Love Lockdown

von AlexIsOut
GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
J-Hope Jimin Jungkook Suga V
18.09.2018
13.01.2019
29
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Yoongi POV

Ich war aufgeregt. Heute war der erste Tag an dem Jimin und ich etwas alleine unternehmen würden. Vor einer Woche hätte ich nicht einmal gedacht, dass Jimin jemals wieder mit mir sprechen würde. In einer halben Stunde wollten wir uns bei dem Café treffen in dem wir arbeiteten.
"Joonie kann ich so gehen?" Ich hatte ein weißes Shirt und darüber eine schwarze Kapuzenjacke, zerissene Hosen und meine Timberlands an.
"Mach dir doch nicht so einen Kopf Yoongi, ich glaube du würdest Jimin auch gefallen, wenn du einen Müllsack an hättest." Meinte er grinsend.
"Joonie hat recht du siehst gut aus." Warf Jin ein und gab Namjoon einen Kuss auf die Wange. Die beiden waren jetzt seit drei Tagen offiziell ein Paar und ich hatte das Gefühl Jin würde hier einziehen wollen.
"Danke." Sagte ich lächelnd.
"Und ihr beiden lasst die Bude stehen so lange ich weg bin ja?"
"Alles klar Chef. Viel Spaß beim Date."
"Es ist kein Date Namjoon, wir treffen uns nur als Freunde." Meinte ich und schnappte mir meinen Schlüssel.
"Bis später dann." Ich verließ die Wohnung und zog meine Beats auf. Während ich zur U-Bahn lief wuchs meine Aufregung immer weiter. Es ist kein Date Yoongi, sagte ich mir immer wieder und versuchte so meine Nerven zu beruhigen. Ich kam vor Jimin beim Café an. Heute hatte es geschlossen, weswegen wir auch einen freien Samstag hatten. Aufgeregt lief ich vor dem Café hin und her. Dann sah ich Jimin. Als er mich auch sah grinste er mich süß an und winkte.

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Er sah gut aus in seiner roten Jacke.

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"Hey Jiminie." Begrüßte ich ihn und er umarmte mich kurz. Diese kleine Berührung ließ mein Herz in meiner Brust fast ausrasten.
"Hey Yoongi. Schön dich zu sehen." Er lächelte mich an.
"Na dann wollen wir?" Fragte ich und spielte nervös an meinen Ringen herum, welche ich am Finger trug. Jimin nickte und lief fröhlich neben mir her. Ich liebte es wenn er lächelte. Dieser Junge konnte mich mit einem Lächeln so unfassbar glücklich machen.
"Wohin  gehen wir Hyung?" Ich zuckte mit den Schultern.
"Wohin möchtest du denn?" Fragte ich sanft.
"Weiß nicht, außerhalb von der Stadt, irgendwohin, an einen Ort, an dem es nicht so laut ist." Meinte Jimin.
"Da habe ich eine Idee."
"Verrätst du sie mir?"
"Lass dich überraschen Jiminie. Komm." Ich nahm seine Hand und lief mit ihm in Richtung der U-Bahn Station. Er ließ sich lachend mitziehen und plumpste dann glücklich grinsend neben mir in der Bahn auf den Sitz.
"Du bist verrückt Min Yoongi." Er lachte und fuhr sich durch die Haare. Ja verrückt nach dir Jiminie, dachte ich mir und lächelte den jüngeren an. Ich war froh, dass er wieder etwas zugenommen hatte und das er wieder Spaß am Leben zu haben schien. Auch bei mir in der Psyche hatte sich etwas verändert. Ich hatte begonnen mich selbst neu zu sortieren, in der Zeit in der ich  dachte ich hätte Jimin für immer verloren. Genau in dieser Zeit hatte ich dem ganzen Selbsthass und den ganzen negativen Gedanken abgeschworen. Zumindest denen, die auf mich bezogen waren. Liebeskummer hatte ich dennoch gehabt. Ehrlich gesagt tat es noch immer weh in Jimins Nähe zu sein. Wir waren nur Freunde, seit dem Gespräch auf dem Spielplatz hatten wir so getan als hätten wir uns nie gestanden, dass wir in den anderen verliebt waren. Wir taten beide so als hätte dieses Geständnis niemals stattgefunden. Ich wusste nicht wie es Jimin ging damit, aber mich fraß das ganze ziemlich auf.
"Jiminie wir müssen aussteigen." Sagte ich und zog den jüngeren hoch. Er blickte mich verwirrt an.
"Hier?" fragte er.
"Ja komm schon." Ich nahm wieder seine Hand und zog ihn hinter mir her. Zehn Minuten liefen wir schweigend nebeneinander her. Ich wusste genau wo ich hin wollte. Eine alte Brücke. Ich hatte als ich hierher gezogen war viel Zeit auf dieser Brücke verbracht. Viel Zeit zum nachdenken und schreiben.
"Hier sind wir." Sagte ich und ließ Jimins Hand los.
"Eine Brücke?" Jimin sah sich um und lächelte.
"Der Ort hat eine Bedeutung für dich oder?" Fragte er und sah mich an.
"Ja ich habe hier viel Zeit verbracht um Texte zu schreiben." Meinte ich und setzte mich auf den Boden. Jimin tat es mir gleich und wir saßen eine Weile einfach nebeneinander und schauten in den Himmel.
"Darf ich ein Foto von dir machen Yoongi?" Fragte Jimin plötzlich.
"Ähm...klar." Sagte ich und lächelte. Er zeigte mir das Foto direkt nachdem er es gemacht hatte. Ich sah glücklich aus, wirklich glücklich. Ich musste ehrlich zugeben, dass es eines der besten Fotos war, welches von mir existierte.

