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Todes Küsse

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12
der Rote Shanks Gol D. Roger Marco der Phoenix OC (Own Character) Puma D. Ace / Gol D. Ace Whitebeard alias Edward Newgate
16.09.2018
13.01.2021
8
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13.01.2021 825
 
Ich durchbrach die Flammen und sah, wie der Kaiser seine Naginata erhob, um Ace damit den letzten Schlag zu verpassen, denn es war ersichtlich, dass der Schwarzhaarige sich nicht mehr lange auf den Beinen würde halten können. Mit allem entsetzten Aufschrei flog ich auf die beiden zu und erwischte die lange Waffe so mit meinen Füßen, dass das untere Ende mit einem lauten Knacken abbrach. Ich drehte mich zu Ace erhob meine Stimme: „Käptn, ich trete hiermit offiziell und sofortig aus der Crew des Spade Piraten aus …“ Ich drehte mich wieder dem Kaiser zu und führte meinen Satz zu Ende: „und trete somit in diesem Kampf als Außenstehende, auf Seiten des Kapitäns der Spade Piraten, ein. Ich werde nicht zulassen, dass du ihn tötest!“
Der Alte lachte nur und gab seinem Kommandanten erneut das Zeichen, für ihn einzuspringen. Marco der Phönix, seines Zeichens Whitebeards Vize, kam auf mich zugeflogen, schaffte es aber nicht, mich zu erwischen. Nach einem längeren Schlagabtausch flogen wir beide auseinander, jeder mit kleineren Wunden. Unsere Kräfte waren ausgeglichen. Ich wurde mir der Blicke bewusst, die uns vom Schiff, aber auch seitens der beiden Kapitäne zugeworfen wurden, die meisten schienen erstaunt, dass ich es scheinbar mit ihrem Vizen aufnehmen konnte. Dieser nahm nun seine Halbform an und wir umkreisen einander lauernd, wartend auf die nächsten Schritt des jeweils anderen. Marcos Augenbrauen zogen sich zusammen und leicht grimmig fragte er mich, ob er mich nicht von irgendwoher kenne. Meine Lippen verzogen sich zu einem verzerrten Grinsen: „Ich wäre enttäuscht, solltest du mich vergessen haben.“ Ich drehte bei und sauste auf ihn zu,er wich einen Moment zu spät aus und ich erwischte ihn mit meinen scharfen, Haki verstärkten Fingernägeln am Rücken und hinterließ dort eine blutige Spur.
Die Zeit, die ich durch seine Verblüffung gewann, nutzte ich, um nach Ace zu schauen und sah gerade noch, wie er vor Erschöpfung zusammenbrach. Die Flammenwand hinter uns verschwand und nur der angekokelte Boden zeugt noch von ihrer Existenz. Aus dem Augenwinkel sah ich etwas Blaues auf mich zu schießen und ließ mich fallen und dem Angriff zu entgehen. Panik kroch in mir hoch und ich wollte zu Ace, musst du dafür sorgen, dass er nicht starb.
Blind vor Emotionen, die in mir überquollen, flog ich auf den Phönix zu und das nächste was ich bewusst mitbekam war, wie er in die Flanke der Moby geschleudert wurde und die entsetzten Rufe seiner Brüder, als er in Richtung Wasser fiel. Ein Moment rang ich mit mir, schoss dann jedoch mit kräftigen Flügelschlägen hinterher und bekam ihn kurz vor den Wellen zu fassen. Gemeinsam erhoben wir uns wieder und ich setzte ihn Krähennest des großen Schiffes ab.
Flatternd öffneten sich die Lider des Blonden: „Warum hast du das getan?“
Sachte lächelte ich und flüsterte: „Ich würde dich nie sterben lassen, Federball.“
Erstaunen zeigte sich in seinen Augen, ehe ich seinen Kopf gegen das Holz donnerte und er bewusstlos zusammen sackte. Entschuldigend drückte ich ihm einen Kuss auf die Stirn: „verzeih mir, … Bruder.“
Mit einem Lebewohl auf den Lippen flog ich zu Ace hinunter, hinter uns konnte ich die erschrockenen Rufe der anderen hören, die langsam auf uns zukam.
Mein ehemaliger Käptn war nur bewusstlos und bis auf ein paar blaue Flecke fehlte ihm nichts. Whitebeards Lachen riss mich aus meinen Gedanken.
„Ich mag den Bengel, los meine Söhne wir nehmen sie mit! Verfrachtet alle aus Schiff und verarztet die Verletzten und dann geht's zurück in die neue Welt!“
Ich wich einige Schritte zurück, meine Augen Schock geweitet: „Das …, das kannst du nicht tun. Du willst mir schon wieder meine Familie wegnehmen, du bist ein Monster! Ein egoistisches Monster!“ Meine Stimme war leise, aber klar genug, damit er alles verstehen konnte.
Das Gesicht des Riesen zeigt er eine Mischung aus Verachtung und Unverständnis.
Vereinzelte Tränen lösten sich aus meinem Augen. Ich drehte mich um und breitete meine Flügel aus. Ich erhob mich in die Lüfte und flog davon, wobei ich mit einem aufleuchten meine Augen den neuen Vize streifte und umstieß. Meine geflüsterten Worte verflogen im Wind, einzig von Jin gehört, der mir wortlos zunickte.

Einige Minuten später verschwand die Insel samt Moby Dick in der Ferne und ich irrt ruhelos umher, ohne zu wissen, was mein nächstes Ziel war. Mal wieder war ich heimatlos, denn gegen den Kaiser würde ich nicht ankommen und bleiben, kam für mich nicht in Frage.
Mit einem wehmütigen ausdruck in den Augen dachte ich an Ace und das Versprechen, das ich seinem Vater gegeben hatte.
Ich hatte meine Aufgabe aus den Augen verloren.


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Nun ja, wie ihr der Kapitelüberschrift sicher entnommen habt, wird dies hier vorerst das Ende sein, da ich nicht weiß wann ich mal wieder Zeit finde. Dennoch muss ich sagen, dass es mich stören würde, diese Geschichte nicht zuende zu bringen, ich kann halt nur noch nicht sagen wann es soweit seien wird.

Vielleicht liest man sich innerhalb des nächsten Jahres (ich hoffe es zumindest) wieder.
Eure Hellena
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