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Kaffeekränzchen

von Hoppke
OneshotAllgemein / P6 / Gen
Izana Ryoma Xander
03.09.2018
03.09.2018
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Kaffeekränzchen?!?


Die Morgensonne bahnte sich ihren Weg zwischen weißen Wattewolken und tauchte den weit oben in den Bergen gelegenen Freistaat Izumo in warmes Licht. In den riesigen Bäumen, die seit Urzeiten im Boden verankert waren, wachte die Tierwelt auf, Vögel zwitscherten vergnügt und selbst die Menschen in ihren Häusern erwachten langsam. Auf der größten Anhöhe stand ein imposantes Schloss, das selbst über den größten Bäumen mit seinem strahlendgelben Dach hervorbrach. Dort residierte der aktuelle Herrscher von Izumo, der den anmutigen und herrschaftlichen Namen Izana trug. Eben dieser lief schon hoch aufgeschreckt durch dein Schloss – obwohl weithin bekannt war, dass seine Gnaden gerne und viel ausschlief – und scheuchte seine Angestellten umher. Für das Treffen der Kronprinzen aus Nohr und Hoshido musste alles perfekt vorbereitet sein.

„Nein, nein, nein! Ich sagte ausdrücklich, dass die zwei Zankstiefel nicht von meinem besten Geschirr essen. Herrje, hört mir denn gar niemand zu?“, tönte es von dem weißhaarigen Herrscher gestresst. Leicht verstimmt stemmte Izana die Hände in seine Seiten und machte einen Schmollmund. “Tischt das gelbe Service auf, da macht es nichts, wenn etwas zu Bruch geht. Husch, husch meine Lieben. Ich darf doch sehr bitten. Es soll alles blitzblank und fertig sein, wenn die Herrschaften ankommen!“, rief der Herrscher nun energisch, klatschte in die Hände und lächelte breit. „Ach Megumi, Liebes. Trommle ein paar deiner Kolleginnen zusammen und poliert den Boden und putzt die Fenster im Speisesaal. Wir wollen doch einen guten Eindruck erwecken. Achja und scheuert richtig kräftig.“ Er sah zu, wie die Angesprochene knickste und von Dannen zog, um Putzmaterial und Mitstreiter zu holen. Der Speisesaal war groß und die Fenster verliefen vom Boden zur Decke. Izana kicherte bei dem Gedanken daran, dass einer der beiden Kronprinzen – vorzugsweise beide gleichzeitig – auf dem polierten Boden ausrutschen und hinfallen würden.

Beim Blick nach draußen fiel Izana der Sonnenstand auf und rief: „Nun aber schnell. So zerzaust und lumpig kann ich mich vor Gästen nicht sehen lassen.“ Er rauschte aus dem Speisesaal und ging zügigen Schrittes zu seinen Gemächern, wo Dienstmädchen bereits mit einer Wanne voll warmen, parfümierten Wasser warteten. Der Herrscher entkleidete sich und stieg ohne Scham wie die Götter ihn schufen in das Wasser und ließ sich von seinen Untergebenen waschen. Sie wuschen den Körper ihres Herrschers gründlich, hatten seine langen Haare jedoch vorher hochgesteckt. Die Haare pünktlich zu waschen und zu trocknen würde viel zu lange dauern. Allerdings wurden sie gestern erst mehr als vier Stunden behandelt, sodass es nicht auffallen würde. Die Haare waren der größte Stolz von Izana. Nach dem angenehmen Bad ließ er sich abtrocknen und die Zofen halfen ihm in eine pompöse Aufmachung. Der Unterstoff war schlicht in Weiß gehalten, aber von edelster Seide, der Oberstoff war in verschiedenen Blautönen gehalten, die fließend ineinander übergingen und so wirkten, als hätte man ihm den Ozean auf den Leib geschneidert. In den Stoff waren winzige Diamanten eingenäht, die den Eindruck erweckten, als würde die Sonne auf dem Meer glitzern. Die Zofen banden an den richtigen Stellen dunkelrote Kordeln zusammen und vermittelten so dem Outfit einen noch erhabeneren Auftritt. Die Tabis und Getas waren schlicht weiß, die Borten der Getas jedoch im gleichen Rotton wie die Kordeln. Während zwei der Zofen dem Outfit den Feinschliff gaben, war eine Dritte dabei, die hochgesteckten Haare Izanas kunstvoll zu frisieren. Dazu benutzte sie Haarbänder im passenden Rotton und der gleichen Optik wie die Kordeln. Izana indes genoss das Ankleiden, er naschte nebenbei ein paar süße kernlose Weintrauben.
Als ein Wachmann in der Tür erschien, öffnete Izana träge ein Auge und sah ihn an. „Die Gäste aus Nohr haben soeben das Haupttor passiert, Eure Erhabenheit.“, polterte der Wachmann hinaus, salutierte und wartete auf weitere Anweisungen. „Oho““, rief der Blaublütige auf. „Dann geleitet sie hinein, zeigt ihnen die vorbereiteten Räumlichkeiten. Ich werde sie zu gegebener Zeit im Audienzsaal willkommen heißen.“ Erneut salutierte der Wachmann und beeilte sich, die Befehle seines Herrn auszuführen. Izana indes sank zurück in seine weichen Kissen und ließ sich verwöhnen.

