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❤ Blue Heart ❤ - (Connor x Reader)

GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
Hank Anderson RK800-51-59 Connor
08.09.2018
18.10.2018
4
11.160
3
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08.09.2018 2.688
 
❤ BLUE HEART ❤


(Y/N) = setzte deinen Namen ein
(L/N) = setzte deinen Nachnamen ein


•۰•♡•۰•


Was geschehen war? Du wusstest es nicht, zumindest nicht genau. Was noch geschehen würde? Das stand in den Sternen.


Alles hatte begonnen mit einem Tag wie jedem anderen. Eigentlich warst du in einer Familie von Lehrern groß geworden. Ein Umstand, der nur manchmal praktisch, aus deiner Sicht aber vor allem häufig sehr unvorteilhaft war. Der Lehrberuf hatte in der Geschichte deiner Familie so etwas wie Tradition. Schon deine Großeltern hatten Kinder Unterrichtet, oder waren zumindest Ausbilder geworden. Eigentlich hättest du ebenfalls diese Karriere anstreben sollen, aber du fandest nie den Draht zu Kindern, oder auch nur wirklich deinen Mitmenschen. Du wolltest niemanden unterrichten, du hattest einen anderen Wunsch.
Als jemand der schon fast auffällig unauffällig war bliebst du immer eher lieber allein. Du zogst ein oder zwei Freunde einer Partygesellschaft vor. Schon früh wusstest du, dass du einem anderen Weg folgen würdest als deine Eltern. Denn du hattest einen Traum. Du wolltest den Menschen auf andere Art und Weise zur Seite stehen, du wolltest unbedingt Polizist werden. Die Schule interessierte dich kaum, aber du ertrugst was getan werden musste um deinen Traum zu erreichen. Vor allem Sport lag dir schon immer im Blut, weshalb du regelmäßig deine Schule in Wettkämpfen vertreten durftest.
Irgendwann war es dann soweit, dass du deine Prüfung ablegen und der Exekutive deines Landes beitreten durftest. Allerdings warst du noch ehrgeiziger. Einfacher Straßenpolizist wolltest du nicht sein, aber zum Militär wolltest du eigentlich auch nicht. Noch während deiner Grundausbildung entdeckte man dein Gespür für Zusammenhänge und dein Auge für Details. Bald schon schlugst du eine Karriere in Richtung Ermittler ein und musstest dich für ein Spezialgebiet entscheiden.

„Spezialermittler? Klingt irgendwie gut.“, grinsend betrachtetest du deinen neuen Ausweis und lehntest dich in deinem Stuhl zurück.
„Willkommen im Team sag ich da nur.“, grinste dein Kollege zurück, der dir gegenüber an seinem eigenen Schreibtisch lehnte und an einem Kaffee nippte.
Ihr hattet euch während deiner Ausbildung kennen gelernt, wobei er schon gut zwei Jahre Vorsprung gehabt hatte und deshalb schon früher die letzte Prüfung hatte ablegen können als du selbst. Jetzt hatte es sich tatsächlich so ergeben, dass ihr beide im selben Departement arbeiten würdet und er auch noch derjenige sein würde, der in den ersten paar Wochen ein Auge auf deine Arbeit haben würde.
„Heute Abend ist die Feier, kommst du auch?“
„Du weißt ich bin nicht so der Partymensch.“, gabst du zurück und stecktest mit ernster Miene deinen Ausweis wieder in deine Jacke zurück, die über deinem Stuhl hing.
Ein Schatten glitt über seine Gesichtszüge, war das etwa Enttäuschung?
Du musstest schmunzeln, dann lachen.
„Du solltest mich langsam gut genug kennen. Natürlich lass ich mir das nicht entgehen mich den alt eingesessenen Ermittlern wie auf einer Fleischbeschau zu präsentieren.“
Ein Wackeln mit den Augenbrauen deinerseits später und dein Kollege verschluckte sich fast an seinem Kaffee.
„Warum habe ich das Gefühl, dass ich die anderen vor dir beschützen muss anstatt anders herum?“
„Keine Ahnung?“, meintest du mit absolut unschuldiger Stimme.
