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Temperances Abschlussball

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Dr. Temperance Brennan Special Agent Seeley Booth
05.09.2018
09.09.2018
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Temperance Brennan hatte immer geglaubt, dass der Begriff „Liebe machen“ nur erfunden war. Ein anderes Wort für Sex, eine leichtere Form des Aktes selbst. Doch in dieser Nacht schaffte es Booth, sie vom Gegenteil zu überzeugen.

Nachdem er seine Hände über ihre Schenkel nach oben hatte streifen lassen, verhakte er seine Finger mit den Rändern ihrer Unterhose. „Kann ich?“ hauchte er in ihr Ohr und biss sanft auf ihr Ohrläppchen. „Ich werde nichts tun, wenn du nein sagst.“
„Warum sollte ich?“ hauchte die Anthropologistin zurück. Warum sollte sie? Er hatte sich bereits über sie positioniert, hatte es bereits geschafft ihre Unterhose feucht werden zu lassen. Er würde positiv überrascht sein, wenn er sah, welche Reaktion er zwischen ihren Beinen hervorrief.
„Ich weiß nicht ... Ein Sinneswandel?“
„Ich weiß nicht was das bedeutet“, gab Bones flüsternd zurück und schlang ihre Arme um ihren Partner. „Meine Sinne können nicht wandeln.“
„Törichte Temperance“, sagte Booth liebevoll, während er den Rest ihres Kleides nach oben schob. Seine Finger zeichneten Kreise auf ihren Hüften. „Lass mich dir zeigen, was es bedeutet, dich zu lieben.“
„Es ist unmöglich, mir das zu zeigen“, widersprach Bones, was Booth auflachen ließ.
„Es ist möglich und ich werde es dir beweisen.“
Langsam setzte er sich auf und zog sie mit sich. Er nahm den Saum ihres Kleides und zog ihn nach oben, über ihren Bauch und Brüste. Er hielt die Luft an, als er ihren weißen BH erblickte; obwohl er nichts Besonderes an sich hatte (weder Push-Up noch das leistete Anzeichen von Spitze) machte es ihn aufgeregt.
Er zog das Kleid über ihren Kopf und hinterließ einen Kuss auf ihrer Brust. Seine Finger glitten über ihre Haut, während er sie fast vollends von ihrem Kleid entledigte.
„Booth“, murmelte Bones. Seine Lippen waren überall, ihr Schlüsselbein, wieder ihre Brust, ihr Hals, ihr Unterkiefer und zurück über ihren Nacken. Ihr gesamter Körper war bereits mit Gänsehaut übersät. „Booth, ich ... Nimm mich einfach, mach es schnell ...“
"Nie im Leben“, murmelte Booth zurück und zog das Kleid endlich gänzlich weg. Er warf es beiseite, ohne darauf zu achten, wo es landen würde. Und dann küsste er sie leidenschaftlich.
Ihre Zungen kämpften um Dominanz, sobald sie sich trafen. Bones entfuhr ein kleiner Schrei, als Booth sein Becken nach unten presste, um ihr zu zeigen, wie erregt er bereits war. Doch er wollte es langsam angehen lassen. Er hatte ihr versprochen ihr zu beweisen, wie sehr er sie liebte, also löste er sich von ihr. Sanft strich er seine nassen Lippen über ihre Wange, zu ihrem Ohr. „Lehn’ dich einfach zurück und genieße es, okay? Versprochen?“
Bones nickte, obwohl sie sich nicht einfach zurücklehnen und es genießen wollte. Sie wollte ihm helfen, wollte ihm ebenfalls zum Orgasmus verhelfen, doch sie hatte gelernt, ihm zu vertrauen.
Stattdessen schloss sie ihre Augen und genoss seine Hände auf ihrer Haut. Er war so zärtlich.
Bones wusste, dass sie noch nie einen Mann gehabt hatte, der sie so sanft angefasst hatte, gar wie ein rohes Ei.
„Booth, ich bin nicht zerbrechlich“, wisperte sie, was ihr einen weiteren Kuss auf ihre Lippen einbrachte.
