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Sonnenblau

OneshotDrama, Familie / P16 / Gen
Nine / Kokonoe Arata Twelve / Hisami Toji
03.09.2018
03.09.2018
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A/N: Hallo an alle die sich diesen kleinen Brocken voller Wörter einverleiben wollen. :)

Ehrlichgesagt; ich bin in meiner jetzigen Situation sehr überfragt was das Vorwort anbelangt, da ich noch nie an einem Schreibwettbewerb teilgenommen habe und deswegen noch nicht einmal weiß ob man überhaupt so etwas wie eine Anmerkung schreiben darf xD. Doch ich möchte dennoch etwas dazu sagen.

Ich habe den Oneshot für den Wettbewerb "an meinen kleinen Bruder" geschrieben und hoffe das er euch trotz der Länge gefällt. :)

Außerdem verzichte ich nun darauf den genauen Ablauf des Wettbewerbes zu erklären. Viel eher möchte ich es bei einer Verlinkung belassen: https://forum.fanfiktion.de/t/57619/1

Desweiteren hatte ich keinen Betaleser.

Over and out!

 *


Dieses Wesen stand einfach plötzlich vor Es, so ganz ohne jegliche Vorwarnung.
Und Es weinte; starrte die Person im schwarzen Mantel und blutdurchtränkten Augen an, welche wie Diamanten im Sonnenlicht funkelten.
„Was bist du?“, fragte Es bibbernt und zitternd, was das hässliche Wesen zum Lachen brachte.
Es hörte sich wiederlich an.
Als hätte man diesem Monstrum den Hals aufgeschnitten und einen Strohalm aus Stahl in die Luftröhre geschoben.
„Ich?“, fauchte das Wesen. Spottend und herablassend und mit einer Stimme wie zwei aufeinandertreffende Reibeisen in einer grausamen Winternacht.
„Ich bin das Alter. Ich bin der Tod. Ich bin das Resultat dessen was dich am Ende deines Lebens erwarten wird.“
Es zog die laufende Nase hoch.
„Aber... wenn ich am Ende eh sterbe, so voller Boshaftigkeit, alt und ausgebraucht. Dann ist mein Leben doch völlig sinnlos!“
„Du hast begriffen, Kindelein!“, grinste das Wesen mit seinen ausgefaulten Zähnen.
„Doch du brauchst nicht traurig sein, denn das Leben wird überbewertet da es eh irgendwann zu Ende gehen wird. Genau so wie die Liebe – und wer keine Liebe verspüren kann fühlt auch keine Angst. Merke dir das, mein liebes Kind.“


Ghostwriterin, 2018



Hunger. Hunger. Hunger.
Wut.
Trauer.
Leere, nichts als die gähnende, schwarze und pechartige Leere, die sich quälend wie Gift und brennend wie Eis den Weg in eine Seele bohrt, sie verunstaltet und sie wie Papier in wintzgkleine Schnipsel zerfetzt.


Nine versuchte sich zitternd umzudrehen, da seine rechte Körper schon völlig Wund war, da er und Twelfe sich schon seit Stunden nicht mehr getrauten nur einen Finger zu rühren, geschweigedenn den Mund aufzumachen, da sie gerade Todesängste durchlitten.

Aber die Schritte der schwarzen Männer hörte man schon lange nicht mehr. Vielleicht war die Luft ja rein, es wäre ein Wunder.

Oder zumindest ein Anfang einer Situation der einem Wunder schon ziemlich nahekommen konnte.


Nine richtete sich nun vollständig auf, krallte sich aber sofort an die kalte Brechstange unter seinen Fingern und bemerkte das er aus welchem Grund auch immer auf nasser Erde liegen musste, da er diese Substanz nun an seinem Kopf, ja sogar in seinen Haaren bemerkte.

Ihm war schlecht, ihm ging es beschissen.

