missing silence

OneshotFreundschaft / P6
Jankins / Galahad
04.09.2018
04.09.2018
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Die Bibliothekare lassen mich einfach nicht los, auch wenn die Serie schon sein Ende gefunden hat *schnief*
heute also mal ein wenig von meiner Lieblingsfigur ^^

Mir gehören keine Rechte an der Show oder ihrer Vermarktung, ich verdiene kein Geld mit meinem Hobby und alle gefundenen Schreibfehler dürfen wiederverwendet werden


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missing silence


Jenkins lässt sein Messgerät fallen, als er aus dem Karteikartenraum Lärm hört. Ein genervtes Stöhnen kommt über seine Lippen und er verdreht die Augen. Etwas, was er sich vor über einem halben Jahr noch nicht vorstellen konnte. Da hat dieser kleine Teil der Bibliothek nämlich nur ihm gehört. Kein Bibliothekar mit seinen verrückten Ideen, keine Bibliothekarlinge, wie sie von Mr. Carson getauft wurden, und Gott bewahre, auch keine Hüterin, die versucht, alle am Leben zu halten. Es war so schön ruhig in Jenkins kleiner Wellt und er konnte sich in Ruhe um die Forschung kümmern. Gelegentlich mal einen Kontakt zu Judson oder Charlene, wenn es um irgendwas wichtiges bezüglich der Bibliothek geht, aber mehr auch nicht. Er musste keine Angst haben, dass sein Geheimnis entdeckt werden könnte und er musste auch nicht jedes Mal springen, wenn was von ihm verlangt wurde. Er konnte sich eben ganz des Studiums um Artefakte kümmern, ab und an mal vor die Tür gehen, wenn das Schnipselbuch völlig außer sich war oder er eben hinter einen Mythos kam. Jetzt haben aber fünf Leute seine heile Welt in Beschlag genommen, versuchen Rätsel zu lösen, für die sie nicht geschaffen sind trotz ihrer zugegebenermaßen weitreichenden Kenntnissen und sie bringen die Welt oft genug an den Abgrund, von wo sie sie eigentlich retten sollten. Und nun sind sie auch noch früher zurück als geplant und Jenkins seine Ruhe ist wieder dahin. Und während er noch überlegt, es einfach zu ignorieren, ruft man auch schon ziemlich flehend nach ihm und er weiß ganz genau, verleugnen bringt nichts. Also hebt er sein neustes Projekt auf, legt es auf den Tisch zu den ganzen Einzelteilen und schaut besser nach, welche Katastrophe die Kinder nun schon wieder losgetreten haben. Je eher er bei ihren Problem helfen kann, desto eher sind sie dann auch wieder unterwegs und somit hat Jenkins dann auch seine Ruhe wieder. Diesbezüglich sollte er unbedingt noch mal mit dem Bibliothekar sprechen, er hat schließlich besseres zu tun, als immer zu das Kindermädchen zu spielen. Er hat die jungen Leute angeschleppt, also sollte er sich auch um sie kümmern und nicht alles Jenkins und Baird überlassen. Aber darum kümmert sich der Verwalter auch noch, auch wenn eigentlich dafür keine Zeit da ist, jetzt muss er ja erstmal sehen, was nun schon wieder schiefgelaufen ist. Den Weg in den großen Raum kennt er im Schlaf und so überrascht es Jenkins nicht, das er trotz seiner Gedanken schon genau da gelandet ist. Und wie erwartet ist der kurze Überblick über die Neulinge allessagend und Jenkins schüttelt nur den Kopf. Mr. Stone klaubt Pfeile aus seiner kaputten Jacke, Ms Cillian sieht aus, als haben ein paar Affen ihre Frisur ruiniert und die Hüterin wirft einen Blick auf ihre Schützlinge, als würde sie gern jemanden umbringen. Nur Mr. Jones scheint wie immer mit dem Chaos nicht in Berührung gekommen zu sein. Also ist es ja im Prinzip wie immer und mit einem mehr oder weniger netten Lächeln wendet sich Jenkins an Baird.
"Schon zurück? Wie kann ich helfen?" Oh, wenn Blicke töten könnten, gäbe es jetzt eine Leiche und Jenkins muss innerlich lachen, es würde einen der Bibliothekarlinge erwischen ...


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ich liebe Jenkins einfach für seine Art. Dieser Sarkasmus ist einmalig und Himmel, ich würde auch meine Ruhe wieder haben wollen