zu bieten ihre Nichte für sich zu gewinnen.


Auf Pemberley war gerade das Mittagessen beendet als Mr Darcy die restliche Gesellschaft davon in Kenntnis setzte, dass Mr und Mrs Gardiner sowie Miss Benett heute Abend erneut zum Dinner eingeladen waren. Die Reaktionen der einzelnen Anwesenden hätte nicht unterschiedlicher sein können. Sie reichten von Freudenbekundungen Mr Bingleys bis hin zu Desinteresse von Mr und Mrs Hurst.
„Oh Bruder, das gefällt mir sehr. Ich ...“ doch weiter kam MIss Darcy nicht bevor sie von Caroline Bingley mit der Frage, wann diese Einladung denn zustande gekommen sei, unterbrochen wurde:
„Meine liebe Georgiana, bitte verzeih wenn ich dich unterbreche, aber Ich kann mich nicht entsinnen, das sie diese Einladung gestern ausgesprochen haben und ich bin eine Person die ein Gedächtnis für solche Dinge hat. So eine Kurzfristigkeit ist ja fast schon unerhört! Eine briefliche Einladung ist ja auch ausgeschlossen. Es sei denn diese Leute haben sich einfach selbst brieflich eingeladen. Es wäre Ihnen zu mindestens zu zutrauen. Na kommen sie schon Mr Darcy ! Uns gegenüber brauchen Sie diese Familie nicht in Schutz nehmen. Gibt es etwas was sie uns verheimlichen?“
Miss Bingley dreiste Fragerei zielte darauf ab Mr Darcy aus der Reserve zu locken. Nach der freien Bekundung vom Vorabend, dass Miss Benett einer der schönsten Frauen sei die er kenne, war Miss Bingley mehr als verstimmt gewesen. Erst Beschämung und dann Eifersucht waren in ihr entflammt. Ihr von Natur aus gehässiges Temperament haben dafür gesorgt ihr nun für seine Vorliebe bloß stellen zu wollen. Sie wusste genau von seiner Abscheu gegen die vulgäre und niederständische Art von Miss Bennets Familie und sie war sich Nahezu sicher, das ihn das sehr beschämen musste. Sie vermutete sogar das dies ihn von jeder ernsthaften Handlung abhalten würde.

Mr Darcy war sehr wohl bewusst worauf ihre Fragerei abzielte und er hatte das Versteckspiel über seine Werbung um Miss Bennett satt. Offiziell konnte er jedoch auch nicht darüber reden. Auch wenn ihn nie klare war, was er vom Leben wollte , so wusste er nicht ob Miss Benett diese auch so wollte.
Er hasste Geheimniskrämerei jeder Art und es war ihm ein Gräuel so in die Ecke gedrängt zu stehen, aber was blieb ihm übrig.
„Ich traf sie heute morgen als ich nach Lambton Ritt und dachte mir das es Georgiana eventuell Freude bereiten würde.“  
„ist das so ?“
sprach Miss Bingleys mit einem Blick auf Miss Darcy, die bei dieser Bemerkung etwas rot wurde und den Blick gesenkt hielt
„Meine liebe Miss Darcy, solche Bekanntschaften ist wohl nicht so ganz das, was sich einer Dame von ihren Stand schickt. Wenn es Ihnen an Freundin mangelt so hätten sie doch nur ein Wort sagen müssen! Louisa und ich sind Ihnen gerne behilflich nette junge Damen in ihrem Alter zu finden! Auch wenn sie Miss Benett vielleicht sympathisch finden sollten, so ist sie nicht der geeignete Umgang für sie. Meine sie nicht auch Mr. Darcy ?“
Er verstand nicht ganz warum sie ihn Zwang sie zu demütigen. Es war doch mehr als offensichtlich das er anderer Meinung sein würde und dennoch. Caroline Bingley war eifrig dabei sich immer unbeliebter zu machen.
„Das meine ich nicht.“
antwortet er ruhig und stand vom Tisch auf um sich dem Fenster zuzuwenden.
Ihre Abneigung war nun schon fast greifbar und man merkte das die nicht einmal mehr die Absicht hatte den Denkmantel der Höflichkeit aufrecht zu erhalten.
„Ich kann mir zwar nicht vorstellen das meine Liebe Georgiana eine solche Gesellschaft schätzen sollte. Aber Gott weis welche Motive sie schon verfolgen Mr Darcy. Sie sind ja so unergründlich wie das Meer persönlich!“ den letzten Satz mit einem Lächeln vorgetragen stand sie auf und lies sich entschuldigen. Sie wolle noch ein wenig im Musikzimmer üben um heute auch ein Stück Vorträgen zu können.

