Humans Are Better Than Gods

GeschichteRomanze, Familie / P16 Slash
Miley Cyrus OC (Own Character) Selena Gomez
30.08.2018
07.01.2019
17
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Gerade ging die Sonne über Ägypten auf und langsam trafen die Strahlen den Palast der Königsfamilie.
Auf dem Balkon der Gemächer der Königin stand eine junge Frau mit langen brünetten Haaren und blauen Augen.
Schon immer hatte sie den Anblick geliebt, wie die Sonne über das Land, welches ihre Heimat war aufging.
Seit über einem Jahr regierte sie nun dieses Land.
Daran gewöhnt hatte sie sich immer noch nicht, doch hatte ihr Vater ihr gesagt, dass sie dies irgendwann würde und das er wisse, wieso er sie und nicht ihre Schwester genommen hatte.
„Eure Majestät?“ die junge Frau drehte sich um und blickte zu eine ihrer Dienerinnen.
Davon hatte sie im Palast genug.
Dies waren die Vorteile, wenn man in der Königsfamilie aufwuchs.
„Ihr Bad ist fertig“ lächelte die Dame und kurz nickte die junge Frau, ehe sie in das große Bad ging, welches direkt an ihrem Zimmer lag.
Es hatte die Bedienstete eine gute halbe Stunde gebraucht, bis das Wasser für das Bad der Königin heiß war und da sie wussten, dass sie immer zum Sonnenaufgang baden wolle, mussten sie natürlich zuvor alles vorbereiten.
„Ich hätte noch eine Frage“ sprach die junge Frau, als sie sich noch einmal zu der älteren Dame umdrehte.
„Wann wird meine Schwester hier eintreffen?“
„Der Bote kam vor zwei Tagen, dass Ihre Schwester in zwei Tagen hier eintreffen soll. Also wird sie im laufe des Tages hier sein“ die Königin nickte, ehe sie in das Bad trat und die Türe hinter sich schloss.
Natürlich könnte ihre Dienerinnen ihr dabei behilflich sein, aber diese halbe Stunde am morgen, war eine halbe Stunde in der sie ihre vollkommene Ruhe hatte.
Also entledigte sie sich ihres Schlafgewandes, ehe sie in die, im Boden eingelassene, Wanne stieg, ihren Kopf zurück legte und ihre Augen schloss.
Als sie ein Geräusch hörte, öffnete sie ihre Augen und blickte zu den Vorhängen.
„Du weißt, dass ich auch eine Türe habe oder?“ lächelte die Brünette sanft, als sie zu einer jungen Frau, mit langen, fast schwarzen Haaren und braunen Augen, die in ihrem Alter war, blickte.
„Ich weiß, aber du weißt auch, dass die Wachen vor der Türe stehen“ kam es mit sanfter Stimme von der jungen Frau, als sie sich ans Ende der großen Badewanne stellte.
„Und du weißt, dass es das Volk garantiert nicht gut heißen wird, wenn man die Königin mit mir sieht“ leise lachte die junge Frau in der Badewanne, während sie weiter zu der Frau vor sich blickte.
„Also ist es fürs erste besser, wenn ich mich weiterhin zu dir schleiche“
„Ja ich weiß“ gab die Königin ruhig von sich, ehe sie aus der Badewanne stieg und sich abtrocknete.
„Wann kommt deine Schwester?“ fragte die junge Frau, als sie die Königin bei ihrem tun beobachtete.
„Im laufe des Tages. Ich hoffe wir können dann endlich alles zwischen uns klären“
„Bestimmt Michelle, ihr seid Schwestern und das kann nichts zerstören“ lächelte die junge Frau, als sie sich vor die Größere stellte und ihr eine Kette umlegte.
„Und diese Kette sollte es doch beweisen“



„Wie lange brauchen wir noch?“ eine junge Blondine mit grünen Augen blickte zu einem ihrer Begleiter, als sie auf dem Weg zurück nach Ägypten waren.