In der Zeit, die der Wachmann brauchte, um von den Gemächern des Herrschers zum kreisrunden Hof zu eilen, um die Gäste gebührend zu empfangen, versammelte sich eben dort eine kleine Gruppe an Menschen. Ein großer, breitschultriger junger Mann in schwarzer Rüstung und einer feingliedrigen schwarzen Krone in den blonden Haaren, die wellig sein aristokratisches Gesicht umrundeten, stieg von seinem Pferd und tätschelte es sanft. Währenddessen suchte sein geschultes Auge die unmittelbare Umgebung nach potentieller Gefahr ab. Seine Getreuen Laslow und Peri taten es ihm nach, doch niemand konnte eine Gefahr ausmachen. Der Blonde nickte seinen Getreuen zu und drehte sich herum. „Elise, du kannst herkommen.“, rief er und noch bevor er den Satz beendet hatte, preschte eine junge Dame mit zwei langen blonden Zöpfen auf ihrem Pferd voran und wirbelte beim Abbremsen ordentlich Staub auf.

„Ups! Entschuldige Xander, das war keine Absicht.“, rief sie, während sie von ihrem Pferd stieg. „Hoffentlich bist du nicht zu staubig geraten.“ Xander, der blonde Kronprinz lächelte seine kleine Schwester wohlwollend an. „Wird schon nicht so schlimm sein. Ich mache mich vor dem Treffen sowieso noch frisch.“ Er übergab die Zügel seines Pferdes an Laslow weiter. „Benehmt euch. Ich will keine Beschwerden über euch Zwei hören.“, mahnte Xander Laslow und Peri an. Die beiden verstanden es ihrem Herrn zu dienen und für ihn zu kämpfen. Dennoch hatten beide ein äußerst seltenes Talent Probleme wie magisch anzuziehen. Sei es Laslow, indem er mit jeder jungen Frau flirtet und nie Erfolg zu haben scheint oder Peri, die… einfach Peri war. Ihre Eltern ließen sie nicht ohne Grund nicht mehr in die Nähe von Bediensteten.

Mit Elise in Begleitung ließ sich Xander von den Wachmännern willkommen heißen und folgte anschließend den Dienstmädchen, die sie in die für sie bereitgestellten Gemächer führte. Der Prinz registrierte, dass man sie in den westlichen Flügel untergebracht hatte.

