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Weil ich ihn liebe

von terzia18
KurzgeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
Boris Saalfeld
06.09.2018
11.08.2020
20
43.614
9
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Dieses Kapitel
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06.09.2018 928
 
Nachdem Tobias Boris sagte, dass er gefeuert wurde von dessen Vater, ist Boris ziemlich aufgebracht und will noch einmal mit seinem Vater reden.

“Aber er kann dich nicht einfach so feuern, ohne Grund Tobi. “ versucht Boris seinem Freund Tobias zu erklären. “Ich weiß Boris, aber dein Vater hat hier leider das Sagen. Was soll ich denn machen? Ihm sagen dass ich die Kündigung nicht akzeptiere, da es Diskriminierung am Arbeitsplatz ist? Ich liebe dich Boris, aber ich will nicht dass du durch mich noch Probleme bekommst. Ich weiß wieviel dir dein Vater bedeutet.“ sagt Tobias daraufhin.

„Natürlich ist er mir wichtig, aber du bist mir noch wichtiger. Durch dich habe ich endlich gemerkt dass ich nicht mehr länger klein bei geben kann wenn es um meinen Vater geht. Ich habe lange genug mein Leben und meine Wünsche hinten angestellt, aber jetzt ist es endgültig genug. Ich liebe dich und dass soll er auch wissen. Ich werde meine Beziehung zu dir jetzt nicht wegen ihm einfach so aufgeben. Ich habe auch ein Recht darauf glücklich zu sein und dass möchte ich jetzt mit dir sein. Nachdem wir schon soviel Zeit verschwendet haben, da keiner sich getraut hat seine Gefühle offen dar zu legen.“ antwortet Boris.

Danach küssen die beiden sich und sehen sich in die Augen. Tobias lächelt seinen Freund an und sagt zu ihm „Ich liebe dich und ich bin so unglaublich glücklich, dass ich dir hier begegnet bin und ich finde es süß wie du dich für mich und uns einsetzen möchtest. Du könntest deinen Vater verlieren Boris, wenn du noch einmal mit ihm reden würdest über meine Kündigung.“ Dabei hat er seine Hände auf Boris Hüften platziert und zieht ihn so noch etwas mehr zu sich. Boris lächelt dabei übers ganze Gesicht und küsst Tobias noch einmal.

Boris gibt daraufhin zur Antwort „das weiß ich Tobi und ehrlich gesagt wäre es mir in dem Moment auch egal. Ich will nicht mehr lügen, ich will nicht dass du den Fürstenhof verlässt, nur weil mein Vater homophob und ein Problem mit dir hat. Er kennt dich ja nicht einmal richtig. Doch wenn ich sagen würde dass ich mit dir zusammen bin, müsste er sich irgendwann mit dir arrangieren, denn ich werde nicht mehr sagen dass du ein guter Freund für mich geworden bist in der Zwischenzeit, sondern dass du mein Partner bist.“

Etwas später am Nachmittag gehen beide zu Christoph um noch einmal mit ihm zu reden.

„Du hast Herrn Ehrlinger gekündigt?“ fragt Boris seinen Vater.
„Ja es gab Beschwerden wegen seiner Arbeit.“ Antwortet sein Vater und will gleich das Weite suchen. „Das ich nicht lache. Du hast ihn gefeuert, weil er schwul ist. Dass du auch so homophob muss sein. Er ist genauso ein Mensch wie du oder sonst wer. Wieso hast du so ein Problem damit? Was hat er dir getan?“ will sein Sohn von ihm wissen.

„Er hat mir nichts getan, aber ich kann nicht mit ansehen wie er dich anmacht und anfasst.“ Sagt Christoph. „Tja blöd nur, dass du dir dass jetzt öfters und immer ansehen muss, denn ich bin mit ihm zusammen. Und dass schon seit einem Monat. Ja Papa, du hast richtig gehört. Ich bin schwul und ich werde nicht mehr lügen wegen dir und deiner Homophobie. Ich liebe Tobias und ich werde bestimmt nicht meine Beziehung zu ihm jetzt einfach so aufgeben, nur um dir einen Gefallen zu tun.“ Antwortet Boris knallhart und hat Tobias dabei an der Hand, so dass auch Gäste am Empfangsbereich des Hotels es sehen können.
„Das ist nicht wahr. Sag mir bitte dass das nicht wahr ist Boris. Du und schwul?“ lacht Christoph hämisch. „Doch es ist wahr. Ich habe nie was gesagt weil ich wusste wie du darauf reagieren würdest. Doch jetzt ist mir deine Meinung egal, ich bin ein freier Mann und kann und werde für mich selbst entscheiden wie ich leben möchte. Da hast du nichts zu entscheiden.“ gibt Boris zur Antwort und küsst seinen Freund vor seinem Vater.

„Ich liebe Tobias und werde mit ihm zusammen bleiben. Egal was du sagst.“ Sagt er noch zusätzlich und geht mit Tobias händchenhaltend davon und lässt seinen Vater mit dessen Gedanken alleine im Foyer stehen.

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„Ich bin so stolz auf dich Boris und alles nur wegen mir. Du hättest das nicht tun müssen.“ sagt Tobias abends zu seinem Schatz, der neben ihm auf dem Bett liegt und ihn im Arm hält. Boris lächelt ihn an und antwortet daraufhin einfach mit einem Kuss. „Ich weiß, aber ich bin froh dass es endlich raus ist. Weißt du bei einem anderen Mann hätte ich mich nicht geoutet, aber bei dir lohnt es sich einfach. Du machst mich so glücklich und ich fühle mich seit langem endlich wieder gut und so geliebt und geborgen.“ flüstert Boris zu Tobi.

„Du machst mich auch glücklich und ich hätte nie im Leben damit gerechnet als ich mich auf den Weg zu Romy machte, dass ich hier die Liebe meines Lebens finden würde. Doch du bist das wirklich. Du bist meine große Liebe und ich wünsche mir dass wir ewig zusammen bleiben.“ haucht Tobias Boris zu und zieht ihn fest in seine Arme. Die beiden schlafen nach einer Zeit festaneinander gekuschelt ein.

Wenn das erste Kapitel euch gefallen hat, wird es noch mehr von mir zu lesen geben. Nur ich bin im moment zeitlich etwas eingeschränkt. Also werden es auch nicht jeden Tag Updates geben. ;) lg eure terzia18
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