Seine Augen fühlten sich so trocken an das er sie kaum bewegen konnte, er hatte so Durst das er vor Schwindel gar nicht mehr die Hand vor Augen erkennen konnte, selbst wenn dieser Keller in dem sie sich versteckten so etwas wie eine Lichtquelle gehabt hätte. Er fühlte sich als hätte er Staub geschluckt, sein Magen rumorte so sehr das ihm übel wurde, bis er sich schließlich übergab, obwohl es eigentlich nicht möglich sein sollte das sein Köper etwas ausscheiden konnte. Es fühlte sich surreal, widerlich und entwürdigend an, doch gleichzeitig hatte er es auch nicht anders verdient als so zu leiden.

Eigentlich hätte er nun sterben sollen. Sterben können; er war am Ende. Er hatte seine Aufgabe nicht erfüllen können, obwohl er nun zu den wenigen drei Kindern gehörte die den sogenannten Plan Athena überlebt hatten.

Five hatte sich im letzten Moment umentschieden, was er zugegebenermaßen nicht verstand, denn diese Erwachsenen, diese Monster und menschlicher Gestalt hatten sie schließlich entführt, in kleine Kammern gesperrt die sie Zimmer nannten und sie nicht mal beim Namen genannt, da sie für sie nicht mal so viel wert waren wie Nutztiere die man irgendwann Mal abschlachten konnte. Er war eine Nummer, die Nummer neun von insgesamt sechsundzwanzig und versteckte sich nun hier in einem verlassenen Bauernhof mitten in der Pampa und wusste nicht wo er war und was er hätte sagen sollen wenn er zu anderen Erwachsenen gerannt und ihnen berichtet hätte was diese gefühlskalten Bastarde ihnen in all den Jahren angetan hatten.

Er hatte Durst, er hatte Hunger und war gerade Mal so bei Bewusstsein das er sich in lichten Momenten fragen konnte ob er sich dem Tod hingeben oder sich durchbeißen wollte.



„Nine-san!“, wimmerte eine Jungenstimme etwas entfernt von ihm, was den achtjährigen Jungen kurz in Todesangst versetzte, da er kurz daran dachte das die Monster die ihn damals mit einem Vorwand entführt hatten wären nun da um ihn wie die anderen ohne mit der Wimper zu zucken zu erschießen. Nine fühlte fast zu schmerzhaft das Zittern das durch seinen Körper ging, ehe er sich irgendwie schaffte zusammenzureißen und sich wie eine Schnecke durch den Dreck robbte, um dieses Kind das gerade Mal sechs Monate jünger war als er zu erreichen, da er irgendetwas brauchte an das er sich klammern konnte.

Er fühlte sich wie eine Motte die sich verzweifelt an eine kleine Lichtquelle klebte und sogar so dumm war direkt in eine offene Flamme zu fliegen, einfach weil sie instinktiv ihren niedrigsten Bedürfnissen folgte ohne sich den Konsequenzen bewusst zu sein.

Doch in seinem Fall war dieser Instinkt auf menschliche Nähe, an etwas an das man sich klammern und seinen Schmerz herauslassen konnte nicht von dummer Natur, da nun der Überlebensinstinkt, der Wunsch auf das sich die Situation nun ändern konnte erweckt worden war. Nine weinte leise und klammerte sich an Twelve, drückte die Hand die sich hilflos an seinen Arm umklammert hatte ganz fest um zu zeigen das er ihn nicht alleine lassen würde, aber auch um sicherzugehen das er sich ihn auch nicht nur im Wahnsinn lebend vorstellte und an einer verwesenden Leiche rumspielte.

„Wir haben es geschafft!“ , jauchzte Twelve mit heißerer Stimme begeistert und Nine zuckte kurz zusammen als er das Beben nahe an seinem Körper wahrnehmen konnte, da nun auch er einen nicht gerade schwachen Heulkrampf erlitt.

„Was wollen wir nun tun, Nine?“, fragte er weiter, wahrscheinlich um sicherzugehen das er sich die Situation nicht nur aus einem Herzenswunsch heraus vorstellte, aber auch weil er eigentlich eine Person war die es nie schaffte nur für fünf Minuten die Klappe zu halten.

