Du bist es! (Adam Croasdell)

KurzgeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P12
13.09.2018
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Jasmin lag schon im Bett und konnte, obwohl sie dort schon länger lag nicht schlafen. Sie dachte über Adam nach der seit ein paar Stunden mit einer Frau ein Date hatte... Sie wollte ihm eine gute Freundin sein doch der Gedanke an ihn mit einer anderen Frau ließ sie nicht einschlafen. Das sie sich zudem vor dem zu Bett gehen dann auch noch den Film "True True Lie" in dem Adam mitspielte ansah, half ihr bei dem Versuch zu schlafen auch herzlich wenig...

Sie bekam mit, wie er sich für diese Frau zurechtgemacht hatte. Wie er sich rasierte, seine Haare machte und sich in seinen hübschesten Anzug schmiss. Was würde sie nicht alles dafür geben, dass er sie mal zu so einem Date ausführen würde... Sie schüttelte sich und stand auf um sich in der Küche eine warme Milch zu machen. Sie war froh ihn in ihrem Leben zu haben und wollte das nicht wieder mit irgendwelchen Gefühlen kaputt machen. Er war doch ihr Iggy...

Sie seufzte, als plötzlich ein Schlüssel in die Tür gesteckt wurde und Adam eintrat.
*Glücklich sieht er nicht gerade aus...* dachte sie bevor er sie entdeckte.
"Oh hey! Du bist ja noch wach." lächelte er sie an. "Ich hoffe, du hast nicht auf mich gewartet." scherzte er.
Sie verschluckte sich fast an ihrer Milch, als sie seine Worte hörte. "Warum sollte ich?" lächelte sie. "Du bist doch schon groß, dir wird schon nichts passieren, wenn ich dich mal für ein paar Stunden alleine lasse. Apropos wie war es denn? Du bist ja schon recht früh zurück."
Adam seufzte. "Ach na ja... War wohl mal wieder nicht die Richtige." sagte er und setzte sich auf die Couch.
Jasmin setzte sich zu ihm. "Was ist denn passiert, Adam?", fragte sie zaghaft.
"Ach weißt du. Manchmal habe ich das Gefühl, das ich in der Liebe nie so richtig glücklich werden kann, einfach weil es scheinbar immer bessere Männer als mich gibt..."
Jasmin wäre ihm am liebsten um den Hals gefallen und hätte ihm gezeigt das es keinen besseren Mann als ihn gibt. "Das darfst du nicht so schwarz sehen." versuchte sie ihn aufzubauen. "Wie kommst du bloß auf sowas?"
"Wenn du alles versuchst, um der Frau zu gefallen und sie dann zum Dank mit einem bekannteren Kerl abhaut, dann denkst du eben so..."
Jasmin konnte gar nicht glauben, was sie da hörte. Sie stellte ihre Milch ab, drehte sich zu ihm um und nahm seine Hände. "Hör auf dir wegen so einer Schlampe so einen Mist einzureden, Adam. Diese Frau verdient so einen Mann wie dich gar nicht! Überhaupt ist es hier in Los Angeles für einen so lieben und ehrlichen Kerl wie dich wohl wirklich schwer eine ehrliche Frau zu finden, die dich für das liebt, was du bist und nicht für das was du an Ruhm oder Geld hast... Genau das ist der Grund warum ich L.A. nicht ausstehen kann. Überall nur Menschen, die nur auf das Achten was du in der Öffentlichkeit bist oder wie viel Geld du auf dem Konto hast. So ehrliche Seelen wie wir haben es hier einfach sehr schwer..."
Adam sah sie fasziniert an und legte seine Hände in ihre. "Wenn du es hier nicht ausstehen kannst, darf ich dann fragen, warum du überhaupt hier bist?" lächelte er liebevoll.
Ihre Augen wurden größer. "Ähm na ja... Wie soll ich sagen..."
"Sag es wie es ist, Jasmin."
"Ich bin einzig und allein deinetwegen hier, Adam. Ich bin hier, weil ich mir ein Leben ohne dich nicht mehr vorstellen kann. Wenn du nicht wärst wäre ich hier niemals hergekommen..." platzte es aus ihr heraus.
"Warum habe ich das nicht früher gesehen?", sagte Adam leise.
"Was denn gesehen?", fragte Jasmin verwundert.
"Das DU die Frau bist, die ich die ganze Zeit gesucht habe...", sagte er noch bevor er sie packte und sie küsste.
Jasmin war so überrascht von seiner Reaktion, das sie gar nicht wusste was sie machen sollte, außer den Kuss, den sie sich schon so lange wünschte zu erwidern.
Nachdem die beiden sich wieder voneinander gelöst hatten fiel Adam die DVD auf, welche noch auf dem Tisch lag.
"Oh! Na sag bloß du hast den Film ohne mich geschaut während ich weg war?" lachte er sie an.
"Glaub mir, das ist auch besser so, das ich den alleine geschaut habe..." seufzte sie.
"Hat dir meine Rolle in dem Film denn gefallen?", fragte er neugierig.
"Allerdings..." seufzte sie nur.
"Und auch alles andere?", fragte er schmunzelnd weil er genau wusste das man in dem Film wirklich ALLES von ihm sehen konnte.
Ihr Gesicht lief knallrot an bei dieser Andeutung. "Was meinst du wohl warum ich nicht einschlafen konnte?"
"Uhh..." lächelte er. "Hab ich dich etwa so durcheinander gebracht?"
"Jetzt tu nicht so! Ich bin auch nur eine Frau, die ihre Bedürfnisse hat, Adam. Und dich da zu sehen wie du es zum einen dieser Hexe besorgst und zum anderen danach da noch nackt herumrennst geht nicht so spurlos an mir vorbei." gab sie zu.
Er beugte sich bis an ihr Ohr vor und flüsterte. "Willst du mir damit etwa sagen, dass ich es dir auch so besorgen soll?"
"OH GOTT JA!", rief sie und stürzte sich auf ihn.

Was danach auf dieser Couch den Rest der Nacht passierte muss wohl nicht weiter erläutert werden. Jedenfalls war Jasmin mehr als froh das alle anderen Frauen in L.A. scheinbar zu blöd waren um zu erkennen was für ein toller Mann ihnen da entgangen ist.
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