Dein Kollege hatte damit nicht so ganz unrecht, aber um ehrlich zu sein hattest du immer ein ungutes Gefühl bei solchen Situationen, du mochtest keine Menschenmengen und wusstest auch nie genau wie du dich verhalten solltest. Irgendwann hattest du die Taktik entwickelt bei so etwas auf dein Bauchgefühl zu hören und ansonsten immer die Initiative zu ergreifen. Die Kontrolle über die Situation zu haben beruhigte nämlich das ungute Gefühl in deiner Magengrube etwas. Und die Tatsache, dass du zur Not auch so tun konntest als hättest du jede Anspielung verstanden half dabei auch weiter. Schauspiel war eine Fähigkeit ohne die du wahrscheinlich nicht ganz so weit gekommen wärst. Eine Maske zu tragen schütze dich selbst und sorgte dafür, dass du dich in dein Umfeld etwas besser einfügen konntest. Ausnahmen waren Menschen die du lange genug kanntest um sie einschätzen zu können. Wie eben dein Kollege in dessen Nähe du nicht das Bedürfnis hattest deine Gefühle ständig zu verstecken.

Aber dieses Gespräch war jetzt schon ein paar Stunden her. Nachdem du für angemessene Zeit auf der Party gewesen und sogar den einen oder anderen Drink genossen hattest, hattest du auch genug. Nach dem Verlassen des Gebäudes schlugen die ersten Regentropfen auf dem Asphalt auf.
„Und schon wieder habe ich keinen Regenschirm dabei.“
Die Augen verdrehend und dem Himmel einen bösen Blick zuwerfend gingst du los, durch die Straßen Detroits, zurück in Richtung Revier auf dessen Parkplatz noch irgendwo dein Auto stand. Nach gut hundert Metern fiel dir dann ein, dass du ja gar nicht mehr fahren durftest. Mit einem tiefen Seufzen bogst du in eine schmalere Seitengasse. Du wusstest, dass gut zwei Querstraßen weiter ein Bus fuhr, der in der Nähe deines Heims hielt. Der Regen wurde inzwischen etwas stärker und die Hoffnung einigermaßen trocken irgendwo anzukommen gabst du auch langsam auf, während sich deine Schritte automatisch beschleunigten.
Wenn es regnete, dann konnte es aus Eimern gießen und auf eine Erkältung warst du nicht sonderlich scharf. Als ob der Himmel deine Gedanken gehört hatte ging ein kräftiger Platzregen nieder. Mit einem Fluchen ranntest du in Richtung des nächstbesten Unterstandes den du erspähen konntest. Im nächsten Moment hörtest du einen Schuss, dein Fuß rutschte jedoch auf einem Boden liegenden Karton aus und du wusstest, dass du rechtzeitig vor der Mauer nicht mehr würdest bremsen können. Zu deiner Überraschung wurdest du zwar von etwas Hartem gebremst, aber es war weniger hart als die erwartete Mauer. Völlig benommen, durchweicht und mit schmerzendem Ellenbogen setztest du dich auf.
„Alles in Ordnung?“, fragte eine angenehme, männliche stimme.
Den Regen aus den Augen wischend sahst du auf und erblicktest zuerst eine dargereichte Hand, dann ein gut aussehendes Gesicht, dass fragend dreinblickte. Auf der rechten Seite seines Kopfes blinkte irgendetwas erst gelb und leuchtete dann matt blau.
„Ich denke schon...“, gabst du zurück, nahmst die Hand und fandest dich kurz darauf auf deinen Beinen wieder.
„Danke.“
„Kein Problem, ich bin Connor, der Android von Cyberlife.“
„Äh...(Y/N)...(Y/N)(L/N)...angenehm.“
Du warst nicht ganz sicher ob du das jetzt richtig verstanden hattest. Vor allem, weil es keine Androiden gab. Zumindest keine die so sehr wie Menschen aussahen und reden konnten und all das.
„He, Connor. Kannst du nicht ein mal tun was man dir sagt!“
Du spähtest an diesem Connor vorbei, der ein Stück größer war als du und eine Art merkwürdige Uniform trug. Hinter ihm kam ein älterer Mann mit grauem Haar und Bart angerannt, der völlig aus der Puste war und nicht gerade erfreut wirkte.
