Mission Gottes

GeschichteFamilie, Übernatürlich / P12
20.09.2018
23.02.2019
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„Mein Mann! Ich… ich kann meinen Mann hier nirgends finden… bitte sie müssen da rein und ihn retten, er war auch in diesem Krankenhaus!“, sie konnte wohl nicht mit dem Gedanken leben ihren Mann, den Vater ihrer Kinder in diesem Feuer vielleicht zu verlieren…

„Mam, es tut uns leid wir können nichts mehr tun, das Gebäude ist zu stark einsturz gefährdet oder eher gesagt es stürzt gerade Stück für Stück ein, sehen sie das nicht? Wenn wir jetzt das Krankenhaus betreten wird es nur nochmehr Opfer geben, was nicht heißt, dass ihr Mann tot sein muss, vielleicht ist er nur auf der anderen Seite sie werden ihn sicher wiedersehen, also bitte beruhigen sie sich.“

„Beruhigen!? Wie soll ich mich den bitte beruhigen wenn ich nicht weiß, was mit meiner Familie los ist… ich… ich gehe selbst rein. Lassen sie mich los!“

„Jetzt hören sie doch Mal zu! Wenn sie jetzt dort hinein gehen werden sie es mit Sicherheit nicht unbeschadet wieder verlassen! Sein Sie vernünftig!“

„Ich bin bereits vernünftig… aber sagen Sie Mal, ist es nicht ihr verdammter Job Menschen aus brennenden Gebäuden zu retten?!-“

„Ma-“

„Fallen sie mir nicht ins Wort! Okay gehen wir kurz davon aus, dass ich es nicht heil wieder hinaus shaffe, lieber gebe ich einen Arm ein Bein oder alles beide aber verliere dafür nicht denn Mann den ich liebe!“

„Machen Sie sich um ihren Mann keine Sorgen junge Dame, ihm ist sicher nichts passiert, denn wenn Gott eine solch große Liebe zerreissen würde würde er damit auch sich selbest zerreissen, der Herr hält seine schützende Hand über uns alle, über uns Menschen, haben Sie Vertrauen und glauben Sie, der Herr wird euer Gebet, das Gebet seiner Kinder erhören, er wird ihn retten.“, ein unbekannter hatte sich in das Gespräch zwischen der jungen Frau und dem Feuerwehrmitglied eingemischt. „Haben Sie Vertrauen!“

„Geh mir aus den Augen mit deinem Kirchengquasel! Das sind doch alles nur lehre Worte!-“
...
Während diesen Worten stürzte nun auch der Rest des Krankenhauses ein, alles was noch übrig war war ein einziges Trümmerfeld.
...
„Mein Mann… oh wär ich doch nur… hätte ich doch nur gleich gehandelt… ich habe hier so lange geredet… jetzt gibt es keine Hoffnung mehr… hätte ich doch nur etwas getan anstatt hier zu diskutieren… ich habe meinen Mann umgebracht!“


10 Minuten zuvor: Im inneren des Krankenhauses bei Ausbruch des Großbrandes bzw. der ersten Explosion

‚Uh was war das? Eine Explosion? Ach verdammt mein Bein tut so weh… warum tut es so weh… oh nein das… das kann doch nicht wahrsein… ich kann es nicht von unter dem Schrank hervorziehen… ah warum musste der Schrank unbedingt so fallen...“

Ein umgefallener Kleiderschrank hatte das Bein eines Patienten fast vollkommen zerquetst, den Knochen mehrfach gebrochen, er war verdonnert dazu tatenlos zuzusehen wie das Krankenzimmer in dem er sich befand langsam in sich zusammenfiel.
Der Türrahmen bekam bereits die ersten Risse, durch die Explosion wurde das Gebäude stark destabilisiert, es war nur noch eine Frage der Zeit bis das Gebäude entgültig in sich zusammen brechen würde.
‚Hätte dieser Schrank nicht wenigstens meinen Kopf treffen können, dann müsste ich jetzt nicht hier rumliegen und abwarten…
oh nein; meine Familie als wäre es für sie nicht schon schlimm genug zu erfahren, dass ich gestorben bin…
hier sterben werde, was auch immer…
vielleicht wäre es zumindest...
ein kleiner Trost für sie…
wenn sie gesehen hätten, dass ich nicht leiden musste aber jetzt?…
wie lange wird es wohl noch dauern bis ich endlich von all dem hier erlöst bin…
aber was ist das…
da vorne…
irgendetwas bewegt sich…
ah verdammt...
habe ich jetzt etwa schon so viel Blut verloren…
habe ich Haluzinationen…
kein Mensh wäre so lebensmüde…
wegen jemandem wir mir in ein solches Gebäude zu kommen…
allein schon der Gedanke daran ist verrückt…

„Es ist alles in Ordnung, warten Sie, ich werde den Schrank anheben.“

jetzt bilde ich mir sogar shon Stimmen ein…
der Druck auf meinem Bein wird leichter…
kann es sein, dass dieser Mensch wirklich versucht mich zu retten? Ah ich darf jetzt noch nicht aufgeben ich muss doch zurück zu meiner Familie…
was…
was war das dieser Lärm…
er…
er wurde getroffen…
wegen mir…
weil er versuht hat…
mich zu retten…
warum hat er das…
es hat seinen Oberkörper glatt durchbohrt…
oder vielleiht auch das Bein…
ich weiß nicht ich kann…
kaum noch etwas vor meinen Augen erkennen…


Ah ich werde getragen…
das Blau…
es ist so schön…
Moment, Blau! Ich bin außen ich lebe…

„...i..ch….leb...e…..“

„Schatz! Oh mein Gott Schatz, kannst du mich hören!“

„Mam, bitte treten Sie zur Seite!“

„Was, was ist mit ihm?“

„Er hat nur das Bewustsein verloren, Mam machen Sie sich keine Sorgen wir bringen ihn durch!“

„Gott, sei Dank!…. was… was für ein Glück...“

„Ich habe ihnen doch gesagt, Gott würde eine solch aufrihtige und allmächtige Liebe nicht zerstören, er hat ihr Gebet erhört. Es ist allmählich an der Zeit für mich zu gehen, ich hoffe ihr Mann wird bald genesen junge Dame! Ich verabschiede mich.“
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