„Nine, sie sind weg! Wir können, wir können alles tun was wir wollen!“ , er lachte erleichtert und und Nine schnappte erschrocken nach Luft als ihn abgemagerte Arme umschlossen und ihn an eine fremde Brust zogen.

„Ja!“, antwortete er einsilbig und würgte kurz, da ihn nun eine Welle aus Gestank überrollte, ein Odör das nach festgehafteten angetrockenen Schweiß, nasser Erde und abgestandenem Urin roch. Twelve hatte sich aus reiner Verzweiflung heraus in die Hose gemacht, aus seinem Befehl heraus sich keinen Zentimeter zu bewegen bis sie sich nun wirklich sicher sein konnten das die Luft rein war. „Wir können alles machen was wir wollen...“, er lächelte kurz, so plötzlich das er es nicht mal selbst bemerkte, windete sich allerdings aus der intimen Umarmung und packte den Kleinen an der Hand, zum Zeichen das sie nun versuchen würden aufzustehen.

„Was hast du vor, Nine-san? Willst du nun die Welt bereisen?“, Twelve lachte und weinte halb, stieß allerdings einen erschrockenen Schrei aus als seine Beine ihn nicht halten konnten und auf den Boden viel, seinen Mitschreiter damit ebenfalls zu Boden riss. „Verflucht noch eins!“, fluchte Nine heißer und schluckte in der Hoffnung das Trockene aus seinem Mund zu vertreiben und sog dabei zitternd an dem fremden Körper. „Twelve, du Idiot! Wir können momentan keine Weltreise machen!“, warnend drehte er seinen Kopf in die Richtung in die er seinen Freund erahnte und krabbelte bibbernd und hechelnd weiter. „Wir müssen erst Mal hier raus. Trinken. Essen. Uns wachen. Unsre Kleider waschen. Uns um das Wesentliche kümmern!“

Er war nicht wütend auf ihn, obwohl er ihn so angefahren hatte. Denn er wusste das jeder Mensch individuell auf Stresssituationen reagierte und das Euphorie etwas war das mehr nur zu gut zu ihm passte. Twelve leuchtete nun fast schon vor Lebensfreude und der einzige Gedanke den er sich in diesem schwachen Zustand nun bilden konnte war der das er nun in Sicherheit war. Ein Schutzmechanismus der ihm helfen sollte die Angstzustände in der er sich die ganze Zeit über befand zu überwinden, zumindest für einen kurzen Moment lang.

Bei ihm allerdings – und es war nun besonders wichtig, gab es nun nur noch den reinen Überlebensinstinkt der ihm jegliche Gefühle und Gedanken nahm die sich nicht mit dem Thema Überleben beschäftigte. Er fühlte momentan rein gar nichts. Nur die Bilder die ihn schwach an den Ort zu dem sie geflüchtet waren, den Weg den sie zur Flucht gewählt hatten und die Bedürfnisse die sie nun befriedigen müssten um zu überleben waren wichtig.


„Und dann?“

„Dann sehen wir weiter. Wir müssen uns nun erst um das Eine kümmern bevor wir uns Gedanken um die Zukunft machen können. Weil wir sonst sterben und es keine Zukunft mehr für uns geben wird, verstehst du mich? Jetzt im Moment ist es wichtig das wir hier rauskommen und es irgendwie zum Fluss schaffen. Du bist während der Flucht fast ertrunken, da du gestolpert bist, erinnerst du dich? Doch du bist dann aufgestanden und hast mich zu einer Stelle geführt die sich passieren ließ, da es dort nicht so tief war.“

„Da müssen wir hin? Genau an diese Stelle?“

„Ja.“

„Weißt du wo das ist oder soll ich dich führen?“

Nine schwieg kurz und tastete sich weiterhin einen Weg durch die Dunkelheit bis er die Treppe ertastet hatte. „Führe mich wenn es soweit ist.“ Sagte er einsilbig und klopfte gegen das stabile Holz. Er wusste das Twelve einen sehr guten Sinn dafür hatte Orte zu finden die er einmal besucht hatte. Er war da schon fast wie ein Lachs der instinktiv wusste wo er zu Laichen hatte, nur das sich der Instinkt eben nicht nur auf den Geburtsort beschränkte.