„Wo ist dieser Bastard?“, schnaufte er, während er sich auf seinen Knien abstützte und um Luft rang.
„Tut mir leid Leutnant Anderson. Ich fürchte der Mörder ist entkommen.“
„So ein Mist!“
Dieser Anderson fluchte laut. Während du nur zwischen diesen merkwürdigen Typen hin und her sahst. Immer noch goss es aus Strömen und das Wasser lief dir inzwischen den Rücken hinunter.
„Mörder?“, wurdest du hellhörig.
„Darf ich erfahren was hier los ist? (L/N) DPD – Spezialermittler.“
Du zeigtest deinen Ausweis vor. Eigentlich hattest du einen freien Abend und wenn du nicht völlig betrunken irgendwo lagst und das ganze nur träumtest, würde dich auch nichts davon abhalten zu erfahren was hier vorging.
Deine Gegenüber sahen dich überrascht an, dieser Connor, der sich selbst als Android bezeichnet hatte schien deinen Ausweis zu überprüfen.
„Leutnant Anderson. Dieser Ausweis scheint legitim zu sein. Allerdings stimmt das Datum nicht (L/N) müsste dann gut zwanzig Jahre älter sein als (m/w) aussieht.“
„Okay...“
Der Ältere hatte sich scheinbar so weit wieder erholt und schnappte sich deinen Ausweis, zwischen dem Foto darauf und dir hin und her schauend.
„Was zum Teufel geht hier vor?“
„Das würde ich auch gerne wissen.“, gabst du ernst zurück.
„Eigentlich habe ich heute einen freien Abend immerhin ist heute die Feier der Absolventen. Aber ich bezweifle, dass ich einen Mörder auf freiem Fuß einfach ignorieren kann.“
„Ganz sicher, dass dieser Ausweis nicht gefälscht sein kann?“, ignorierte dich Anderson.
„Die Echtheit ist zu hundert Prozent bestätigt.“, meinte Connor.
Deine Irritation wuchs immer weiter, während dein Gehirn versuchte zu verstehen was hier eigentlich vor sich ging.
„Vielleicht nehmen wir dich erst einmal lieber aufs Revier. Hier draußen holt man sich ja den Tod.“
Du hobst die Augenbrauen.
„Und sie sind?“, fragtest du nach, während du deinen Ausweis zurück entgegen nahmst.
„Leutnant Hank Anderson. DPD.“
Damit zeigte er kurz seinen Ausweis vor – der dir irgendwie merkwürdig vorkam, aber trotzdem offiziell wirkte – dann drehte sich der ältere Mann um und ging die Straße zurück, die sie gekommen waren.
„Das wars wohl mit meinem gemütlichen Abend.“, meintest du seufzend und folgtest beiden dann zu einem Auto.
„Sie haben vorhin eine Feier erwähnt?“, schien Connor ein Gespräch anfangen zu wollen.
„Ja, ich habe vor kurzem erst die Prüfung zu unserer neuen Spezialeinheit absolviert und bestanden. Die Feier dazu war heute Abend.“
„Sie sind also noch nicht lange im Dienst?“
„Ich bin vierundzwanzig, wie lange kann ich schon im Dienst sein?“, meintest du grinsend.
„Allerdings stimmt das nicht ganz. Ich habe als Straßenpolizist angefangen und nebenbei meinen normalen Polizeidienst geleistet solange möglich während der Ausbildung.“
„Und in was spezialisiert sich ihre Einheit?“, führte Connor das Gespräch weiter, während du aus dem Autofenster in den Regen sahst.
„Morde, speziell Serienmorde, Schmugglerringe, so etwas halt.“, zucktest du mit den Schultern.
„Darf ich eine Frage stellen?“, meintest du nach kurzem Schweigen an Anderson gerichtet, der inzwischen das Auto fuhr.
„Warum behauptet er ein Android zu sein?“
Du warfst einen Blick auf Connor, der diesen recht ausdruckslos erwiderte.
„Na, weil die verdammte Blechbüchse ein Android ist.“
„Das kann aber nicht sein.“, bemerktest du mit Bestimmtheit.
