Rose und Scorpius – Gefährliche Sehnsucht

GeschichteFamilie, Freundschaft / P16
Draco Malfoy Hermine Granger Rose Weasley Scorpius Malfoy
09.09.2018
01.06.2019
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Schmetterlinge im Bauch

Rose Sicht:
An diesem Morgen erwachte ich mit einem Lächeln im Gesicht. Der Grund? Ich hatte, wie so oft in letzter Zeit, von meinem Bruder geträumt. Seit der Party neulich und dem Kuss, musste ich ständig an ihn denken und es kribbelte überall. Nur blöd, dass uns meine Mutter bei dem Kuss erwischt hatte. Natürlich gab es gleich eine Standpauke von unseren Eltern. Obwohl es Dad gelassener als Mum sah. Gut gelaunt ging ich also ins Mädchenbad der Slytherins. Ich entschied mich, meine Haare seitlich zu flechten und nach hinten zu einem offenen Pferdeschwanz zu binden. Als ich fertig war, betrachtete ich mein Werk. Ich liebe es einfach, eine Hexe zu sein. So vieles geht schneller als bei Muggeln. Nachdem ich fertig war, ging ich in die große Halle zum Frühstücken. Dort sah ich meine Brüder und meine Eltern sitzen. Zielstrebig ging ich zum Lehrertisch, um meinen Eltern Guten Morgen zu sagen. „Guten Morgen, Mum und Dad“, sagte ich lächelnd. „Guten Morgen, Prinzessin“, hörte ich beide nur sagen. Langsam ging ich zum Slytherintisch und setzte mich an meinen Platz direkt gegenüber von meinem Bruder. Ich war so in seinen Augen versunken. Plötzlich schreckte ich auf, als ich die Stimme meines Bruders vernahm. „Hey Rosie, alles okay? Du bist doch sonst nicht so still?“, fragte Scorpius. „Du sollst mich nicht Rosie nennen, Scorpius Malfoy“, sagte ich genervt, denn ich hasste diesen Spitznamen. „Die hat bestimmt ihre Tage“, kommentierte Albus. „Idioten“, rief ich und stand wütend auf, um die große Halle zu verlassen. Ich lief in den Schlafsaal und schmiss mich auf mein Bett, um meinen Tränen freien Lauf zu lassen. Das Scorpius mir gefolgt war, bekam ich erst mit, als er mich auf seinen Schoß zog. „Hey, ist alles okay zwischen uns? Vergiss Albus, er ist ein Idiot“, sprach Scorpius beruhigend auf mich ein und strich mir sanft über den Rücken. Er zog mich noch näher an sich und küsste mich. Wieder durchfuhr mich dieses Kribbeln im Bauch.

Scorpius Sicht:
Als Rose die große Halle betrat, konnte ich mir ein Lächeln nicht verkneifen. Auch wenn ich wusste, dass es falsch war, hatte ich mich in meine Schwester verliebt. Ich dachte ständig an sie und hatte dieses Kribbeln im Bauch. Nachdem sie unseren Eltern einen Guten Morgen gewünscht hatte, setzte sie sich an ihren Platz, mir gegenüber. Ich bemerkte Roses Blick auf mir und irgendwie wurde ich nervös. Daraufhin sprach ich sie an, „Hey Rosie, alles okay? Du bist doch sonst nicht so still?“ Da ich wusste, dass sie diesen Spitznamen hasste, würde sie gleich an die Decke gehen. „Du sollst mich nicht Rosie nennen, Scorpius Malfoy“, seufzte sie genervt. Mein Kumpel Albus kommentierte nur: „Die hat bestimmt ihre Tage.“ Daraufhin rief Rose nur: „Idioten“, und verließ wütend die große Halle. „Ey Alter, war das jetzt wirklich nötig?“, fragte ich Albus genervt und stand auf, um Rose zu folgen, da mein Vater kurz davor stand aufzustehen. Ich verschaffte mir Zugang zum Mädchenschlafsaal und sah meine Schwester dort auf ihrem Bett weinen. Ohne groß nachzudenken ging ich auf ihr Bett zu und setzte mich. Mit einem Ruck zog ich Rose auf meinen Schoß und sprach beruhigend auf sie ein. „Hey, ist alles okay zwischen uns? Vergiss Albus, er ist ein Idiot.“ Sanft strich ich Rose über den Rücken, zog sie noch näher zu mir und küsste meine Schwester. Aber das war mir in diesem Augenblick egal. Ich genoss ihre Nähe und das Kribbeln in meinem Bauch.