„Jetzt ist allerdings diese Treppe dran. Wir werden kriechen und dann warten müssen bis wir uns an das Sonnenlicht gewöhnt haben. Was heißt wenn es Tag ist.“ Er schloss kurz die Augen und versuchte die erste Treppenstufe zu besteigen, er zitterte dabei wie Espenlaub und war Twelves rumgesumme dankbar, da er sonst vollkommen durchgedreht wäre. Aber so war es immer zwischen ihnen gewesen. Er sorgte dafür das sie überlebten, das Twelve in seinem kalten Wahnsinn nicht wahllos alles zerstörte was ihm in seinem immer andauerten Rausch in die Quere kam und dafür hatte er wann immer sie zusammen waren das Gefühl lebendig zu sein. Nicht nur am Leben zu sein um zu existieren, da sein Hirn ihm irgendwelche Befehle zuflüsterte da das Herz für dessen Funktion sorgte.

Außerdem hatte er durchdiese Situation nun das Gefühl eine Aufgabe zu haben. Für etwas gut zu sein, denn eine Person zu schützten und für ihn da zu sein war gut. Es war etwas das ihn zu etwas machte das es wert war zu leben. Sein Dasein hatte einen Sinn, einen wertvollen Sinn.

„Tagsüber scheint dann die Sonne, oder?“, fragte Twelve wieder, doch er antwortete nicht darauf, nahm seinen selbsternannten Leidgefährten nur an der Hand und kletterte die Treppen hinauf als würde er einen meterhohen Berg an einem kalten, verschneitem Wintertag besteigen. Sein Kopf brummte wie ein Haufen wütender Bienen und er hatte das Bedürfnis sich nocheinmal direkt auf dem fast verfaulten und von Holzwürmern zerfressenen zu übergeben, doch er krabbelte weiter,  bis er schließlich ganz oben angekommen war und sich setzte.

„Ihr werdet keine Namen bekommen, da ihr Weisenkinder seit und von keiner Person aufrichtig geliebt werdet. Ihr seit nichts weiter als ein paar kleiner Maden: sie weilen wie viele andere Insekten auf diesem Planeten und tun ihre Pflicht, doch wenn sie sterben wird niemand um sie weinen. Und genau so wird es bei euch der Fall sein. Ihr werdet dem Wohle des Landes dienen, ohne wirklich jemals Etwas zu sein.“

Nine reckte sein Kinn und nahm einen tiefen Luftzug von einer Welt in sich auf, die er nun als freier Mensch nach Belieben erkunden durfte, auch wenn er niemals frei sein würde. Er zitterte, da es draußen um einiges Kälter war als unter der Erde, doch fühlte er sich geborgener als jemals zuvor in seinem Leben. „Du lagst falsch!“, trällerte Nine nah an seinem Körper gepresst und Nine fühlte wie der Junge seine Arme um seinen abgemagerten Körper legte.

„Stimmt!“, antwortete er einsilbig und öffnete wieder die Augen. Es regnete aus Strömen und der Himmel war grau wie eine hässliche Wolldecke die sich kratzig auf der Haut anfühlte, doch es kam nicht ungelegen. „Es scheint nicht die Sonne!“, bemerkte Nine wieder und nahm Twelve an der Hand, so wie ein Erwachsener der ein Kind über die Straße führte. „Aber das ist in Ordnung, oder?“, er sah dem anderen Jungen tief in die Augen und stand zitternd auf. Seine Lungen brannten wie ein loderndes Feuer, sein Magen knurrte wie ein gefährlicher Drache und in seinem Hals wanderte ein einsames Kind in einer trostlosen Wüste herum, in Hoffnung auf eine Oase zu stoßen.

