Kuschelbär

von Julirot
GedichtPoesie, Familie / P12
03.09.2018
03.09.2018
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An alle Mamas da draußen. Ich hoffe ihr könnt meine Gefühle verstehen. Das Gedicht hätte noch hundert Strophen haben können und kann doch niemals ganz das ausdrücken, was ich für den kleinen Racker empfinde.

LG
Eure Julirot

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Kuschelbär

Wenn ich abends zu dir geh
Streckst du dich mir entgegen
Deine kleinen Hände packen mich
Und ich denke: „Welch ein Segen!“

Du bist so weich und wunderbar
So süß und lieblich fein
Du wärmst mein Herz ganz sonderbar
Du bist mein Engelein

Du wirfst dich auf mich
Drückst dich fest an meine Brust
Schlingst deine Ärmchen schnell um mich herum
Und belohnst mich mit einem dicken Kuss

Ich streiche über dein Gesicht
Die Wangen sind so weich wie Schnee
Es mir beinahe das Herzchen bricht
Wenn ich wieder geh‘

Du kannst auch stur und böse sein
Kannst brüllen wie ein Bär
Doch irgendwann stellst du das Bocken ein
Bist lieblich und noch mehr

Kannst nun singen, lachen, lesen gar
Bist mein verflucht liebstes Zahlen-Genie
Doch das ist alles wunderbar
Es ist wie himmlische Magie

Die Liebe, die ich für dich hab‘
Ist rein und einfach da
Sie ist so groß und niemals knapp
Und es ist alles klar

Auch Streit gehört bei uns dazu
Oft muss ich schimpfen und du weinst
Doch schnell ist auch schon wieder Ruh
Und wir sind neu vereint

Dich in den Arm zu nehmen
Ist täglich wieder schön
Ich mag nicht daran denken
Wie schnell die Jahre doch vergeh’n

Schon bald bist du nicht mehr so klein
Dann wirst du gehen in die Welt
Doch du wirst immer in meinem Herzen sein
Bis in alle Ewigkeit


©Julirot, September 2018
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