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"Jiminie komm wir gehen ein Stück." Meinte ich, stand auf und hielt ihm meine Hand hin. Er nahm sie und ließ sie auch nach dem Aufstehen nicht mehr los. Hinter der Brücke war ein Feld, auf welchem ein altes verfallenes Bauernhaus stand.
"Auch eine?" Fragte ich Jimin und hielt ihm meine Zigaretten hin. Er nickte dankbar und nahm sich eine. Noch immer hatte er meine Hand nicht losgelassen und so liefen wir hand in Hand den Feldweg entlang in Richtung des Bauernhauses.
"Warst du schon mal drinn?" Fragte Jimin mich. Ich schüttelte den Kopf.
"Traust du dich nicht?" Jimin lachte.
"Das ist es nicht. Es könnte einstürzen."
"Komm wir gehen mal gucken." Jimin zog diesmal mich hinter sich her.  Wir kamen an und Jimin schaute durch die, von Spinnenweben gezierten, Fenster.
"Ganz schön gruselig findest du nicht?" Fragte er und schreckte zurück, als eine Maus am Fenster entlang lief. Ich musste lachen.
"Ja da leben Geistermäuse." Sagte ich immer noch lachend.
"Du hättest dein Gesicht sehen müssen." Er ließ meine Hand los und stieß mir leicht gegen die Schulter. Ich verlor trotz des leichten Schlags das Gleichgewicht und stolperte rückwärts. Jetzt war Jimin der, der lachte. Er konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten und lehnte sich an die Wand des alten Gebäudes. Schnell knipste ich ebenfalls ein Foto von ihm. Dieses Lachen musste ich einfach verewigen.