„Nein ... Doch es ist dein erstes Mal ...“
„Ahhh“, machte Bones als sie verstand, worauf er hinaus wollte. Erst ihr Abschlussball, und nun das klischeehafte erste Mal. Mit dem Unterschied, dass sie sich nicht auf dem Rücksitz von Booth’ Auto befanden.
Doch nachdem ihr tatsächliches erstes Mal nicht gerade berauschend gewesen war, beschloss Bones, einfach mitzuspielen.
„Wird es wehtun?“ flüsterte sie, als Booth nach hinten griff, um ihren BH zu öffnen. Sanft zog er ihn ihr aus, küsste jeden Zentimeter ihres nun nackten Oberkörpers.
„Ich verspreche dir, ich werde vorsichtig sein“, sagte er sanft und hinterließ einen Weg aus Küssen zwischen ihren Brüsten. „Du bist so wunderschön ...“
Bones’ Augenlider flatterten. „Hör bitte auf, mich zu necken“, bat sie und Booth biss sanft auf ihre Haut.
„Niemals.“ Mit Sorgfalt begann er, zu saugen und zu küssen, in der Hoffnung, er würde Knutschflecken hinterlassen. Ganz wie auf der High School. Ob sie damals je einen Knutschfleck gehabt hatte? Er bezweifelte es, nachdem er einige Geschichten aus ihrer Jugend gehört hatte.
„Booth“, stöhnte Bones und packte seine Schultern im Versuch, ihn wegzustoßen. „Tu das nicht, was werden die Anderen sagen?“
„Endlich. Das werden sie sagen.“ Er bewegte seine Lippen über ihre rechte Brust, hin zu ihrer Brustwarze.
„Sie werden - ahhh ...“ Bones schloss ihr Augen, als er ihren Nippel zwischen seine Lippen nahm. „Sie - sie -“
„Sie werden glücklich für uns sein“, konterte Booth. Seine Hände waren immer noch auf Wanderschaft, nun hatte er ihre Hüften beinahe erreicht. Und während seine Lippen immer noch ihre Haut liebkosten, zog er ihre Unterhose mit einer seiner Hand nach unten. Die andere Hand erkundete das neu entdeckte Terrain.
Sanft, ganz so, als ob es tatsächlich ihr erstes Mal wäre, zeichnete er Linien auf die Innenseiten ihrer Schenkel mithilfe seines Zeigefingers. Langsam näherte er sich ihrer Vulva, doch dann zog er seine Finger zurück, machte weiter, ihre Schenkel zu liebkosen. Er liebte es, sie zu necken, auch wenn seine eigene Erregung ihn fast umbrachte.
„Hör auf, mich hinzuhalten!“ zischte Bones und warf ihren Kopf zurück. „Ich bin so nass - nimm mich einfach!“
„Nein, Bones“, murmelte er und berührte erneut ihr Ohrläppchen mit seinen Lippen. „Ich werde dich lieben.“
Bones schnaubte. „Das hast du mir doch bereits gesagt ... Bitte, Booth, ich bin so erregt, es tut schon weh! Und ich bin mir sicher, dir geht es ähnlich.“ Sie versuchte, an seinen Schritt zu fassen, doch er nahm ihre Hand, zog sie nach oben und drückte sie auf das Kissen über ihrem Kopf.
„Ich werde dir zeigen, dass es möglich ist“, sagte er erneut und erreichte endlich sein Ziel mit seinen Fingern.
Er öffnete ihre Schamlippen, nur um zu fühlen wie nass sie war. Und die Sensation nahm ihm den Atem.
„Wow, Bones ...“ sagte er überrascht, bevor er zwei seiner Finger in ihre warme feuchte Scheide führte.
„Hab’s dir ja gesagt“, flüsterte Bones und fasste nach unten. Erneut versuchte sie, seine Erregung zu berühren und dieses Mal war sie erfolgreich.
„Zieh dich bitte aus“, flehte sie, doch Booth war zu sehr damit beschäftigt, sie zu befriedigen. Zärtlich doch fordernd stieß er seine Finger in sie, während sein Daumen immer wieder über ihre Klitoris strich.
