Dragon's Princess

von Dondiana
GeschichteAllgemein / P12
G-Dragon OC (Own Character)
28.08.2018
18.01.2020
20
31811
5
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1.Kapitel

„Du wurdest ausgewählt“, rutschte es aus dem Mund meiner Managerin. „Huh?“, kam es mir prompt verwirrt über die Lippen. Nachdenklich zog ich meine Augenbrauen in die Höhe und senkte dabei meinen Blick. Bei was wurde ich ausgewählt? Wieso weiß ich nichts davon, dass ich irgendwo mitgemacht habe?

Mein Blick wanderte wieder nach oben, sofort trafen ihre Augen meine. „Bei einem neuem Show, in der 2 Idole für 2 Monate zusammen leben und verschiedene Aufgaben zu erledigen haben. Die Fans haben abgestimmt, wer die beiden sein durften“, rückte sie mit der Sprache raus, als sie mich von hinten durch den Spiegel in meine Augen sah. „Du bist einer der letzten weibliche Kandidatin“, fügte sie nach einem kurzen Seufzer hinzu.

„Wieso weiß ich davon noch nichts?“, hackte ich nach einige Minuten nach, weil ich mir darüber meinen Kopf zerbrochen habe. Meine (A/F) Augen bohrten sich tief in ihre braunen Augen. „Ich habe es dir genau vor drei Monaten gesagt, als du eine von zehn Kandidatin warst“, erwähnte sie so beiläufig, als wäre es das Normalste auf der Welt.

„Warum habe ich davon nichts in den Nachrichten gehört? Ich meine so verplant bin ich auch wieder nicht“, teilte ich ihr meine Gedanken mit und wischte mir eine Strähne hinters Ohr. „Das ist doch echt kein Wunder. Du hast kein Instagram, Snapchat, Twitter, Facebook oder dergleichen“, zählte sie mit dem Fingern einzeln auf. Ich schüttelte über sie den Kopf und sagte: „Ich habe keine Lust ständig etwas posten zu müssen. Ich bin dafür einfach nicht mehr geschaffen, seit dem….du weißt schon“, kam es mir schwerfällig über die Lippen. Genau vor einem Jahr hatte ich einen Autounfall und lag für 3 Monate im Krankenhaus. In dieser Zeit konnte ich rein garnichts machen außer nur dumm dazusitzen. Für mich war das schlimmste, dass ich von den Ärzten aus nichts machen durfte.

Meine Managerin zupfte ein meine Frisur rum, damit alles sitzt wenn ich aus dem Umkleidezimmer rausgehe und mich für ein neue K-Drama als Nebenrolle vorstelle. In meine bisherige Karriere als Schauspielerin habe ich noch nie die Hauptrolle bekommen, sondern musste mich immer mit der Nebenrolle zufrieden geben. Ich weiß überhaupt nicht woran es liegen könnte. Manchmal denke ich mir, dass sie nur Schauspieler aussuchen, die ein gewisses Aussehen haben. Die meisten, die die Hauptrolle kriegen, sind meistens berühmter, hübscher oder auch dünner. Mit meinem Aussehen bin ich ganz zufrieden, bis auf der kleinen Narbe am Nacken, welcher zum Glück nicht leicht zu finden ist. Meine Schulterlange (H/F) Haar verdeckt die Narbe ganz gut.

„Ich weiß, aber wenigstens kommen langsam deine Erinnerungen zurück“, erwähnte sie noch eine Last seit dem Unfall. Es stimmt, was sie gesagt hat. Bei dem Autounfall habe ich mir eine starke Kopfverletzung zugezogen, weshalb ich ein Teil meines Gedächtnisses und Erinnerungen verloren haben. Als ich im Krankenhaus aufgewacht bin, habe ich vergessen was in den Zweitraum von drei Monaten alles passiert ist.

Bei meinem Aufenthalt im Krankenhaus besuchten mich jeden Tag meine Eltern, die extra wegen mir von Deutschland nach Korea geflogen sind und in der Zeit bei mir zuhause gelebt haben. Rund um die Uhr haben sie mir geholfen und mich gepflegt, während ich in der Zeit im Rollstuhl gefesselt war. Ich bin jetzt endlich froh wieder gesund zu sein und laufen zu können.

