Part Two: Von Beziehungen und Social Media Dramen: Zuzu City.

GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
OC (Own Charakter) Sebastian
16.09.2018
02.08.2020
40
116.324
3
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Dieses Kapitel
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16.09.2018 924
 
Von Beziehungen und Social Media Dramen: Zuzu City.

Author's Note:
Dies ist der zweite Teil zur Von Beziehungen und Social Media Dramen - Reihe!
Es ist zu empfehlen, zuerst den ersten Teil der Reihe zu lesen!

Pairing:
Max (OC) x Sebastian
Kurzbeschreibung:
Sebastian und Max bringen ihre Beziehung auf den nächsten Level. Die letzten Monate bestanden aus Möbelbau, Umzugsstress und Abschieden, doch damit ist nun der Grundstein für eine stabilere Beziehung gelegt. Die neugewonnene Privatsphäre hilft Sebastian dabei, ein wenig aus sich heraus zu kommen, er ist bereit, sich fallen zu lassen und die körperliche Nähe zu seinem Freund richtig auszukosten. Wie sich die Beziehung der beiden weiterentwickelt und welche Rolle die Jungs von Highway 89, Dans neuer Assistent, Fans und auch Hater noch spielen, wird sich zeigen.



Prolog.

Sebastians Sicht.

„Heute ist der Tag aller Tage!“, freue ich mich, als ich die Smartphonekamera auf meinen gutaussehenden Freund richte. Er sieht nicht zu mir, sondern konzentriert sich auf den Verkehr. „Willst du die guten Neuigkeiten verkünden, Max?“
„Liebend gerne, mein kleiner Frosch“, grinst Max, als er gerade einparkt. Er stellt den Motor aus, mit einem Klick öffnet er seinen Sicherheitsgurt. „Heute, meine Lieben…“
„Dam dam daaaaaam…“, unterbreche ich ihn dramatisch.
„Hör auf, du Idiot“, lacht Max, nimmt kurz seine Sonnenbrille ab, um sie mit seinem Shirt zu säubern.
„Selber Idiot. Sieh dich mal an… mit denen schönen blauen Augen… und deinem perfekten Lächeln…“
Max setzt grinsend seine Sonnenbrille auf, haucht mir einen Luftkuss zu. „Also… worauf ich hinaus wollte ist Folgendes: In wenigen Minuten wohnen wir ganz offiziell in unserem Penthaus. Hier irgendwo… liegt unser Papierkram. Wir spazieren jetzt ins Rathaus und erledigen die letzten formellen ähm…“
„Welches Wort suchst du, Max?“, frage ich, wobei ich die Kamera weiterhin auf sein Gesicht richte.
„Wenn ich das wüsste, müsste ich es nicht suchen, Sebby.“ Er überlegt kurz, runzelt nachdenklich seine Stirn. „Ja, die formellen Dings eben. Ich bin so aufgeregt, dass ich nicht denken kann“, redet er sich grinsend heraus, wobei sich seine Gesichtszüge wieder entspannen. Er streicht sich die Haare aus dem Gesicht, blickt dann kurz in den Spiegel, um sein Aussehen zu überprüfen.
„Ich bin irgendwie nervös, Max“, erzähle ich, atme dann durch.
„Wieso?
„Weil ich Menschen hasse… außerdem müssen wir dieses ‚Lebensgemeinschafts-Kästchen‘ ankreuzen…“
„Ja und?“, fragt er irritiert nach, greift dann nach meiner Hand. Ich filme für einige Sekunden unsere Hände. Wir tragen jetzt seit einigen Tagen unsere ‚Partnerschaftsringe‘, die ich für Max‘ Geburtstag besorgt habe. Außerdem haben wir uns gestern Abend gegenseitig die Fingernägel schwarz lackiert. Die Makellosigkeit muss festgehalten werden. Max streicht mit seinem Daumen über meinen Handrücken, ich richte die Kamera wieder auf sein Gesicht.
„Das ist das erste Dokument, auf dem ich mich vollkommen offiziell als schwul oute…“
„Du bist so süß, dass es schon weh tut. Sebby, da ist wirklich nichts dabei, komm schon, wir sind jetzt über ein halbes Jahr zusammen und es interessiert sich kein Mensch für diesen formellen Blödsinn oder welche sexuelle Orientierung wir haben. Außerdem, wenn ich dir irgendwann mal einen Antrag mache, und wir heiraten... Was machst du dann? Jedes Mal Panik bekommen, wenn dich jemand als Mr. Jackson anspricht?“
„Ich will aber meinen Namen behalten…“, gebe ich leise von mir. Max hebt meine Hand an und drückt mir einen Kuss auf die Finger.
„Gut, dann bekommst du jedes Mal einen Herzinfarkt, wenn du realisierst, dass jemand nicht dich meint, wenn er mich mit Mr. Black anspricht.“
„Okay, okay, ich verstehe, ich bin schon wieder etwas neurotisch.“
„Das hast jetzt du gesagt“, meint Max, lächelt mich dabei an. „Jetzt mach die Kamera aus, du kleines Monster. Lass uns das hinter uns bringen. Ich will endlich in den Coffee Shop, ich habe unbändige Lust auf einen Brownie.“
„Yesss, Brownies!“, freue ich mich, richte die Kamera dann auf mich.
„Und Kaffee, Literweise Kaffee, zur Feier des Tages“, erklärt Max überdramatisch.
„Bye, bye“, verabschiede ich mich grinsend, bevor ich das Video beende. Schnell stecke ich mein Smartphone in meine Hosentasche, Max beugt sich zu mir, um mich in einen Kuss zu verwickeln.

„Mach dir nicht zu viele Gedanken darüber, was Menschen über uns denken, okay? Wenn jemand etwas gegen unsere Beziehung hat, nur weil wir zwei Männer sind, dann ist das nicht unser Problem“, erklärt Max, gibt mir gleich weitere, zarte Küsse. „Es zählt nur, dass wir beide uns lieben und glücklich miteinander sind.“
„Ja, ich weiß, ich weiß…“, gebe ich etwas geschlagen von mir. „Ich liebe dich Max und uns kann nichts trennen. Stimmt doch, oder?“
„Niemals wieder. Keine Chance. Außer ich finde jemanden, der einen noch reicheren Dad hat“, scherzt Max, wofür ich ihm natürlich gleich auf die Schulter boxe.
„Wieso machst du immer so dumme Witze, das ist nicht komisch.“
„Weil ich dumm bin, Sebby“, lacht Max, er küsst im Anschluss meine Nase. „Komm, lass uns das hinter uns bringen, damit wir wieder viel Zeit zum Kuscheln haben.“
„Kuscheln finde ich überaus ansprechend“, stimme ich ihm lächelnd zu.

Hand in Hand betreten wir das Gebäude, nervös drücke ich Max die Formulare und unsere Urkunden in die Hand. Schritt für Schritt nähern wir uns dem Schalter, mir wird richtig schlecht, wenn ich daran denke, mit fremden Menschen reden zu müssen.
„Hab keine Angst, mein Kleiner, ich übernehme das sprechen. Du bleibst einfach nur nah bei mir und konzentrierst dich darauf, das Atmen nicht zu vergessen.“
Ich atme erleichtert durch. „Danke, Max.“ Es ist schön zu wissen, dass ich mich immer auf ihn verlassen kann, wenn meine Unsicherheit überhandnimmt.
„Für dich immer gerne, mein hübsches, kleines Fröschlein.“
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