Die neue Wächterin

GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12
15.09.2018
11.05.2019
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„Ohje, bin ich müde“, gähnte Flora am Frühstückstisch und hielt sich schnell die Hand vor ihren Mund. „Nicht nur du“, stimmte Miele in das Gähnen ihrer Schwester ein. „Warum seid ihr denn so müde? So spät war es doch gestern gar nicht“, verwirrt runzelte Alyssa die Stirn. „Nein, aber Miele und ich haben uns in meinem Zimmer noch lange unterhalten und da wir uns so selten sehen, hatten wir einiges nachzuholen und übers Telefon kann man sich auch nicht alles erzählen. Schließlich ist es so spät geworden, dass Miele beschlossen hat, dann bei mir zu schlafen“, erklärte Flora und nahm einen großen Schluck von ihrem Kaffee, gleichzeitig verzog sie das Gesicht. Sie mochte keinen Kaffee, lieber trank sie Tee, aber heute konnte Kaffee nicht schaden, immerhin hatte sie einen aufregenden Tag vor sich. „Hmhm, weißt du was du heute Nachmittag anziehen wirst?“, wechselte Alyssa geschickt das Thema. „Ich habe mir überlegt meinen Lieblingsrock mit den Blumen und die passende grüne Bluse dazu anzuziehen. Und natürlich meine Ballerinas, die ich extra dafür gekauft habe. Kleidung in der ich wohlfühle. Ein kleiner Tipp von dir“, erklärte Flora und lächelte ihre Mutter an. „Sehr schön, du wirst das wunderbar machen, glaub mir“, beruhigend legte Alyssa eine Hand auf den Arm ihrer Tochter. „Ich hoffe es“, lächelte Flora und wandte sich dann an ihre Freunde, die der Unterhaltung interessiert gelauscht hatten.

Wenig später lief Flora über den Flur, um nach draußen in den Garten zu gehen, als sie Helia an einer Säule lehnen sah. „Hallo, junge Dame. Wohin so eilig?“, fragte er und stieß sich ab. „Ich wollte ein bisschen in den Garten gehen. Wolltest du etwas bestimmtes?“, antwortete Flora und sah ihn neugierig an. „Ich frage mich, ob ich dich auf einen kleinen Ausflug entführen kann“, sagte er. „Ein kleiner Ausflug? Und wo soll der hingehen?“, hakte Flora nach. „Das wirst du dann schon sehen. Also, wenn ich bitten darf“ Er bot ihr seinen Arm an und nach kurzem Zögern ergriff sie diesen. „Und die Eröffnung?“, hakte sie nochmal nach. „Keine Sorge, wir sind früh genug zurück und deine Eltern wissen Bescheid“, beruhigte Helia sie und führte sie nach draußen. Ein Wiehern ließ Flora verwirrt stehen bleiben. „Ich dachte mir, wir könnten einen kleinen Ausritt machen und ich weiß auch genau wohin. Du hast selbst gesagt, dass unser letztes Date schon lange her ist und da dachte ich mir, das müssen wir unbedingt ändern. Ich habe auch deine Lieblingsfrüchte eingepackt und ein paar deiner Lieblingstörtchen, denn du hast nicht viel gegessen beim Frühstück“, sagte Helia und half ihr währenddessen auf Rosenblüte. „Ich hatte keinen großen Hunger. Aber ich finde das ist eine tolle Idee und es lenkt mich von heute Nachmittag ab“, meinte Flora und streichelte Rosenblüte über die Mähne, „du bist der Beste“. „Naja, ich geb mein Bestes“, scherzte Helia und gab Poet die Sporen, nachdem er selbst aufgesessen hatte.