„Schade, dass weder Camilla noch Leo mitkommen konnten. Sie wären bestimmt gern beim Treffen dabei gewesen.“, murmelte Elise so laut, dass Xander sie glasklar hören konnte, bevor sich die Wege der Geschwister an den Türen teilte. Xander hielt in der Bewegung inne und erwiderte: „Das Treffen betrifft nur den hoshidischen Kronprinzen und mich. Camilla und Leo müssen ihre Pflichten in Nohr fortführen. Du kommst auch nur mit, um die Bande außerpolitisch zu festigen.“ Auf Elises fragenden Blick, seufzte er und ergänzte: „Du triffst Prinzessin Sakura, ihr seid doch Freunde oder irre ich mich?“ „Nein, auf keinen Fall! Sakura-chan ist eine wirklich gute Freundin und ich freue mich schon total darauf sie zu sehen!“, rief Elise mit ein wenig zu viel Enthusiasmus, hibbelte leicht und ruderte mit den Armen leicht um ihre Freunde ein kleines bisschen zu unterstreichen. Daraufhin lächelte der nohrische Prinz leicht, strich seiner kleinen Schwester eine widerspenstige blonde Strähne hinters Ohr und sagte: „Geh rein und mach dich frisch. Wir sehen uns nachher beim Essen.“ Elise nickte, wandte sich um und ging in die ihr zugedachten Gemächer. Ihre Getreuen Arthur und Effie, die den Geschwistern bisher schweigend gefolgt waren, bezogen links und rechts von Elises Tür Stellung. Xander nickte beiden kurz zu und betrat seine eigenen Gemächer. Er brauchte keinen direkten Schutz wie seine zarte Schwester. Der Krieg hatte sie zwar auch härter gemacht, aber sie war und blieb ein zartes Pflänzchen.

Kurz nachdem die nohrischen Gäste ihre Gemächer bezogen hatten, trudelten die hoshidischen Gäste ein. Kronprinz Ryoma und sein Gefolge wurden ebenso wie die Nohren von einer kleinen Gruppe aus Dienstmädchen und Wachen willkommen geheißen. Die Hoshiden zogen es – im Gegensatz zu den Nohren vor – zu Fuß zu reisen. Ein hochgewachsener Mann mit ernster Miene und langen braunen Haaren, die sein aristokratisches Gesicht einrahmten, blieb in der Mitte des Hofes stehen und sah sich skeptisch um. Seine Rüstung, die er auch zu Friedenszeiten trug, war auf Hochglanz poliert und strahlte dank der Sonne in einem sattem Rot.  Links und rechts neben dem Mann tauchten wie aus dem Nichts zwei vermummte Gestalten auf. „Nichts Bedrohliches zu sehen, Euer Hoheit.“, sprach eine der Gestalten mit tiefer Stimme und beide knieten sich synchron vor dem Prinzen nieder. „Wenn Ihr nichts einzuwenden habt, so begeben Saizo und meine Wenigkeit sich wieder ins Dunkel, Majestät.“, sprach die Andere mit kraftvoller weiblicher Stimme. Der Langhaarige nickte nur und beobachtete, sie Saizo und Kagero so schnell verschwanden wie sie erschienen waren. Lautlos seufzte er. So waren seine Getreuen. Schnell wie Schatten und tödlich wie Schlangengift. Jetzt konnte er nur hoffen, ihre Fähigkeiten nicht zu benötigen. Er sah sich erneut um und hielt Ausschau nach seiner kleinen Schwester, konnte aber keine rosanen Haare entdecken. Allerdings sah er, wie Hana – eine von Sakuras Getreuen – näherkam und stutzte: „Wo hat du meine Schwester gelassen?“, fragte er forsch. „Ich bitte um Verzeihung, Prinz Ryoma. Aber Saku- ….Mylady Sakura ist weiter unten gestolpert und hat sich gaaanz unglücklich den Fuß verstaucht. Subaki wird sie gleich herbringen.“, erwiderte die junge, braunhaarige Samurai und schrumpfte unter dem strengen Blick von ihrem Prinzen. Ryoma nickte bloß, verschränkte die Arme und sah in den Himmel, um auf seine kleine Schwester zu warten. Hana blieb nach einem zögerlichen Moment mit einem respektablen Abstand zu ihrem baldigen König stehen und wartete ebenso auf ihre beste Freundin.

