Wege der Liebe

von TyLyLe
GeschichteDrama, Romanze / P12
Samu Haber
30.08.2018
10.04.2019
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*Emma*
Samu war wieder voller Euphorie und Energie. Es steckten so viele Pläne und Ideen in ihm, dass ich ihn nicht mehr bremsen konnte. Gleich Montag stand er mit mir auf und fuhr mich zur Arbeit und er zu seinem Finanzberater. Es schien so als könnte Samu es nicht mehr abwarten. Ich bekam jede Menge Nachrichten, dass er auf der Bank fertig ist, dann dass er bei seinem Makler sitzt und schon Exposés hat mit Grundstücken, die könnten wir  uns ja heute Mittag durchschauen und und und... Dann fing er an mit einem Architekt. Ich verwies Samu dann an meinen Bruder und Ida. Schließlich haben die beiden ja auch gebaut und können ihm bestimmt weiter Helfen. Gut gelaunt verließ ich die Schule m Nachmittag, trotz Übelkeit die mir heute schwer zu schaffen macht. Aber die Freude auf Samu war einfach nur riesig. Ich seh schon sein Strahlen im Gesicht wegen der ganzen Hausbau Sache. Wenn er sich was in den Kopf gesetzt hat, dann muss er es auch um setzen. Sein BMW stand da, also lief ich drauf zu und öffnete die Beifahrertür. Wie vorhergesagt strahlte sein  Gesicht mich an.
„Na?“ Fragte ich.
„Moi Babe.“ Sagte er. Ich tat meine Sachen auf die Rückbank und setzte mich.
„Wie war dein Tag?“ Fragte er fröhlich.
„Ganz gut. Nur mir ist übel. Ich brauch ein Tee oder so was.“ Sagte ich.
„Okay, den mach ich dir sofort zuhause.“ Dann kam Samu näher, legte seinen Hand liebevoll auf meine Wange und legte seine Lippen Sanft auf die meine. Danach berührte seine Nasenspitze vorsichtig meine und seine Stirn ruhte an meiner Stirn.
„Ich weiß nicht wann ich das letzte mal so glücklich war…“ Flüsterte der Blonde mit geschlossenen Augen. Meine Antwort darauf war einfach nur noch ein Kuss. Ich erinnerte mich auch nicht daran.
„Ich werde dich oft vermissen dieses Jahr…“ Sagte ich dann. Ein Seufzter kam von Samu.
„Glaub mir, ich dich auch.“ Samu zog die Mundwinkel etwas hoch.
„Aber noch bin ich da.“ Dann startete er den Motor und wir fuhren zu mir nachhause. Samu trug meine Sachen  und seine Errungenschaften von der Bank und dem Makler nach oben. Ich kam mir etwas dumm und leer vor, nichts zu tragen, aber er bestand darauf. Noch nicht richtig Jacke und Schuhe aus, da ließ ich mich schon geschafft auf die Couch nieder. Keine Fünf Minuten später bekam ich einen frisch aufgebrühten Tee gebracht.
„Bitte sehr. Willst du was Essen?“ Wurde ich da Noch gefragt.
„Nein danke Honey. Ich hab keinen Appetit… aber was ist mit dir? Hast du schon was gegessen für heute?“ Horschte ich nach.
„Klar! Ich war eben noch bei deinem Bruder wegen dem Architekt. Nikkolas war zwar nicht da aber Ida hat mir weiter geholfen und mich eingeladen gerade zum Mittagessen zu bleiben.“ Grinste er.
„Das war dir natürlich recht.“ Lachte ich.
„Klar.“ Dann nahm er einen schnellhefter von dem Makler hervor.
„Sollen wir schauen? Ich hab noch nicht reingeschaut.“ Sagte er.
„Oh welch ein Wunder. Das fiel dir aber schwer mit deiner Neugier.“ Sagte ich und streckte ihm die Zunge raus.
„Das kannst du aber glauben.“ Wir lehnten uns zurück Und blätterten immer wieder von vorne nach hinten. Es sind super Grundstücke dabei, auch von der Anlage her noch sehr nah an Helsinki. Das wäre uns beiden recht arbeitsmäßig. Aber dann schien uns Ruhe und etwas Abgelegenheit doch attraktiver. Sich für so etwas zu entscheiden wird nicht einfach sein.
„Und wenn wir ganz wo anders schauen?“ Fragte Samu dann.
„Also weiter weg von der City?“ Samu nickte.
„Nein… Nein das willst du nicht und ich ebenso nicht. Hier in Finnland ist es eh schon sehr ruhig und dann noch weiter weg von der Hauptstadt? Niemals.“ Sagte ich und Samu lächelte mich an.
„Gut dass wir das beide so sehen.“ Sagte er und legte seine Hand auf meinen Oberschenkel. Wenn ich jetzt gesagt hätte ja weiter weg, hättet meinetwegen das noch mit gemacht. Spinner.
„Dann schauen wir uns dieses an. Hier das ist ein gutes Viertel, wenige Häuser im Umkreis und hinten dran der Wald… aber die sind fast alle so. Wir sollten schauen welche einfach am besten zu erreichen sind.“ Schlug Samu vor.
„Okay.“ War ich einverstanden und deckte mich zu. Doch Samu sprang auf und schaute mich seltsam an.
„Na komm!“ Sagte er.
„Wie komm?“ Fragte ich.
„Na lass und schauen fahren.“ Stand er da.
„Oh Samu….“
„Bitte Emma… ich kann nicht anders. Ich muss jetzt schauen.“ Quengelte er.
„Riesen Baby… hoffentlich wird unser mini Mensch nicht so.“ Sagte ich und quälte mich von der Couch.
„Jej.“ Kam von Samu und half mir natürlich in die Jacke. Er füllte schnell noch Tee in einen Thermobecher und dann saßen wir schon in seinem Auto und fuhren los. Ich genoss die fahrt ht, denn Samu tat was, was ich noch nicht erlebt hab seit wir ein Paar sind. Er sang die Songs aus dem Radio lauthals mit. Seine Stimme, der Klang… irgendwann riss er mich mit.

*Samu*
Irgendwie hatte ich den drang das jetzt alles zu erledigen. Meine Ahnung warum. Vielleicht bin ich gerade in der Nestbauphase, ich mein Mitt 40ig darf man das sein und erst recht wenn man ein Baby erwartet.
Das erste Grundstück war schön, aber der Weg war schrecklich und es war abseits von allem. Emma wird Angst haben wenn sie da Tage oder vielelicht sogar mal Wochen alleine verbringen muss mit unserem Kind und wenn dann mal etwas ist und sie zum Arzt müssen ist der Weg nicht gerade der Beste. Schlecht beleuchtet und hier werden nachts viele Tiere unterwegs sein. Das nächste Grundstück war genau in der anderen Richtung. Also wieder durch Helsinki. Es ging immer leicht Berg auf und irgebdwann Bogen wir auf eine neu angelegten Straße, die dann aufhörte.
„Schau mal nach ob es das ist.“ Sagte ich zu Emma. Sie schlug das Exposé auf und hielt mir nickend das Bild vor die Nase.
„Das ist Wahnsinn…“ Sagte ich und stieg aus. Emma kam mir hinter her.
„Schau nur, es ist an der höchsten Stelle. Hier hinten raus sieht man auf das Tal…“ erklärte ich. Es ist noch sooo hoch wie man es vermuten würde. Leicht erhöht. Aber dort ist nichts. Man sieht die Lichter der anderen Häuser.
„Der Ausblick ist ein Traum Samu… es standen auch nicht viele Häuser vorne an der Straße… scheint alles sehr neu zu sein…“ Sagte Emma und ging ein Stück auf das Grundstück.
„Hier hinten raus unseren Garten, da vorne die Doppel Garage, unsere BBQ Ecke, der Pool, einen Sandkasten und eine Schaukel mit Rutsche. Die Terasse die ebenerdig innen Garten führt… Ja und oben ein Balkon am Schlafzimmer…“ es sprudelte plötzlich nur aus mir raus. Ich sah es schon vor mir. Emma schaute mich baff an, lächelte aber dabei.
„Klingt gut…“ Sagte Sie und kam näher. Ich nahm ihre Hände.
„Es ist riesig Samu.“ Kam von Emma die sich wieder umschaute.
„Ja… aber wir brauchen den Platz. Und ich liebe dieses Grundstück.“ Sagte ich.
„Ich auch…“ Gestand Emma und wir gingen noch weiter hinten raus.
„Ja okay, auch wenn du erst vor zwei Tagen auf diese Idee gekommen Bist, lass es uns tun. Lass es uns kaufen, dann zum Architekten und alles andere was dazu gehört… es kribbelt gerade alles in mir.“ Kicherte Emma zu Schluss.
„Oh ja in mir auch…“ ich packte die kleine Frau und hob sie hoch.
„Und jetzt fahren wir zurück, ich mach mich schlau wie es weiter geht und dann… ist das hier bald uns.“ Sagte ich glücklich und ließ Emma langsam wieder runter.
„Ja…“
„Wir legen gerade einen Grundstein für unsere Zunkunft.“ Sagte ich leise und schaute Emma an.
„Ja… die für unser Baby.“ Sagte Emma genau so leise. Ich legte meinen Hand auf ihren Bauch.
„Der Mini Mensch verhelft uns zu unserem Glück… Merkst du das.?“ Lachte ich kurz auf.
„Allerdings… das tut er.“ Bemerkte auch Emma. Glücklich, mehr als das, führen wir wieder zu Emma mit unseren Zukunftsplänen.
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