„Wo sind den Flora und Helia?“, fragte Stella später, als sie sich auf dem Weg zum Mittagessen machten. „Hast du es vorhin nicht mitbekommen?“ verwundert sah Musa sie an. „Sonst würde ich wohl nicht fragen“, meinte Stella und verdrehte die Augen. „Die beiden sind nach dem Frühstück zu einem gemeinsamen Ausritt aufgebrochen. Helia wollte sie damit überraschen“, erklärte Bloom, bevor Musa etwas erwidern konnte. Sie wollte nicht, das ihre Freundinnen sich stritten. „Ich glaube auch er wollte sie damit ein bisschen ablenken. Flora wirkte wegen heute Nachmittag schon sehr nervös“, sagte Tecna und öffnete die Tür zum Speisesaal. „Hallo, pünktlich wie die Maurer“, scherzte Rhodos, der mit Alyssa und Miele schon am Tisch saß. „Sind Flora und Helia noch nicht zurück?“ hakte Layla nach und setzte sich auf ihren Stuhl. „Nein, aber sie müssten bald zurück sein“, sagte Alyssa und nahm einen Teller entgegen, der ihr gereicht wurde.                                     
"Hallo, entschuldigt die Verspätung“, sagte Flora und stürmte fröhlich in den Speisesaal, dicht gefolgt von Helia. „Alles in Ordnung. Setzt euch, wir wollten gerade anfangen“, winkte Alyssa ab und widmete sich ihrem Essen. „Was wollen wir eigentlich heute Nachmittag machen?“ fragte Musa in die Runde. „Wie meinst du das? Ihr kommt natürlich mit“, verwundert blickte Flora von ihrem Teller auf. „Wirklich? Wir wussten nicht, ob wir eingeplant sind“, meinte Bloom zögerlich, „schließlich ist es eine Feierlichkeit, bei der nur die königliche Familie beiwohnt“. „Und ihre Gäste. Ihr seid unsere Gäste oder meine, wie ihr es sehen wollt. Und ich möchte, dass ihr dabei seid. Außerdem gibt es danach ein kleines Fest im Hof des Kinderheimes. Die Kinder haben wochenlang etwas vorbereitet, um uns für ihr ihr neues Zuhause zu danken“, erklärte Flora und strahlte, „aber nur, wenn ihr natürlich möchtet. Ich zwinge euch nicht“. „Es wäre uns eine Ehre“, sagte Layla. Riven stöhnte leise und Musa stieß ihm leicht ihren Ellbogen in die Rippen und schüttelte den Kopf. „Es wird jeder auf eine seine Kosten kommen. Es gibt sogar Spiele, die dir sicher auch zusagen werden, Riven“, sagte Flora an ihn gewandt, die seine Reaktion gesehen hatte. „Na, da bin ich ja mal gespannt“, erwiderte Riven mit verschränkten Armen. Flora verdrehte die Augen und wandte sich an ihre kleine Schwester.


Später klopften die Mädels an Floras Zimmertür und traten nach ihrer Aufforderung ein. „Flora?“, rief Bloom und sah sich suchend um. „Ich komme gleich“, erwiderte sie aus der geöffneten Tür zu ihrem begehbaren Kleiderschrank. „Lass dir Zeit“, meinte Stella und setzte sich auf ihr Bett. „Entschuldigt“ Flora kam aus dem Zimmer und knöpfte sich die oberen Knöpfe ihrer Bluse zu. „Alles gut, wir haben ja noch viel Zeit, bis wir losfahren“, winkte Layla entspannt ab. „Ja“, sagte Flora gedehnt, setzte sich vor ihren Spiegel und kämmte ihre langen Haare durch. „Bist du nervös?“, hakte Layla nach und legte ihr mitfühlend eine Hand auf die Schulter. „Ja, sehr nervös. Es ist zwar nur eine kleine Veranstaltungen im Gegensatz zu anderen, aber ich hasse diese Aufmerksamkeit. Warum musste ich auch ausgerechnet, als älteste Tochter des Königs und der Königin auf die Welt kommen? Hätte ich nicht auch einfach ein einfaches Mädchen von Linphea sein können?“, meinte Flora und ließ die Schultern sinken. „Aber dann wärst du nicht unsere liebe, süße Flora, die wir alle so sehr schätzen und lieben“, erwiderte eine Stimme, die von der Tür kam. Verdutzt drehte sich Flora um und sprang im selben Moment vom Stuhl auf. „Tante Mary!