„Booth“, hauchte sie erneut, doch dann sah sie ein, dass es nichts nützen würde. Also gab sie sich ihm hin, öffnete ihre Beine mehr für ihn. Nachdem sie das getan hatte, stieß er einen dritten Finger in sie, um sie noch mehr zu dehnen. Laut stöhnend krümmte sie ihren Rücken und griff über sich. Sie musste sich an ihm festhalten, doch er war plötzlich weg. Temperance öffnete ihre Augen, sie hatte nicht bemerkt, dass er seine Finger mit seinem Mund ausgetauscht hatte; plötzlich war sein Kopf zwischen ihren Beinen und er trank von ihr, als gäbe es kein Morgen.
„Oh mein -!“ begann sie, doch sie wagte es nicht, den Namen Gottes in ihren Mund zu nehmen. Sie wollte nicht den Glauben ihres Partners benutzen, um ihm zu zeigen, wie sehr sie es genoss. Stattdessen strich sie ihre Finger durch seine Haare. „Das ist perfekt“, seufzte sie und lehnte sich erneut zurück. „Ich bin fast dort, hör’ bitte nicht auf ...“
Das sanfte Brummen gegen ihre Schamgegend ließ sie erbeben. Es war eine leichte Vibration direkt an ihrem empfindlichsten Punkt und es machte sie verrückt. Ihre Wände zogen sich um seine Zunge zusammen und ihre Gliedmaßen begannen zu zucken. Sie schlang ihre Beine um seinen Oberkörper und packte das Kopfende des Bettes.
„Booth!“ schrie sie laut. Die plötzliche Sensation eines herannahenden Orgasmus hatte sie überrumpelt und sie wusste im Moment nicht, wie sie damit umzugehen hatte.
Er war zu weit weg und sie brauchte ihn, um sich festzuhalten. „Komm her, ich - ahhh - ich brauche dich!“
Doch ihr Partner dachte nicht daran. Er machte damit weiter, sie zu befriedigen, wohl wissend, das sie dem Höhepunkt sehr nahe war. Und nur einige Sekunden später erreichte sie ihn.
Ihr Stöhnen und ihre Schreie waren Musik in seinen Ohren, vor allem sein lustvoll gestöhnter Name auf ihren geschwollenen Lippen. Er lehnte sich zurück und genoss die Beobachtung ihres zuckenden Körpers, da der Orgasmus wohl noch immer wie kleine elektrische Stöße durch sie hindurch strömte. Ihr Gesicht zeigte reine Befriedigung.
Langsam zog er sich aus, befreite endlich seine Männlichkeit. Sie hatte Recht gehabt, seine Erregung hatte schon ziemlich weh getan.
Er war komplett nackt, zeitgleich mit dem Ende ihres Höhepunktes. Sie war am Bett zusammengebrochen und öffnete nun ihre Augen, um ihren Partner zu sehen, der bereits über ihr lag.
„Booth“, flüsterte sie, doch der Agent brachte sie mit einem Kuss zum Schweigen.
„Du bist so schön, wenn du kommst“, wisperte er und küsste sie wieder und wieder. „Jetzt will ich zusammen mit dir kommen.“
Sie sah ihn nur erwartungsvoll an, ihre Augen gierig und gefüllt mit Lust. Ihre Lippen waren geöffnet und sie atmete schnell.
Er ließ seine Hände an ihrem Körper entlang wandern, bis er ihre Beine erreicht hatte. Er trennte sie sanft, bevor er sich hinunter beugte. „Temperance, bist du dir wirklich sicher -?“
„Wenn du mich noch einmal fragst, laufe ich davon“, antwortete die Anthropologistin. „Tu es, Booth. Überzeugen mich, dass Liebe machen möglich ist. Du hast es bereits gesagt, jetzt will ich auch zusammen mit dir kommen. Bitte ... bitte liebe mich.“
Der Agent lächelte und beugte sich nach unten, um sie zu küssen. Er seufzte glücklich, als ihre Becken sich berührten und er seine Erektion gegen ihre presste. Bones entfuhr ein kleiner Atemzug, dann schnappte sie seine Schultern und grub ihre Nägel in sein Fleisch. Sie küsste ihn zurück, ihre Zungen einen Tanz der Leidenschaft tanzend.
