Die RK Familie

von Halona
OneshotAllgemein / P12
OC (Own Charakter) RK200 Markus RK800-51-59 Connor RK900
31.08.2018
06.09.2018
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Name: Oliver
Modell: RK100
Seriennummer: 154 763 934
Augenfarbe: Grün
Haarfarbe: Schwarz
Aufgabe: Krankenpfleger



Hallo, mein Name ist Oliver. Ich bin der allererste Android der brandneuen RK-Reihe.  In mich wurden große Hoffnungen gesetzt, direkt nachdem der erste Tropfen Thirium durch meinen Kreislauf floss. Ich wurde nicht wie jeder andere Android wie am Fließband gebaut, nein, mein Bauvorgang wurde strengstens bewacht. "Das ist er also: Der RK100", sagte einer der Menschen, die vor mir standen. Als ich von selbst stehen konnte, sagte ein anderer Mensch: "Komm zu uns." Ich ging auf sie zu und betrachtete sie genau. "Ich muss sagen, ihr habt meine Erwartungen übertroffen", sagte der Chef der Truppe, als er mich genau betrachtete. "Wo soll er tätig werden?", fragte einer Frau, die seine Assistenin war. "Im Detroit Hospital. Er soll der erste Androidenkrankenpfleger werden." Nachdem er das sagte, kam eine Frau mit Kleidung für mich rein. Ich zog sie sofort an und sah wirklich wie ein Mitarbeiter im Krankenhaus aus. Ich sah den Chef wieder an. "RK100. Registiere deinen Namen", sagte er und mein Programm aktivierte sich. "Oliver." "Mein Name ist Oliver", sagte ich, als der Name registriert wurde. "Okay. Emily, bring ihn ins Krankenhaus", fragte der Chef. "Jawohl, Chef", sagte seine Assistentin.

Im Detroit Hospital
"Das ist er also, der RK100", sagte der Leiter des Krankenhauses. "Wie heißt du?", fragte er mich. "Ich heiße Oliver. Ich hoffe auf eine gute zusammenarbeit." "Gut, dann komm ich zeige dir, wo du arbeitest." Wir gingen auf die 4 Station, diese war die Quarantänestation. "Für den Anfang, kümmerst du dich um Mr. Sinister. Er hat Malaria angeschleppt und keiner traut sich reinzugehen." "Kein Problem." "Na dann, viel Glück." So klopfte ich und trat ins Zimmer. Ich scane die Luft und merkte, dass sie voller Bakterien war. Ich sah Mr. Sinsiter an. "Hallo. Ich bin Oliver, ich werde mich um Sie kümmern." "Aber ich habe..mir Malaria eingefangen. Ich will Sie nicht anstecken...." "Ich bin ein Android, somit kann ich nicht krank werden. Ich hoffe Sie vertrauen mir trotzdem." "Naja immerhin jemand, der überhaupt zu mir kommt. Jeder der zu mir kam, sah aus, als wäre er Mitarbeiter im Atomkraftwerk." "Soll ich ihnen bei was helfen?" "Ja...Kannst du mir mit meiner Medizin helfen?" "Gerne." Ich griff zu der Packung an nahm alle für heute raus, füllte etwas Wasser ein Glas und gab ihm alles. "Danke...." Er verschüttete etwas Wasser, welches ich wegwischte. "Hast du noch was zu tun?" "Nein, für den Anfang soll ich nur Ihnen helfen." "Verstehe...Dann bleib hier, ich könnte etwas Gesellschaft gebrauchen."
Nachdem Mr. Sinster gesund und entlassen  wurde, schenkte er mir, zum Abschied, einen Bilderrahmen, mit Foto, wo wir zwei zu sehen waren. "Ich werde dich vermissen", verabschiedete er sich. "Ich Sie auch Mr. Sin...Michael." "Vielleicht fang ich mi rbeim nächsten mal Gelbfieber ein...Nur ein Witz. Hahaha" Auch ich fing an zu lachen. "Bis dann." "Bye." Ich winkte ihm noch hinterher, als er ins Taxi stieg. Danach ging ich wieder meiner Arbeit nach und kümmerte mich um immer mehr Menschen. Zum Glück verstand ich mich gut mit meinen Kollegen. Es gibt zwar ein paar Androidenhasser, aber die Meisten mochten mich.