“, überrascht lief sie zu ihrer Tante und umarmte sie, „was machst du hier?“ „Darf man nicht mal seine geliebte Nichte besuchen?“ fragte Mary fröhlich. „Doch, natürlich. Aber ich dachte, dass du erst morgen kommst, wenn der Ball ist“, erwiderte Flora und verdrehte belustigt die Augen. „Hatte ich eigentlich auch vor, aber dann dachte ich mir, ich könnte auch schon heute kommen und dich unterstützen“, zwinkerte Mary ihr zu. „Ich bin so froh, dass du hier bist. Aber wo sind Amelie und Gabriel?“ suchend sah sich Flora um. Sie sind bei deiner Schwester und halten sie ganz schön auf Trab“, schmunzelte Mary und blickte über die Schulter ihrer Nichte, „Hallo, Flora erzählt immer viel von euch, wenn sie zuhause ist“. „Oh, Entschuldigung. Das hätte ich fast vergessen“, schuldbewusst drehte sich Flora zu ihren Freunden um, „darf ich vorstellen? Meine Tante, Prinzessin Mary vom Lilienthal“. „Schön, euch alle einmal kennenzulernen, ich kenne euch nur von Bildern und Floras Erzählungen“, sagte Mary und sah sie freundlich an. Neugierig beobachteten die anderen Floras Tante und ihr Blick wanderte von ihr zu Flora und wieder zurück. „Ja, wir sehen uns sehr ähnlich. Meine Eltern sagen, dass ich ihr so ähnlich sehe, dass ich ihre Tochter sein könnte“, grinste Flora. „Aber du bist meine Nichte, trotzdem können wir unsere Verwandtschaft nicht leugnen“, stimmte Mary ihr zu. Mary war eine junge Frau und nicht älter, als Mitte Dreißig. Ihre hüftlangen braunen Haare hatte sie zu einem dicken Zopf geflochten, welchen sie über ihrer rechten Schulter trug. In ihren Haaren hatte sie eine Spange mit dem Wappen der Familie, eine rote Rosen, umgeben von Ranken. Ihr grasgrünes Kleid war mit aufgestickten Blumen verziert und ihre grünen Sandalen passten perfekt zum Kleid. Um ihren Hals trug sie eine wunderschöne Kette in Form einer Blume. „Also, die grünen Augen und die braunen Haare hat sie ohne Umschweife von Euch“, sagte Bloom höflich. „Oh, bitte. Lassen wir doch die Förmlichkeiten. Mein lieber Bruder und meine reizende Schwägerin haben euch sicher schon gesagt, dass das nicht nötig ist“, winkte Mary ab und bedachte sie mit einem amüsierten Blick. „Mary, sie wollen doch nur freundlich sein. Ärgere sie doch nicht“, erwiderte Helia, der plötzlich hinter ihnen stand und verschränkte die Arme vor der Brust. „Das sagt der Richtige! Wer ärgert hier denn wen die ganze Zeit, wenn er unser Gast ist?“, meinte Mary und stieß ihm belustigt in die Seite. „Wenn du mir immer eine Vorlage dafür gibst“, erwiderte Helia schulterzuckend und nahm sie in eine innige Umarmung. „Du bist und bleibst ein kleiner Frechdachs, aber solange du meine Nichte glücklich und nicht unglücklich machst, kann ich gut damit leben“, sagte Mary und lächelte ihn an. „Tante Mary, du weißt doch der Tag an dem er mich unglücklich machen wird-“. „Wird der Tag sein, an dem er es mit mir zu tun bekommt“, unterbrach Mary sie und drohte ihnen spielerisch mit dem Finger. „Ich wollte eigentlich sagen, dass mein Vater dann ein ernstes Wort mit ihm reden wird“, meinte Flora belustigt, „und jetzt hör auf meinen Freunden Angst zu machen, sonst denken sie noch du bist gefährlich“. „Ach was, ich könnte im Grunde keiner Fliege etwas zu leide tun. Ich will nur, dass es meiner Familie gut geht“, winkte Mary ab und lächelte in die Runde. „Wer möchte, das nicht?“ sagte Bloom wehmütig.