Ryomas und Hanas Blicke mussten nur eine kurze Zeit den Himmel absuchen, als etwas unterhalb der Sonne ein kleiner Punkt immer größer wurde. „Da sind sie!“, rief Hana plötzlich aus und hüpfte leicht und winkte dem größer werdenden Punkt zu. Fast sofort erstarrte sie jedoch wieder, weil sie bemerkte, dass sie sich in königlicher Anwesenheit befand und ihr Verhalten dem nicht schicklich war. Sie ließ ihre Hände langsam sinken, wurde rot wie eine Tomate und stammelte eine sehr leise und dünne Entschuldigung. Ryoma beobachtete die junge Samurai und musste schmunzeln. Machte er den jungen Leuten so große Angst? Das war ihm nie aufgefallen. Er musste seine Geschwister bei Gelegenheit danach befragen. „Du hast nichts falsch gemacht, Hana. Bleib wie du bist, das steht dir am besten.“, sagte er und lächelte sie kurz an. Hana – noch immer etwas rosa um die Nase – nickte kurz und sah dann weiter dem größer werdenden Punkt zu, wie er zur Landung ansetzte. Ryoma selbst beobachtete, wie der Pegasus anmutig landete.

Der Pegasus schnaufte anmutig, als er seine großen weißen Flügel einklappte und seinen Kopf kurz schüttelte. Auf dem Tier saßen zwei Personen. Zum einen die erwartete Prinzessin Sakura. Seit der Krieg beigelegt wurde, ist sie einige Zentimeter gewachsen, ebenso sind auch ihre rosafarbenen Haare so lang gewachsen, dass sie diese problemlos zu einem Zopf binden konnte. Sakura trug ein leichtes Kleid ganz im Stil von Hoshido. Es war hauptsächlich weiß, jedoch mit roten Ornamenten. Sie lächelte leicht und winkte ihrem Bruder und Hana zu. Hinter Sakura saß ein hoch gewachsener junger Mann mit langen dunkelroten Haaren, die er zu einem Zopf gebunden hatte. Er trug enge Kleidung, die seine Muskeln mehr betonten als die übliche hoshidische Kleidung. Nichts an ihm war mit Makeln behaftet. Man sah ihm die lange Reise überhaupt nicht an. Er hatte zum Schutz seine Arme um seine Herrin gelegt, damit sie nicht von seinem Pegasus rutschen konnte und hielt die Zügel fest. „Da sind wir, Mylady.“, posaunte er hinaus, damit auch jeder hören konnte, dass ER Sakura sicher ans Ziel gebracht hatte und halt Sakura hinab. „Wie geht es deinem Fuß, Sakura?“, fragte Hana und kam eilends herbei, um ihre Freundin zu stützen. „Gut, danke euch Beiden.“, erwiderte Sakura und lächelte sanft. „Hättest du nicht nach mir gesehen, Hana, wäre ich wohl verloren gegangen und dank dir, Subaki, bin ich unfallfrei oben angekommen.“ „Ich habe nur meine Pflicht erfüllt, Mylady.“, grinste der Reiter schwellte stolz die Brust und verneigte sich überschwänglich. Hana winkte nur ab. „Dafür sind Freunde da.“

„Gehen wir rein, Schwester. Ein Heiler soll sich deinen Fuß genauer ansehen. Du legst nicht selbst Hand an.“, begrüßte Ryoma seine kleine Schwester und hielt ihr eine behandschuhte Hand hin. Sakura ergriff sie und gemeinsam mit Hana geleitete Ryoma seine zarte Schwester hinein. Subaki wandte sich seinem Pegasus zu.

