Wie das Leben halt so ist - Ein verdammter Verräter

GeschichteAllgemein / P12
05.09.2018
07.12.2018
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Ein bekloppter Vogel und sein Lied weckten mich. Mit einem brummeln öffnete ich meine Augen. Mein Schädel fühlte sich an als ob er gleich hochgehen würde. Doch dann viel mir ein was gestern, war es gestern, keine Ahnung, passiert war... Wo war Jack geht's ihm gut !?
Er war nirgendwo zu finden. Und wo ich war keine Ahnung. Es war nicht Jacks, nicht mein Zimmer. Wo zum Teufel war ich. Vielleicht hätte Jack ja jetzt Angst vor mir, die Bilder von wann auch immer das jetzt war, irrten vor meinem Inneren Auge umher. Wäre ihm nicht übel zu nehmen, ich hab deren "Geschäftspartner" ja auch nur Mal ebend in Brand gesteckt... Wow und ich dachte er sei das Monster hier.
-_-...
Ich stand langsam auf es drehte sich alles und meine Beine schienen auch vergessen zu haben was sie für einen Dienst voll Üben müssen... Jetzt saß ich auf dem Boden der Tatsachen, wortwörtlich... "Ist der Boden nicht zu kalt...!? Ich meine es ist Dezember..." De-dezember !? Alter wie lange hatte ich bitte geschlafen!?
"Du hast echt lange geschlafen, es war ein kleines Komma schon eher. 3 Wochen warst du weg. Willkommen zurück, im Reich der Lebenden Ray."  
3 Wochen, okay das war jetzt echt viel... "Geht's dir gut, also den Umständen entsprechend... Ich weiß du bist wahrscheinlich echt sauer auf mich weil ich es dir nicht erzählt hatte, aber... Ich wusste nicht wie. Du hättest mich als bekloppt abgestempelt." Ich fing an zu weinen. "Omg was ist den jetzt los!?" "Du bist noch da...du hast mich nicht alleine gelassen..."
"Der Typ saß die letzten 3 Wochen nur neben dir. Alter war das schwer den von dir wegzubekommen, und gegessen hat der Typ vor Sorge auch nicht viel. Du schuldest mir was Ray, würde ich nicht wissen, dass du echt sauer auf mich wärst, wenn ich den Typen verhungern lassen hätte,  wäre er an nem Hungertod gestorben." Ein genervter Buki stand in der Tür. Ich glaube er wollte nur nicht zeigen das er sich freut das ich aufgewacht bin. Harte Schale, weicher Kern.
"Buki ist übrigens so was ähnliches wie du. Den Namen hat er weil mein Vater ihn nur als eine Waffe sieht... Ich find ihn süß." "Der Name ist NICHT Süß !!!" Das war ein wunderbarer aufwachen, nicht.
Nach einem schönen großem Essen, war ich zufrieden. Wir waren in einem Hotel, Jack wollte nicht riskieren das Zuhause auf uns Leute warten, die die Kerle, von vor 3 Wochen, rächen wollen.

"Was wollen wir jetzt eigentlich machen... Ich meine wir sind nirgendwo wirklich mehr sicher. Die Typen werden unsere Leben fordern..." Es war schön Abend und Jack und ich waren in der kleinen Suite. Er am Abwaschen in der Offenen Küche und ich auf dem Sofa, im Fernseher lief irgend so eine Soap. Mir war echt mulmig, ich konnte nicht einfach raus, es war als würden wir in einer Zeitschleife festhängen. Jack kam von hinten und umarmte mich vorsichtig. "Ich weiß das momentan alles etwas schwierig ist. Ich wäre mit dir jetzt auch lieber Zuhause, aber leider läuft das Leben nicht immer nach Plan." Seid dem Abend wo ich bei Jack war, hatte sich vieles verändert. Er und ich waren uns irgendwie näher gekommen. Die Wand, die ich aus Angst vor Enttäuschung aufgebaut hatte, wurde durch ihn nieder gerissen. Er war meine bessere Hälfte. Wenn ich Nachts aus Angst und Panik wieder aufwachte, durfte ich zu ihm. Kuscheln war schon fast ein tägliches Ritual geworden. Aber keiner von beiden hat jemals gefragt ob wir zusammen sind. Ich wusste es nicht. Und er wahrscheinlich auch nicht.
"Ich hab mit meinem Vater gesprochen, wir gehen erst Mal zu ihm ins Haus, da sind wir sicher. Und dann Mal sehen." Ich wünschte Jack wäre nicht bei der Mafia, dann könnten wir ein normales Leben führen. Vielleicht ein kleines Haus und einen Hund und Kinder, warte...WAS LABBER ICH DA EIGENTLICH !?
"Tut mir leid das ich euch Tuteltauben stören muss aber hier im Hotel streunen zwei sehr zwielichtige Gestalten rum." "Okay wir fahren sofort zu meinem Vater!" Jack schnappte mein Handgelenk und zog mich hinter sich her. Mir war extrem schlecht, hoffentlich sahen uns die Männer nicht fliehen... Was wenn doch!? Man kann sich nicht vorstellen wie erleichtert ich im Auto war. Ich war müde und freute mich auf ein schönes warmes Bett.
Jacks Vater schien sehr freundlich. Sie unterhielten sich lange. Ich saß einfach nur neben Jack auf dem Sofa und schlief fast ein. Ich hörte ein Lachen von Jack und seinem Vater. Dann hieb er mich hoch. "Ey, ich kann alleine laufen!" "Aber ich kann dich auch tragen." bekam ich als Antwort von Jack. Er warf mich auf ein Bett. "So jetzt kann Madame schlafen. War aufregend heute, nicht war ? Ich hoffe sie finden uns nicht. Sonst..." "Was sonst!?" Er lächelte mich an. "„Mache Jagd auf die Schwachen und du wirst überleben. Mache Jagd auf die Starken und du wirst wahrhaftig leben.” Das hab ich Mal irgendwo gelesen und es ist irgendwie war, oder...?" Ich nickte stumm.
Schon irgendwie, aber kaum einer nimmt Jagd auf die Starken. Alle gehen immer auf die Schwachen. Aber wer sich gegen die starken auflehnt, kann großes bewirken. Jack hat wahrscheinlich etwas unvorstellbares vor .... Ich will gar nicht so genau wissen was...

Fröhlichen Nikolaus an alle <3
Noch einen schönen Abend etc

Eure Miyuka-chan
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