Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Electras Projekt

OneshotHumor, Parodie / P12 / Gen
Electra Rusty
18.09.2018
18.09.2018
1
889
 
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
 
18.09.2018 889
 
Hey!
Wie ihr bestimmt in der Kurzbeschreibung schon gelesen habt,
hat Electra Rusty zu seinem neuen Projekt gemacht.
Und das im Stil von "Popular" aus dem Musical Wicked.
Viel Spaß beim Lesen!

[Dieser Oneshot ist vollkommen sinnfrei und dumm xD]




An einem schönen Sonntagmorgen fuhr Electra – nicht ohne sich davor über eine Stunde lang fertig gemacht zu haben – über die Gleise. Er genoss das Gezwitscher der Vögel und die Ruhe, die über dem Gelände lag. Sonntag. Keine Arbeit. Jedoch hatte er nicht lange Zeit, die Ruhe zu genießen, da er bald Gekeife hörte. Die Stimmen erkannte er sofort, ohne die dazugehörigen Wägen zu sehen: Seine Components: Krupp, Purse, Wrench, Volta und Joule. Wahrscheinlich hatte Krupp mal wieder seine Tage und hatte einen Streit mit Volta angefangen, die sich leicht provozieren ließ. Electra seufzte. Jedoch war er froh nicht von Anfang an anwesend zu sein, denn meist bekam er dann alles ab. Er fuhr um die Kurve und konnte die Streithähne jetzt sehen. Jedoch war es nicht so, wie er es sich vorgestellt hatte: Seine Components umringten ein braunes etwas, das furchtbar dreckig aussah. „Rusty!“ rief Electra freudig „Du siehst ja scheiße aus!“ Der Angesprochene fühlte sich, entgegen Electras Erwartung, nicht geehrt, von der E-Lok begrüßt zu werden, sondern verzog das Gesicht. „Och ne, nicht auch noch der...“ murmelte Rusty. Es war ihm schon genug, von den anderen dumm angemacht zu werden. „Leute, lasst ihn doch mal!“  meinte Electra, doch die anderen kümmerten sich herzlich wenig darum. „STOOOP!“ rief er schließlich. Nun erbarmte sich Krupp und drehte sich genervt um. „Was willst du?“ „Ich finde es nicht schön, wie du mit mir redest, Krupp!“ Electra verzog das Gesicht „Egal, geht nach Hause!“ „Wieso sollten wir?“ fragte Volta grinsend. „Weil ich es euch befehle!“ Die anderen drehten sich um und widmeten sich wieder Rusty „Ihr dürft auch mit meiner Playstation spielen!“ Sofort waren Wrench, Krupp, Purse, Volta und Joule verschwunden. „Geht doch...“ murmelte Electra etwas beleidigt. „Komm mit!“ Er befahl Rusty, ihm zu folgen, was dieser genervt tat.

Electra hakte sich bei Rusty unter. „Hör mal, Jetzt, da wir Freunde sind -“ „Moment mal, wir sind nicht befreundet!“ „ -da wir BESTE Freunde sind, mache ich dich zu meinem neuen Projekt!“ sagte Electra eifrig. Rusty stöhnte genervt auf. Das letzte Projekt von Electra war ein Kaninchen gewesen, das nach seinem Umstyling in ärztliche Behandlung gegeben werden musste. Es hatte wohl den Schock seines Lebens bekommen. „das ist wirklich nicht nötig...“ meinte Rusty. „Ich weiß! Das ist ja das Nette an mir!“ Electra strahlte. „Weißt du, wenn mal jemand nicht so vom Glück verwöhnt ist wie ich, moment, eigentlich ist niemand so vom Glück verwöhnt wie ich..“ Sie kamen bei Electra an, der Rusty gegen seinen Willen in sein Zimmer zog. Electra drückte die unglückliche Dampflok auf seinen Schreibtischstuhl und legte ihm wie beim Friseur ein Tuch um. „Ich MUSS dann einfach helfen, auch wenn es fast unmöglich ist..“ Electra sah ihn traurig an „Ehm also...ganz OBJEKTIV betrachtet ist dein Problem ganz extrem...“ murmelte die E-Lok und und nahm Rusty sein Stirnband ab. „Aber das kriegen wir schon hin.“ Electra hievte eine Kiste mit ca 100 Haarsprayflaschen auf sein Bett. „Ja..bald bist du beliebt. Ich zeig dir den Anmach-Trick und den Anlach-Blick! Ah ja, und so kleine Tipps fürs Flirten!“ Electra sah ihn begeistert an. „Moment mal, du bist doch single! Ich bin mit Pearl zusammen, also irgendwie scheinen deine Tipps nicht zu funktionieren!“ Electra überging diese Bemerkung gekonnt und machte sich an Rustys Haaren zu schaffen. Er schaffte es, einen kleinen Iro zu formen und betrachtete diesen stolz.
Er riss Rusty aus dem Stuhl und zog ihn zu seinem Schrank, in dem er wild kramte, bis er eine Glitzerjacke fand „Schau mal, ich zeig dir schicke Schuhe, passende Kleidung dazu… und dann fehlt gar nicht mehr so viel!“ Er zwängte Rusty in die Jacke. „Dann bist du cool und angesagt, eh …“ Er betrachtete sein unglückliches Gegenüber zweifelnd „Da ist bei dir aber ein Wunder gefragt...“

„Sei bitte nicht gekränkt durch meine Ehrlichkeit, sieh mich einfach als Experten der Begehrlichkeit, gesteh dir einfach meine Unentbehrlichkeit ohne Erfahrung in der Kunst der Paarung-“ „Bitte was?!“ „-wird man nur selten heißgeliebt und wer das nicht weiß vergibt die Chanche ein Gewinn zu sein, richtig in zu sein kann man nur lernen wenn man viel
übt, doch bist du ein Fleiß'ger dann wirst auch du mal heißgeliebt – lübt“ sang Electra während er um Rusty herumwuselte. „Schau mal, du bist doch garnicht so hässlich wie du immer aussiehst!“ rief Electra, als er ihm eine Blume ins Haar steckte. Rusty sah sich zufällig im Spiegel, was garnicht so schwer war, da sich in Electras Zimmer viele Spiegel befanden und schrie auf. „ICH MUSS LOS.“ quetschte er hervor, riss sich die Blume aus dem Haar, schnappte sein Stirnband und haute ab. Electra sah ihm hinterher, als wäre Rusty sein einziges Kind, das nun erwachsen war und auszog.

„Auch wenn du jetzt Nein sagst… Du wirst dich schon noch freuen, wenn du nicht mehr tiefbetrübt bist, sondern genauso beliebt wie ich...“ Electra seufzte wehmütig. „Naja. Du wirst heißgeliebt, nur nicht ganz so heißgeliebt wie….ICH.“ Zufrieden grinsend schloss Electra seine Zimmertür.


Ich hoffe, ihr hattet etwas Spaß beim Lesen. Ich weiß noch nicht, wie lange ich den Oneshot drinnen lasse xD
Review schreiben
 
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast