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Robin Hood - Das goldene Kreuz

von Kittykate
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Little John Lord Alvin Lord Hereford Marian Lancaster Mutch Robin "Robert Huntington" Hood
02.09.2018
15.09.2018
12
55.000
1
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2 Reviews
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noch keine Reviews
 
 
02.09.2018 744
 
Lieber Leser,
das ist eine Geschichte zum Anime Robin Hood no daibouken. Ich habe sie schon vor etlichen Jahren begonnen und leider ist sie immer noch nicht ganz fertig, dennoch möchte ich sie baldmöglichst beenden.
Ich wünsche dir viel Spaß.
Deine Kittykate




Finsternis


Eine Fackel brannte langsam ab. Das Licht erhellte das dunkle Gemäuer nur noch spärlich und warf beängstigende Schatten. Jeder Gegenstand erschien seit einiger Zeit düster und unheimlich. Das Gemäuer bestand aus schwarzem Backstein. Es gab keine Fenster nur eine Tür. Diese war von so schwarzem Holz, dass man sie nur schwer in dieser Dunkelheit erkennen konnte. Kein Laut drang von draußen rein. Nur einige wenige Ratten fiepten und flitzten über den kalten steinernen Boden. Sie spitzten aus einem kaum sichtbaren Loch und verschwanden auch wieder darin. Die Luft war verbraucht, dennoch roch es nicht unangenehm. Der Gestank sammelte sich an der Decke. In welcher Höhe sich diese befand war nicht zu sehen, denn nach ein paar Fuß hoch herrschte bereits die absolute Finsternis.
     Eine Ratte krabbelte schnüffelnd über den Boden. Sie wurde immer langsamer und ihre Nase tastete den Steinboden ab. Ihr langer Schwanz schwang noch langsam hin und her. Noch einen Schritt weiter und das kleine Tierchen blieb ganz stehen. Sie setzte sich auf die Hinterbeine, putzte sich das Fell und die Vorderfüßchen. Ihre kleine Nase schnüffelte in die Gegend.
     Plötzlich rührte sich etwas. Aus dem Schatten bewegte sich ein Arm und packte mit einem flinken Handgriff die Ratte am Schwanz. Langsam hob das kleine Nagetier in die Luft ab. Sie ruckelte und zuckte. Ein lautes Quieken und Fiepen trat aus dem kleinen Tier heraus. Sie schnüffelte und bewegte die kleinen Füßchen, doch der Angreifer ließ sie nicht los. Ein paar Fuß vom Boden weg, fiepte sie immer noch, stellte die Bewegung allerdings ein.
     Etwas Weißes trat aus dem Schatten. Zwei weiße fast ovale Punkte mit je einem kleinen schwarzen Fleck in ihrer Mitte zeigten sich und sie fixierten das kleine gefangene Tier.
     Ein gehässiges, fast krankes Lachen erklang plötzlich und hallte so extrem laut wieder, das die Ratte aus ihrer Erstarrung riss und erneut zu quieken begann. Sie verbog sich inzwischen und biss wie wild um sich, um den Angreifer in die Flucht zu schlagen. Allerdings blieb sie erfolglos.
     Ein klirrendes Geräusch drang von draußen herein. Langsam, schwer und ächzend öffnete sich die alte dunkle Holztüre. Das plötzlich eindringende Licht erhellte ein paar Fuß um die Tür den Raum. Erst jetzt konnte man sehen, wie viele Ratten sich im Licht aufhielten, und nur annähernd erahnen wie viele Nagetiere es insgesamt waren.
     Eine Gestalt stellte sich in das Licht und trat ein.
     Das dumpfe Geräusch des Auftretens ließ die umher laufenden Ratten flüchten. Sie alle zogen sich in ein kleines Loch zurück, dass sich irgendwo in der Dunkelheit befand. Auch die kleine Ratte in der Luft zuckte energischer. In dem kleinen Körper loderte der Fluchttrieb, doch zwei spindeldürre, lange Finger hielten das Nagetier fest.
     Hinter der schattigen Gestalt fiel die Türe wieder ins Schloss. Aufmerksam richteten sich die zwei weißen Punkte auf den Eindringling. Papier raschelte und eine tiefe dunkle Stimme drang durch den Raum. „Ich habe mir euer Angebot noch einmal durch den Kopf gehen lassen.“ Im fahlen Licht der Fackel erkannte man nur eine große Gestalt.
     Die weißen Punkte kniffen sich misstrauisch zusammen.
     Die kleine wild hin und herbewegende Ratte wurde zur Nebensache.
     „Sagt mir alles was Ihr wisst. Dafür verspreche ich Euch ein hohes Ansehen! Ich habe beschlossen Euch zu meinem ersten Berater zu ernennen.“
     Die Ratte flog plötzlich mit einem quieken quer durch den Raum und landete hart auf dem Boden. Dennoch flitzte sie, kaum den Boden berührend, ebenfalls in das rettende Loch.
     Langsam und bedächtig erhob sich jemand in der Dunkelheit. Kleidung raschelte und im Schatten der Fackel tat sie einen Schritt auf sein Gegenüber vor.
     „Ich sehe, wir verstehen uns! Auf unsere Zusammenarbeit!“ Die weißen Punkte blitzten auf. Der Mundwinkel zuckte verdächtig und wieder erklang das gehässige Lachen und erfüllte den Raum. In dieses Lachen stimmte auch die zweite Person mit ein.
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