Rose und Scorpius – Gefährliche Sehnsucht

GeschichteFamilie, Freundschaft / P16
Draco Malfoy Hermine Granger Rose Weasley Scorpius Malfoy
09.09.2018
01.06.2019
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Gefühlschaos

Rose und Scorpius hatten nach dem Gespräch mit ihren Eltern versucht sich aus dem Weg zu gehen, doch dies funktionierte nicht wirklich. Sie zogen sich an wie Magnete. Zu sehr genossen sie die gegenseitigen Berührungen und Küsse. Hier und dort ließen sie sich heimlich zu Küssen und Berührungen hinreißen. Rose und Scorpius konnten sich nicht gegen ihre Gefühle wehren, so ließen sie es zu und trafen sich im Verborgenen.

Rose konnte mit ihren Gefühlen für ihren Bruder nicht wirklich umgehen. Ja sicher genoss sie die Küsse und Berührungen von Scorpius. Aber es war falsch, denn sie waren nun mal Geschwister. Rose war so überfordert, dass sie sich jemanden anvertrauen musste, doch wen? Ihre Mutter, Ihren Vater oder ihrer besten Freundin Victoire Weasley? Nein, es gab nur eine Person, der sie sich anvertrauen konnte – Ihr Vater Draco Malfoy.

Nachdem Unterricht sucht Rose ihren Vater. In den Kerkern hatte sie Glück. „Hey Dad, hast du Zeit? Ich muss mit jemanden reden?“, sagte Rose. „Natürlich Prinzessin! Für dich habe ich immer Zeit. Lass uns ins Büro deiner Mutter gehen.“, sagte Draco. Vater und Tochter gingen zum Schulleiterbüro.  Draco ließ Rose den Vortritt und traten ein. Er kochte Rose eine heiße Schokolade mit Sahne. So ließ es sich leichter reden.

„Nun, Prinzessin was bedrückt dich?“, fragte Draco.  Rose fing an zu weinen und vergrub sich in den Armen ihres Vaters. „Prinzessin, du kannst mit mir über alles reden“, sagte Draco und strich Rose beruhigend über den Rücken. „Dad, ich will nicht an die Beauxbatons-Akademie. Ich möchte hier bleiben. Hier bei dir, bei Mum und meinen Geschwistern. Alles was ich möchte ist, dass ich bei meiner Familie bleiben kann“, schluchzte Rose. Rose kuschelte sich an ihren Vater, denn die Nähe ihres Vaters beruhigte sie. Rose setzte erneut an: „Dad ich weiß, dass mit Scorpius und mir ist falsch. Wir haben alles versucht, aber unsere Gefühle sind einfach zu stark. Alles was ich möchte ist bei meiner Familie zu bleiben und mit Scorpius zusammen zu sein“, schluchzte Rose erneut und brach in Tränen aus. Sie schämte sich für ihre Gefühle.

Draco konnte seine Tochter nicht so unglücklich sehen. „Rose, ich werde versuchen euch zu helfen, aber ich werde erst mit deiner Mutter sprechen“, sagte Draco sanft. Hermine war mit ihrer Klasse auf Exkursion, somit konnte Draco erst heute Abend mit ihr reden. Er beschloss nun seinen Sohn Scorpius zu suchen. Denn er wollte noch seine Version hören. Um Hermine zu überzeugen, brauchte er eine gute Erklärung. Draco schickte seinem Sohn eine Eule.

Eine viertel Stunde später erschien Scorpius im Schulleiterbüro. „Hey Dad, du wolltest mich sprechen“, fragte Scorpius irritiert. „Hallo mein Sohn, ja es geht um Rose. Deine Schwester hat sich mir anvertraut. Nun Scorpius würde ich gerne deine Version hören“, sagte Draco. Draco hörte Scorpius zu und seine Version ähnelte der von Rose total. Auch Scorpius wollte nur mit Rose zusammen sein. Er liebte das Mädchen wirklich. Dies bestärkte Draco, er würde heute Abend mit Hermine sprechen. Draco entließ seinen Sohn und machte sich Gedanken, wie er seine Frau überzeugen könnte.

Am Abend brachte er Sol und Luna ins Bett. Nachdem die Zwillinge schliefen wartete er auf Hermine. Wo blieb seine Frau nur? Er gönnte sich ein Feuerwiskey, als Hermine das Apartment betrat. Frech nahm sie Draco das Glas aus der Hand und nahm einen großen Schluck, dann küsste sie ihn leidenschaftlich und intensiv. Draco hob seine Frau hoch und Hermine schlang ihre Beine um seine Hüfte. Er trug seine Frau küssend ins Schlafzimmer, er wollte sie, nach diesem merkwürdigen Tag.

Am nächsten Morgen fasste sich Draco ein Herz. „Schatz, ich muss dringend mit dir reden. Es geht um die Kinder. Rose hat sich mir gestern anvertraut. Unsere Tochter ist wirklich unglücklich! Sie möchte nicht an die Beauxbatons-Akademie, alles was sie möchte ist, dass sie bei uns – ihrer Familie bleiben kann. Schatz, bitte ich möchte nicht, dass Rose und Scorpius etwas verbotenes machen.“, sagte Draco. Hermine sah Draco fragend an: „Du meinst, wir sollten ihnen die Beziehung gestatten?“. „Natürlich ist mir bewusst, dass Rose und Scorpius nie öffentlich zusammen sein können, aber wir können sie unterstützen, ihre Beziehung im Verborgenen zu leben.“, sagte Draco. Hermine verstand und stimmte schließlich zu.

Nachdem Frühstück baten Draco und Hermine, ihre Kinder zu sich. Rose und Scorpius waren sichtlich nervös. Draco bat die beiden ins Büro. „Setzt euch bitte“, bat Hermine. „Nun Hermine und ich haben lange miteinander gesprochen. Wir unterstützen euch, bei eurer Beziehung, aber ihr wisst hoffentlich, dass sie nur im Verborgenen stattfinden darf. Eine Bedingung bleibt! Rose geht nach den Weihnachtsferien an die Beauxbatons-Akademie“, sagte Draco. Rose fing an zu weinen. War das der Preis, für ihre große Liebe?