Vor drei Wochen habe ich mit meinem Freund Schluss gemacht, den ich im Krankenhaus begegnet war und mit ihm zusammengekommen bin. Er war während der Zeit für mich da und hat stand mir immer zu Seite gestanden. Er war auch da als ich depressiv war, weil ich gedacht habe, ich würde nie wieder laufen können. Er war der Grund, deshalb ich mich selber nicht aufgeben wollte und mein Bestes geben wollte, damit ich die alte war. Bis vor einem halben Jahr habe ich selbst gezweifelt je wieder meine eigene Beine benutzen zu können. Den Grund wieso ich mit meinem Freund Schluss gemacht habe ist einfach traurig. Er hat mich mit einer anderen betrogen… Nicht mit irgendjemanden sondern mit meiner eigene Cousinen, die wir bei mir untergebracht haben, während sie für drei Monate in Seoul war. Ich habe die beiden in UNSEREM Bett erwischt. Das schlimmste für mich ist, ich hatte das Gefühl, als hätte ich so eine ähnliche Situation schon einmal erlebt.

„So ein Arsch“ zischte ich wütend und stampfte mit meinen Füßen und schlug mit meiner Faust auf meine Oberschenkel. „Beruhig dich, (V/N), gleich beginnt das Vorsprechen. Es wäre nicht vom Vorteil wütend zu erscheinen. Du würdest sie sofort vergraulen“, das letztere gab sie lachend von sich. Sie klopfte mir dreimal auf die Schulter und sagte: „Ich werde draußen auf dich warten.“ Danach ließ sie mich allein im Raum zurück.

Ich stellte mich auf meine Beine, stützte meine Hände auf den Tisch ab und sah mein Spiegelbild in die Augen. Ich begann zu meinem Spiegelbild zu sprechen: „Also gut, (V/N). Heute ist deine Chance die Rolle deines Lebens zu ergattern. Heute kennt dich noch fasst niemand, aber nach der Ausstrahlung wird man deinen Namen überall hören.“

„Ich hab es wieder nicht geschafft“, jammerte ich enttäuscht über meine Niederlage. Ich saß draußen auf einer Bank und schmollte vor mich her. Zum Glück war es dunkel, sodass mich niemand auf der Straße erkennen kann. Die Menschen sehen mich jetzt schon als eine Versagerin, die niemals eine Hauptrolle kriegen wird.

„Ich kenne dieses Gesicht“, kam es von meiner Managerin, die mir einen Becher Kaffee vor der Nase hielt. Meine Managerin ist vor fünf Minuten weggegangen um mir zur Aufmunterung etwas zum Trinken zu holen. „Dankeschön. Es ist echt lieb von dir“, bedankte ich mich bei ihr mit einem leichten Lächeln. Sie setzte sich neben mich und schüttelte den Kopf. „Dafür brauchst du dich nicht zu bedanken. Ich habe es gerne für dich gemacht“, erklärte sie und schlürfte an ihrem eigenen Becher Kaffee. „Ich verstehe nicht wieso du noch bei mir bleibst, obwohl ich nie Erfolg habe“, schüttelte ich ihr mein Herz aus.

„Weißt du, ich sehe dich schon seit längerem als eine Freundin, deswegen möchte ich dir immer zu Seite stehen“, gestand sie mir, dabei sah sie mir aber nicht in die Augen. Es muss ihr wohl peinlich gewesen sein ein Geständnis zu machen. „Du siehst mich wirklich als eine Freundin an?“, fragte ich sie überrascht, nachdem ich einen großen Schluck von meinem Kaffee nahm. Sie guckte mir in die Augen und nickte und sagte bejahte es. „Das mach mich wirklich froh, Rachel. Ich darf dich doch jetzt so nennen oder?“, fragte ich nach ihren Vornamen benutzen zu können. „Klar, kannst du mich mit meinem Vornamen ansprechen. Um ehrlich zu sein, würde ich mich damit viel wohler fühlen“, teilte sie mir mit. Sie stand von der Bank auf und schmiss ihren leeren Becher in den Mülleimer.

„Wer sind die letzten Kandidaten für diese neue Show?“, kam diese Frage mir ungewollt über die Lippen.
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