„Der Regen hört sich blau an!“ , kam es selten gedankenverloren von Twelve, dem Jungen mit dem breiten Lächeln das einen Jeden an einen warmen Sommertag erinnerte. „Blau klingt traurig, doch Regen bedeutet Glück.“

„Warum?“

„Weil es heißt das Gott weint. Und vielleicht weint er auch für uns? Weil es ihn so traurig macht das wir so leiden müssen. Aber vielleicht will er die Welt auch wieder sauber machen.“

„Reinwaschen?“, Nine lächelte bei diesen Worten und lief nun direkt ins Nass, ins Regenmeer und breitete die Arme aus als würde er hoch oben auf einem Berg stehen und wie ein junger Adler fliegen lernen. „Denkst du er wird auch mich reinwaschen?“

Twelve humpelte in seine Richtung, bis er ihn wieder an der Hand nahm. „Wenn es oft genug regnet bestimmt!“, lächelte er traurig. „Vielleicht spült er dich dann einfach weg. Doch das darf nicht so schnell passieren, schließlich sind wir ja geflohen da wir den Erwachsenen beweisen wollten das sie falsch liegen.“

„Genau!“

Niemand würde es je schaffen ihn von diesem Leiden zu erlösen, bis auf den Tod. Das Leben selbst war so wie diese Welt bösartig und grausam. Tiere lebten nur um sich gegenseitig aufzufressen und Menschen quälen sich gegenseitig, bis sie sich schreiend vor Schmerzen in eine Enge drängten, als wären sie geistig zurückgeblieben.

Irgendwann starb jedes Wesen und schied langsam von der Welt, bis noch nicht einmal das Univesum weiß wer sie waren, weswegen das Leben keinen Sinn ergibt. Seine Schuld die er zu begleichen hatte würde der Grund seines Ablebens sein, da er für den Tod von zweiundzwanzig Kindern verantwortlich war, doch die Erwachsenen lagen falsch.


„Es gibt jemanden der uns liebt. Auch wenn es nur eine einzige Person ist!“, er sah zu Twelve und dachte daran das es niemanden auf dieser Welt geben würde der sein Leiden auch nur im Ansatz erahnen konnte, bis auf ihn. Der Junge der wie die Sonne lacht und wärmer ist als jeder Stern, der einem Heimatlosen in der Dunkelheit den Weg weißt.

„Hast du Angst, Nine? Angst vor dem was kommt wenn wir uns um das Wesentliche gekümmert haben?“

Sie waren inzwischen beide nass und ihre zerrissenen und blutigen Klamotten hingen ihnen wie alte Lumpen vom Körper herab. Er sah nichts, war wie blind von dem Regen. „Ja!“, gab er zu und drückte die Hand des Menschens fester, für den er sein Dasein hergeben würde, da er derjenige war der seinem beschissenen Leben so etwas wie einen Sinn gab, auch wenn er nichts weiter als eine Illusion war.

„Das brauchst du aber nicht. Und weißt du auch warum?“

„Ich bin sicher du verrätst es mir!“

Twelve lachte. „Weil wir nun keine Weisenkinder mehr sind. Weil sie alle falsch lagen. Wir werden geliebt. Wir haben uns, mein Bruder!“

Der Regen wurde stärker, doch Nine fühlte etwas flüssiges, heißes. Es tropfte von seiner Wange aus aus dem Boden und fühlte sich an wie eine kleine Sonne, die ihn lebendig machte.

Es fühlte sich so schön an geliebt zu werden. Sich als etwas wertvolles auf diesem bösartigen Planeten zu fühlen.

„Das stimmt. Wir haben uns!“

Er hatte keine Ahnung wie es nun weitergehen würde. Wie lange es weitergehen würde und welchen Weg sie einschlagen würden und er hatte Angst.

Doch die Erwachsenen lagen falsch. Sie hatten sich geirrt.

Sie waren nicht alleine und wie Maden, die irgendwann einmal schweigend von dieser Welt gehen würden. Ohne das es jemanden interssieren würde.

Nicht mehr.



„Bruder.“
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