„Unsere Technik ist noch nicht so weit und wird vielleicht erst in fünfzig Jahren so weit sein.“
Langsam kroch ein Hintergedanke in dein Gehirn, der die einflüsterte, dass du bei irgendwelchen Irren eingestiegen warst von denen der eine dachte ein Android zu sein und der andere sich als Polizist ausgab.
„Diese Information scheint Unbehagen bei ihnen auszulösen.“, meinte Connor.
Irritiert sahst du ihn an. Du warst hundertprozentig sicher, dass dein Gesicht dich nicht verraten hatte.
„Ihre Herzfrequenz und Adrenalinausschüttung haben sich erhöht.“, meinte er nur vollkommen ruhig.
Diese Aussage versetzte dich leicht in Panik. So etwas konnte er doch nicht wissen.
„Unmöglich.“, war das einzige Wort, dass du heraus bekamst während deine Gedanken rasten.
Zum Glück ertönte ein „Wir sind da.“, bevor du dich dazu entschließen konntest etwas Dummes zu tun. Fluchtartig verließt du das Auto und fandest dich vor einem ziemlich futuristisch aussehenden Police Departement wieder.
„Was zur Hölle...geht hier vor.“
Mit großen Augen nahmst du alles in deiner Umgebung auf, scanntest mögliche Fluchtwege, welche Leute was wo taten und kamst schließlich zu der Überzeugung, dass dies zumindest ein echtes Revier war.
„Das...ist unmöglich.“, stauntest du mit offenem Mund.
„Wie kann das alles hier so fortschrittlich sein?“
Am liebsten hättest du einfach alles angefasst um herauszufinden wie es funktionierte, aber Leutnant Anderson erinnerte dich wieder daran, ihm zu folgen, als du aus Versehen mitten im Raum stehen geblieben warst.
Jetzt starrtest du Connor an, der dir gegenüber stand, während du – immer noch klitschnass – auf einem Stuhl an Andersons Schreibtisch darauf wartetest, dass er mit deinem Ausweis von einem Gespräch mit seinem Chef wiederkehrte.
„Du bist wirklich ein Android?“, fragtest du Neugierig.
„Ja, mir scheint das ist das erste Mal, dass sie einen Androiden sehen.“, stellte er fest.
Fasziniert blieb dein Blick an dem blau leuchtenden Ring an der rechten Seite seines Kopfes hängen.
„Aber..du siehst so menschlich aus.“
„Das stimmt, dieses Aussehen soll die Zusammenarbeit zwischen Menschen und Androiden verbessern und vertrauen bei den Menschen erzeugen. Allerdings spüren wir keinen Schmerz und unsere Haut ist in dem Sinne nicht echt.“
Er streckte eine Hand aus und vor deinen Augen verschwand die menschlich aussehende Haut, hinterließ nur weiße mechanische Komponenten.
„Darf ich?“, fragtest du, bevor du ihn vorsichtig berührtest und weiter seiner Ausführung über Androiden lauschtest.
„Das ist so etwas von faszinierend.“
Wenn du nicht eigentlich andere Probleme gehabt hättest, dann hättest du dich ewig damit beschäftigen können was er eigentlich war und wie er funktionierte. Inzwischen hattest du deinen Mantel zwar abgelegt aber da du immer noch recht nass warst fingst du trotz der warmen Innentemperatur an zu frieren. Schließlich unterbrach Connor deine Gedankengänge.
„Ihre Körpertemperatur sinkt, am Besten hole ich ihnen etwas Warmes.“ Und damit ging er davon.
Erstaunt sahst du ihm nach. Hatte er dich gerade wirklich schon wieder gescannt? Ob er das wohl permanent machte oder immer nur wenn er wollte? Konnte er überhaupt Dinge wollen? Du runzeltest die Stirn. Er war eine Maschine aber er schien zu intelligent dafür. Fast, als wäre er lebendig.
Kurze Zeit später kam Connor mit einem heißen Kaffee und einer Decke wieder. Wo auch immer er die her hatte. Du wickeltest dich ein und hieltest den Kaffee in beiden Händen um dich aufzuwärmen.