Sie kamen aus einer Stadt, etwa 300 Kilometer von Ägypten entfernt um diese von Aufständischen zurück zu erobern.
„Gegen Mittag sollten wir den Palast erreichen General. Ihre Schwester weiß auch bereits Bescheid“ die Blondine nickte und fuhr mit ihren Fingern über die Kette, die sie um ihren Hals trug.
„Ich möchte, dass Sie mit den Soldaten direkt zurück in das Trainingslager gehen. Dies ist nicht die einzige Stadt, die von Aufständischen belagert wird. Wir müssen weiterhin dafür sorgen, dass das Königreich so bleibt wie es ist“
„Natürlich“ sprach der junge Mann, als er wieder auf seinen Posten zurück ging.
„Du bist doch nicht nur zurück um mit den Soldaten zu trainieren und um neue zu rekrutieren“ die Blondine blickte zu ihrer linken und sah zu einer jungen Frau mit blauen Augen und blonden Haaren.
„Doch das bin ich, es gibt für mich keinen anderen Grund zurück nach Ägypten zu gehen“
„Du bist immer noch die Schwester der Königin“
„Die Schwester, nicht mehr und nicht weniger. Ich habe rein gar nichts mit der Regierung des Landes zu tun. Das Einzige, wofür ich der Verantwortung trage, ist die Grenzen und das Land vor Krieg zu schützen“ sprach die Blondine, als sie die junge Frau neben sich ernst ansah.
„Du kannst mir nicht sagen, dass du sie nicht wiedersehen willst“ tief atmete der General durch und schloss kurz ihre Augen.
„Ich will sie nicht wiedersehen, aber ich muss. Immerhin muss ich der Königin Bericht erstatten“ sprach sie nun ernst und sah die Frau neben sich auch so an.
Nie, während ihrer gesamten Kindheit, hatte sie damit gerechnet, ihre Schwester jemals zu hassen.
Doch seitdem diese Königin war, empfand sie nichts anderes mehr als Hass für sie.
Denn immerhin hatte ihre Schwester ihr immer wieder gesagt, als der Vater der Beiden noch gelebt hatte, dass sie nie Königin werden wolle, sondern sich eher um die Politik kümmern wolle und ihre jünger Schwester beim regieren des Landes unterstützen wollte.
Doch war es ganz anders gekommen.
Nun war die Ältere der Beiden die Königin geworden, wofür der General sie hasste.
„Melanie“ kam es ruhig von der Blondine und nun sah angesprochene sie ernst an.
„Was habe ich dir dazu gesagt?“ zischte sie, was die Blondine leise seufzen ließ.
„Sie ist und bleibt deine Schwester, sie ist die Einzige aus der Familie die du noch hast. Also hasse sie nicht weiter. Sonst passiert es irgendwann, dass du auf dem Schlachtfeld stirbst oder sie stirbt und ihr habt euch nie wieder vertragen“
„Von mir aus kann sie ruhig sterben, dann habe ich wenigstens noch eine Chance auf den Thron zu kommen. Und weiter wird nicht mehr über das Thema gesprochen, sonst kannst du heute Nacht schauen wo du schläfst“ kam es ernst von dem jungen General, was ihre Begleitung nun wieder leise lachen ließ.
Sie führten diese Unterhaltung auch nur, weil die Soldaten gut fünf Meter hinter ihnen waren und somit nichts hören konnten.
„Ich glaube er nicht, dass das passieren wird Melii, immerhin weiß ich, wie du meine nächtliche Anwesenheit doch genießt“ zwinkerte die junge Soldatin ihrer Vorgesetzten zu, was diese nur die Augen verdrehen ließ, ehe sie wieder nach vorne blickte.
Der junge General wollte nichts mehr, als auf den Thron und sie würde vermutlich alles dafür tun um dies noch so früh wie möglich zu erreichen.
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