Dirty Diana

von Na-chan95
GeschichteRomanze / P18
Michael Jackson OC (Own Character)
17.09.2018
17.09.2018
1
2.556
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Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
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17.09.2018 2.556
 
Erst einmal, Hallo ihr, die euch hier hinein verirrt habt.
Ich sage es offen heraus, die Geschichte besitzt zur Zeit nur ein Kapitel, jedoch sind weitere in Bearbeitung :)
Bevor ich jedoch die nächsten Kapitel hochlade, würde ich gerne mal sehen, wie meine FF zu MJ ankommt und Interesse vorhanden ist.
Also, wenn ihr das erste Kapitel schon gut findet und mehr wollt, haut in die Tasten und schreibt mir ein Review!
Bevor jetzt das Kapitel kommt, kleine Anmerkung. Sollten euch Denkfehler zu MJ auffallen (Falsche Personen oder falsche Daten) sagt mir bitte Bescheid, denn ich würde dem King gerne gerecht werden ^^.
SO, dass war es dann auch. Viel vergnügen :)
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„Shit!“ fluchte ich, als ich mit quietschenden Reifen in die Kreuzung bog. Flüche wurden mir von wütenden Autofahrer hinterhergeworfen, gepaart vom aggressiven hupen. Ich streckte die Hand zur Entschuldigung aus und bekam gerade noch so die grüne Ampel. Hoffentlich würde an der nächsten Kreuzung nicht ein Polizeiwagen stehen, dann wäre ich erledigt! Noch einen Strafzettel konnte ich mir nicht mehr leisten.
Aus meinem Radio trällerte mir Michael Jackson mit Dirty Diana entgegen, aus seinem neusten Album. „Und nicht vergessen meine Freunde! Heute Abend findet das letzte spektakuläre Konzert von Jacko in Kalifornien statt! Für alle, die keine Karten mehr bekommen konnten, werden wir den gesamten Abend seine Hits aus seinem neusten Album Bad spielen!“ preiste der Radiosprecher an und in dem Moment fuhr ich hinten auf den Parkplatz vom Weisenheim und parkte mein Eagle Vista vor der Tür.

Im Handschuhfach suchte ich mir meinen Walkman und meine Kassette vom neusten  Bad - Album. Ich würde mich jetzt nicht als der Michael Jackson Fan betiteln, aber auch nicht als Hasser. Ich liebe seine Musik, zu der man so gut Tanzen kann! Ich setzte mir die Kopfhörer auf, startete die Kassette und gleich trällert die unverwegselbare Stimme von Michael mir entgegen. Ich drehte den Walkman von der Lautstarke so laut auf, wie es nur ging, schloss mit einem Hüftschwung meine Autotür, ehe ich sie abschloss.
Tanzend öffnete ich die Hintertür zum Heim, sang lauthals und schief mit und tanzte durch den Flur. Es war meine Routine und die Kinder liebten es, wenn ich tanzend zu ihnen kam.
Seit fünf Jahren arbeitete ich hier im Weisenheim als Erzieherin und tat alles, damit die Kinder lachten. Auch wenn es bedeutete, mich zum Affen zu machen.
„Just To Tell You Oce Again! Whos Bad?“ sang ich laut die letzte Strophe und blieb vor der offenen Tür zum Gemeinschaftsraum, wo sich die Kinder um die Mittagszeit aufhielten, mit geschlossenen Augen stehen. Während schon das nächste Lied anfing, nahm ich die Kopfhörer runter und fand mich im Gelächter wieder. Ich öffnete grinsend die Augen, sah jedes Kind an, ehe meine Augen an ein Paar braunen Augen hängen blieben, die eigentlich nicht ins Heim gehörten. Hochrot stand ich nun in der Tür und stotterte mir einen zurecht, ehe ich auf dem Absatz kehrt machte und in den Mitarbeiterraum lief.