Über die Ankunft der beiden Jungherrscher wurde Izana natürlich unterrichtet und während beide Fraktionen ihre ihr zugedachten Gemächer bezogen und sich frisch machten, entschied der junge Regent, sich langsam ins Audienzzimmer zu begeben, da die beiden Herrschaften nicht lange auf sich warten lassen würden. Izana würde Recht behalten, denn kurz nachdem er sich auf dem Thron niedergelassen hatte, auf dem schon seine Vorväter saßen, traten beide durch die große Doppeltür und schwiegen verbissen, bis sie vor Izana standen. „Habt Dank, dass wir uns bei Ihnen treffen dürfen, Euer Erhabenheit.“, sagte der Blonde und verneigte sich leicht. Ryoma tat es ihm nach. „Vielen Dank entbiete ich auch aus Hoshido. Zum Dank haben wir bestes Gemüse mitgebracht.“ „Oh, danke, danke und herzlich Willkommen in Izumo!“, rief der Monarch und breitete seine Hände aus. „Seid nicht so steif Freunde. Esst und trinkt. Ich habe genug an Vorräten besorgt, um eine Woche durchzufeiern.“ „Danke. Das wird nicht nötig sein.“, erwiderte Xander. „Ich kann mich mit Geschenken an den Gastgeber leider nicht rühmen, dennoch habe ich etwas für Euch beide.“ Er holte zwei Briefumschläge hervor und reichte sie erst dem Gastgeber und dann dem hoshidischen Prinzen. „Über eine Zusage würde Nohr sich freuen.“
Izana und Ryoma überflogen den Brief schnell. „Eure Krönung? Herzlichen Glückwunsch. Natürlich werde ich mit meinen Geschwistern teilhaben – sofern Ihr zu meiner Ernennung kommt.“, sagte Ryoma mit einem leichten Lächeln und verteile auch einen Briefumschlag. Xander öffnete ihn und überflog ihn ebenso. „Das lässt sich bestimmt einrichten. Ich werde nach der Tagung antworten.“ „Gewiss, es ist ja noch Zeit bis dahin.“, sagte Ryoma steif.
Izana klatschte kurz in die Hände und begleitete die beiden Kronprinzen schwatzend zu einem Tisch, an dem sich die Drei niederließen. Xander und Ryoma nahmen sich gegenüber Platz, während Izana eine schlichtende Positon zwischen beiden einnahm. „Dann lasst uns das schnell hinter uns bringen.“, seufzte der Gastgeber und die Tagung darüber, wer wohin Lebensmittel, Material für den Wiederaufbau und Personal entsandte.


Der Krieg hatte beide Reiche – Nohr wie Hoshido – stark gebeutelt. Durch das große Opfer von Corrin, der durch seinen Freitod die Augen aller öffnete, konnte der wahre Feind – Xanders Vater – geschlossen vernichtet werden. Die meisten Schäden waren auf der Seite von Hoshido, aber da Nohr sehr karg war und sie kaum Fläche hatten, um Lebensmittel anzubauen, hatte sich Hoshido – welches sehr reich an Boden ist –bereit erklärt einen Teil der Ernte gegen Materialien oder Personal auszutauschen, bis die Kriegsschäden beseitigt waren. Dies war nun bald der Fall und so mussten beide Reiche ein Bündnis schließen, dass kein erneuter Krieg auszubrechen drohte.

Die königlichen Geschwister trugen dazu einen großen Anteil bei, da sie im Begriff waren sich anzufreunden. Zur großen Überraschung aller wurden die Bande zwischen Takumi und Leo – die sich zu Beginn spinnefeind waren – immer fester. Sie schrieben sich Briefe über Taktikmanöver und nannten es Briefschach. Weder Ryoma noch Xander verstanden ihre Brüder, aber das war in Ordnung. Beide Reiche mussten heilen und dies war ein Anfang. Vielleicht würde es ja in absehbarer Zukunft eine Vereinigung zwischen beiden Reichen geben. Aber wer wusste das schon?
 
 
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