„Flora!“ riefen plötzlich zwei Kinderstimmen hinter ihnen und man konnte lautes Gepolter hören. „Hey, meine Kleinen“ Flora drehte sich um und ging in die Hocke, als ein Junge und ein Mädchen nicht älter, als sechs Jahre auf sie zustürmten und sich in ihre ausgestreckten Arme warfen. „Puh, ich dachte mir, die beiden wollen dich bestimmt auch sehen“, sagte Miele und kam erschöpft die Stufen hoch. „Und du brauchtest einen Moment Ruhe?“ grinste Flora und strubbelte Amelie durch das rotbraune Haar. „Sozusagen“, erwiderte Miele. „Ich weiß noch, wie oft du von Miele genervt warst, als sie ein Baby war und später, als Kleinkind“, erinnerte sich Mary amüsiert. „Wirklich?“                

„Naja, du warst ein anstrengendes Kind und ich wollte manchmal einfach meine Ruhe. Und als du damals Treppen laufen konntest war nichts mehr vor dir sicher, also manchmal war ich schon von dir genervt“, erwiderte Flora ehrlich, „so, wie du von den beiden“. „Ich denke ich kann dir da keinen Vorwurf machen. Die zwei Rabauken halten einen ziemlich auf Trab“, meinte Miele und kitzelte Gabriel am Bauch. „Hmhm, wo ist eigentlich Jeremy?“ suchend sah Flora sich um, „konnte er noch nicht kommen? Kommt er später?“ „Jeremy wird nicht kommen“, sagte Mary zögerlich, „wir haben uns getrennt“. „Was? Tante Mary! Aber wieso? Ihr wart doch so glücklich“, besorgt stand Flora auf und ging zu ihr. „Es hat nicht mehr funktioniert. Wir haben uns nur noch gestritten und deswegen haben wir beschlossen, das es das Beste ist uns zu trennen“, erklärte Mary, „es ist besser so, seitdem verstehen wir uns wieder besser und der Abstand tut uns gut“. „Bist du wirklich glücklich damit?“, prüfend sah Flora sie an. Mary nickte und wandte ihren Blick zur Treppe, als sie jemanden hochkommen hörte. „Hier seid ihr alle! Wir müssen langsam los oder wollen wir zu spät kommen?“, sagte Rhodos und tippte auf seine Uhr, „hat meine liebe, kleine Schwester euch wieder aufgehalten?“ „Ach was, ich doch nicht“, winkte diese ab, „aber wir sollten wirklich langsam los“.


„Wir sind da“ Rhodos zeigte auf den großen Platz vor dem neueröffneten Kinderheim. Das Auto hielt an und Joachim öffnete die Tür. Helia stieg, als erstes aus und reichte Flora die Hand, um ihr aus dem Auto zu helfen. Unter Jubel stieg Flora aus und richtete ihren Rock, bevor sie den Leuten unsicher zuwinkte. Der Jubel stieg noch mehr an, als ihre Eltern und ihre kleine Schwester ausstiegen. „Kommt, wir müssen rüber auf den Platz“ Rhodos führte sie durch die Menge und über den Platz, wo sie schon von der Kinderheimleiterin erwartet wurden. „Eure Hoheiten“ Sie verbeugte sich und lächelte alle nacheinander an, „es ist uns eine Ehre“. „Die Ehre ist ganz auf unserer Seite, Frau Moseler“, erwiderte Flora höflich. „Also, ich hörte das Ihr heute die Ehre habt, Prinzessin“, sagte sie und lächelte ihr aufmunternd zu. „Ja, genau“, zögerlich trat Flora vor und reichte ihr die Hand. „Keine Sorge, versuchen Sie einfach die Menge zu ignorieren und konzentrieren Sie sich auf die Kinder. Sie freuen sich übrigens schon sehr darauf Sie kennenzulernen“, sagte Frau Moseler und zeigte hinter sich. Einige der Waisenkinder lugten schon neugierig um die Ecke und fingen schon an zu kichern, als Flora zu ihnen sah und