„Oh.Mein.Gott!“ rief ich und schlug die Tür hinter mir zu. Ein Paar meiner Kolleginnen saßen am Tisch und mussten sich ein lachen verkneifen. Ich ließ mich auf einen der Stühle gleiten, raufte mir meine braunen Haare und stützte mich am Tisch ab. „Wie peinlich!“ jammerte ich und nun konnten meine Kolleginnen nicht mehr an sich halten. „Du hast dich zum Affen gemacht, vor dem wohl größten Star unserer Zeit!“ lachte Yvonne, eine blonde Erzieherin um die 35 los und verschluckte sich leicht an ihrem Kaffee. Ich verzog mein Gesicht und wollte nur noch im Erdboden versinken, denn sie hatte den Nagel auf dem Kopf getroffen. Ich hatte mich blamiert! Was wäre, wenn das auf das Heim Auswirkungen hatte? Er musste mich doch jetzt für völlig unprofessionell halten! „Hast du die vielen kreischenden Fans vor der Tür, nicht gehört Diana?“ fragte mich Jasmin, eine Krankenschwester um die 30, die ihre Kaffeetasse abstellte und sich über den Tisch beugte.
Mein Blick schien ihr Antwort genug gewesen zu sein, denn sie schüttelte lachend den Kopf. Ich hatte tatsächlich kein kreischen gehört, als ich parkte. Ich sollte das nächste Mal, mein Walkman nicht so laut aufdrehen!
„Wenn wir hier sitzen…wer ist dann eigentlich bei Mr. Jackson und den Kindern?“ fragte ich, nach dem der erste schock schon wieder vergessen war und meine Kolleginnen sahen mich fragend an. „Sagt jetzt nicht, ihr habt die Praktikantin alleine gelassen?“ fragte ich weiter und die beiden versteckten sich regelrecht hinter ihren Kaffeetassen. Wenn das Amanda erfährt, waren wir dran! „Sie sollte uns holen, wenn sie überfordert sein sollte.“ Sagte Yvonne und ich hob als Antwort einfach eine Augenbraue. Unsere kleine liebe Praktikantin im zarten alter von 18 überschätzte sich gerne und ließ sich von den Kindern alles gefallen. Ich seufzte hörbar auf und fuhr mir durch die dunklen Haare. „So schlimm wird es ja wohl nicht werden Diana.“ Versuchte mich Jasmin aufzubauen, die von mir einen genervten Blick bekam. Sie wusste, ich sehe es eher kritisch, die Praktikantin alleine mit den Kindern zu lassen, vor allem jetzt, wenn hoher Besuch im Gemeinschaftsraum saß und sich mit den Kindern beschäftigte!

Ich wollte gerade antworten, als es an der Tür klopfte. „Vielleicht war es ja unsere Praktikantin. Herein!“ sagte Jasmin, ehe sie die Person hinter der Tür hineinbat. Zaghaft öffnete sich die Tür und ein blonder Lockenkopf steckte schüchtern den Kopf durch den Spalt. „Emely! Was ist den los? Warum bist du nicht im Gemeinschaftsraum bei den anderen Kindern? Du verpasst ja noch Michael Jackson sweet Heart.“ Sprach ich mein Schützling an und ging vor ihr in die Hocke, um ihr in die Augen zu sehen. Emely ist schon von der ersten Minute, hier im Heim. Ihre Mutter gab sie vor 5 Jahren hier ab, da sie selber ja noch ein halbes Kind war und Emely nicht versorgen konnte. Damals nahm ich mir Emely an und bin zu ihrer Bezugsperson, in den Jahren geworden. Wenn die kleine etwas hatte, kam sie zu mir.
Sie druckste rum, knüllte den Saum ihres Kleides in ihren kleinen Händchen und sah auf den Boden. Besorgt sah ich sie an und legte lächelnd meine Hand auf ihre Schulter. „Traust du dich etwa nicht alleine da rein?“ fragte ich vorsichtig und ein kleines nicken als Antwort kam von Emely.
Ich stand auf und reichte meinem Schützling die Hand, um mit ihr in den Gemeinschaftsraum zu gehen, wo lautes Gelächter zu hören war.

Wir traten gerade in den Gemeinschaftsraum, wo sich die Kinder um Michael tummelten und auf ihn ein sprachen. „DIANA!“ riefen die Kinder auf einmal, als sie bemerkten, dass ich zu ihnen gestoßen war und einige liefen auf mich zu, um mich zu Boden zu werfen.
„Hey ihr Zwerge!“ rief ich lachend und befreite mich von der lachenden Meute, die auf mir saßen. Nun lachte auch etwas Emely, die sich jedoch schnell wieder hinter mir versteckte, als sie die Anwesenheit von Michael Jackson bewusst wurde. Ich klopfte mir den Staub von meiner Jeans und ging lächelnd auf den Sänger zu, der von seinem Sitzplatz am Tisch, wo er gerade mit Kindern spielte, erhob. „Hallo Mister Jackson, schön sie in unserer Einrichtung Willkommen zu heißen.“ Begrüßte ich den Künstler lächelnd und reichte ihm die Hand, die er lächelnd entgegennahm. „Vielen Dank, es ist wirklich schön hier. Sie können mich übrigens Michael nenne.“ Sagte der Künstler lachend und wand sich kurz einem Jungen, der aufgeregt Michael ein Bild zeigte, ehe er sich wieder zu mir drehte. „Dann Willkommen Michael. Ich bin übrigens Diana Flint, aber sie können ruhig Diana zu mir sagen.“ Stellte ich mich lachend vor und sah schmunzelnd zu meinem Hosenbein runter, wo sich schüchtern Emely festgekrallt hatte und zu Michael hochsah. Auch dieser schien sie nun bemerkt zu haben, kam um den Tisch und ging vor ihr in die Hocke. „Und wer bist du junge Dame?“ fragte er lächelnd und sah Emely fragend an. Die Blondine sah fragend zu mir hinauf, um nach meiner Erlaubnis zu bekommen. Ich hoffte, dass sie selbstbewusster in den nächsten Jahren werden würde.
„Emely.“ Flüsterte mein Schützling verschüchtert und sah kurz zu Michael, als hätte sie etwas Falsches gesagt. Ich lächelte auf sie hinunter und wartete ab, ob sie sich eventuell doch noch von meinem Hosenbein lösen würde. „Hallo Emely, ich bin Michael. Möchtest du etwas spielen? „fragte der Künstler und hatte bei meinem Schützling wohl den richtigen Hebel gefunden, denn das schüchterne Mädchen nickte begeistert und lief Michael in die Arme und deutete auf ihr Lieblingsspiel.