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Ich setzte mich vor ihn und legte den Kopf schief.
"Was tust du da?" Fragte Jimin immer noch am lachen und sah mich an, während er sich mit der Hand durch die Haare fuhr.
"Nichts ich sehe dich einfach gerne Lachen."  Antwortete ich und lächelte. Jimins Gesicht bekam eine leichte rosa Färbung und er hielt sich schnell die Hände vors Gesicht.
"Weißt du wie süß du bist Jiminie?" Ich lächelte.
"Bin ich nicht. Hör auf sowas zu sagen du machst mich ganz verlegen." Jimin nahm die Hände vorm Gesicht weg.
"Vielleicht will ich das ja Jimin." Meinte ich und kam ihm etwas näher. Mein Herzschlag verdreifachte sich und ich musste schlucken. Jimin hörte auf zu lachen und sah mich verwirrt an. Ich biss mir auf die Lippen und versuchte dem Drang zu widerstehen ihn einfach zu küssen. Ich räusperte mich und stand wieder auf.
„Was ist los?“ Fragte Jimin mich verwundert.
„Ach nichts Jiminie alles okay.“ Ich lächelte und hielt ihm wieder meine Hand hin.
„Was hältst du davon wenn wir ein Eis essen gehen? Ich lade dich ein.“ Jimin lächelte sofort wieder.
„Oh ja Eis klingt immer gut.“ Sagte er strahlend und nahm meine Hand. Unsere Finger miteinander verschränkt und mit einem Lächeln auf den Lippen gingen wir zurück zur U-Bahnstation.
„Du Yoongi ?“
„Ja Jiminie ?“ Ich drehte mich zu ihm.
„Kann ich…ähm…also…darf…darf ich mal mit kommen in dein Studio irgendwann?“ Fragte er und bekam wieder einen leicht rosanen Hauch auf der Nase.
„Natürlich. Gerne sogar.“ Antwortete ich.
„Aber nur wenn ich dir beim Tanzen zuschauen darf.“
„Das kannst du jederzeit gerne tun. Du musst nur vorbei kommen.“ Meinte Jimin und schenkte mir eines seiner süßen Eye-smiles.
„Sind die anderen…ähm sind die sauer auf mich oder so ?“ Hakte ich nach.
„Nein gar nicht. Die sind cool mit der ganzen Situation.“ Unsere Bahn kam und unterbrach unser Gespräch. Während der Fahrt redeten wir über alles mögliche. Ich fragte Jimin warum er von Busan nach Seoul gekommen war. Und er fragte mich wie ich auf die Idee gekommen war mich als Idolproducer zu bewerben.
„Wann weißt du denn ob sie dich genommen haben?“ Fragte Jimin interessiert.
„Spätestens in einem Monat sollte ich Bescheid wissen. Und wenn das nicht hinhaut bleibe ich einfach ein Soundcloud Rapper und schaue das ich nebenbei irgendeine andere Arbeit finde.“
„Du wirst bestimmt genommen. Du bist gut in dem was du tust Yoongi. Ich meine wirklich gut.“
„Danke Jiminie das bedeutet mir viel.“ Unsere Haltestelle wurde aufgerufen und wir stiegen aus.
Den Rest des Tages verbrachten wir in der Stadt. So viel Spaß wie heute hatte ich schon lange nicht mehr. Langsam wurde es dunkel und wir mussten auch bald nach Hause, da wir am nächsten Tag zusammen Frühschicht im Café hatten.
„Es war wirklich ein schöner Tag Yoongi. Sowas können wir ruhig öfter machen.“ Sagte Jimin strahlend.
„Ja das fand ich auch Jiminie.“ Ich umarmte ihn lange zum Abschied.
„Ach bevor ich es vergesse geb mir mal dein Handy.“ Jimin drückte mir sein Handy in die Hand und ich speicherte meine Nummer neu ein.
„Jetzt hast du offiziell meine Nummer.“ Sagte ich mit einem Zwinkern und er lachte.
„Bis morgen Yoongi.“
„Pass auf dich auf Jiminie.“
„Und du auf dich Yoongi.“ Mit diesen Worten stieg er in seine Bahn und ließ mich alleine aber überglücklich an der Haltestelle zurück.
„Du machst mich verrückt Park Jimin.“ Flüsterte ich, bevor auch ich in meine Bahn nach Hause stieg.
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