„Danke.“, warfst du ihm ein Lächeln zu, dass er zumindest ein bisschen zu erwidern schien.
„Es ist...angenehm wenn jemand mal nicht von meiner Anwesenheit gestört ist.“, meinte er.
„Wieso das?“
„Die meisten Menschen fühlen sich in der Anwesenheit von Androiden nicht besonders wohl.“
Du dachtest einen Moment darüber nach.
„Das verstehe ich irgendwie.“
„So?“, fragte er nach.
„Naja es ist irgendwie gruselig, wenn dein Gegenüber dich die ganze Zeit scannt und immer Bescheid weiß was gerade los ist.“, schmunzeltest du.
„Wenn sie meine Anwesenheit...gruselig finden kann ich auch gehen.“
„Nein, keine Sorge, so war das nicht gemeint. Zumindest nicht jetzt.“, musstest du kurz grinsen.
„Im Moment bin ich viel zu fasziniert und neugierig dafür.“
Seine braunen Augen ruhten auf dir, während du ein paar weitere Fragen stelltest. Zum Beispiel über das Jahr, oder wer ihn erfunden hatte. Dann kam Leutnant Anderson wieder zurück, reichte dir deinen Ausweis und fuhr sich durch das Haar.
„Sieht so aus als ob ich dich jetzt an den Hacken hab, als ob es nicht schon schwer genug wäre auf diesen Blecheimer aufpassen zu müssen...“, seufzte er.
„Wo wohnt unser Jungspund eigentlich ?“, fügte Hank verdrießlich hinzu.
Du verschlucktest dich fast an deinem Kaffee.
„Sagen wir mal ich hatte vor zwanzig Jahren mal eine Wohnung in der Blackberrystreet. Warum nur bezweifle ich, dass ich da jetzt noch wohnen kann?“
„Komm mit, wir werden sehen. Bei mir wohnst du jedenfalls nicht. Nur, dass das klar ist!“, grummelte er, während er wieder zu seinem Auto schlurfte, Flüche in seinen Bart murmelnd.
„Ist er immer so?“, fragtest du Connor, nachdem du deinen Mantel geschnappt hattest und ihm gefolgt warst.
„Ja, das ist seine Art.“
„Ah.“, meintest du.
„Allerdings verstehe ich nicht, warum sie nicht bei ihm unterkommen können.“
„Erstmal kannst du mich gerne (Y/N) nennen und zweitens bin ich ein völlig Fremder.“
„Ich verstehe das trotzdem immer noch nicht ganz.“, bemerkte Connor.
Du seufztest.
„Langsam habe ich das Gefühl, dass es doch ein paar Unterschiede zwischen uns gibt.“, murmeltest du.
Wenig später stellte Hank fest, dass die Wohnung natürlich nicht mehr bewohnbar war, weil vor Jahren jemand anders eingezogen war. Allerdings ermittelte Connor innerhalb von Sekunden eine Unterkunft in der Nähe von Leutnant Andersons Haus, die frei und bezahlbar war. Zumindest, wenn man einen Job hatte. Hank erwähnte dir gegenüber, dass du eventuell würdest deine Arbeit fortsetzen können – allerdings erst einmal unter seiner Aufsicht. Man müsste natürlich einmal herausfinden zu was du in der Lage warst und ob man dich offiziell einstellen könnte.
Du seufztest bei dem Gedanken daran schon wieder irgendwelche Prüfungen abgelegen zu müssen. Und bei dem Gedanken, dass du mit einem Großteil der heutigen Technik nicht vertraut warst, was dir vermutlich einiges erschweren würde. Auch die Tatsache, dass Connor versicherte dir zu helfen soweit möglich, beruhigte dich nicht ganz.
Aber wenigstens hattest du am Ende des Tages ein Dach über dem Kopf eine warme Dusche und was zu Essen vom Chinesen gegenüber.
Wie dein Leben in der Zukunft aussehen würde? Das konnte vermutlich nicht einmal ein Android berechnen. Auf jeden Fall hatte sich eine Sache nicht geändert. Die Menschen waren immer noch genauso wie zu der Zeit in der du beschlossen hattest Polizist zu werden. Das hieß, dass das Leben nicht einfacher geworden war – im Gegenteil.
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