Ich entfernte mich langsam, damit Emely nichts mitbekam und stellte mich ans Fenster, wo schon ein Mann mit Bauchansatz stand, den Blick auf seine Uhr. Als er bemerkte, dass ich mich zu ihm gestellt hatte, sah er auf und lächelte mich freundlich an. Da er ständig ein Blick auf seine Uhr warf und dann zu Michael, ging ich davon aus, dass der Mann entweder sein Bodyguard war oder sein Manager. „Sie sind Mister Jacksons Manager?“ fragte ich und erlange so wieder die Aufmerksamkeit vom Mann, als dieser mir nun die Hand reichte. „Genau! Frank di Leo.“ Stellte sich der Manager vor und ich stellte mich ebenfalls freundlich vor. „Wann müsst ihr los? Also wegen dem Konzert.“ Fragte ich und strich einem Jungen über die dunklen Haare, als er an uns vorbeilief. Er beschwerte sich zwar, dass ich seine zottelige Frisur ruinierte, aber ich grinste ihn nur an. „Ich fürchte, wir müssen in 10 Minuten schon wieder los. Es haben sich auch schon Fans und Paparazzi vor der Tür versammelt.“ Sagte Di Leo und sah aus dem Fenster. Ich tat es ihm gleich und sah die wartende Menge. Ich verzog leicht meine Lippen bei dem Anblick, da dass Ehepaare, die ein Kind adoptieren wollten, einschüchtern könnte.
„Wäre ein Bild mit Mister Jackson und den Kindern in Ordnung?“ fragte ich, da ich sah, wie sehr die Kinder jetzt schon an Michael hingen. Frank überlegte kurz und nickte dann lachend. „Ich glaube das liegt auch in Michaels Interesse.“ Sagte der Manager und ich lächelte dankbar. Dass Bild könnten wir dann aufhängen und es wäre eine wundervolle Erinnerung für die Kinder.

Ich wank unsere Praktikantin zu uns, die ebenfalls um Michael rum wuselte. „Was gibt‘s Dirty Diana?“ fragte sie mich und ich sah sie ermahnend an. Ich konnte Michael kichern hören und den amüsierten Blick seines Managers auf mir spüren. „Du weißt genau, du sollst mich nicht so nennen. Ich habe eine Aufgabe für dich Amber.“ Sagte ich streng und verschränkte die Arme vor meiner Brust und wartete auf eine Reaktion von ihr. „Entschuldige. Was gibt’s?“ fragte sie und lächelte mich an. „Geh zu Amanda ins Büro und hole mir die Fotokamera.“ Sagte ich und konnte sehen, wie das Lächeln auf Ambers Gesicht gefror. Sie kam nicht sonderlich gut mit unserer Leiterin zurecht. Verständlich, es gab Tage, da fand auch ich sie mehr als einschüchternd. „Sie ist heute…nicht besonders gut drauf.“ Versuchte Amber ihr Unwohlsein zu erklären und ich strich mir eine Strähne meiner Haare hinter mein Ohr. „Dann sag ihr, dass ich dich geschickt habe. Hol dann auch gleich Jasmin und Yvonne her.“ Sagte ich und ging zu Michael, als Amber aus dem Gemeinschaftsraum trottete. Er bemerkte mich, als ich neben ihm stand und lächelte mich an, während die Kinder alle auf einmal auf ihn einreden.
„Dirty Diana?“ fragte Michael und sah amüsiert zu mir. Ich spürte die Hitze in meinen Wagen, versuchte es mir trotz allem nicht anmerken zu lassen und professionell zu bleiben. Schwer bei dem Grinsen in Michaels Gesicht. „Ich bin nicht zu euch gekommen, um über meinen Spitznamen zu sprechen.“ Begann ich und sah, dass Michael mir aufmerksam zuhörte, während er sich gleichermaßen um die Kinder kümmerte. „Sondern?“ fragte Michael interessiert und in diesem Moment kamen Yvonne und Jasmin in den Gemeinschaftsraum, gefolgt von einer eingeschüchterten Amber und unserer Leiterin Amanda.
„Ich wollte sie fragen ob sie ein Bild mit uns und den Kindern machen?“ fragte ich lächelnd und brauchte nicht mal auf eine Antwort von ihm warten, als er schon die Kinder zusammentrommelte.