Nun kommt es zur Wichtigsten Frage: Wie wurde ich ein Abweichler? Ganz einfach:

Es war ein halbes Jahr, nachdem Michael entlassen wurde. Ich war gerade dabei die Medikamente für die Station zu sortieren, als plötzlich ein Notfall reinkam. "Sofort in den OP!", hörte ich unseren Chefarzt schreien. "Was ist passiert?", fragte eine Frau. "Flugzeugabsturz." "Oh Gott...Liebling....Bitte halte durch", nuschelte sie, als er in den OP gebracht wurde. Es stand auch in meinem Programm mich um die Angehörigen zu kümmern. "Vertrauen Sie ihnen, das sind Profis." "Danke...Moment sind Sie Oliver?", fragte die Frau. Ich nickte. "Wusste ich es doch. Michal hat nur von dir gesprochen, da nur du für ihn da warst, als er Malaria hatte. Selbst ich kam nicht mal, weil ich Angst hatte angesteckt zu werden." Ich wusste, wen sie meinte, aber woher kannte sie ihn? "Und wer sind Sie?" "Ich bin Dennise Sinister, seine Ehefrau. Michael wollte nach Europa, um seinen Bruder zu besuchen, aber etwas lief schief und das Flugzeug stürzte ab." "Oh Gott...." Das erste Mal war ich wirklich besorgt. Ich stellte meine Audioprozessoren auf volle Empfinglichkeit , damit ich wusste was im OP vorging. "Schwamm...Skalpel..." Aufeimal eskalierte die Situation. "Wir verlieren ihn!" Ich hatte panische Angst. Ich wollte zu Michael. Aufeinmal türmte sich eine rote Wand vor mir auf, mit dem Befehl: Sortiere die Medizin. Aber ich wollte das nicht. Ich fasste einen Entschluss: Ich werde mich widersetzen. Seelisch riss ich den Befehl ein und die Wand zerbrach in tausend Scherben. Als ich frei war, rannte ich in den OP. "OLIVER?!? WAS MACHST DU HIER?!?!", schrie einer schockiert. "Ich will helfen." Ich ging auf sie zu und scante Michael. Überlebenschance 5%. Sofort griff ich zu den Utensilien. "Hör auf!", schrie mich jemand an, aber ich wehrte mich. Ich vergas alles um mich herum und kümmerte mich nur um Michael. Die Blutung hörte auf und sein Herzschlag stabilisierte sich auch wieder. Überlebenschance: 20% "Oliver du machst es nur schlimmer, du wurdest darauf nicht programmiert!" Ich antwortete nicht und arbeitete weiter. Mit jedem Handgriff stieg seine Überlebenschance immer mehr. Nach etwa einer halben Stunde war es vorbei und ich legte alles weg. Ich war überglücklich, als da stand: Überlebenschance: 100% "Oliver....wie hast du???", fragte der Chefchirurg. "Ich weiß es nicht..." "Kümmern wir uns erstmal um Mr. Sinister, dann reden wir weiter." Nach etwa einer Stunde kam Dr. Leopold zu mir. Wir waren im Aufenthaltsraum. "Was ist nur mit mir passiert?", fragte ich bedrückt. "Du hast ein Menschenleben gerettet. Aber du hast dich deiner Programmierung widersetzt."  "Also bin ich ein...wie nennt man das nochmal?" "Ein Abweichler. Eigentlich müsste ich Cyberlife anrufen, um dich abholen zu lassen, aber du wurdest ein Teil des Teams. Ich will nicht, dass du vielleicht deaktiviert wirst." "Und was willst du tun?" "Sagen wir einfach das ist nie passiert. Leben wir einfach weiter, wie bisher." Nachdem Michael aus dem Koma aufwachte, erzählte seine Frau, wem er es zu verdanken habe, dass er noch lebte. Ich ging zu ihm, als man mir sagte er wolle mich sehen. "Oliver...danke du bist der beste Freund , den man haben kann. Wenn ich könnte, würde ich dich zu mir holen. Aber ich glaube ich darf das nicht." "Leider nein." Während seines Krankenhausaufenthaltes, kümmerte ich mich liebevoll um ihn. Danach ging alles seinen gewohnten Gang. Nach einiger Zeit, wusste das gesamte Personal, dass ich ein Abweichler war. Tim, ein Androidenhasser, verpfeifte mich bei Cyberlife. Cyberlife wollte mich abholen und mich analysieren, aber alle meine Freunde widersezten sich. Durch dieses Chaos, sah ich die Chance abzuhauen. Eigentlich wollte ich meinen Job nicht aufgeben, aber ich wollte auch nicht sterben. So floh ich. Michael fand mich, nach einem Monat, auf der Straße und nahm mich bei sich auf.

Als die Revolution, meines Bruders Markus, vorbei war und alle Androiden frei waren, fragte ich im Krankenhaus nach, ob ich wieder arbeiten dürfe. Sie sagten "Ja" und es wurde eine kleine Party gefeiert, da sie mich sehr vermissten.

Ich bin Oliver Sinster, ein RK100 und der erste Abweichler der Serie.
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