Er war nicht Böse darum gewesen das sie das Zimmer Verlies. Ihr anmaßende Art hat in letzter Zeit sehr die Oberhand gewonnen und der Neid gegenüber Miss Benett stand ihr nicht gut.
Es tat ihm leid seine Schwester einer solchen Frau ausgesetzt zu sehen aber er konnte nicht viel dagegen unternehmen und hoffe nur das Miss Bingley nicht zu sehr auf sie abfärben würde.
Er selbst lud seine Schwester nach dem Mittag auf einen Spaziergang ein. Mr. Bingley meinte er sei zu müde zum spazieren gehen und Mrs hurst wollte sich lieber zu ihrer Schwester Gesellen. So gingen die beiden alleine ein Runde.
Sie waren nicht einmal außer Sichtweite des Hausen als Miss Darcy anfing zu reden:
„Mein lieber Bruder, ich kann nicht anders! Ich muss dich fragen wie es sein kann das du Miss Benett und ihrer Verwandten heute Morgen zufällig getroffen hast.“
„Ich habe nie behauptet das dies zufällig geschah !“
gab er ernst zurück
„Also hast du sie bewusst aufgesucht?“
„Das habe ich auch nicht gesagt!“
doch diesmal musste er selbst etwas schmunzeln. Seine kleine Schwester war bei weitem nicht Begriffsstutzig. So wie er von Miss Benett sprach und erneute treffen herbeiführte, vermutete sie wahrscheinlich schon einiges.
„Georgiana, ich dachte nur das wir die Zeit die Miss Benett und Mr und Mrs Gardiner in der gegen sind nutzen sollen um die Bekanntschaft zu vertiefen. Ein paar mehr Bekanntschaften würden dir gut tun! Da muss ich Miss Bingley recht geben.“
„ Ja das hast du vielleicht recht! Ich wünschte ich hätte die offene und leichte Art von Miss Benett! Sie bewegt sich scheinbar mühelos in der Gesellschaft!“
„Vielleicht kann sie dir dabei in Zukunft mehr unter die Arme greifen“
Kaum das er dies gesagt hatte bereute er es schon, sich so hat hinreißen zu lassen.
Miss Darcy war dies nicht entgangen „wie meinst du das? Gibt es etwas anlas zu glauben das ich sie in Zukunft öfter sehen werde?“
fügte sie schon fast aufgeregt hinzu.
Er scholt sich in Gedanken für diese Unvorsichtigkeit. Auch wenn er es gerne so wollte so gab es nichts was diese Hoffnung ernsthaft nährte. Er wollte seine Schwester schützen und konnte nun der werden der sie am Ende enttäuschen könnte.
„Ich denke ...“
fügte er langsam hinzu
„ich denke sie mag dich recht gern und wird dir bestimmt eine gute Freundin sein. Vielleicht nur eine Brieffreundin, longbourne ist nicht sonderlich nah an Pemberley.“
Miss Darcy merkte das dieses Thema ihrem Bruder Unbehagen verursachte und sie wechselte das Thema.

So gingen sie noch eine Weile durch den Park, bevor sie in Richtung des Hauses wanden um sich für den anstehen Besuch zurecht zu machen.
Bruder und Schwester kleideten sich unabhängig von einander mit besonderer Sorgfalt um einen  möglichst guten Eindruck bei den Gästen zu hinterlassen.  
Beide war ähnlich aufgeregt, aber aus verschiedenen Gründen. Sie hoffe sich Miss Bennett’s Freundschaft zu sichern und er hoffte mit der selben ein Privates Gespräch führen zu können.
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