Ich schnappte mir die Kamera, die Amber bis dahin hielt und versuchte alle auf ein Bild zu bekommen. „Amber schau in die Kamera und hör auf Michael anzuhimmeln. Amanda, du stehst mit einem super beliebten Mann im Raum und nicht mit deinem Ex-Mann, also lächle wenigstens für das Bild. Michael, du gehst zwischen den Kindern gerade unter, könntest du dich etwas größer…ja genau so. Perfekt! Und jetzt Cheese!“ dirigierte ich jeden so an, bis ich einhundert Prozent zufrieden war und wollte auf den Auslöser drücken, als ich aufgehalten wurde.
„Kommst du nicht mit aufs Bild?“ fragte Michael, das zustimmende Gemurmel von den Kindern bekam. „Ich mache das Bild.“ Sagte ich und deutete auf die Kamera in meiner Hand. Michael lachte auch und sah zu seinem Manager. „Leo, machst du das bitte?“ fragte der Popstar freundlich und der angesprochene nickte lächelnd, kam auf mich zu und nahm mir die Kamera aus der Hand.
Mir blieb nichts anderes übrig, als mir einen Platz zu suchen, der nicht so unweit von Micheal war, da mich die Kinder in ihre Mitte zogen. „Ist das auch alles stimmig?“ fragte ich und von Leo kam ein nicken. Wir lächelten alle in die Kamera und warteten auf das OK wieder bewegen zu können.

Amanda begleitete Michael und seinen Manager noch bis zum Eingang und verabschiedete die Beiden. Jasmin ist mit einem Jungen, dass grade gestürzt war im Krankenzimmer verschwunden und Amber bespaßt die Kinder, während Yvonne das Mittagessen vorbereitete.
Meine Wenigkeit ist ins Büro gegangen, um in ruhe den vollen Film aus der Kamera zu nehmen, um ihn auf meinem Nachhauseweg entwickeln zu lassen.  
Ich drückte gerade den Deckel auf die Dose, als die Tür aufging und Amanda ihr Büro betrat.
Sie war Mitte 50 und trug ihre blonden Haare kurz. Sie setzte sich an ihren Schreibtisch, holte ein paar Akten von suchenden Eltern hinaus, öffnete diese jedoch nicht.
„Wie kann ich dir helfen Amanda?“ fragte ich ahnend und sah meine Chefin an. „Wie geht es dir?“ fraget sie fürsorglich und ich wusste, da Gespräch wird in eine andere Richtung gehen, als ich gehofft hatte. „Gut.“ Sagte ich und wollte schon fluchtartig mein Zimmer verlassen, als Amanda sich hinter mir räusperte. Flucht gescheitert.
„Setz dich und noch einmal: Wie geht es dir?“ wiederholte sich meine Chefin, als ich mich setzte und ich seufzte auf. Ich spielte unbewusst mit meinem Ehering und sah auf den Tisch. „Es geht. Er war das Wochenende wieder auf Geschäftsreise.“ Sagte ich letztendlich und sah in das ernste und doch besorge Gesicht von Amanda. „Du weißt, dass mein Ex so eine ausrede hatte. Und ich weiß, wie es zwischen euch läuft.“ Begann Amanda und schob mir eine Tasse hin, die sie mit Kaffee auffüllte. „Ich habe dir das an der Weihnachtsfeier erzählt.“ Warf ich ein und Amanda nickte, während sie sich ebenfalls eine Tasse eingoss. „Deswegen weiß ich, dass du die Augen verschließt! Ich will dir doch nichts Böses, aber öffne doch mal deine Augen liebes. Ich möchte nicht, dass du in 20 Jahren in eine Leere Wohnung kommst und vor dem nichts stehst.“ Versuchte die Geschiedene Frau in mein Gewissen zu reden. Ich ließ den Kaffee unberührt und sah auf meinen Ehering. „Er ist wirklich nur auf eine Geschäftsreise.“ Sagte ich halbernst und stand auf, nahm meine Kaffeetasse und verließ ohne ein weiteres Wort, das Büro um im Mitarbeiterraum den Kaffee weg zu schütten.
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