What the hell is going on?

von Tatu
GeschichteDrama, Horror / P16
Dean Winchester Jody Mills Sam Winchester
18.09.2018
16.11.2018
22
32057
10
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85 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
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Ja, ich melde mich mit einer neuen Geschichte zurück.
Ich hoffe auf viele Reviews und möchte mich schon mal bei der tollen Wildcat fürs Beta-Lesen bedanken. Du bist einfach super!
Ich kann Euch garantieren, dass ich die Geschichte auch fertig schreibe, weil ich:
1. schon bei Kapitel 11 bin
2. hasse nicht fertiggestellte Geschichten
3. viel zu gerne schreibe

Ich habe keinerlei Rechte an Supernatural
Ich verdiene damit kein Geld ;(

Und...
Los geht es
Eure Tatu

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Kapitel 1

Purple Mist

Dean lag am Boden und versuchte verzweifelt, Luft durch seine gewürgte Luftröhre einzuatmen. Er fühlte, wie sich eine tödliche Kälte auf der linken Seite seines Brustkorbes ausbreitete und sein Herz langsam zum Stocken brachte.
Wenn Sam ihm nicht gleich zu Hilfe kam, war es das für ihn gewesen. Der Geist hatte ihn fest im Griff mit seinen paranormalen Kräften. Für den Jäger gab es keine Möglichkeit sich diesem zu entwinden. Er war schon an dem Punkt, wo er kleine Flecken am äußeren Rand seines Blickfeldes sah und der schwarze Vorhang hinterherrückte. Das Gefühl in seinen Extremitäten war kaum noch vorhanden und langsam merkte er, wie ihm schwindelig wurde. Das Denken hatte er schon längst aufgegeben. Kurz bevor er in die ewigen Jagdgründe entschwinden konnte, nahm er eine Bewegung wahr.

Sam gelangte gerade in den Ausstellungsraum Nr. 4 des Museums und sah seinen Bruder am Boden liegen. Über ihm kniete eine durchscheinende Gestalt. Das musste der Geist sein, den sie jagten. Dean rang um Atem. Der Geist schien ihm die Kehle mit der einen Hand abzudrücken und mit der anderen nach seinem Herz zu greifen. Er sah, wie der ältere Winchester schlaffer wurde und seine Augen den Fokus verloren.
Sam zielte mit der doppelläufigen Schrotflinte auf die Kreatur und schoss. Die Steinsalzmunition verfehlte ihr Ziel nicht. Das Astralwesen verschwand. Zumindest vorläufig. Der jüngere Winchester lief zu seinem am Boden liegenden Bruder. Er ließ das Gewehr fallen und musterte ihn besorgt. „Dean! Bist Du okay?“
Dean holte japsend Luft, was in einem Hustenanfall endete. Seine Augen weiteten sich vor Entsetzten, als er an Sam vorbeisah. Panisch deutete er auf den Punkt hinter seinem kleinen Bruder. Der verstand und drehte sich um. Gerade noch rechtzeitig, um aufzuspringen und sich die Eisenstange, die Dean zuvor im Kampf fallen gelassen hatte, zu schnappen. Beherzt schlug er nach dem Geist. Dieser löste sich in Luft auf und erschien an einer anderen Stelle wieder.
Sam rief: „Dean, du musst aufstehen, wir müssen hier raus!“
Die Gestalt kam näher. Dean rappelte sich schwerfällig hoch. Der jüngere Winchester holte in einem großen Bogen aus. Der Geist wurde in der Mitte geteilt und löste sich auf, als ihn die Eisenstange erneut traf. Der Schwung des Schlages war so enorm, dass die Schlagwaffe in der Vitrine links von ihm landete. Das Glas zersplitterte mit einem gewaltigen Geklirre. Das Gefäß, was von der Vitrine gehütet wurde, fiel zu Boden und zerbrach. Ein eigenartiger lilafarbenen Rauch stieg wabernd empor und verbreitete sich rasend schnell. Dean war mittlerweile aufgestanden und kam keuchend auf Sam zu, der scheinbar komplett von einer violetten Wolke umhüllt war. Er fasste seinem kleinen Bruder an die Schulter und keuchte: „Na dann, worauf wartest du noch.“ Sam, der sich wie aus einer Trance gerissen fühlte, schrak auf und setzte sich langsam in Bewegung. Gemeinsam kämpften sie sich durch den lila Nebel. Sie hielten erst an, als sie das Museum verlassen hatten.
Erschöpft stützte Dean die Hände auf seinen Knien ab und atmete schwerfällig. Als er langsam wieder Luft bekam, sah er seinen Bruder an und meinte mit krächzender Stimme: „Mann, das war knapp. Du hast dir ganz schön viel Zeit gelassen.“


16 Stunden zuvor:

Es war wieder einer dieser Tage, an denen Dean dachte, dass er unbedingt einen neuen Fall brauchte. Das tagelange Nichtstun im Bunker ließ ihn langsam die Wände hochgehen. Er schlenderte in die Küche um sich einen Kaffee zu holen. Der ältere Winchester nahm den ersten Schluck und schloss genießend die Augen. Das tat gut. Mit der Tasse in der Hand führte er seinen Gang durch den Bunker fort und gelangte so in die Bibliothek, in der sein Bruder an einem der großen Tische saß. Konzentriert starrte dieser auf seinen geöffneten Laptop.
„Hey Sammy, was Interessantes gefunden?“, wollte er wissen und setzte sich seinem Bruder gegenüber.
Der schaute kurz auf und nahm einen Schluck seines lauwarmen Kaffees. „Ja, im ,Museum of Black history‘ in Saint Louis, Missouri. Es gab schon zwei Tote. Sie wurden morgens in den Ausstellungsräumen aufgefunden. Bei den Beiden handelt es sich um Restauratoren, die sich um die auszustellenden Objekte gekümmert haben. Es gibt keinerlei Hinweise auf Gewalteinwirkung. Sie sind beide an einem Herzinfarkt gestorben. Mit 30 und 34 Jahren! Komischer Zufall, wenn du mich fragst.“
„Das hört sich verdächtig nach rachsüchtigem Geist an“, überlegte Dean. „Worauf warten wir noch, auf nach Saint Louis. Wir treffen uns in 15 Minuten am Auto.“ Beschwingt trank er seinen Kaffee aus und ging in sein Zimmer, um zu packen. Sam tat es ihm gleich.
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