ihnen winkte. „Okay, ich würde sagen dann fangen wir an“, meinte Flora und atmete tief durch. Sie lächelte den Reportern und der Menge zu und trat auf den Eingang des Gebäudes zu, wo von Torbogen zu Torbogen ein rotes Band gespannt war. „Ein weiteres großes Projekt, mit dem wir uns betraut haben, geht zu Ende und es ist uns eine Ehre dem beizuwohnen. Wie immer freuen wir uns, wenn ein Projekt, in welches wir soviel Herzblut gesteckt haben ein gutes Ende genommen hat und wir es eröffnen können. Und aus diesem Grund stehen wir heute hier. Wir wollten unseren Waisenkindern, die leider ohne ihre Eltern aufwachsen werden ein besseres Leben bieten und mit unserem modernisierten Waisenhaus hoffen wir, dass wir das erreichen konnten“ Sie wandte sich zur Seite, wo eins der Kinder ihr eine Schere reichte. Dankbar nahm sie die Schere an und gab dem kleinen Mädchen einen Kuss auf die Wange. „Und somit ist das Waisenhaus offiziell eröffnet“, sagte Flora und schnitt das Band durch. Ein Blitzlichtgewitter ertönte gleichzeitig mit dem Applaus der Menge und übertönte das kurze Gespräch zwischen Flora und dem kleinen Mädchen. „Ich bin stolz auf dich, meine Kleine. Das hast du großartig gemacht“, sagte Rhodos stolz und drückte seine Tochter. Alyssa gab ihr einen Kuss und wandte sich dann an die Leiterin des Waisenhauses. „Das hast du wirklich großartig gemacht“, meinte Helia und legte seinen Arm um ihre Hüfte. „Ich bin froh, dass es vorbei ist und ich hoffe, dass es noch lange dauern wird bis ich all diese Pflichten, als zukünftige Königin übernehmen muss“, erwiderte Flora und lehnte sich an ihn. „Und bis dahin kannst du all das üben und Selbstbewusstsein entwickeln“, stimmte Helia ihr zu. „Davon brauch ich eine Menge“, murmelte Flora. „Das schaffst du schon und ich werde dich immer unterstützen, das weißt du doch, oder?“ Er drehte sie zu sich um und sah ihr in die Augen. „Natürlich weiß ich das“, erwiderte Flora und legte eine Hand an seine Wange. „Hey, ihr Turteltauben. Kommt ihr oder wollt ihr der Presse noch mehr Futter geben?“ sagte Mary hinter ihnen und grinste. Erschrocken fuhren die beiden auseinander und schauten verlegen zu den Reportern, die die beiden neugierig musterten. „Prinzessin, werden Sie jetzt öfters in der Öffentlichkeit auftreten?“ „Wann werden Sie und ihr Freund den nächsten Schritt wagen?“ „Wie lange werden Sie bleiben?“ strömten einige Fragen auf die beiden ein. Flora wandte sich den Reportern zu. „Meine Eltern und ich beabsichtigen mir nun immer mehr Aufgaben zuzuteilen und mich dadurch bestmöglich auf meine spätere Rolle vorzubereiten. Weswegen ich auch versuchen werde öfters zuhause zu sein. Ich beabsichtige zusammen mit meinen Freunden noch einige Tage zu bleiben und dann zum Ende der Ferien nach Alfea zurückzukehren und mein Studium weiterzuführen. Was ihre Frage über meine Zukunft mit meinem Freund Helia betrifft, möchte ich kein Statement abgeben, da dies noch unsere Privatsache ist und Sie früher oder später von uns über Änderungen in Kenntnis gesetzt werden“, sagte Flora und wandte sich lächelnd ab. Sie ging zusammen mit ihrer Tante und Helia in den Hof des Heimes und ließ sich von den Kindern ihr neues Zuhause zeigen.
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