Und als sie Eins miteinander wurden, verstanden beide, dass dies etwas war, wonach sie sich immer gesehnt hatten. Tatsächlich seit sie sich begegnet waren.
Bones verstand, wie dumm sie gewesen war, dass sie ihn nicht mit nach Hause genommen hatte und Booth verstand, wie dumm er gewesen war, dass er ihr nicht hinterher gerannt war. Und dass er sie, bis zum Cleo Eller Fall, aus seinem Leben hatte verschwinden lassen.
Er hielt sich an ihren Hüften fest während er sich mit ihr bewegte, seine Lippen jeden Zentimeter ihres Gesichts küssend. Zwischen jedem Kuss flüsterte er ihr seine Liebe zu.
Bones konnte nicht mehr gerade denken. Sie bewegte ihre Hände über seinen Rücken und versuchte, nicht zu laut zu schreien. Gab es einen Grund dafür, dass er sich so gut anfühlte? Besser als alle, die sie bisher gehabt hatte? Viel besser??
Vielleicht, weil diesmal Gefühle mit im Spiel waren? Bones wusste es nicht und es interessierte sie nicht. Gefühle waren nicht ihre Stärke, daher benutzte sie ihre übliche Erklärung, Chemie.
Ja, da war eine Menge Chemie im Spiel.
„Booth ... Booth ...“, keuchte sie, ihre Stimme hoch und ganz anders klingend als ihre Stimme es normal tat. Doch Booth antwortete nicht, er flüsterte immer doch Liebeserklärungen in ihr Ohr, während seine Hände ihren Oberkörper liebkosten.
Also reagierte Bones, sie schlang ihre Beine um ihn, und drückte ihn weg. Sie selbst setzte sich auf. Als er verstand, was sie tun wollte, half er ihr und veränderte ihre Position.
Sie rollten auf die Seite und Bones drückte ihn auf das Bett. Nun war sie oben, was schon immer ihre Lieblingsposition gewesen war. Er konnte sofort sehen, warum.
Jetzt konnte sie führen, den Rhythmus bestimmen und sich fühlen, als hätte sie das Sagen. Etwas, das sie gerne hatte, ganz egal wobei.
Doch es störte ihn nicht. Er hatte noch nie etwas Schöneres gesehen als Temperance Brennan, nackt und über ihm, zu ihm hinuntersehend und lächelnd. Temperance Brennan, die ihren Kopf zurück lehnte und laut stöhnte.
Er hob seine Hand, strich ihr das schweißnasse Haar aus dem Gesicht und streichelte dann ihre Brüste und Taille.
Schon versteifte sie sich. „Booth, ich - ich bin fast dort ...“
„Ich auch, Bones“, sagte Booth schwer atmend, bevor er sie zu sich zog, um sie zu küssen.
Und zusammen erreichten sie den Höhepunkt, ganz so, wie er es ihr versprochen hatte. Es war das schönste und intensivste Gefühl, das beide je gehabt hatten.

Später lag sie in seinen Armen, nicht fähig zu begreifen, wie viel Glück sie hatte. Drei Mal. Drei fantastische Male hatten sie miteinander geschlafen, nein, Liebe gemacht. Endlich wusste Bones, warum man es so nannte. Nur zwei Menschen, die sich wirklich liebten, konnten Liebe machen.
Und sie und er liebten sich wirklich.
Ja, sie hatte Angst gehabt, doch nun hatte sie keine Angst mehr. Es war richtig so. Es fühlte sich richtig an.
Sie schloss ihre Augen und genoss seinen Körper dicht bei ihrem und seine Hand auf ihrem Rücken.
„Meine Bones“, flüsterte er in ihr Ohr und küsste ihre Schläfe. „Gute Nacht, meine geliebte Temperance.“
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